Für die deutsche Autoindustrie könnte es runder laufen. Wohin man auch blickt, tun sich aktuell neue Schwierigkeiten auf. VW und Co. arbeiten zwar einerseits nach Kräften dagegen an, doch ganz unschuldig sind die Autobauer am Gegenwind nicht, wie die vergangene Woche gezeigt hat.

 
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Einschläge von allen Seiten: Deutsche Autobauer müssen einstecken

Die deutschen Autohersteller haben an verschiedenen Fronten zu kämpfen. Das zeigt ein Blick auf die Woche, die hinter uns liegt. Der ADAC hat festgestellt: Mit der Qualität von Autos geht es bergab – und zwar deutlich.

Vor allem der Volkswagen-Konzern und seine Marken haben sich beim aktuellen Autotest des Automobilclubs keinen Lorbeerkranz abgeholt: Laut den Experten geht es mit Material und Verarbeitungsqualität bei VW bergab. Im Premium-Segment können Kunden demnach auch schon nicht mehr damit rechnen, dass ihre Premium-Ansprüche erfüllt werden. Mercedes und Audi lassen bei manchen Modellen Federn. Offenbar geht es Autobauern vor allem um eines: Sparen, sparen, sparen.

Kommt euch bekannt vor? Kein Wunder. Wenn man das so liest, verwundert es gleich weniger, dass die deutschen Hersteller auch am E-Auto-Markt ins Straucheln geraten. Zwar sind Elektroautos aktuell praktisch die einzigen Modelle, bei denen überhaupt noch ein Absatzplus auszumachen ist, aber dieses Plus schrumpft. Das Geld will man zusammenhalten, verständlich.

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Blöd nur, wenn ausgerechnet Deutschlands Autopapst prophezeit, dass es für VW und Co. eher noch schwerer wird als einfacher. Noch seien nämlich die Auftragsbücher voll, aber die Produzenten können nicht genug bauen. Schade, aber dass können die Konzerne noch verschmerzen. Anders sieht es aus, wenn die Nachfrage ordentlich einbricht.

Immer noch eine gute Wahl fürs nächste Auto:

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Genau damit rechnet aber Ferdinand Dudenhöffer. Denn die Inflation und der Druck zum Sparen kommen erst langsam bei den Kunden an und noch später bei den Autoherstellern. Der Experte rechnet mit einer Flaute bei der Kauflaune, die deutschen Autobauern noch bevorsteht – ein ungemütlicher Blick in die Glaskugel.

Mobilität – da tut sich was: E-Autos, elektrische Fahrräder, E-Scooter, das 9-Euro-Ticket für Bus und Bahn – all das bewegt uns im doppelten Sinn. Und was hat sich in Sachen Mobilität so getan?

Mit E-Autos geht's bergab: Wir Kunden haben die Macht

Aber offenbar ist nicht alles schlecht, was wir in dieser Woche aus der Autowelt gehört haben. Denn ein ADAC-Experte bemerkt: Wenn es bergab geht, geht es irgendwann auch wieder bergauf. Lässt sich übertragen von der Qualität beim Auto, auf die Zyklen der Wirtschaft – vielleicht auch aufs private Leben.

Einen erfreulichen Ausblick gibt es etwa in den USA: Wenn E-Autos nicht laufen, warum nicht einfach auf Golfwagen umsatteln? Gerade bei VW muss dieser Schritt doch nahe liegen.