Google: „Meine Aktivitäten“ – Daten einsehen und löschen

Martin Maciej

Bei vielen Besuchen im Netz geht ohne Google fast nichts mehr. Das Unternehmen bietet die größte Suchmaschine der westlichen Welt, steht hinter dem riesigen Video-Portal YouTube und steckt in den meisten Android-Smartphones. Mit einem Google-Konto fallen dabei zahlreiche Aktivitäten und somit Nutzungsdaten an. Diese kann man sich nun hinter dem Tool „Meine Aktivitäten“ anzeigen lassen.

Google: „Meine Aktivitäten“ – Daten einsehen und löschen

Google nutzt diese Daten, um etwa auf einen Nutzer zugeschnittene Werbung anzuzeigen und Informationen passender zu präsentieren. Die Aktivitätsdaten ergeben sich unter anderem aus den ge- und besuchten Webseiten oder aufgerufenen Vidoes über YouTube.

Google-Suchverlauf löschen (Video):

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Google Suchverlauf löschen

Google: „Meine Aktivitäten“ – diese Daten kennt google

„Google – Meine Aktivitäten“ ist der Nachfolger des Services „Google History“. Die Übersicht an Daten wurde erweitert.

  • Man erreicht die Übersicht der Aktivität über die Einstellungen des Google-Accounts.
  • Die Inhalte sind chronologisch sortiert.
  • Es werden Aktivitäten der folgenden Dienste getrackt: Android, Chrome, Maps, Suche, Bildersuche, YouTube.
  • Unter anderem kann man sich etwa anzeigen lassen, wonach man in der Vergangenheit bei Google gesucht hat. Die Suche wird dabei getrennt nach Desktop und Smartphone bzw. Tablet ausgewiesen. Besuchte Webseiten werden dabei thematisch zusammengefasst. So lässt sich ein Eindruck der eigenen Interessen über die Google-Suche ermitteln.
  • Zudem gibt es hier Informationen, welche Android-Apps zuletzt gestartet wurden.
  • Ebenfalls gibt „Google – Meine Aktivitäten“ Auskunft über angesehene Videos bei YouTube und verwendete Sprachbefehle. Spracheingaben können hier auf Wunsch noch einmal abgespielt werden.

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Google: „Meine Aktivitäten“ deaktiveren und Daten löschen

Natürlich lassen sich Einstellungen für die Aktivitäten vornehmen.

  • Über „Aktivitäten löschen von“ können bestimmte, einzelne Einträge entfernt oder das Sammeln von Daten einzelner Google-Dienste ausgeschaltet werden. Über die „Standortverlauf“-Funktion kann etwa vermieden werden, dass Google Bewegungsverläufe von euch aufzeichnet.
  • Alternativ kann auch die komplette Funktion über die Aktivitätseinstellungen deaktiviert werden.
  • Google selbst weist darauf hin, dass „eine optimale Nutzung“ der Google-Dienste durch das Deaktivieren des Aktivitäten-Trackings eingeschränkt wird.

Die Inhalte sind nur für den Google-Nutzer sichtbar und werden nicht mit anderen geteilt. Die Darstellung der Daten soll in den kommenden Wochen noch weiter ausgebaut werden. Über eine weitere Seite lässt sich einrichten, welche Werbung von Google bei euch angezeigt werden darf. Hier kann man z. B. die Anzeige von „interessenbezogener Werbung“ einschränken. Zudem könnt ihr einstellen, welche persönlichen Informationen von Google für Werbung verwendet werden.

Zum Thema: Google-Daten löschen –  so geht’s

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