Eine halbe Million Spieler wurden inzwischen in Call of Duty: Warzone gebannt. Beim Löwenanteil der bösen Buben handelt es sich wahrscheinlich um Cheater. Ein neuer Blogeintrag zeigt jedoch: Viele Spieler werden auch aufgrund eines anderen Vergehens gebannt.

 

Call of Duty: Warzone

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Call of Duty: Warzone

Update vom 27. Mai 2021: Erst kürzlich gaben die Entwickler von Call of Duty: Warzone bekannt, dass man inzwischen 500.000 „böswillige“ Accounts gebannt hätte. Vielen Cheatern und Hackern wurde dadurch das Handwerk gelegt. Doch auch andere Gründe führen zum Ausschluss aus den CoD-Spielen, wie ein aktueller Blogeintrag eindrucksvoll unter Beweis stellt.

Demnach wurden innerhalb der letzten 12 Monate 350.000 Spieler wegen rassistischer Namen oder toxischem Spielerverhalten in Call of Duty: Warzone, Modern Warfare, Black Ops Cold War und Call of Duty: Mobile gebannt – ein erschreckend hoher Wert.

Auf der Webseite gehen die Entwickler die Entwickler anschließend darauf ein, was man dagegen unternimmt. Diverse Filter sollen beleidigende Inhalte erkennen und entsprechend entfernen. Zudem kommen Datenbanken zum Einsatz, die mit potenziell rassistische Namen und Clan-Tags verglichen werden, um entsprechende Profile umgehend zu sperren.

Trefft ihr in den CoD-Spielen auch vermehrt auf toxische Spieler, die nur darauf aus sind, andere Spieler zu beleidigen? Oder ist das eurer Meinung nach innerhalb der Reihe kein großes Problem? Schreibt es uns in die Facebook-Kommentare.

Originalartikel:

Cheater in Warzone: 500.000 Accounts gebannt

In regelmäßigen Abständen lässt Warzone-Entwickler Raven Software den Bannhammer schwingen und sperrt auf einen Schlag Tausende Accounts. Über Twitter gab das Entwicklerteam nun bekannt, dass man einen neuen Meilenstein erreicht hat: Insgesamt wurden inzwischen mehr als 500.000 Accounts gebannt.  

Trotz der großen Anzahl gebannten Accounts ist das Cheater- und Hackerproblem alles andere als gelöst. Immer wieder finden die Shooter-Halunken neue Mittel und Wege, um sich in den Spielen dank Software-Unterstützung einen unfairen Vorteil zu verschaffen. Ehrliche Spieler sind entsprechend verärgert, wenn sie von einem Cheater oder Hacker gekillt werden.

Unter dem Tweet melden sich zudem zahlreiche Spieler zu Wort, die anmerken, dass sie zu Unrecht gebannt wurden. Sie geben an, dass ihr Account gehackt wurde und verlangen von den Entwicklern, dass sie sich darum kümmern und die Accounts wieder freischalten.

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Hacker in Warzone: Kampf gegen Cheater nimmt kein Ende

Der Kampf gegen Cheater und Hacker wird für die Entwickler von Warzone wahrscheinlich niemals enden. Cheats, die vom hauseigenen System erkannt werden, werden binnen kürzester Zeit durch neue Versionen ersetzt, die das System auf andere Art und Weise austricksen. Einen wasserdichten Plan, um den Cheatern ein für alle Mal das Handwerk zu legen, gibt es nicht.

Auch IP- und Hardware-ID-Banns können das Problem nicht lösen, da die Cheater und Hacker diese Werte mit Spoofern und VPNs verändern können. Auf diese Weise können sie anschließend wieder neue Accounts erstellen.

Es bleibt zu hoffen, dass die Cheater und Hacker irgendwann das Interesse am Battle-Royale-Modus von Call of Duty verlieren und zu einem anderen Spiel weiterziehen. Da sich Warzone jedoch weiterhin großer Beliebtheit erfreut, sollte man auch damit nicht zeitnah rechnen. Spieler können währenddessen nur eines tun: Die Cheater und Hacker reporten, die ihnen im Spiel begegnen.