Google hat seine G Suite überarbeitet, die verschiedenen Tools noch effektiver miteinander verbunden und vermarktet sie nun als „Google Workspace“. Die Kosten unterscheiden sich dabei natürlich aufgrund des unterschiedlichen Leistungsumfangs. Hier erfahrt ihr die Google-Workspace-Preise und was ihr für euer Geld bekommt.

 
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Zuerst einmal beziehen sich die Preise für Google Workspace grundsätzlich immer auf einen Nutzer. Zumindest ist das so in den Versionen „Business Starter“, „Business Standard“ und „Business Plus“. Für die Version „Enterprise“ müsst ihr die Preise direkt mit dem Google-Vertriebsteam ausmachen.

Google Workspace / Jamboard

Preise für Google Workspace

Pro Nutzer und Monat bezahlt ihr für Google Workspace

  • im Tarif „Business Starter“ 5,20 Euro,
  • im Tarif „Business Standard“ 10,40 Euro und
  • im Tarif „Business Plus“ 15,60 Euro.

Diese 3 Versionen sind von bis zu 300 Personen nutzbar. Sollen mehr Nutzer angemeldet werden, müsst ihr auf die Version „Enterprise“ upgraden. Allerdings unterscheiden sich die Versionen auch hinsichtlich der Teilnehmerzahlen bei den Videokonferenzen. Im Paket „Business Starter“ können beispielsweise nur 100 Personen gleichzeitig daran teilnehmen.

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Leistungsumfang von Google Workspace

Prinzipiell sind folgende Tools in jedem Paket von Google Workspace enthalten:

Tool Funktion
Gmail Googles E-Mail-Angebot
Drive Cloudspeicher mit Zugriff über Apps
Meet Googles Lösung für Videokonferenzen
Calendar Die Kalenderanwendung, die zum Beispiel auch mit Outlook synchronisiert werden kann.
Chat Google Chat hat die Funktion Google Hangouts ersetzt. Als gruppenübergreifende Chat-Lösung soll sie die firmeninterne Kommunikation vereinfachen.
Jamboard Eine Art von Whiteboard, das gemeinschaftlich bearbeitet kann werden.
Docs Textverarbeitung
Sheets Tabellenkalkulation, auch „Google Tabellen“ genannt.
Slides Googles Onlineversion von Powerpoint
Keep Ehemals „Google Notizen“
Sites Erstellen von Websites ohne Programmierkenntnisse
Forms Umfragen und Formulare erstellen

Darüber hinaus sind die Pakete in ihrem Leistungsumfang allerdings unterschiedlich. Die Teilnehmerzahlen bei Videokonferenzen sind gestaffelt (bis zu 100 im Paket Business Starter, bis zu 150 im Paket Standard und bis zu 500 im Paket Plus).

Einen großen Unterschied gibt’s beim verfügbaren Speicherplatz: Im Paket Starter müsst ihr mit 30 GB auskommen, im Paket Standard gibt’s bereits 2 TB und jeder Plus-Nutzer bekommt sogar 5 TB. Im Enterprise-Paket ist der Speicherplatz unbegrenzt.

Ansonsten unterscheiden sich die Versionen beim Support und verschiedenen Zusatzfeatures, die man beispielsweise bei Videokonferenzen bekommt (Teilnahmeberichte oder Geräuschunterdrückung) oder die vor Datenverlusten schützen sollen.

Die Pakete können bei Bedarf gesteigert werden, sodass sie mit euren Anforderungen wachsen. Bezahlt werden die Leistungen mit der Kreditkarte und in verschiedenen Ländern auch mit PayPal oder per Lastschrift. Dabei ist die Bezahlung dynamisch: Die Abrechnung erfolgt monatlich anhand der angemeldeten Nutzer.

Google bietet für einige Funktionen spezielle Hardware an, wie etwa ein digitales Whiteboard und Konferenzgeräte für Meetings.

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