Im Grunde stand meine Entscheidung schon fest und mein persönliches Apple-Highlight des Jahres 2022 war ausgemacht. Jetzt habe ich jedoch meine Meinung kurzfristig ändern müssen, aus gutem Grund. Mein Motiv und noch etwas mehr erörtere ich in der heutigen Ausgabe der Wochenend-Kolumne.

 
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Apples Mixed- Reality-Headset wird verschoben

Ich hatte mich schon gefreut, eigentlich sollte uns Apple bereits auf der WWDC (Entwicklermesse im Juni) ein eigenes Mixed-Reality-Headset präsentieren und Ende 2022 auch verkaufen. Seit der Apple Watch das erste richtige, neuartige Produkt mit Potenzial unsere technologisierte Welt in den Grundfesten zu verändern – schon jetzt mein Apple-Highlight des Jahres. Selbst Insider von Rang und Namen spekulieren schon fleißig über eine Wachablösung des iPhones durch derartige Geräte in 10 Jahren.

Doch die Revolution wird erst mal vertagt, nach den neusten Erkenntnissen gibt's die futuristische Datenbrille nämlich frühestens auf der WWDC 2023 zu sehen, dieses Jahr ist der Zug abgefahren und ich bin gezwungen, mir einen neuen Höhepunkt im Portfolio der zu erwartenden Apple-Neuheiten auszusuchen.

Microsoft hat ein Mixed-Reality-Headset schon im Angebot, Apple braucht nun doch noch etwas länger:

Windows Mixed Reality (Microsoft-Trailer)

Zwar hätte ich mir die kombinierte VR/AR-Brille nicht sofort gekauft, hätte mich aber an Apples Innovationswillen erfreut. Was nun? Welches Gerät kann mein Herz erobern? Lange muss ich nicht überlegen, eine Antwort auf diese Frage ist schnell gefunden: Das neue MacBook Air des Jahrgangs 2022 soll es werden.

MacBook Air 2022: Mein neues Apple-Highlight

Es ist tatsächlich dann auch das Gerät, welches die höchsten Chancen hat, von mir gekauft zu werden. Neues iPhone 14? Brauche ich nicht, mein jungfreuliches iPhone 13 wird nicht verkauft, sondern wird bei mir wie üblich auch die nächsten Jahre noch verwendet. Selbiges trifft aufs iPad Air 2 zu. Der kleine Oldtimer verrichtet treu seinen Dienst, kein Grund zur Wachablösung. Anders schaut dies schon bei meinem MacBook Pro aus.

Meine Gedanken zum Wochenende: Die Kolumne möchte Denkanstöße liefern und den „News-Schwall“ der Woche zum Ende hin reflektieren. Eine kleine Auswahl der bisherigen Artikel der Kolumne:

Das gute Stück ist jetzt 7 Jahre alt und musste von mir zuletzt sogar „operativ“ versorgt werden. Tastatur und Trackpad gaben nämlich den Geist auf. Ursache: Ein defektes Flachbandkabel, welches durch mich ersetzt wurde (bei Amazon ansehen). Jetzt funktioniert mein treuer Geselle zwar wieder, aber der Akku besitzt so oder so nur noch 60 Prozent der ursprünglichen Kapazität und es gibt immer mal wieder kleinere Probleme, beispielsweise beim Erwachen aus dem Ruhezustand. Langer Rede kurzer Sinn: Ein Ersatz wäre angebracht und überfällig.

Eigentlich wäre ja das aktuelle MacBook Pro mit 14-Zoll-Bildschirm ideal, doch weder das höhere Gewicht noch der gleichsam höhere Preis will mir schmecken. Was ich bräuchte, wäre ein kleineres Modell.

So ähnlich dürfte es dann ausschauen, das neue MacBook Air 2022:

Und da kommt das MacBook Air 2022 ins Spiel, welches eventuell nur noch MacBook heißen wird. Flach, leichter als das Pro und dennoch im frischen Design. So pfeifen es die Spatzen der Gerüchteküche von den Dächern herunter. Mit etwas Glück steckt dann auch schon ein Apple M2 im farbigen Gehäuse – Pro- und Max-Versionen braucht es für mich nicht. Unterm Strich mehr als ausreichend und ein echtes Highlight des Jahres 2022.

Sicherlich nicht nur für mich, es hat schon seine Gründe, warum das MacBook Air immer noch Apples erfolgreichstes Notebook aller Zeiten ist. Und 2022 wird das nächste Kapitel geschrieben – ich bin dabei.