Mit dem MatePad Paper hat Huawei seinen ersten E-Reader vorgestellt. Das Gerät ist irgendwo zwischen digitalem Notizbuch und E-Book-Reader angesiedelt. Handschriftliche Notizen werden über einen Eingabestift digitalisiert. Eine Schwachstelle steht aber bereits fest.

 
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Huawei MatePad Paper: Neuer E-Reader vorgestellt

Der chinesische Hersteller Huawei wagt sich in den Bereich der E-Reader vor. Das MatePad Paper soll E-Books darstellen, möchte aber auch als digitales Notizbuch glänzen. Der Eingabestift Huawei M-Pencil ist mit von der Partie. Beim Betriebssystem wird auf die Eigenentwicklung HarmonyOS 2 gesetzt.

Das E-Paper-Tablet von Huawei kommt auf eine Diagonale von 10,3 Zoll und bietet eine Auflösung von 1.872 x 1.404 Bildpunkten. Wie bei E-Readern dieser Art üblich, handelt es sich nicht um ein Farbdisplay, um die Akkulaufzeit deutlich zu erhöhen. Die Batterie kommt auf eine Kapazität von 3.625 mAh, was für 28 Tage im Standby-Modus ausreichen soll. Das Gewicht des MatePad Paper liegt bei 360 Gramm. WLAN und Bluetooth 5.2 sind mit dabei.

Huawei MatePad Paper mit E-Ink-Display. (Bildquelle: Huawei)

Anders als bei vielen vergleichbaren Geräten hat Huawei bei seinem E-Reader auf einen SD-Karten-Slot verzichtet. Bücher, PDF-Dateien und andere Inhalte müssen sich entsprechend mit 64 GB Festspeicher begnügen. Weitere Speichervarianten bietet der Hersteller nicht an (Quelle: Huawei).

Der M-Pencil der zweiten Generation verfügt Huawei zufolge über 4.096 Druckstufen und soll ein Schreiben fast wie auf Papier ermöglichen. Geschriebene Texte können als Handschrift verbleiben oder maschinenlesbar konvertiert werden. Auch an eine Übersetzungsfunktion wurde gedacht. Für Audiobücher stehen zwei Lautsprecher bereit, kabelgebundene Kopfhörer müssen per USB-C angeschlossen werden.

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Huaweis E-Reader für 500 Euro

Ein Schnäppchen wird der erste E-Reader von Huawei nicht, denn er soll für 500 Euro verkauft werden. Ob und wann das MatePad Paper hierzulande verfügbar gemacht wird, hat der Hersteller noch nicht verraten.