Motorola arbeitet an einem neuen Top-Handy, das über ein ganz besonderes Feature verfügen soll. Erste Details zum Smartphone der Moto-G-Serie sind vielversprechend – auch wenn der allerneueste Prozessor dann doch nicht zum Einsatz kommen soll. Android 11 und ein starker Akku sind aber geplant.

 

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Motorola: „Nio“-Handy auf Bild zu sehen

Beim Tech Summit Digital 2020 wurde nicht nur Qualcomms neuer Prozessor Snapdragon 888 vorgestellt, sondern auch Motorola-Präsident Sergio Buniac sorgte mit einer Meldung für Aufsehen. Demnach arbeitet man an einem neuen Handy der Moto-G-Serie, das über eine besondere Funktion verfügen soll, die man sich wohl bei Samsung abgeschaut hat.

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Das bislang „Nio“ genannte Smartphone soll sich mithilfe eines Bildschirms in ein Notebook verwandeln können. In einem kurzen Werbeclip, der beim Qualcomm-Event zu sehen war, wurde die Funktion zusammen mit dem Lenovo ThinkVision gezeigt. Samsung bietet eine solche Technik für eigene Handys bereits unter der Bezeichnung DeX an. Motorola möchte den Notebook-Modus über ein USB-Kabel gestalten und die Verbindung allem Anschein nach auch mit Monitoren anderer Hersteller ermöglichen.

Ein erstes Bild zum „Nio“-Handy gibt es auch schon:

So sieht das Moto „Nio“ aus. Bild: Evan Blass.

Zum Smartphone selbst sind mittlerweile auch schon ein paar Details ans Licht gekommen. Dem Leaker Evan Blass zufolge dürfte das Display auf eine Diagonale von 6,7 Zoll kommen und dabei mit 2.520 x 1.080 Bildpunkten auflösen. Als maximale Bildwiederholrate sind 90 Hertz geplant. Auf den gerade vorgestellten Snapdragon 888 müssen Fans dann doch verzichten, denn stattdessen soll der Snapdragon 865 mitsamt 8 GB Arbeitsspeicher und 256 GB interner Kapazität zum Einsatz kommen. Android 11 ist vorinstalliert.

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Moto „Nio“: Starker Akku leistet 5.000 mAh

Eines der Highlights des Smartphones dürfte der Akku werden, der ersten Informationen nach auf eine Kapazität von 5.000 mAh kommt. Die beiden Selfie-Kameras sollen 16 MP und 8 MP erlauben, während rückseitig bis zu 64 MP möglich sind. Mit dabei sind auch ein Ultraweitwinkel und ein Tiefensensor. Wann und zu welchem Preis das Moto „Nio“ in den Handel kommt, ist noch nicht bekannt.