Samsung Galaxy S8: Bloatware, microSD-Slot, Bildschirmverhältnis und mehr

Kaan Gürayer 13

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Gleich drei Fragen hatte „San.Blarnoi“, zum Thema Bloatware im Allgemeinen: „Wie viel Bloatware ist vorinstalliert, und wie viel davon kann man deinstallieren oder wenigstens deaktivieren? Was bleibt am Ende übrig?“

Was heißt schon „Bloatware“? Das kommt ganz auf den Nutzer an. Der eine ärgert sich über eine vorinstallierte Facebook-App, der andere freut sich hingegen, dass er nicht extra in den Google Play Store und sich die Anwendungen herunterladen muss. Auf dem Galaxy S8 sind zum Beispiel diverse Microsoft-Apps vorinstalliert, etwa Office-Apps oder Skype. Grundsätzlich lassen sich aber die allermeisten Apps, sowohl von Drittanbietern als auch von Samsung selbst, entweder komplett deinstallieren oder zumindest deaktivieren.

„Gibts eine brauchbare Einhand-Geste (=verkleinert die Darstellung so, das man alle Elemente mit dem Daumen erreicht)?“

So eine Geste ist vorhanden, muss in den Einstellungen aber vorher aktiviert werden. Gestartet wird die Geste über ein dreimaliges Drücken des Homebuttons.

Samsung Galaxy S8 vs. Galaxy S7: Vorgänger und Nachfolger im Vergleich.

„Ist es auch beim S8 so, das man den vorinstallierten Kalender nicht deaktivieren kann, weil damit jeglicher Sync deaktiviert wird?“

Diese Art von Problemen ist uns neu, die hatten wir auch bei vorherigen Modellen der Galaxy-S-Serie nicht und auch beim Galaxy S8 hatten wir keine Probleme, den vorinstallierten Kalender zu deaktivieren und stattdessen den Google Kalender zu verwenden.

„Kann ich eine normale Speicherkarte z.b.128 GB microSD verwenden oder brauche ich da eine besondere?Brauche Sie nur für meine Bilder und Musik“, wollte „DerBorusse“ wissen. Auch „ Veo4ohah“ hatte eine ähnliche Frage.

Der Kartenslot des Galaxy S8 ist kompatibel zu regulären microSD-Karten. Da in Samsungs neuem Flaggschiff aber ein sehr schneller interner Speicher (UFS 2.1) zum Einsatz kommt, raten wir zu Speicherkarten mit hohen Geschwindigkeiten wie etwa Class 10, um das Smartphone nicht auszubremsen.

Zu guter Letzt haben uns noch diverse Fragen zum ungewöhnlichen Bildschirmverhältnis von 18,5:9 zu erreicht und ob das negative Auswirkungen im Alltag hätte.

Manchmal werden Apps tatsächlich mit schwarzen Balken dargestellt, dieses „Problem“ ist aber minimal. Von 100 Apps liefen circa 95 ohne Probleme. Bei den Anwendungen, wo es tatsächlich Darstellungsprobleme gab, erwarten wir jedoch ein baldiges Softwareupdate, um die Mängel aus der Welt zu schaffen.

Darüber hinaus gibt es in den Einstellungen des Galaxy S8 die Option, etwa bei Spielen hineinzuzoomen, womit keine schwarzen Balken mehr auftauchen. Naturgemäß wird dann aber etwas Inhalt abgeschnitten. Ähnliche Zoom-In-Funktionen gibt es auch in Video-Apps wie etwa YouTube oder Samsungs eigenem Video-Player.

Wissensdurst immer noch nicht gestillt? Dann lest doch unseren ausführlichen Test des Samsung Galaxy S8 durch, der Anfang nächster Woche erscheint und mit Sicherheit noch die eine oder andere Frage klärt.

Update: Hier ist unser Testbericht zum Samsung Galaxy S8.

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