Während der Rotzlöffel „Shin Chan“ in Japan geradezu ein Phänomen ist, hat sich die Serie in Deutschland eher schwer getan. Wo ihr aktuell deutsche Folgen des Anime legal im Stream sehen könnt, erfahrt ihr hier auf GIGA.

 

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Facts 

„Shin Chan“ in Japan und Deutschland

Die Serie „Shin Chan“ basiert auf Yoshihito „Yoshito“ Usuis († 2009) Manga-Reihe „Crayon Shin Chan“ von 1990. Auch nach Usuis Tod wurde die Reihe unter dem Titel „Shin Crayon Shin-Chan“ fortgeführt. Die Anime-Adaption startete 1992 und erreichte im Juni 2019 die 1.000 Folge. Neben der Serie gibt es in Japan aber auch über 80 Specials und mittlerweile 29 Spielfilme.

Hierzulande wurden 130 Folgen mit je 3 Geschichten zwischen 2002 und 2005 durch „Interopa Film“ synchronisiert und im TV auf RTL II ausgestrahlt. 2017 nahm sich die Synchronfirma „DMT – Digital Media Technologie GmbH“ nochmals 26 Episoden à 3 Geschichten an, die dann 2019 auf ProSieben MAXX ausgestrahlt wurden. Insgesamt gibt es somit 156 Folgen von „Shin Chan“ auf Deutsch. Darüber hinaus wurde 2021 der 28. Kinofilm „Shin Chan - Crash! Königreich Kritzel und fast vier Helden“ auf Deutsch vertont.

Shin chan - Die neuen Folgen, Volume 1-4 [4 DVDs]

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Entwickler: Polyband/WVG

„Shin Chan“ im Stream

Leider ist „Shin Chan“ aktuell nur bedingt im Stream verfügbar. Selbst bei den darauf speziallisierten Anime-Streamingdiensten ist die Serie nicht zu finden. Momentan habt ihr folgende Möglichkeiten „Shin Chan“ im Stream zu sehen:

  • Die 36 neuen Folgen (131-156) sind kostenfrei im Angebot von TV NOW zu finden.
  • Der Kinofilm „Shin Chan - Crash! Königreich Kritzel und fast vier Helden“ lässt sich digital über Amazon, Google Play und iTunes erwerben und streamen.
Shin Chan Shin-Ei Animation
Bild: Shin-Ei Animation

Darum gehts bei „Shin Chan“

Der fünfjährige Shinnosuke „Shin-Chan“ Nohara nimmt kein Blatt vor den Mund und bringt damit die Erwachsenenwelt immer wieder in Verlegenheit. Teilweise aus kindlicher Unwissenheit, aber teilweise auch mit Kalkül, bringt der kleine Rotzlöffel seine Eltern Harry und Mitsy Nohara sowie die Lehrer und Lehrerinnen immer wieder in unmögliche Situationen.

Dass er neben den unmöglichen Kommentaren seines losen Mundwerks dazu auch noch liebend gern seinen Hintern entblößt und den von ihm sogenannten „Po Boogie Woogie“ aufführt, lässt so manche brenzlige Situation dann endgültig zum Überkochen bringen.

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