Alle Newsletter abbestellen: So geht es

Martin Maciej 4

Ihr könnt eure Newsletter abbestellen, wenn ihr nicht mehr wollt, dass ihr in Zukunft Werbung oder Hinweise auf neue Produkte bekommt. In diesem Artikel stellen wir ein Tool vor, mit dem ihr alle Newsletter auf einmal abbestellen könnt. Wenn ihr nicht ganz so weit gehen wollt, zeigen wir zudem, wie ihr einen normalen Newsletter abbestellt.

Einmal für einen Newsletter angemeldet und schon ist der elektronische Postkasten voll mit Nachrichten, die man eigentlich gar nicht will. Zum Abmelden ist der Ottonormal-Nutzer zu faul, also leben wir mit der Flut von ungewollten Nachrichten. Das muss nicht sein. Abhilfe versprach lange Zeit der Dienst unroll.me. Seit 2018 und der Einführung der DSVGO funktioniert der Dienst jedoch nicht mehr in Europa. Eine bequeme und kostenlose Alternative für Unroll.me gibt es derzeit nicht. Lediglich Gmail-Nutzer können noch mit wenigen Klicks alle Newsletter auf einmal abbestellen. Hierfür eignet sich zum Beispiel der Dienst „Leave me Alone„. Nutzer anderer E-Mail-Dienste müssen auf den manuellen Umweg umsteigen.

Newsletter abbestellen - so geht’s ohne Web-Dienst

Ihr benötigt natürlich kein spezielles Webtool, um Newsletter abzubestellen. Inzwischen besteht eine Pflicht, dass Anbieter eine einfach auffindbare Option zum Abbestellen eines Newsletters bieten.  So findet ihr sie:

  • Öffnet den Newsletter, den ihr abbestellen wollt.
  • Scrollt jetzt bis ganz nach unten zum Ende der Nachricht. Meistens findet ihr hier einen Hinweis nach dem Motto: „Wenn Sie diesen Newsletter nicht mehr erhalten möchten, können Sie sich abmelden, indem Sie hier klicken“.
  • Klickt zum Abbestellen des Newsletters auf den Link in der Nachricht.
  • In der Regel werdet ihr jetzt zu einer Webseite im Browser weitergeleitet: Hier müsst ihr dann noch einmal eure E-Mail-Adresse zur Bestätigung eingeben oder das Abbestellen des Newsletters mit einem weiteren Klick auf den entsprechenden Button bestätigen.

Lest bei uns auch, wie ihr eine Abofalle kündigen könnt.

Ursprünglicher Artikel:

Newsletter abbestellen mit Unroll.me - Mit diesen Mail-Adressen funktioniert der Dienst

Keiner möchte die lästigen Nachrichten, fast jeder findet sie irgendwann bei sich im Postfach. Sich von der Vielzahl von Diensten abzumelden, würde viel Zeit in Anspruch nehmen, also verzichtet der Großteil darauf. Eine Webseite bietet jedoch Hilfe: Unroll.Me. Der Dienst entdeckt alle Newsletter, die ihr irgendwann einmal entdeckt habt und bietet euch die Möglichkeit, euch auf einen Schlag zahlreicher (auf Wunsch auch: aller) Newsletter zu entledigen. Um die Seite zu nutzen, müsst ihr eine E-Mail-Adresse bei einem dieser Anbieter haben:

  • Hotmail
  • MSN
  • Outlook
  • Windows Live
  • Google Mail
  • Yahoo!
  • AOL
  • iCloud
Unroll.me.

Alle Newsletter abbestellen bei H&M, GMX und Co.: So funktioniert der Dienst

Habt ihr eines der obigen E-Mail-Kontos, meldet ihr euch einfach mit diesem Account bei Unroll.me an. Anschließend wird das Konto nach Newslettern durchsucht. Alle gefundenen Newsletter werden aufgelistet und ihr könnt diese durch einen einfachen Klick abbestellen.

Ein kleiner Tipp: Falls der Dienst nach vier abbestellten Dienste möchte, dass ihr ihn mit euren Freunden teilt: Klickt einfach auf das Banner um den Dienst bei Facebook zu liken, bestätigt aber nicht und schließt das Fenster einfach wieder. Danach könnt ihr abbestellen, was das Zeug hält!

Wie sieht es bei dem Dienst mit der Datensicherheit aus?

Zwar beteuert der Dienst, die Finger von euren Daten zu lassen, jedoch sollte man nie vorsichtig genug sein. Was euch klar sein muss: Für den Dienst müsst ihr eure komplette Privatsphäre des betroffenen Mail-Kontos offenlegen. Um sicherzugehen, solltet ihr direkt der Nutzung eurer Daten widersprechen, was ihr bei Google hier tun könnt. Auch damit ist aber natürlich nicht 100% ig sicher, dass die Daten nicht anderweitig verwendet werden.

Newsletter abbestellen

Lassen sich alle Newsletter mit Unroll.me abbestellen?

In unserem Test hat unroll.me 30 Newsletter gefunden - ein kleiner Teil der Spam-Mails konnte also nicht entfernt werden. Als Fazit bleibt die Erkenntnis Der Dienst funktioniert zwar nicht fehlerfrei, aber durch ihn lässt sich mit wenigen Klicks der Großteil der unerwünschten Mails vermeiden.

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Bild via shutterstock, Who is Danny Bearbeitet durch den Autor via mobilegeeks

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