Samsung Galaxy Watch Active im Test: Ist das die Smartwatch für Sportler?

Laura Li Tung

Kleiner, leichter und ohne Lünette: Die neue abgespeckte Smartwatch von Samsung ohne viel Schnickschnack richtet sich gezielt an Sportler. Doch ob sie wirklich das Richtige für euch ist und auch ohne die Lünette Spaß macht, erfahrt ihr in unserem Test.

Samsung Galaxy Active im Test: Unser Hands-On zur Smartwatch

Samsung Galaxy Watch Active.

Lasst mich kurz eines klarstellen: Die Galaxy Watch Active ist die erste Smartwatch, die ich um mein Handgelenk lasse – ja sogar die erste richtige Uhr seit über 10 Jahren. Am Anfang war es unangenehm, aber durch das geringe Gewicht, die Größe und das angenehme Armband aus Kautschuk, ist sie nach kurzer Zeit kaum spürbar. Ich kann sie sogar während des Schlafens tragen, ohne dass ich sie als störend empfinde.

Da es die erste Smartwatch ist, die ich aktiv teste, habe ich mir erlaubt, sie einzeln zu betrachten, anstatt sie mit vorangegangenen Smartwatches von Samsung zu vergleichen. Denn auch wenn viele Stimmen der Lünette nachweinen, kann ich nicht vermissen, was ich nie hatte.

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Nix mit Lünette

Auch wenn Samsungs hochgelobtes Bedienungs-Feature für die neue Galaxy Watch Active auf der Strecke blieb, stellte die Bedienung kein Problem dar. Das Display ist intuitiv und mit einem Swipe zu bedienen, was vor allem beim Sport hilfreich ist. So lassen sich unterschiedliche Widgets ansteuern, die sich über die App auf dem Smartphone oder direkt auf der Uhr konfigurieren lassen. Die Auswahl ist nicht groß, aber für sportliche Zwecke vollkommen ausreichend.

Läuft bei mir – oder doch nicht?

Einmal angelegt soll die Smartwatch automatisch sämtliche Aktivitäten tracken: von Bewegung, dem Schlafverhalten über den Puls bis hin zum Stresslevel – nichts kann man ihr verheimlichen. Es sei denn … das Tracking funktioniert nicht und das passierte während meines einmonatigen Tests ganz schön häufig. Auch Benachrichtigungen kommen auf der Watch nicht immer zuverlässig an. Schade.

Apropos „läuft bei mir“: In meinem Test reichte der Akku der Uhr bis zu 1,5 Tage, was ich vollkommen ausreichend finde.

Wer mehr über die schlanke Smartwatch ohne Schnickschnack erfahren möchte, findet sämtliche Details auf unserer Produktseite.

Samsung Galaxy Watch Active im Test: Das ist gut für Sportler

  • Leichtes und schnittiges Design, das beim Sport definitiv nicht stört
  • Optische Pulsmessung funktioniert, trotz tattoowierten Armes
  • Offline-Streaming via Bluetooth für Spotify ermöglicht Musik hören, ohne das Handy dabei zu haben
  • Wasserdicht, hervorragend für Schwimmer
  • Einfache Bedienbarkeit, auch ohne Lünette

Samsung Galaxy Watch Active im Test: Das geht noch besser

  • Ungenaues Aktivitätstracking
  • Schlaftracking nicht zuverlässig
  • Blutdruckmessung immer noch nicht in Deutschland verfügbar

Testfazit zur Galaxy Watch Active

Für sich genommen ist die Galaxy Watch Active ein guter Fitnesstracker, der durch ein schlankes, minimalistisches Design glänzt. Leider stört das ungenaue Aktivitäts- und Schlaftracking den EIndruck. Während man das Aktivitätstracking am besten manuell anschaltet, bleibt das automatische Tracking der Schlafaktivitäten oft komplett aus.

Dennoch bietet die Watch Funktionen, die man sich als Sportler von einem guten Fitness-Tracker wünscht und ist damit mit kleinen Einschränkungen zu empfehlen.

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Samsung Galaxy Watch Active im Test: Bewertung

  • Display: 5/5
  • Ergonomie und Bedienung: 4/5
  • Design und Verarbeitung: 4/5
  • Software und Ausstattung: 3/5
  • Akku: 3/5

Gesamt: 76 Prozent

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