Dank Apple Watch: Neue Hoffnung für Millionen Herzkranke

Holger Eilhard 1

Schon seit der Vorstellung der Apple Watch legt Apple großen Wert auf die Gesundheitsfunktionen der smarten Armbanduhr. Eine aktuelle Studie zeigt nun, wie präzise die integrierten Sensoren etwaige Herz­rhythmus­störungen feststellen können.

Apple Watch kann Herzrhythmusstörungen mit einer Genauigkeit von 97 Prozent erkennen

Die Sensoren für die Erkennung der Herzfrequenz, wie sie in der Apple Watch und anderen Wearables zu finden sind, können laut einer aktuellen Studie der Cardiogram-App mit einer Genauigkeit von 97 Prozent erkennen. Die Studie wurde in Kooperation mit Forschern von der University of California in San Francisco (UCSF) durchgeführt.

Die Forscher konnten dank der App mehr als 139 Millionen Messwerte — darunter Herzfrequenz und Schrittzähler — von 9.750 Teilnehmern der „eHeart Study“ erfassen. Diese Daten wurden dazu genutzt, um DeepHeart, das neurale Netzwerk von Cardiogram, zu füttern. DeepHeart war daraufhin in der Lage ein Vorhofflimmern von einem normalen Herzrhythmus mit einer Genauigkeit von 97 Prozent zu unterscheiden. Damit ist es genauer als beispielsweise das EKG-Armband Kardia Band, welches auf eine derartige Erkennung spezialisiert ist.

Apple Watch hilft bei der frühzeitigen Erkennung von Erkrankungen

Da Herzrhythmusstörungen ein Hinweis auf eine Herzerkrankung sein können, hat die Apple Watch das Potenzial vielen Menschen dabei zu helfen, frühzeitig auf eine derartige Erkrankung aufmerksam zu werden. Laut Cardiogram sind sich 40 Prozent der Betroffenen nicht über die Störungen ihres Herzens bewusst.

Die Macher von Cardiogram wünschen sich daher, dass bereits genutzte Geräte wie die Apple Watch oder auch Fitness-Tracker von Garmin, etc. verstärkt dazu genutzt werden, um die Träger auf die möglichen Gefahren hinzuweisen.

Cardiogram arbeitet des Weiteren mit den Forschern der UCSF daran, mit Hilfe der Apple Watch Arterielle Hypertonie, Schlafapnoe und frühzeitige Hinweise auf Diabetes erkennen zu können.

Quelle: JAMA Network via MacRumors

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