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PS5-Headset Pulse Elite im Test: Exzellenter Klang mit einem Manko

Ist das „Pulse Elite“-Headset von Sony wirklich 150 Euro wert? Unser Test verrät es euch. (© GIGA)
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Das „Pulse Elite“-Headset für die PlayStation 5 soll Klang in Tonstudio-Qualität und KI-verbesserten Mikro-Klang liefern. Wie gut die Gaming-Kopfhöher von Sony im Vergleich zum Vorgänger abschneiden und ob sich ein Upgrade lohnt, erfahrt ihr hier im Test.

 
PlayStation 5
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Was ist im Paket neben den Pulse Elite enthalten?

Das Headset wird Sony-untypisch in der Verpackung von ganz schön viel Plastik und Styropor geschützt. Neben dem „PlayStation Link“-USB-Adapter, den ihr zur Verbindung der Kopfhörer mit einer Konsole oder dem PC nutzt, liegt der Verpackung ein USB-Kabel zum Aufladen sowie ein Ladebügel bei.

Dieses stylische Ladezubehör könnt ihr an eine Wand, einen Tisch oder andere Objekte montieren – eine passende Schraube liegt aber nicht bei. Das Headset hängt am Bügel befestigt und lädt dabei auf. Praktisch!

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Einrichtung und Kompatibilität des Sony-Headsets

Das Anschließen der Pulse Elite könnte einfacher kaum sein: USB-Adapter in die PS5 stecken, Headset einschalten, in wenigen Schritten einrichten und los geht’s! Wollt ihr die Kopfhörer am PC nutzen, steckt ihr den mitgelieferten USB-Adapter einfach in den Rechner. Alternativ kann ein Headset auch mit mehreren dieser PlayStation-Link-Adapter verbunden werden, womit ihr schnell und einfach zwischen verschiedenen Geräten wechseln könnt.

PlayStation Link USB-Adapter
Alles, was ihr zur Verbindung von Headset und Endgerät benötigt, ist dieser kleine „PlayStation Link“-Adapter. (Bildquelle: GIGA)

Über PlayStation Link und Bluetooth könnt ihr die Pulse-Elite-Kopfhörer mit mehreren Geräten gleichzeitig koppeln. Ihr könnt zum Beispiel gleichzeitig der Geräuschkulisse eines Spiels lauschen, während ihr Musik über euer Smartphone hört.

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Theoretisch könntet ihr sogar ein Telefonat entgegennehmen und über das verbaute Mikrofon kommunizieren. Das funktioniert nicht nur sehr zuverlässig, sondern ermöglicht auch weitere praktische Anwendungsfälle.

Angenehmer Tragekomfort, mutiges Design

Hält man das Pulse Elite in den Händen, fällt zunächst das außergewöhnliche Design auf, das sich perfekt in die Optik der gesamten Zubehör-Familie der PS5 einreiht. Die nach vorne gerichteten Seitenteile lassen das Pulse Elite noch etwas dynamischer als der Vorgänger wirken, das Pulse 3D. Hier versteckt sich übrigens ein versenkbares Mikrofon. Das Feedback der Spieler zum eingebauten Mikrofon des Vorgängers hat Sony also wahrgenommen und verbessert. Einziges Manko des Designs: Die Seitenteile ragen ganz leicht ins Sichtfeld, was die LEDs beim Blick nach links und rechts sichtbar macht.

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Zubehörfamilie der PS5
Modern und dynamisch: Die Optik der Pulse Elite führt die Designsprache der PlayStation 5 konsequent fort. (Bildquelle: GIGA)

Die sehr großen Ohrmuscheln sind flexibel und passen sich dadurch gut an die Kopfform an. Die Ohrpolster sind sehr weich, was für einen angenehmen Tragekomfort sorgt. Auch mit einer Brille auf der Nase war kein Druck durch die Polster spürbar. Probleme dürfte es allerdings mit der Langlebigkeit der Kopfhörer geben, da die Ohrpolster nicht einfach ausgetauscht werden können.

Besonders gut gefällt mir das Kopfbügelband aus Gummi, welches sich je nach Kopfgröße anpasst und kaum spürbar ist. Lästiges Einstellen an klapprigen Scharnieren fällt weg und das Pulse Elite passt auch bequem auf große Köpfen. Wenn ihr euch mal von der Couch entfernt, um Snacks aus dem Kühlschrank zu holen, hüpft der Kopfbügel in der Aufhängung ganz leicht auf und ab. Das stört nicht wirklich, fällt aber auf.

