Das kleinste E-Auto der Welt: Wer passt in diesen fahrbaren Einkaufswagen?

Johann Philipp 1

Parkplatzsuche kein Problem: Mit dem P.50 passt man sogar in einen Fahrstuhl. Das kleinste Auto der Welt gibt es jetzt auch als Elektromodell. Was kann dieser fahrbare Einkaufswagen für die Straße?

P.50: Das kleinste Auto der Welt.

P.50: Das kleinste Elektroauto der Welt

Wer dachte, dass ein Smart klein ist, oder ein VW Up, der kennt den P.50 nicht. 1,3 Meter lang und knapp einen Meter breit. Was die Manufaktur P.50 Cars auf die drei Räder stellt, hat das Format und die Wendigkeit eines Einkaufswagens. Dabei ist das Auto gar nicht neu.

Schon vor 50 Jahren kam der mittlerweile legendäre Peel P50 auf den Markt. Für damals 199 Pfund (umgerechnet 227 Euro). Es landete sogar im Guiness-Buch der Rekorde als „kleinstes je in Serie produziertes Auto der Welt“. Zwei Jungunternehmer aus London bauen das Auto nun noch einmal nach.

Unter Sammlern ist das Originalmodell eine echte Rarität. Denn es wurden lediglich 120 Exemplare gebaut. Nur ein Dutzend haben überhaupt bis heute überlebt. Die Preise liegen daher bei weit über 100.000 Euro.

Eine Nummer größer und schneller ist der BMW iM2:

Bilderstrecke starten
6 Bilder
Tesla aufgepasst: Der BMW iM2 steht voll unter Strom.

E-Scooter bei Amazon ansehen *

P.50 mit Elektromotor für 9.400 Euro

Der Nachbau des Klassikers ist dagegen schon für umgerechnet knapp 9.400 Euro zu haben – auch als Elektroversion, die maximal 56 km/h schafft. Als Hauptauto ist das Modell eher ungeeignet. Es passt eine Person vorne rein und eine Einkaufstüte in den Kofferraum. Der Hersteller verspricht allerdings, dass auch Personen über zwei Meter ins Auto passen.

Bei der Londoner Manufaktur wird jedes Modell von Hand zusammengebaut. Den P.50 gibt es auch als Cabrio und Zweisitzer. Die Farbe und Innenausstattung wählt man nach eigenem Geschmack. Neben dem Elektromodell sind auch Benzinmotoren erhältlich. Das Topmodell schafft fast 90 km/h. Bastler können auch einen Bausatz kaufen und sich das Auto selbst zusammenschrauben.

Eines ist klar: Auch wenn es unpraktisch ist, mit dem Auto zieht man mehr Blicke auf sich als in einem Ferrari oder Bugatti.

Zu den Kommentaren

Kommentare zu dieser News

Weitere Themen

* Werbung