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Handyspiele können schnell süchtig machen, warnt Psychologe


Videospielsucht ist seit Jahren ein viel diskutiertes Thema, sie ist vor kurzem von der Weltgesundheitsorganisation sogar zu einer offiziellen Krankheit erklärt worden. Hierbei wies jetzt ein Psychologe daraufhin, dass abseits der üblichen Plattformen vor allem eine besonders hohe Suchtgefahr von Handyspielen ausgehe, die nicht zu unterschätzen sei.

 
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Laut Psychologe Hans-Jürgen Rumpf (via DerStandard.at) bestehe die Suchtgefahr beim Handy insbesondere darin, dass es ständig verfügbar sei. „Der Nutzer hat es immer dabei. Will er nur Nachrichten checken, winkt das Spiel schon mit einer Benachrichtigung. Das ist ein Reiz, den der Spieler kaum ausschalten kann“, so Rumpf.

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Ein weitere Gefahr sieht er in dem Aufbau der Spiele. „Sie setzen auf schnelle Gewinne am Anfang, die im Laufe des Spiels aber immer schwerer erreichbar werden. So muss ein Spieler für seine Belohnung immer mehr Zeit oder Geld investieren.

Vor allem seien laut ihm Menschen gefährdet, die emotionale Probleme hätten oder in ihrem Leben gerade nicht weiter kämen. „Sie spielen, wenn sie gelangweilt sind, gestresst oder traurig. Dann bringen sie weniger Leistung, was sie noch öfter runterzieht – und sie nehmen wieder das Handy in die Hand“, so der Psychologe. „Das ist zu Beginn ein langsamer Kreislauf, der plötzlich sehr schnell werden kann.

Falls du etwas suchst, das dich unterhält, aber dich auch nicht zu lang von anderen Dingen abhält:

Im schlimmsten Fall bekämen die Betroffenen ihr Leben nicht mehr geregelt, würden ihre Arbeitsstellen und Freundeskreise verlieren. Die Sucht sei laut Rumpf nicht mit der Spielsucht im Kasino zu vergleichen, aber immer noch gefährlich. Um dem vorzubeugen fordert er, dass bestimmte Handyspiele mit hohem Suchtpotenzial erst für Erwachsene zugänglich sind. Wie stehst du zu dem Ganzen? Sag uns deine Meinung!

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