Rainbow Six Siege belegt dich mit perfidem Fluch, wenn du deine Freunde tötest

Marina Hänsel 1

Friendly Fire wurde selten so böse bestraft, wie im experimentellen „Reversed Friendly Fire“-System, das Rainbow Six Siege gerade auf den Test-Servern laufen lässt: Halte deine Waffe ruhig, Soldat, du wirst nicht mehr aus Versehen deine Freunde treffen wollen – denn die können böse Rache an dir üben.

In den schnellen Kugelgefechten von Rainbow Six Siege kann es schon einmal passieren, dass du aus Versehen deine Freunde triffst. Während du bisher einfach aus dem Match geflogen bist, sobald du dich des Freundesmordes schuldig gemacht hast, belegt Ubisoft dich nun mit einem Fluch – zumindest auf den Test-Servern.

Triffst du einen Teamkamerade, kann er zunächst entscheiden, ob es absichtlich oder unabsichtlich gewesen ist. Ziehst du nun seine Rache auf dich, tritt „Reversed Friendly Fire“ in Aktion, allerdings nur für dich: Jede folgende Kugel, die deine Kumpels von dir spüren sollten, prallt ab und landet direkt zwischen deinen Augen. Dir wird es nicht mehr möglich sein, deine Freunde zu ärgern; und falls du dich verdrückst, kannst du dir schnell dein eigenes Grab aus Kugeln graben. Wenn du deine sadistische Ader an Geiseln auslässt, darfst du dich im Übrigen auch über den Fluch der umgekehrten Kugeln freuen.

Eine derart kreative wie auch effektive Lösung zum toxische Spieler vs. „Oh, ich wollte dir nicht in den Kopf schießen, sry!“-Problem macht auch für andere Shooter Hoffnung, in denen Friendly Fire zum Teil gar nicht bestraft wird – Squad ist ein Beispiel. Die umgekehrten Kugeln werden gerade noch vom Rainbow Six Siege-Team auf speziellen Servern getestet; ob das Feature konstant eingebaut wird, ist demnach noch nicht sicher.

Ist es nicht stets spaßiger, der Böse zu sein?

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Spiele, in denen du in Wahrheit der Bösewicht bist

Friendly Fire gänzlich auszuschalten, wäre sicherlich auch eine Option, würde aber definitiv sehr viel weniger Spaß machen. Einen Teamkameraden mit einem Kugel-Fluch zu belegen klingt dagegen nach noch mehr Spaß, als ihn direkt aus dem Spiel zu kicken – ich denke also, Ubisoft könnte hier auf einem guten, ein bisschen perfiden Weg sein.

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