9. BioShock Infinite (2013)

Statt in Rapture befindet ihr euch in BioShock Infinite in einem alternativen Columbia im Jahre 1912. Der angebliche Prophet Comstock erschuf diese fliegende Insel, auf der ein buntes und sonniges Leben herrscht. Wenn man sich allerdings nicht vom städtischen Treiben ablenken lässt, fallen dem aufmerksamen Beobachter Immigrations- und Klassenprobleme auf.

BioShock Infinite setzt dabei auf dramaturgische Gesellschaftskritik, an allen kleinen und großen Schauplätzen ist das zu spüren. Während Columbia auf der einen Seite in hellem Licht erstrahlt, sieht es in den Armenviertel und auf den Exekutionsplätzen anders aus. Durch diese besondere Art des Storytelling, das genau auf das Gameplay passt, wirkt BioShock Infinite extrem detailverliebt und atmosphärisch.

Der durchgehend stark-stilistische Artstyle zieht sich durch alle Winkel des Spiels, weswegen die Story durchgehend motivierend wirkt, da ständig etwas neues zu entdecken ist. Elizabeth, der Hauptcharakter neben Booker DeWitt, wirkt dabei beschützungswürdig und bringt immer wieder einen Pacingwechsel von ruhig zu spannend bis actiongeladen in BioShock Infinite.

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Der besondere Touch des Gameplays sind die Railshooting-Elemente, an denen man auf einer Schwebebahnschiene schnell die Richtung wechseln kann. Wie in allen anderen BioShock-Spielen sind auch hier wieder die Plasmide frei kombinierbar und Waffen können geupgraded werden.

Metascore: 94%

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