Der DualSense der PS5 verfügt über fantastische Features, die die Konkurrenz ziemlich alt aussehen lassen. In einer Hinsicht hinkt der Controller dem Xbox-Gamepad allerdings deutlich hinterher.

 
PlayStation 5
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Ein Kommentar von Gregor Elsholz

In mancherlei Hinsicht ist der DualSense-Controller das Hardware-Prunkstück der PS5. Während die Sony-Konsole in vielen anderen Aspekten mit der Xbox Series X einen ebenbürtigen oder teilweise sogar besseren Konkurrenten vorfindet, kann der DualSense dank des detaillierten haptischen Feedbacks und der Adaptive-Trigger-Technologie so richtig glänzen. Der Xbox-Controller wirkt dagegen beinahe altbacken – doch in einer Hinsicht bietet Microsoft Gamern deutlich mehr.

PS5 & DualSense: Das Aussehen ist das Problem

Mittlerweile wurden wohl bereits alle denkbaren Witze über das Aussehen der PS5 gemacht: Sony wollte es in dieser Konsolengeneration einmal so richtig wissen und hat sie als eine Art unbeholfenes Ungetüm designt, das innerhalb von Sekunden nach der Enthüllung zum Meme verkommen ist. Durch die optionalen Faceplates wird das Ganze noch verschlimmbessert, denn gewöhnungsbedürftige Farben wie Cosmic Red, Nova Pink, Starlight Blue und Galactic Purple leiten noch mehr Aufmerksamkeit auf ein Design, das zuletzt als Konzept für einen futuristischen Gedankentransmitter in einem Sci-Fi-Film der 1970er Jahre schick ausgesehen hätte.

Der DualSense ist optisch noch klar das Beste an dem Gesamt-Design der PS5, aber auch er kann leider nicht alles tragen – und in den genannten Farben sieht auch der an und für sich schnieke Controller aus, als wolle man ihn unbedingt auf einen ironisch-illegalen Rave einschleusen.

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Xbox ermöglicht individuelles Controller-Design

Im Gegensatz zu Sony hat Microsofts Design-Abteilung hinsichtlich der Xbox Series X das absolute Minimum geleistet – die Xbox sieht so schlicht aus, als wäre sie an einem Dienstagabend drei Minuten vor Feierabend entworfen worden. Doch was die Konsole selbst an Originalität vermissen lässt, macht die Gestalte-deinen-Controller-Option wieder wett.

Das Xbox Design Lab lässt mich meinen eigenen Controller so bunt oder einfarbig, wie ich es gerne haben möchte, gestalten. Es gibt mir sogar die Option, meinen Gamer Tag oder eine plakative Lebensweisheit darauf zu klatschen – nein danke, aber schön, dass es möglich ist. Somit darf ich mich selbst entscheiden, wie elegant, überdreht, langweilig, hübsch oder hässlich der Controller sein soll – denn am Ende bin allein ich dafür verantwortlich. Es ist eine Option, die Microsoft bereits in der Vergangenheit angeboten hat und die Sony in diesen Tagen ziemlich gut zu Gesicht stehen würde, weil die jüngsten Design-Entscheidungen des Unternehmens verhältnismäßig beunruhigend sind.

PlayStation oder Xbox? Eine Frage des Geschmacks

Natürlich gibt es genug Menschen, die das schärfere Boomerang-Design vom DualSense den etwas fülligeren Kurven vom Xbox-Controller vorziehen – beides sind ästhetische Vorlieben, die ich weder hinterfragen noch bewerten will. Meine Kollegin Jasmin hat zum Xbox-Design zum Beispiel eine völlig andere Meinung.

Alles, was ich mir von Sony wünsche, ist aber ja nur die Freiheit, den DualSense-Controller oberflächlich nach meinen Vorstellungen zu gestalten, wenn ich schon mit der PS5 in meinem Wohnzimmer leben muss. Im Inneren ist der DualSense bereits ein wunderschöner Controller, vollgepackt mit einzigartigen Features. Ich würde ihm äußerlich zu gerne ein würdiges Makeover geben.

In unserer Bilderstrecke zeigen wir euch 7 Punkte, in denen Sony die PS5 noch verbessern muss:

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