Der Google-Speedtest kann euch zeigen, wie schnell eure Internetverbindung wirklich ist. Eigentlich für die Messung von Glasfaser-Anschlüssen gedacht, misst er aber auch jede andere Art von Internetzugang.

 

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Es gibt verschiedene Geschwindigkeitstests für die Internetverbindung. Einige sind speziell auf LTE-Verbindungen ausgelegt, andere richten sich an DSL-Kunden. Sie alle lohnen sich für die Anbieter vor allem, weil auf den entsprechenden Seiten Werbung eingeblendet wird. Eine saubere, einfache Alternative ist der Google-Speedtest.

Was tut der Google-Speedtest?

Eigentlich richtet sich der Speedtest in erster Linie an Kunden des Google-Highspeed-Glasfaserprojektes Google Fiber. Hier sollen sie testen können, wie schnell sie jetzt ins Internet kommen. Dementsprechend geht der „Tacho“ des Google-Speedtest auch bis 1.000 Mbit/s.

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Google-Speedtest: OK, aber schlechter als versprochen

Im Grunde macht der Test aber auch nichts anderes, als alle ähnlichen Angebote. Beim Internet-Speedtest werden Downloads und Uploads mit Dateien verschiedener Größe gestartet und gemessen, wie schnell der Transfer geschieht. Danach wird noch ein Ping-Test gemacht, um festzustellen, wie schnell die Verbindung auf Kontaktversuche reagiert. Das Ergebnis wird dann unter dem Tacho angezeigt.

Internet zu langsam? Welche Rechte habt ihr?

Seid nicht zu enttäuscht, wenn das Ergebnis nicht so aussieht, wie vom Anbieter versprochen. In der Regel enthalten die Angebote und Verträge nämlich Klauseln wie „Bis zu 16.000 Mbit/s“. Daraus ergibt sich also kein Sonderkündigungsrecht. Solange keine eindeutige Geschwindigkeit versprochen wird, können die Anbieter eben auch darunter liegen – und tun es meist auch. Die Bundesnetzagentur setzt dabei auf „Selbstregulierung“. Soll heißen, man vertraut darauf, dass ihr so clever seid, vorher ewig im Internet zu forschen, wer sich an seine Versprechen hält - und die anderen Anbieter dann boykottiert.

Es darf stark bezweifelt werden, dass das klappen wird. Nur wenn die Geschwindigkeit dauerhaft deutlich unter der versprochenen Angabe liegt und vielleicht nur die Leistung des nächsttieferen Angebotes erbringt (6.000 Mbit/s statt 16.000 Mbit/s), habt ihr Anrecht auf eine Vertragsregulierung.

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