Tesla wird es vorerst kein E-Auto zum Einstiegspreis bauen, das steht inzwischen fest. Doch damit tut sich eine Lücke auf. Bei General Motors macht man sich schon bereit, um mit günstigen Elektroautos anzugreifen.

 
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Elektroautos, gerade aus den USA, wer denkt da bitte nicht zuallererst an Tesla? Doch dabei soll es nicht bleiben, mehrere amerikanische Hersteller treten an, sich im Zukunftsmarkt als Alternative zu etablieren. So hat etwa Ford die Elektrifizierung der eigenen Fahrzeugflotte bereits sehr erfolgreich angestoßen – zuletzt mit dem Pick-Up-Klassiker F-150, als E-Auto mit dem Namenszusatz Lightning.

General Motors: Erschwingliche E-Autos sind die Zukunft

Doch auch der jahrzehntelange Platzhirsch am US-Automarkt General Motors (GM) entdeckt die Elektromobilität für sich. Das vorige Ziel, bis 2025 35 Milliarden US-Dollar in die Entwicklung von E-Autos zu stecken, hat man nach oben hin geöffnet. Es soll noch mehr Geld in die Hand genommen werden.

Dabei wählt GM einen unerwarteten Weg: Ein Fokus soll auf günstigeren E-Autos liegen (Quelle: Manager Magazin). „Günstig“, das ist relativ. Aber GM plant wohl durchaus, in Bereiche vorzustoßen, in denen Tesla als Maßstab für amerikanische E-Autos keine Konkurrenz mehr ist. Dem 25.000-Dollar-Tesla hatte Tesla-Chef Elon Musk erst kürzlich eine Absage erteilt. GM will sich künftig deutlich darunter ansiedeln, wie Konzernchefin Mary Barra bekräftigt.

Aktuell ist bei GM das Modell das E-SUV Chevrolet Equinox in der Mache. Es soll ab 2023 für 30.000 US-Dollar auf den Markt kommen und begibt sich damit in die Nähe des Preissegments, in dem Tesla einst mit dem Model 3 startete. Doch auch noch günstigere Modelle sind geplant, insgesamt sollen 20 neue E-Autos in den USA erscheinen, weltweit plant man sogar 30 frische Elektromodelle – davon kriegen wir in Deutschland sicher auch einige zu sehen.

Mit diesen Irrtümern über E-Autos solltet ihr vor dem Umstieg aufräumen:

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Tesla als Vorbild: GM setzt auf ungewöhnliches Marketing

In einer anderen Hinsicht nimmt sich GM aber Tesla zum Vorbild: Im Vordergrund sollen in Zukunft Investitionen in neue Technologie stehen, weniger der Konzerngewinn. Im Gegenteil kann dieser sogar zurückgehen, insbesondere wenn man auf günstigere Modelle mit naturgemäß geringeren Margen setzt. Auch Musk betont öffentlich immer wieder, dass es bei Tesla um die Pionierarbeit geht, weniger um den wirtschaftlichen Erfolg – der allerdings ist beachtlich.