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Glasklarer Klang ohne tiefe Bässe

Das Pulse Elite für die PS5 ist ausgestattet mit magnetischen Planar-Treibern. Diese werden für gewöhnlich in Studiokopfhörern verbaut und sollen erhöhte Klangdetails auch bei hohen Lautstärken ermöglichen und das ist auch die größte Stärke des „Pulse Elite“-Headsets. Ihr bekommt eine breite Geräuschkulisse mit detailreichem Klang zu hören, dem es nur an tiefen Bässen mangelt.

In Battlefield 5 hört ihr jede einzelne Patronenhülse auf dem hölzernen Boden einer Brücke aufschlagen, während Feinde mit Dauerfeuer unterdrückt werden. In Pacific Drive wird jede entspannte Tour mit dem Auto zu einem Horror-Trip, weil ihr plötzlich Stimmen oder andere Geräusche wahrnehmt, die ihr vorher niemals gehört hättet.

Der glasklare Sound der Pulse Elite ist vor allem für Shooter-Spieler ein großer Vorteil. Die Ortung von Feinden fällt euch leichter, weil Klänge trotz überwältigender Geräuschkulisse deutlich voneinander getrennt werden. Wer allerdings wuchtige Bass-Schläge bei Treffern oder Explosionen erwartet, wird enttäuscht.

PlayStation „Pulse Elite“-Headset für PS5 und PC
PlayStation „Pulse Elite“-Headset für PS5 und PC
Preis kann jetzt höher sein. Preis vom 24.04.2024 19:33 Uhr

Zwar könnt ihr den Sound der PS5-Kopfhörer per Equalizer an der Konsole einstellen, doch auch bei maximalem Bass drücken sich die Ohrmuscheln nicht wirklich vom Höreingang weg. Dafür bleibt der Klang auch bei hohen Lautstärken sehr klar und wird nicht verzerrt.

Für Musik ist das Pulse Elite nur bedingt zu empfehlen – eben wegen schwächelnder Tiefen. Auch solltet ihr die Lautstärke bei einer Bluetooth-Verbindung mit anderen Geräten nicht zu sehr erhöhen, das sorgt für störende Verzerrungen und macht den Klang ungenießbar.

Nützliche KI-Funktionen und der Vergleich zum Sony Pulse 3D

Der volle Funktionsumfang der Pulse Elite wird nur an einer PlayStation 5 so richtig ausgereizt. Wer die Kopfhörer ohnehin als reines Gaming-Headset nutzt, profitiert von nützlichen Funktionen wie einem KI-unterstützten Mikrofon. Unerwünschte Nebengeräusche wie klackernde Sticks oder krachende Chips im Mund, werden unterdrückt und das funktioniert in der Praxis überraschend gut.

Mikrofon des „Pulse Elite“-Headsets
Hübsches Detail: Am ausgefahrenen Mikrofon findet ihr die ikonischen PlayStation-Symbole. (Bildquelle: GIGA)

Die Geräuschunterdrückung des versenkbaren Mikrofons ist so aggressiv, dass sie ab und zu Wortfetzen beim Sprechen verschluckt. Das passiert überwiegend am Ende eines Satzes, wenn sich die Lautstärke der Stimme verringert. Dafür ist die Stimmübertragung sehr klar und nicht mehr so blechern wie beim eingebauten Mikrofon der Sony Pulse 3D.

Das Pulse Elite verspricht eine Spielzeit von etwa 30 Stunden bei voll aufgeladenem Akku. Dank Fast-Charging erhaltet ihr mit zehn Minuten am Strom etwa zwei Stunden Spielzeit zurück. Der Vorgänger schaffte es bei vollem Akku nur auf 12 Stunden Spielzeit – ein ordentliches Upgrade.

Generell sind die Pulse Elite eine konsequente Weiterentwicklung der Pulse-3D-Kopfhörer. Das Gerät an sich wirkt aufgeräumter und ist nicht mehr zugepflastert mit Tasten. Auch beim Sound wird das Pulse Elite viel lauter, ohne Klangdetails zu verlieren und bietet allgemein das deutlich bessere Spielerlebnis.

Wer es weniger auffällig mag und Köpfhörer sucht, die nicht nur im Bereich des Gamings mit angemessener Soundqualität punkten, sollte sich unseren Test zu den Sony Pulse Explore anschauen:

PlayStation im Ohr: Pulse Explore Wireless im Test
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