YouTube hat mit einer Ankündigung für Aufregung gesorgt. Die Bewertungen mit einem „Daumen nach unten“ werden ab sofort nicht mehr angezeigt. Was dafür und was dagegen spricht und was sonst noch in dieser Woche passiert ist, erfahrt ihr in unserer Video-Zusammenfassung der Top-Themen der Woche: den GIGA Headlines.

 
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YouTube: Der Daumen nach unten bekommt einen Daumen runter

Wie die YouTube in einem Blogeintrag mitgeteilt hat, werden ab sofort die Downvotes auf allen Videos ausgeblendet. Den Daumen-Runter-Button wird es aber weiterhin geben. Das Like-/Dislike-Verhältnis von Videos wird dann nur noch den Erstellern im YouTube Studio angezeigt.

Ob das ein effektiver Weg ist, ungerechtfertigte Dislikes und Trolle auf der Plattform zu verhindern? Zumindest YouTube ist davon überzeugt.

In einer Testreihe im Juli wurden bereits auf einigen Videos die negativen Bewertungen ausgeblendet, mit dem Ergebnis, dass der dazugehörige Button seltener genutzt wurde.
Auf der anderen Seite: Schlechte Bewertungen sind im Optimalfall ein Zeichen für ein schlechtes Video. Richtig eingesetzt können die Daumenbewertungen dafür sorgen, dass man keine Zeit mit nicht funktionierenden Tutorials oder Fehlinformationen vergeudet.

Dann bleibt eigentlich nur noch ein Blick in die Kommentare.

Langsames Internet? Geld zurück!

Ab dem 1. Dezember tritt eine Neufassung des Telekommunikationsgesetzes in Kraft. Ab dann gelten Regelungen, bei denen Kunden die Kosten für den Internetanschluss mindern können, sollte der Anbieter die Vertragsbedingungen nicht einhalten.

Sollte also der Anschluss Probleme machen, einfach die Breitbandmessungs-App der Bundesnetzagentur anwerfen. Sollten sich schlechte Ergebnisse häufen, ist mangelnde Leistung jetzt sogar ein Grund für eine fristlose Kündigungen.
Und: Werden Techniker-Termine nicht eingehalten, können auch dafür Erstattungen veranlasst werden.

Forza Horizon 5: 4,5 Millionen Spieler nach einer Woche

Wie wir in der letzten Woche bereits berichtet haben, konnten Vorbesteller der Premium-Version bereits vor dem Release einen Blick auf Forza Horizon 5 werfen.
Das hat zu einem kuriosen Ergebnis geführt: Bereits vor dem Release hatte der Titel über 800.000 Spieler.

Diese Woche wurde dann noch eine Schippe draufgelegt. Wie Xbox-Chef Phil Spencer getwittert hat, sind mittlerweile 4,5 Millionen Spieler auf den Strecken im virtuellen Mexiko unterwegs. Damit legte das Spiel den erfolgreichsten Launch der „Xbox Game Studios“ überhaupt hin.

Tim Cook: Wer sideloaden will, kauft ein Android

Will man auf einem iPhone etwas installieren, was nicht im offiziellen AppStore ist, hat man halt Pech. Wer also Apps sideloaden will, muss sich ein Android-Smartphone holen. Das sagen nicht nur wir, sondern auch Tim Cook.

Wenn du sideloaden willst, kannst du ein Android-Smartphone kaufen.

Das sagte Cook auf dem The New York Times „DealBook“ Summit.

Dass Apple zu einem Android rät, ist nicht ganz so überraschend. Hat ja bereits Steve Jobs im Jahr 2010 zum Kauf eines Androids aufgefordert, wenn man „Erwachsenenunterhaltung“ auf seinem Smartphone genießen möchte.

Galaxy S22: Doch keine AMD-Grafik?

Die Vorstellung des Samsung Galaxy S22 erwarten wir im Februar und es gab ja einiges, auf das man sich hätte freuen können.
Samsung soll ja schließlich an einem Exynos-Chip arbeiten, der einige AMD-Grafikkerne beinhaltet.

Damit wären nicht nur deutliche Leistungssteigerungen gegenüber der aktuellen Generation drin gewesen, auch hätte man erstmals Echtzeit-Raytracing auf dem Smartphone erwarten können.
Die aktuelle Chipkrise betrifft aber auch Samsungs Exynos-Produktion.

Damit also genügend Smartphones produziert werden können, muss Samsung offenbar auch in der kommenden Smartphone-Generation auf die Snapdragon-Chips von Qualcomm setzen.

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