Die Xbox Series X und die PS5 sind auch über ein Jahr nach dem Verkaufsstart chronisch ausverkauft. Kein Wunder, schließlich denken die meisten Spieler direkt an diese beide Konsolen, wenn ihnen der Begriff Next-Gen in den Sinn kommt. Die wahrscheinlich interessanteste Konsole der Generation hat hingegen kaum jemand auf dem Zettel. 

 
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Ein Kommentar von Robert Kohlick.

Xbox Series S: Die Mini-Next-Gen-Konsole hat keiner auf dem Schirm

Sowohl Xbox Series X als auch die PlayStation 5 sind seit dem Release Ende letzten Jahres beinahe durchgehend ausverkauft. Doch eine der Next-Gen-Konsolen kann man sich auch heute noch problemlos kaufen, weil sich anscheinend kaum einer für sie interessiert: die Xbox Series S. Und das, obwohl die Konsole in meinen Augen das interessanteste und vielversprechendste Gerät der neuen Generation ist. Doch was fasziniert mich so an Microsofts „Light-Version“ der Xbox Series X?

Die größte Stärke der Xbox Series S ist ihr fabelhaftes Preis-Leistungs-Verhältnis. Während ich für Xbox Series X und die Disc-Version der PlayStation 5 gleich satte 500 Euro berappen muss, bekomme ich mit der Xbox Series S eine Next-Gen-Konsole zum Sparpreis. Aktuell kriegt man sie für günstige 270 Euro – bezahlt also im Vergleich zum „großen Bruder“ und der Konkurrenz von Sony fast nur die Hälfte.

Klar, die Xbox Series S kann leistungstechnisch nicht mit der Series X mithalten – vor allem, wenn es um Grafikpower angeht. Trotzdem setzt Microsoft auch beim „Gut und Günstig“-Modell auf eine pfeilschnelle SSD, Raytracing und die Unterstützung von 120 Hz. Auch alle anderen wichtigen Funktionen der Xbox Series X findet man bei der Series S wieder. Wer also darauf verzichten kann, dass seine Spiele in nativem 4K über den Fernseher flimmern, der kann mit der Xbox Series S massig Geld sparen.

Für Gelegenheitsspieler, die nicht alles direkt zum Release spielen müssen, ist die Konsole sogar doppelt interessant. Denn dank dem Xbox Game Pass für 9,99 Euro im Monat bekommt man auf einen Schlag Zugriff auf über 100 unterschiedliche Spiele. Damit hat man dann wahrscheinlich erstmal für eine Weile genug zu spielen. Und da sich das Angebot im Game Pass in regelmäßigen Abständen aktualisiert wird, läuft man auch nicht Gefahr, dass man irgendwann wirklich alles durchgespielt hat.

Die kompakte Konsole macht optisch echt was her!

Doch nicht auf dem Datenblatt kann die Xbox Series S in meinen Augen vollends überzeugen. Auch die Karosserie der von vielen verschmähten Next-Gen-Konsole macht echt was her. Während die Xbox Series X immerhin durch ihr kantiges Design recht praktisch anmutet und in beinahe jeden Wohnzimmerschrank der Welt passt, ist das Design der PlayStation 5 meiner Meinung nach vollkommen abgehoben.

Die Xbox Series S ist nicht nur deutlich kleiner als die beiden anderen Modelle, sondern besitzt dank des großen „Kühlergrills“ auf der Seite der Konsole beinahe die Optik eines stilisierten Lautsprechers – einfach, zeitlos, schick!

Schlicht und dennoch schick – in Sachen Design sticht die Xbox Series S sowohl den großen Bruder als auch die PS5 aus (Bild: Microsoft)

Doch ich gebe zu: Das ist reine Geschmackssache. Wahrscheinlich gibt es viele Leute, die das Design der Xbox Series S verabscheuen. Ich hingegen finde es absolut brillant!

Auch für die Xbox Series S erhältlich – auf diese Spiele könnt ihr euch direkt zum Start freuen:

Mit der Xbox Series S bietet Microsoft nicht nur den günstigsten Einstieg in die neue Konsolengeneration, sondern hat in meinen Augen auch die aktuell schönste Konsole in petto. Doch obwohl selbst ich die Xbox Series S als die vielversprechendste Konsole der neuen Generation ansehe, wird in meinem Wohnzimmer am Ende wieder die PlayStation 5 stehen. Vielleicht geht bei mir der Trend aber irgendwann zur Zweitkonsole – und wenn dem so ist, dann wird es definitiv die Xbox Series S werden.