So gefährlich ist Apples HomePod wirklich für Amazon Echo und Google Home

Holger Eilhard 2

Seit Februar ist Apples Kontrahent zum Amazon Echo und Google Home verfügbar. Doch wie groß ist Apples Einfluss auf die beiden Platzhirsche mit dem HomePod wirklich?

So gefährlich ist Apples HomePod wirklich für Amazon Echo und Google Home
Bildquelle: GIGA.

Apple HomePod: Die Aufholjagd hat begonnen

Der HomePod ist in Deutschland erst seit Mitte Juni verfügbar. Anwender in den USA, Australien und Großbritannien konnten den Siri-Lautsprecher jedoch bereits seit Anfang Februar erwerben. Eine aktuelle Umfrage durch CIRP von 500 Personen in den USA, die einen HomePod, Amazon Echo oder Google Home besitzen, gibt nun Aufschluss darüber, wie sich die drei Kontrahenten schlagen.

Wenig überraschend wurde Amazons Echo bei den meisten der Befragten angefunden. Rund 70 Prozent gaben an mindestens eines der diversen Echo-Geräte Zuhause zu nutzen. Auf dem zweiten Platz folgte Google Home mit 24 Prozent. Der HomePod kommt damit nach nur wenigen Monaten auf 6 Prozent.

Dazu muss darauf hingewiesen werden, dass Amazons Echo bereits seit mehreren Jahren erhältlich ist und so einen entsprechenden Vorsprung vor Apple aber auch Google hat. Gleichzeitig bieten Amazon und Google Varianten ihrer Sprachassistenten an, die deutlich billiger sind als der HomePod. Laut CIRP sind diese extrem günstigen Modelle für mindestens die Hälfte der verkauften Geräte des jeweiligen Herstellers verantwortlich.

Inwiefern Apple an diesem Rennen mit den immer sinkenden Preisen teilnehmen will, ist nicht klar. Eine Möglichkeit wäre ein günstigerer „HomePod Mini“. Traditionell ist Apple aber nicht daran interessiert Marktführer zu werden, indem man schlichtweg die Preise reduziert.

Möglicherweise könnte ein günstigeres und geschrumpftes Modell vom HomePod neue Käufer locken:

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HomePod: So schön könnten weitere smarte Apple-Lautsprecher aussehen.

Google Home und Amazon Echo: Mehr als ein Gerät im Haus

CIRP ging noch einen Schritt weiter und befragte die Besitzer von Amazon Echo und Google Home, ob sie mehr als eines dieser Geräte in den heimischen vier Wänden benutzen. Diese Frage wurde von 34 Prozent der Echo-Nutzer bejaht. Bei den Google-Home-Besitzern waren es 31 Prozent. 10 Prozent der Echo-Besitzer gaben sogar an, mehr als drei dieser Geräte zu besitzen.

Laut CIRP ist die Strategie von Amazon und Google eine äußerst günstige Variante anzubieten und mit dieser die Nutzer zu locken. Haben sich diese an den Assistenten gewöhnt, kann man ihnen möglicherweise weitere Modelle verkaufen.

Quelle: CIRP (PDF)

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