Außerdem betont Cook erneut, wie wichtig ihm und Apple der Schutz der Privatsphäre und der Kundendaten sei – Apple sehe hier ein fundamentales Menschenrecht bedroht. Ein anderes Menschenrecht, das Apple wichtig sei, sei der Gleichbehandlungsgrundsatz: Es könne nicht angehen, dass ein Kind, das in einer bestimmten Gegend geboren werde, nicht die gleichen Bildungschancen habe wie ein anderes.

Photo by Justin Sullivan/Getty Images

Außerdem spricht Cook über sein Coming-Out als homosexueller Mann, für das er sich entschieden habe, um anderen Menschen zu zeigen, dass Homosexualität kein Hindernis im Berufsleben sein müssten. Er selbst habe erkannt, dass er auf diesem Wege andere ermutigen kann. Schließlich berichtet Cook auch über ein Treffen mit US-Präsident Trump, den er darauf hingewiesen habe, dass es sinnvoll sei, weiterhin einen freien Handel zu betreiben – und dass Amerika nicht die Kinder illegaler Einwanderer, in den USA „Dreamer“ genannt, des Landes verweisen dürfe. „Wir sind da eine Gerichtsentscheidung von einer Katastrophe entfernt“, so Cook.

Tim Cooks jüngste große Präsentation war die Eröffnungs-Keynote zur WWDC. Wenn ihr sehen wollt, was er dort alles vorgestellt hat, dann schaut euch unsere Bilderstrecke an.

Tim Cook als US-Präsident? „Ich bin nicht politisch!“

Bei all diesen politischen Aussagen kommt es nicht überraschend, dass Rubenstein Cook auch fragt, ob er nicht selber US-Präsident werden wolle – woraufhin Cook die überraschende Antwort gibt, dass er „nicht politisch“ sei. Damit meint er aber, dass er nicht dafür gemacht ist, im „dysfunktionalen“ System in Washington, also beispielsweise zusammen mit der Legislative, zu arbeiten. Er glaube, dass er in der Welt mehr mit dem erreichen könne, was er jetzt mache.

Quelle: Bloomberg via MacRumors

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