In der Vergangenheit kopierte auch Apple immer wieder Funktionen der Konkurrenz. Auch bei iOS 14 wird dies nicht anders sein, denn wichtige Android-Features halten Einzug. Doch wie genau wird Apple Widgets auf dem Homscreen integrieren? GIGA liegt ein weiterer Vorschlag vor.

 

iOS 14

Facts 

Update vom 28. Mai 2020: Wie die für iOS 14 angekündigten Widgets auf dem Homescreen umgesetzt werden, weiß derzeit wohl nur Apple. Für eine bildliche Vorstellung sorgt jetzt der russische Interface-Designer Aleksey Bondarev. In einem kurzen, dennoch sehenswerten Video, teilt er mit uns seine Widget-Integration auf dem Homescreen.

Die Widgets sind entsprechend dem App-Raster ausgerichtet und belegen je nach Funktion unterschiedlich viel Platz. So oder so ähnlich könnte Apple die Funktion also am Ende vielleicht tatsächlich in iOS 14 umsetzen.

Ursprünglicher Artikel vom April 2020:

Der Traum wird wahr, wie entsprechende Leaks offenbaren: Mit iOS 14 bekommt das iPhone nämlich erstmals einen App-Drawer und auch Widgets auf dem Homescreen sind dann möglich. Zwei wichtige Features, die Android-Nutzer schon lange kennen. Unklar bleibt jedoch, wie Apple diese gestalterisch mit dem nächsten, großen Update umsetzen wird.

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iOS 14: Apples Homescreen-Widgets und Handschrifterkennung visualisiert

Parker Ortolani – Designer und Leiter Produktmarketing bei Buzzfeed – hat da schon eine Idee. Sein Konzept veranschaulicht eindrucksvoll, wie Apple diese Widgets auf dem Homescreen endlich platzieren könnte. Er unterscheidet hierfür dann exakt drei unterschiedliche Arten von App-Icons:

  • Das klassische, schon bekannte weil statische App-Icon.
  • Ein neues Live-Icon, welches Daten oder Buttons darstellt. Die Abmessungen und das Raster entsprechen zwei normaler, horizontal angeordneter App-Icons.
  • Ein „echtes“ Widget, welches über die gesamte Breite geht, also den Platz von vier App-Icons in der Horizontalen einnimmt.

Der Design-Vorschlag gefällt uns, bleibt doch die klassische und aufgeräumte Anordnung auf dem iPhone erhalten, dennoch können Nutzer so von echten Homescreen-Widgets profitieren. Ebenso hat sich Ortolani Gedanken zur neuen, schon bestätigten handschriftlichen Texteingabe gemacht – Apples Newton lässt grüßen. Auch dafür gibt's ein entsprechendes, wenn auch eher ein klassisches Interface-Design, was man so erwartet haben würde.

Noch eine Idee: Widgets im Dock?

Und wie wäre es mit multiplen Docks? Bisher nur eine Idee, noch kein Gerücht. Der Interface-Designer Alessandro Chiarlitti demonstriert, wie dies aussehen könnte.

Im Grunde verpackt Chiarlitti verschiedene Widgets zur Steuerung an der Stelle des Docks. Vorteil: Damit hätte man schnellen Zugriff auf eine Musiksteuerung und andere Anwendungen, ohne diese extra öffnen zu müssen. Eigentlich auch recht clever.

Aktuell ist noch iOS 13, aber auch da gibt es noch Unbekanntes zu entdecken:

iOS 13: 13 versteckte Funktionen

Wie Apples Widget-Integration am Ende wirklich aussieht, werden wir spätestens im Juni erfahren. Dann findet die WWDC statt – Apples Entwicklermesse. Die wird 2020 jedoch erstmals „virtuell“ im Internet stattfinden, anders wäre dies in Zeiten der Corona-Pandemie auch gar nicht vorstellbar. Einen genauen Termin muss Apple aber noch bekanntgeben. Gut zu wissen: Auf der WWDC gestattet der iPhone-Hersteller traditionell einen ersten Blick auf Vorabversionen der einzelnen Betriebssysteme. Aktuell umfasst das Portfolio iOS (für iPhone und iPod touch), iPadOS (fürs Apple-Tablet), macOS (für den Macintosh), watchOS (für die Apple Watch) und tvOS (fürs Apple TV).