Bei der Netzabdeckung mit LTE geht es mit großen Schritten voran. Jetzt hat die Deutsche Telekom einen neuen Bestwert bekannt gegeben, von dem die Konkurrenz nur träumen kann. Auch bei der Nachfolgetechnik gibt es Neuigkeiten – schon 40 Millionen Bürger sollen 5G nutzen können.

 

Deutsche Telekom

Facts 

Telekom: LTE-Abdeckung bei 98,4 Prozent

Die Deutsche Telekom hat neue Zahlen rund um den Ausbau von 4G und 5G veröffentlicht. Demnach soll die LTE-Abdeckung hierzulande nun bei 98,4 Prozent der Bevölkerung liegen, nachdem man sich in den letzten Monaten besonders angestrengt hat. Wie es in der Fläche aussieht, hat man dabei aber unter den Tisch fallen lassen. Bei 5G ist die Abdeckung noch nicht ganz so hoch, doch mittlerweile sollen bereits 40 Millionen Bürger das neue Netz nutzen können.

Zu den Prepaid-Tarifen der Telekom

Eigenen Angaben zufolge wurden im zweiten Quartal 2020 gleich 5.300 neue Standorte für LTE ausgebaut. 4.700 davon sollen dabei auch schon mit 5G-Technik ausgerüstet worden sein. Pro Tag wurde an 60 Standorten gleichzeitig gearbeitet, heißt es in einer neuen Mitteilung. Dabei soll es aber nicht bleiben: Bis zum Ende des Jahres 2020 wird mit weiteren 1.500 neuen Stationen gerechnet, während eine nicht näher benannte Anzahl an Masten die Kapazitäten erweitert werden soll.

Die meisten neuen LTE-Stationen wurden in den letzten drei Monaten in Bayern errichtet, hier sind gleich 1.700 Masten hinzugekommen. In Nordrhein-Westfalen liegt der Wert bei 909, in Hessen bei 638 und in Baden-Württemberg bei 637.

Ist jetzt ein guter Zeitpunkt, um den Handyvertrag zu kündigen?

Warum du jetzt deinen Handyvertrag kündigen solltest – TECH.tipp

Telekom: Funkloch-Aktion wird erweitert

Vor rund einem Jahr hatte die Telekom dazu aufgerufen, Funklöcher direkt zu melden, damit diese so schnell wie eben möglich beseitigt werden können. Statt sich wie geplant um 50 Funklöcher zu kümmern, wurde die Zahl der „Gewinner“ auf 100 erweitert. Jetzt möchte man sich um 180 Funklöcher im Rahmen des Ausbauprogramms 2021/2022 kümmern. Meldungen gab es aus 539 Kommunen.