Polizeieinsatz in Bayern: Ist PlayStation-Konsole schuld?

Marvin Fuhrmann

In Oberelchingen, einer bayrischen Gemeinde, kam es am vergangenen Samstag zu einem Großeinsatz der Polizei. Diese haben sich nach dem besorgten Anruf eines Spaziergängers einem Wohnhaus genähert, aus dem vermeintliche Schussgeräusche drangen. Am Ende könnten die Geräusche einer PlayStation 4 dafür verantwortlich sein.

Elchingen und Oberelchingen hatten ein sehr aufgeregtes Wochenende. Zunächst wurde eine Frau gesucht, die auf der anderen Seite der Donau verschwunden war. Polizei, Suchhunde sowie ein Helikopter waren im Einsatz, um die Dame wiederzufinden. Diese war mittlerweile aber in einem Krankenhaus gelandet und dort behandelt worden. In den Wirren dieses Einsatzes kam ein Anruf eines Spaziergängers bei der Leitzentrale ein, der von Schüssen aus einem Mehrfamilienhaus sprach.

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Die Beamten haben Verstärkung aus den umliegenden Gemeinden bekommen und den Anruf untersucht. Aufgrund des Verdachts auf Schüsse, handelte die Polizei schnell und sperrte weiträumig um das Haus ab. Zudem wurden Scharfschützen in taktischen Positionen auf Dächern und in anderen Wohnungen positioniert, wie die Augsburger Allgemeine berichtet. Mit einem Einsatzteam samt Schutzschilden wurde das Gebäude betreten und jeder Raum gründlich durchsucht.

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Die Polizei führte die Anwohner nach draußen und durchsuchte auch ihre Fahrzeuge. Auf Nachfrage bestätigte uns die Polizei, dass die genaue Ursache für die Geräusche noch nicht bekannt sind. Zwar könnte die Lautstärke einer PlayStation 4-Konsole für den Notruf verantwortlich sein, ebenso könnte der Fußgänger auch schlicht einer Wahrnehmungstäuschung aufgesessen sein.
Die Familien zeigten sich kooperationsbereit und konnten nach knapp drei Stunden wieder in ihre Wohnungen gelassen werden.

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