eBay Gebühren in der Übersicht: Angebot, Auktion und Zusatzoptionen

Martin Maciej

Das Kaufen und Verkaufen bei eBay ist eine gute Gelegenheit, um seinen alten Krempel gewinnbringend an den Mann zu bringen oder um günstig an gebrauchte Waren zu gelangen, bzw. Sachen zu finden, die es im Laden um die Ecke nicht gibt. Ähnlich wie beim traditionellen Flohmarkt müsst ihr auch bei eBay Gebühren für den Verkauf von Artikeln zahlen.

eBay stellt sein Gebührenmodell regelmäßig um, so dass man leicht die Übersicht verlieren kann. Mit welchen eBay-Gebühren ihr beim Handel im Online-Portal rechnen müsst, erfahrt ihr hier.

Überblick der eBay Gebühren

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Die eBay Kosten setzen sich aus folgenden Bestandteilen zusammen:

  • Angebotsgebühr
  • Zusatzoptionen
  • Verkaufsprovision

Einen eBay-Gebührenrechner bietet das Portal leider nicht an, so dass ihr nicht im Voraus planen könnt, welche Gebühren im Falle eines Angebots und erfolgten Verkaufs auf euch zukommen. Ihr bekommt lediglich die Angebotsgebühr angezeigt, bevor ihr euer Angebot endgültig online stellt. Wie hoch die Gebühr für das Verkaufen von Artikeln bei eBay ausfällt, erfahrt ihr erst bei der nächsten Rechnung.

eBay Gebühren: Angebotsgebühren

Die Angebotsgebühr für private Verkäufer ist abhängig vom Startpreis, bzw. Festpreis des Artikels. Verkauft ihr mehrere Stückzahlen in einer Auktion, steigt die Gebühr je angebotenem Artikel. Folgende Übersicht zeigt, wie hoch die eBay-Gebühren bei Auktionen je Startpreis sind:

Startpreis Angebotsgebühr
1,00 € kostenlos (Aktion), bzw. 0,25 €
1,01 € - 1,99 € 0,25 €
2,00 € - 9,99 € 0,45 €
10,00 €  - 24,99 € 0,80 €
25,00 € - 99,99 € 1,60 €
100,00 € -249,99 € 3,20 €
ab 250 € 4,80 €

Wollt ihr euer Auto bei eBay loswerden oder euer innig geliebtes Flugzeug und Boot gebraucht verkaufen, gelten andere Gebühren. Auch, wenn ihr ein Mobiltelefon mit Vertrag bei eBay anbietet, gelten oben genannte Beträge nicht. In diesem Falle zahlt ihr für die Auktion vorab 9,95 €.

Weird Al Yankovic - Ebay.

eBay Gebühren nach dem Verkauf

Die Angebotsgebühren müssen in jedem Fall gezahlt werden, also auch, wenn der Artikel sich nicht verkauft. Ihr könnt den nicht verkauften Artikel jedoch wiedereinstellen und eBay schreibt euch die erste Angebotsgebühr bei erfolgreichem Verkauf wieder gut. Je nach Endpreis müsst ihr zu den Angebotsgebühren noch eine Verkaufsprovision hinzurechnen. Diese beträgt aktuell 9% des erzielten Preises, jedoch maximal 75 €.

Folgende Übersicht zeigt, welche eBay-Provision anfällt, wenn ihr Artikel per „Sofort-Kauf“ anbietet. Als privater Verkäufer dürft ihr dabei maximal zehn identische Artikel anbieten:

Festpreis je Artikel 1 Artikel 2-4 Artikel 5-9 Artikel
1,00 € - 1,99 € 0,25 € 0,50 € 0,70 €
2,00 € - 9,99 € 0,45 € 0,80 € 1,40 €
10,00 € - 24,99 € 0,80 € 1,55 € 2,20 €
25,00 € - 99,99 € 1,60 € 2,30 € 4,20 €
100,00 € - 249,99 € 3,20 € 4,80 € 4,80 €
ab 250 € 4,80 € 4,80 € 4,80 €

eBay Gebühren für Bilder

Natürlich benötigt jede Auktion auch ansprechende Fotos, damit Käufer sehen, was sie Schönes kaufen können und beim Öffnen des Pakets oder Briefs nicht enttäuscht werden. Je nach angebotenem Artikel sollten dabei also mehrere Bilder zur Artikelbeschreibung hinzugefügt werden. Für das Einstellen von Bildern müsst ihr bei eBay ebenfalls in die Tasche greifen. Das erste Bild ist dabei kostenlos. Für jedes weitere Bild müsst ihr 0,15 € dazurechnen. In einigen Kategorien, z. B. „Kleidung & Accessoires“ sind zusätzliche Bilder ebenfalls kostenlos. Unabhängig von der Kategorie könnt ihr zudem das Galeriebild kostenlos auswählen. Je nach der Anzahl eurer Bilder könnt ihr euch für ein Bilderpaket entscheiden:

bis 6 Bilder 1,50 € / 0,75 € (Aktion)
bis 12 Bilder 2,10 € / 1,35 € (Aktion)

Auch wenn der Handel bei eBay also verlockend ist, solltet ihr die eBay-Gebühren immer im Auge behalten, damit am Ende nach dem Verkauf eures alten Krempels, eurer Fehlkäufe und misslungenen Geschenke auch das Geld auf eurem Konto landet, dass ihr erwartet.

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