WhatsApp und Instagram sollen freundlicher für den E-Commerce werden, meint Facebook. Dazu passt die Ankündigung, dass man nun auch Facebook Shops in die Apps integrieren möchte. Anzahl und Nutzer von Facebook Shops sind in den letzten Monaten rasant gestiegen.

 

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WhatsApp: Facebook will Shops integrieren

Mit WhatsApp und Instagram besitzt Facebook gleich mehrere App-Schwergewichte. Für eine noch stärkere Monetarisierung hat sich Facebook nun dazu entschlossen, Facebook Shops auch bei WhatsApp und Instagram verfügbar zu machen. Insbesondere die Besitzer kleinerer Läden sollen so profitieren, meint Mark Zuckerberg, der die Verzahnung bei einem Livestream angekündigt hat.

Einen genauen Termin gibt es laut TechRadar noch nicht, die Facebook Shops sollen aber „bald“ bei WhatsApp zu sehen sein, heißt es. Zunächst dürften die Shops in den USA zu sehen sein, zu einer weltweiten Veröffentlichung wurde sich bislang noch nicht geäußert.

Facebook Shops existieren erst seit zwölf Monaten. Gerade in letzter Zeit ist die Anzahl stark gestiegen, kommentiert Zuckerberg. Ihm zufolge gibt es derzeit 1,2 Millionen aktive Shops. Für WhatsApp ist eine nahtlose Integration bestehender Shops geplant. Ob sich die digitalen Läden auch direkt in WhatsApp erstellen lassen können, steht noch nicht fest. Wie es sich für eine Messenger-App gehört, sollen sich potenzielle Kunden bei Fragen direkt an den Besitzer des Shops wenden können.

Im Video: Das sind die besten Alternativen zu WhatsApp.

TECH.tipp: WhatsApp-Alternativen

Facebook: WhatsApp für Unternehmen vereinfacht

Bei der F8-Konferenz zu Beginn des Monats hat Facebook bereits angekündigt, WhatsApp für Unternehmen zu vereinfachen. Hat es bisher mitunter mehrere Wochen gedauert, bis ein Business-Account startklar war, soll sich die Wartezeit künftig auf wenige Minuten beschränken. Von den zwei Milliarden WhatsApp-Nutzern chatten Facebook zufolge rund 175 Millionen täglich mit Business-Accounts, um Unterstützung bei Fragen zu erhalten.