Das Ende von iTunes: So verwischt Apple langsam alle Spuren

Thomas Konrad 2

Nach rund 18 Jahren verlässt iTunes in diesem Jahr offenbar endgültig die Bühne: Erste konkrete Hinweise deuten jetzt auf das Ende der Musiksoftware hin. Womit Apple sie ersetzen will, kann man im Netz ebenfalls schon bestaunen.

Das Ende von iTunes: So verwischt Apple langsam alle Spuren
Bildquelle: GIGA.

Kein „iTunes“ mehr bei Facebook und Instagram: Der leise Abschied

Es ist (so gut wie) offiziell: Apple verabschiedet sich nach 18 Jahren von iTunes. Das schreibt der üblicherweise gut informierte Apple-Leaker Mark Gurman bei Bloomberg. Drei neue Apps werden iTunes in der nächsten Version von macOS ersetzen, schreibt Gurman. Apple läute damit eine neue Ära ein, die ganz im Zeichen der iOS-Tradition stehe.

Dass dieser Schritt für macOS bevorsteht, scheint sich indes auch im Netz anzukündigen: Bei Facebook und Instagram – allerdings noch nicht bei Twitter – hat Apple alle Inhalte der jeweiligen iTunes-Profile gelöscht und verweist Nutzer auf die Seiten für Apple TV, schreibt MacRumors.

So bewarb Apple die Musiksoftware iTunes im Jahr 2001 – zusammen mit einer (damals) neuen Variante des iMacs:

Apple Werbeclip: iMac & iTunes.

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Apps für Musik und TV-Inhalte: So sehen die iTunes-Nachfolger aus

Insgesamt drei Apps sollen iTunes künftig ersetzen: eine für Musik, eine für Filme und Serien, eine für Podcasts. Einen ersten offiziellen Ausblick auf die iTunes-Nachfolger dürfte es auf der Keynote zur WWDC 2019 (alle Infos zum Live-Ticker bei GIGA) geben.  Guilherme Rambo von 9to5Mac hat es allerdings geschafft, zwei der drei macOS-Neuzugänge aufzustöbern. Apples neue Musik-App wirkt auf den ersten Blick aufgeräumt – trotz bunter Icons in der Seitenleiste, über die man auf Apple Music, die eigene Mediathek und Playlists zugreifen können wird:

Ganz ähnlich – nur mit einem anderen Farbschema – sieht auch die App für TV-Inhalte aus:

Übrigens: Auch in macOS 10.15 wird man iPhones und iPads weiterhin mit dem Mac synchronisieren können. Die neue Musik-App übernimmt dabei die Funktionalität von iTunes, weiß 9to5Mac.

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