Alexa heißt die Sprachassistentin von Amazon, die hauptsächlich von den Echo-Lautsprechern bekannt ist. Sie kann Musik wiedergeben, Geräte im Haushalt steuern und Produkte beim Online-Händler Amazon bestellen. Mittlerweile gibt es den Service auch in vielen weiteren Geräten.

Mit dem Verkaufsstart der Echo-Geräte am 23. Juni 2015 wurde auch die Sprachassistentin Alexa das erste Mal vorgestellt. Sie setzt sich aus einer Spracherkennung und einer künstlichen Intelligenz zusammen und reagiert auf die Stimme des Nutzers, beantwortet Fragen und setzt Befehle um.

Alexa liest auf Zuruf den Wetterbericht vor, rechnet ein Pfund in Gramm um und steuert vernetzten Geräten wie LED-Lampen. Sie hilft auch mit Weckern oder Timern aus, die man einfach per Sprache einstellt. Besonders praktisch ist, auf Zuruf seine Lieblingsmusik abzuspielen. Dafür greift Alexa auf Musik-Streaming-Dienste wie Amazon Music, Spotifiy, TuneIn und Audible zurück. Auch telefonieren und das Versenden von Nachrichten ist mit Alexa möglich.

Amazon Alexa: Mit Skills dazulernen

Dabei ist sie allerdings nicht allwissend. Häufig hapert es am Verständnis und an der begrenzten Intelligenz der Sprachassistentin. Mit kleinen Erweiterungen, sogennanten Skills, kann der Nutzer allerdings nachhelfen und Alexa weitere Funktionen beibringen. Dafür stehen mittlerweile mehr als 15.000 dieser Skills zur Verfügung.

Die Sprachassistentin gibt es nicht nur exklusiv in Amazon-Produkten. Auch Sonos, Eufy und Medion haben Alexa in ihren Geräten integriert.

In unserer Bilderstrecke geben wir einen Überblick zu den besten Alexa-Lautsprechern:

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11 alternative Alexa-Lautsprecher: Muss es immer ein Amazon Echo sein?

Amazon Alexa: Werde ich abgehört?

Vor allem die Sorge vor dem Missbrauch der Informationen und der Weitergabe persönlicher Daten an Dritte ist groß. Die Geräte mit Alexa sind mit Servern in den USA verbunden. Grundsätzlich hört Alexa immer mit, sonst könnte sie nicht auf das Aktivierungswort reagieren. Die Internetverbindung wird allerdings erst mit dem Wort Alexa aktiv. Für den Nutzer ist das am blauen Ring der Echo-Lautsprecher erkennbar. Erst dann werden die Sprachaufnahmen auch übertragen. Mehrere Tests und Untersuchungen bestätigen diese Methode.

Trotzdem muss jeder selbst entscheiden, ob er sich ein Gerät mit einem Mikrofon in seine Wohnung stellt, das ständig mithört. Klar ist dennoch: Die Sprachassistenten werden in Zukunft immer wichtiger werden.

Amazon Echo: Wie sind eure Erfahrungen?

Ihr findet die Idee, Haushaltsgeräte per Sprachbefehl zu steuern abgefahren oder alternativ total bescheuert? Amazon Echo ist die Zukunft oder doch nur eine Technik-Spielerei, an die man sich in kurzer Zeit nur noch mit einem müden Lächeln erinnern wird? Egal, was ihr über das neue Gadget von Amazon denkt - in unserer Umfrage zum Thema könnt ihr eure Meinung zum Besten geben und mit dem Rest der Welt teilen!

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