Klarna hat sich als Zahlungsmethode neben PayPal, Sofortüberweisung, Kreditkarte und Co. mittlerweile einen Namen gemacht. Die Zahlungsoption ist eine Dienstleistung eines schwedischen Anbieters und findet sich beim Checkout in verschiedenen Online-Shops. Was für und gegen die Bezahlung mit dem Service spricht verraten wir euch und fassen Erfahrungen mit Klarna zusammen.

 

Klarna

Facts 

Wer schon einmal bei Media Markt, EMP oder auch Wish bezahlt hat, könnte dort schon der Zahlungsoption Klarna begegnet sein. Die Zahl der teilnehmenden Unternehmen steigt und so stehen immer mehr Kunden vor der Wahl, mit Klarna auf Rechnung zu bezahlen. Auch Ratenkauf bei Klarna ist möglich, allerdings gibt es hierbei einiges zu beachten. Das Wichtigste findet ihr hier:

Tipps zum Klarna-Ratenkauf

Vorweg: Klarna ist ein seriöser Zahlungsservice. Wie Klarna genau funktioniert, erfahrt ihr in diesem Video:

Das ist Klarna

Erfahrungen mit Klarna: Die Pluspunkte

  • Die Klarna-App ist übersichtlich und leicht zu bedienen.
  • Die App erinnert an Zahlungen, so werden sie nicht vergessen.
  • Es gibt eine Festnetz-Nummer für telefonischen Support. So entfallen teure Hotline-Gebühren. Wie ihr Kontakt zum Klarna-Kundenservice aufnehmen könnt, lest ihr im verlinkten Artikel.
  • Eine Pausierung der Zahlung bei Retoure ist möglich.
  • Die Zahlungsfrist lässt sich generell verlängern, dazu brauchen Kunden nur mit Klarna in Kontakt zu treten.

Welche Alternativen euch zur Bezahlung bleiben, erfahrt ihr in dieser Galerie:

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Die 5 besten PayPal-Alternativen in Stichpunkten

Erfahrungen mit Klarna: Contra

  • Klarna leitet bei Zahlungsverzug direkt das Mahnverfahren ein, statt postalische Zahlungserinnerungen zu schicken. Das ist allerdings legitim.
  • Kunden beklagen sich über Mahngebühren für Artikel, die nie angekommen sind. Die Kommunikation zwischen Klarna und den Online-Shops wird bemängelt.
  • Bei Problemen mit dem Zoll kann Klarna nicht weiterhelfen.
  • Mahngebühren von knapp 5 Euro sind verhältnismäßig hoch. Rechtlich kann nur der Verwaltungsaufwand zum Aufgabenkreis des Unternehmers berechnet werden – in diesem Fall Briefpapier und Porto, bei E-Mail-Mahnung sogar noch weniger.
  • Kunden erhalten Mahnungen der Online-Shops, obwohl sie bereits bezahlt hatten. In vielen Fällen wurde das Geld als Gutschein zurück auf das eigene Konto überwiesen, ohne, dass die Kunden es bemerkten. (Quelle: Trustpilot.com)

Wir beantworten auch die häufig gestellten Fragen

Tipps zu den Erfahrungen mit Klarna

Über den Klarna-Kundenservice gibt es vermutlich so viele verschiedene Meinungen, wie es Mitarbeiter dort gibt. Zum einen wird von freundlichem und hilfsbereitem Service berichtet, für andere Kunden ist der Kontakt zu den Klarna-Mitarbeitern ein Albtraum. Dass der Dienstleister Klarna Schufa-Daten abruft, ist legitim. Kunden mit negativen Einträgen können vom Bezahlvorgang mit Klarna ausgeschlossen werden.

Wir raten:

Es empfiehlt sich, vor Fristablauf bezahlen – je früher, desto besser. Lest die Zahlungsbedingungen genau und behaltet auch das Kleingedruckte bei Post von Klarna oder Inkasso-Unternehmen im Auge. Dann drohen auch keine bösen Überraschungen.

Was habt ihr für Erfahrungen mit Klarna gemacht? Verratet es uns und unseren Lesern in den Kommentaren.

Christin Richter
Christin Richter, GIGA-Experte.

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