Im Netz ist ein neuer Benchmark zum Intel Core i9-12900K aufgetaucht – und der hat es in sich. Wenn die Werte stimmen, sticht das kommende Top-Modell selbst AMDs beste Chips aus – und das, obwohl Intels Prozessor deutlich weniger „echte“ Kerne hat. 

Intel Core i9-12900K: Laut Benchmark deutlich schneller als AMD-Modelle

Mit Alder Lake setzt Intel bei seinen kommenden Chips auf eine völlig neue Architektur, die unter anderem von Smartphone-Prozessoren inspiriert ist. Die ersten Details zu den neuen Rechenchips der 12. Generation wurden zwar bereits geleakt, handfeste Leistungsdaten sind bislang jedoch noch Mangelware.

Nun ist ein neues Cinebench-R23-Ergebnis im Netz aufgetaucht, das bei vielen Fans für Erstaunen sorgen dürfte. Denn laut den Resultaten soll der neue Intel Core i9-12900K, das Flaggschiff-Modell der kommenden Generation, einen Multi-Core-Score von 30.549 Punkten erzielen.

Zum Vergleich: Der AMD Ryzen 5950X kommt im gleichen Benchmark auf etwa 28.000 Punkte, der AMD Threadripper 2990WX erreicht etwas mehr als 33.000 Punkte (Quelle: wccftech). Bei Letzterem handelt es sich jedoch um einen Chip, der vor allem in Workstations zum Einsatz kommt.

Intel schlägt AMD trotz weniger Kernen?

Das Ergebnis überrascht vor allem deswegen, weil der Intel Core i9-12900K voraussichtlich nur 8 Hochleistungs- und 8 stromsparende Kerne bieten wird. AMD hingegen setz bei seinen Modellen auf eine klassische Konfiguration, in der nur Hochleistungskerne zum Einsatz kommen.

Was im Benchmark fehlt, sind Angaben zum Single-Core-Score der CPU. Laut anderen Leakern dürfte der bei rund 2.000 Punkten liegen und damit problemlos alle anderen Desktop-Chips schlagen.

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Ob es sich bei dem geleakten Benchmark am Ende nicht doch um einen Fake handelt, kann aktuell niemand ausschließen. Die technischen Daten, die durch das Programm CPU-Z ausgelesen werden, scheinen sich jedoch mit den Angaben zu decken, die bereits über Alder Lake bekannt sind.

Die Chancen stehen also gut, dass es sich bei den Ergebnissen um verlässliche Angaben handelt. Intel hat sich bislang jedoch noch nicht zu den Resultaten geäußert, geschweige denn die Angaben bestätigt oder dementiert. Wir halten euch auf dem Laufenden.