Laptop auf Raten: Das müsst ihr beachten

Marco Kratzenberg

Gute Laptops sind teuer und man möchte sich kein Gerät kaufen, das übermorgen schon veraltet ist. Darum überlegen viele Kunden, sich ein Laptop auf Raten anzuschaffen. Bei eBay oder Amazon geht das nicht, aber es gibt ja noch andere Händler. Wir nennen euch die Shops, in denen ihr Ratenzahlung vereinbaren könnt.

Zwar gibt es Laptops mittlerweile sogar beim Discounter zwischen Käse, Tiefkühlkost und Konserven, aber die erfüllen in der Regel bestenfalls mittelmäßige Ansprüche. Wenn man ein leistungsfähigeres Arbeitsmittel sucht, muss man tiefer in die Tasche greifen. Aber auch bei Preisen von 350 Euro wünschen sich einige Kunden, sie könnten ein Laptop auf Raten kaufen. Was an der Supermarktkasse nicht geht, sieht bei der Konkurrenz schon ganz anders aus.

Fallt nicht auf die angeblichen Sonderangebote gefälschter Shops herein. Wie ihr sie sicher erkennt, erklären wir euch hier:

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An diesen 10 Anzeichen erkennt ihr Fake-Shops im Internet.

Voraussetzung für den Ratenkauf eines Laptops

Ratenkauf bedeutet Kredit. Wenn ihr ein Laptop auf Raten kaufen möchtet, müsst ihr „kreditwürdig“ sein. In der Regel wird jeder Händler im Rahmen des Geschäftsabschlusses eure Zahlungsfähigkeit überprüfen. Ihr müsst in den Kaufverträgen zustimmen, dass der Händler bei der Schufa, Creditreform oder ähnlichen Auskunftsdiensten Informationen über euer Kreditverhalten einholt.

Wenn diese Überprüfung negativ ausfällt, kommt der Kauf nicht zustande. Dafür kann es verschiedene Ursachen geben. Wenn ihr beispielsweise ein sehr begrenztes Einkommen habt und gleichzeitig schon mehrere Kredite abzahlt, kann das ein Ablehnungsgrund sein. Ebenso ein negativer Schufa-Eintrag. Da solche Eintragungen erst nach einer gewissen Zeit automatisch gelöscht werden, solltet ihr vor so einer Laptop-Finanzierung vielleicht euren Schufa-Eintrag löschen lassen.

Die Shops haben verschiedene eigene Bedingungen für ihre Finanzierungsangebote. Wenn ihr also dort einen Laptop oder andere Geräte in Raten bezahlen wollt, dann solltet ihr euch vorher informieren, was dazu nötig ist. In der Regel müsst ihr beispielsweise für die letzten 3 Monate ein Einkommen nachweisen können, das außerdem nicht zu gering sein darf. Es muss ja gewährleistet sein, dass ihr den Kredit zurückzahlen könnt.

Wir nennen euch jetzt einige Shops, in denen ihr ein Laptop auf Raten kaufen könnt.

Bei Media Markt auf Raten kaufen

Media Markt eignet sich bestens dafür, ein Laptop auf Raten zu kaufen, denn dort bietet man euch eine „0-Prozent-Finanzierung“ an. Das bedeutet, dass ihr zinsfrei mit einer bis zu 33-monatigen Abzahlung euren neuen Laptop abstottern könnt. Der Vorteil hier: Das klappt auch in den Media-Markt-Geschäften und ihr könnt die Laptops testen.

Auf der findet ihr einen Finanzrechner, in dem ihr euch ausrechnen lassen könnt, wie hoch die Raten für euren Traum-Laptop wären. Wir haben auf einer Extraseite für euch zusammengefasst, wie der Kauf auf Raten bei Media Markt funktioniert.

Im Media-Markt-Club bekommt ihr spezielle Vergünstigungenund könn tnoch etwas gewinnen:

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Ein Laptop bei Otto bestellen und in mehreren Raten abzahlen

Unter den ganzen großen Katalog-Versandhäusern ist eigentlich nur noch OTTO übrig geblieben. Auch dort findet ihr Laptops verschiedener namhafter Hersteller und könnt sie in Raten bezahlen. Die Ratenzahlung bei OTTO ist in 3 bis 45 Monatsraten möglich. Allerdings müsst ihr hier einen prozentualen Aufpreis zahlen, der sich nach dem Bestellwert richtet.

Wie hoch die Kosten letztlich wären, seht ihr auf der . Der monatliche Aufpreis richtet sich nach der Anzahl der Monatsraten, beginnt bei 0,78 % für 3 Monatsraten und wird dann billiger. Wenn ihr 48 Monatsraten wählt, beträgt der Aufpreis 0,68 % – allerdings summiert sich der effektive Jahreszins dann auf 15,65 %! Wir haben mal zusammengefasst, wie der Ratenkauf bei OTTO funktioniert.

Laptop auf Raten bei notebooksbilliger.de

Der Anbieter notebooksbilliger.de hat sich auf solche Geräte spezialisiert und bietet auch ständig Sonderangebote an. Auch dort gibt es eine „“. Sie wird über „Consors Finanz“ abgewickelt und setzt einen Mindestbestellwert von 54 Euro voraus. Außerdem ist hier der Ratenkauf ohne Zinsen nur mit bis zu 12 Monatsraten möglich. Wenn ihr also dort ein Laptop auf Raten kaufen wollt, sind die Raten eventuell relativ hoch.

Grundsätzlich könnt ihr hier sogar bis zu 60 Monatsraten ausmachen, allerdings gilt die 0-%-Finanzierung nur für eine Laufzeit von bis zu 12 Monaten. Darüber hinaus werden Zinsen fällig. Die sind mit einem effektiven Jahreszins von 9,90 % sogar noch deutlich günstiger als der Laptop-Kauf auf Raten bei OTTO.

Fazit zum Laptop-Kauf auf Raten

Es ist generell bei vielen Anbietern möglich, einen PC oder ein Laptop auf Raten zu bestellen und bequem abzustottern. Allerdings werdet ihr feststellen, dass ihr da nicht unbedingt die freie Wahl habt. Euer Lieblings-Laptop wird vielleicht richtig günstig nur bei Amazon und Co angeboten, wo kein Ratenkauf möglich ist. Also wird es selbst bei einer zinsfreien Monatszahlung schon etwas teurer als geplant.

Außerdem müsst ihr natürlich grundsätzlich kreditwürdig sein, was bei den meisten Finanzierern heutzutage bedeutet, dass ihr einen Kredit nur kriegt, wenn ihr ihn eigentlich nicht braucht.

Und zuguterletzt solltet ihr euch überlegen, wie sinnvoll es ist, ein Laptop 5 Jahre lang abzuzahlen. Nach 2-3 Jahren sind die Dinger oft schon völlig überaltert und die Garantie ist schon lang abgelaufen, während ihr noch zahlt.

Umfrage: Refurbished oder Neuware?

Ist es für euch in Ordnung, wenn das Smartphone-Display ein wenig verkratzt ist oder schon ein paar Gebrauchsspuren auf der Rückseite hat? Oder muss ein Artikel beim Kauf wirklich komplett neu sein?

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