Cloud Computing nimmt heutzutage immer mehr an Wichtigkeit zu. Bereits 2004 stieg auch die Valve Corporation mit ihrem Distributionsportal Steam ein und feiert seither damit seither auch große Erfolge. Was eigentlich dahinter steckt und wofür die Dampfwolke eigentlich gut ist, erfährst du hier.

Mit Left4Dead führte Valve 2004 das System des Cloud Computings für Steam ein, um Spieleinstellungen wie Tastaturbelegungen auf einem zentralen Server zu speichern. Damit wurden bei einer erneuten Installation des Spiels oder aber einer Installation auf einem anderen Rechner die Einstellungen von Steam vom Server heruntergeladen. Mit späteren Steam Updates wurde die Funktionalität der Steam Cloud erweitert, so dass auch Spielstände gespeichert werden können. Diese Funktionalität wurde auch anderen Spieleentwicklern zugängig gemacht. Steam als Download gibt es hier.

Steam Cloud: Wofür brauche ich die Cloud

Mittlerweile hat Valve die Steam Cloud in allen hauseigenen Spielen eingeführt, so zum Beispiel im Multiplayer-Shooter Team Fortress 2, der neben der Tastenkonfiguration auch Graffiti online speichert. Außerdem kann man seit 2011 nun auch einen Gigabyte Speicherplatz für Screenshots nutzen, was in etwa 1000 bis 2000 Screenshots entspricht .

Wer also über keine externe Backup-Speichermöglichkeit verfügt und darauf Speicherstände speichern kann, hat mit der Cloud-Funktion von Steam einen enormen Vorteil und eine zusätzliche Sicherheit.

Dieses Fenster erscheint, wenn du Probleme mit deiner Steam Cloud hast.

Steam Cloud: So deaktivierst du die Cloud

Es gibt allerdings auch die Möglichkeit, die Steam Cloud zu deaktivieren. Dafür wählt man im Untermenü der Games einfach aus, die Cloud-Funktion zu deaktivieren. Dann wird lediglich die Synchronisierung mit dem Server gestoppt und die Speicherung von Speicherdaten findet ausschließlich auf der Festplatte statt. Sollten diese Informationen bei einem Systemcrash also verloren gehen, sind sie auch nicht auf dem Steam Server festgehalten.

Dabei sollte außerdem stets beachtet werden, dass beim Starten des Steam Offline Modus‘ keine Synchronisierung der Cloud stattfindet, demnach unterschiedlich speichert und lediglich auf der Festplatte Daten ablegt.

Mehr Informationen zu Steam findest du hier:
Steam Server
Steam für Linux

 

Steam

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