Huawei – inspiriert von Apple: Neue Leibesfrucht aus HomePod und Mac Pro

Holger Eilhard

Nachdem Huawei sich in der Vergangenheit schon von Apples MacBook-Reihe hat inspirieren lassen, stellte der chinesische Konzern nun ein neues Gerät vor, das wie eine Design-Mischung aus Mac Pro und HomePod aussieht.

Huawei Sound X: Smart-Speaker im Design des Mac Pro und HomePod

Das Huawei sich gerne am Design der Kalifornier bedient, ist mittlerweile keine Neuigkeit mehr. So präsentierte man zuletzt etwa das MatePad Pro, dessen Design dem iPad Pro von Apple bis auf wenige kleine Details gleicht. Hinzu kommen die Klone der AirPods oder MacBooks, wie etwa dem MateBook 13.

Ein HomePod, ein Mac Pro? Nein, ein Lautsprecher von Huawei:

Lautsprecher vorgestellt: Huawei Sound X.

Bei dem neuen Gerät, einem Smart-Speaker, der gleichzeitig mit der iPad-Pro-Kopie vorgestellt wurde, hat sich Huawei dann gleich von zwei verschiedenen Apple-Geräten inspirieren lassen: dem Mac Pro und dem HomePod. Während die obere Hälfte dem glänzenden Design des alten Mac Pro ähnelt, ist unten rum eine von Apples Lautsprecher bekannte Stoffoberfläche zu sehen.

Der in Kooperation mit dem französischen Hi-Fi-Unternehmen Devialet entworfene Lautsprecher bietet laut Engadget einen 360-Grad-Sound der von einem „Double Subwoofer“ mit 60 Watt unterstützt wird. An der Oberseite ist außerdem ein kleines Display zu erkennen. Zur Steuerung gibt es eine Touch-Oberfläche und mittels Huawei HiLink soll sich auch das Smart-Home steuern lassen. Der Sprachassistent „Xiaoyi“ des chinesischen Unternehmens ist ebenso an Bord wie die Unterstützung des hauseigenen Musik-Dienstes Huawei Music.

So schlägt sich Apples HomePod im Vergleich mit Amazon Echo und Google Home:

Apple HomePod vs. Google Home vs. Amazon Echo.

Apple HomePod bei MediaMarkt*

Huawei Sound X: Start im chinesischen Markt

Der Huawei Sound X kann ab sofort vorbestellt werden; allerdings nur in China für 1.999 Yuan (umgerechnet rund 260 Euro). Laut Engadget soll der Smart-Speaker nicht in westlichen Ländern verkauft werden. Damit umschifft man möglicherweise auch etwaige Klagen aus Cupertino aufgrund des allzu ähnlichen Designs.

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