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Disney+ macht es wie Netflix: Fette Preiserhöhung und eine ganz böse Überraschung

Disney+ braucht Geld und holt es sich jetzt von den Kunden. (© IMAGO / xim.gs)

Abonnentinnen und Abonnenten von Disney+ werden diese Neuigkeiten nicht schmecken. Der Streaming-Dienst nimmt sich nämlich ein schlechtes Beispiel an Netflix. Fette Preiserhöhungen sind aber nur ein Teil eines Gesamtpaketes, denn auch Disney+ will künftig aktiv gegen das sogenannte Password-Sharing vorgehen, um so die Profitabilität zu erhöhen.

 
Disney+
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Update: Mittlerweile wurden auch die neuen deutschen Preise bestätigt. Wer wissen will, wie teuer Disney+ künftig hierzulande wird, der werfe einen Blick in unserem neuen Artikel:

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Was für Netflix funktioniert, kann für Disney+ nicht schlecht sein. So oder so ähnlich dürften die Manager des Micky-Maus-Konzerns gedacht haben, als sie sich dieses unschöne Überraschungspaket für die Kunden von Disney+ überlegt haben.

Disney+ erhöht die Preise und führt Werbe-Abo in Europa ein

Konzernchef Bob Iger kündigt jetzt Preiserhöhungen und ein weltweites Vorgehen gegen das Teilen von Passwörtern an, das sogenannte Password-Sharing (Quelle: CNBC).

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Ab Oktober erhöhen sich zunächst in den USA die Preise von 10,99 US-Dollar auf 13,99 Dollar pro Monat. Wer das zu Disney gehörende Hulu abonniert hat, zahlt dann statt 14,99 Dollar einen Aufschlag und kommt so auf 17,99 Dollar. Immerhin wird es ein Bundle von beiden Diensten für 19,99 Dollar geben.

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Hierzulande muss ebenfalls mit höheren Preisen gerechnet werden, wie man hört wohl schon ab Dezember. Details hierzu sind jedoch noch nicht bekannt. In Deutschland existiert kein separates Hulu-Angebot, stattdessen finden sich Teile des Streaming-Angebotes innerhalb von Disney+.

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Unverändert bleibt der Preis des werbefinanzierten Zugangs zu Disney+. Dieser soll weiterhin 7,99 Dollar betragen. Diesen gibt es hier noch nicht, doch das wird sich ädern. Wie man ankündigt, wird das Werbe-Abo in Europa und Kanada am 1. November starten. Der Preis soll 5,99 Euro betragen. Zur Erinnerung: Aktuell kostet das reguläre Abo 8,99 Euro im Monat beziehungsweise im Jahr 89,90 Euro. Bei diesen vergleichsweise günstigen Preisen wird es aber künftig wohl eher nicht bleiben.

Passwörter tauschen verboten

Wie auch Netflix plant Disney+ laut CEO Bob Iger gegen die Praxis des Passwort-Teilens vorzugehen. Das bedeutet das Ende vom Password-Sharing bei Disney+. Noch 2024 soll es so weit sein. Wer als Kunde von Disney+ bisher das Passwort außerhalb des eigenen Haushalts mit Freunden und Bekannten teilt, für den kommt es zu harten Einschränkungen.

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In diesem Jahr sorgte Disney+ bereits mit diesem Thema für Ärger bei den Kunden:

Denkbar sind wie bei Netflix Zusatzgebühren für Sparfüchse und Mitgucker und technische Hürden, um das Teilen von Passwörtern außerhalb des eigenen Haushalts generell zu unterbinden.

Alles in allem keine freudigen Nachrichten für die Kundschaft von Disney+. Der Konzern braucht Geld, denn auch im dritten Quartal 2023 verlor der Anbieter mit Streaming ein Vermögen. Ein Verlust von 512 Millionen US-Dollar will und muss früher oder später halt kompensiert werden. Die jetzt ausgerufenen Maßnahmen sollen hierfür taugen. Bei Netflix tragen diese bereits Früchte.

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