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ZDF-Leiter spricht Klartext: Deswegen sei Fusion mit ARD, um Geld zu sparen, unmöglich

© Pixabay / Michael Gaida

Fusion, nein danke – jedenfalls nicht zwischen ARD und ZDF. Die Idee, die Sendeanstalten zusammenzulegen, steht derzeit im Raum. Die Öffentlich-Rechtlichen sehen keinen Bedarf, der ZDF-Intendant will im Gegenteil die Konkurrenz befeuern.

 
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Absage vom ZDF: Fusion der Öffentlich-Rechtlichen wäre sinnlos

Die Öffentlich-Rechtlichen stehen nicht erst seit gestern in der Kritik. Kostenexplosionen, undurchschaubare Strukturen, Mehrfachbesetzungen und nicht zu vergessen ein viel zu hoher Rundfunkbeitrag sind nur einige der Vorwürfe, die man sich in der Führungsriege immer wieder anhören muss.

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Der Vorschlag, ARD und ZDF zu vereinen, klingt als Lösung zwar naheliegend, kommt aber bei den Betroffenen nicht gut an. Für ZDF-Intendant Thomas Bellut steckt dahinter mehr als persönliche Abneigung gegen den Vorstoß – zuletzt vorgebracht von Mitgliedern der Mittelstandsunion (MIT) von CDU und CSU. Er meint, die Fusion sei nicht zu realisieren, weil ARD und ZDF einen völlig verschiedenen Auftrag hätten.

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Der Bildungsauftrag sowie unabhängige Information, das ist beiden gleich. Das ZDF habe allerdings einen nationalen Auftrag, wohingegen die ARD zusammengesetzt sei aus wichtigen regionalen Sendern. Die unterschiedlichen Sendeanstalten zu vereinheitlichen, darin sehe er „keinen markt- oder betriebswirtschaftlichen Sinn“, so unter anderem der Spiegel im Bezug auf einen Bericht der Zeitungen der VRM-Gruppe.

Einige Meinungen zum Rundfunkbeitrag aus der GIGA-Redaktion findet ihr im Video:

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Weniger Kosten, geringerer Rundfunkbeitrag?

Möglichen Vorteilen wie schlanken Strukturen und Sparpotenzial sieht Bellut zudem ein Risiko für die Meinungsvielfalt gegenüber: „Ich bin ein klarer Befürworter eines Qualitätswettbewerbs der Hauptprogramme von ZDF und ARD“, so der Intendant. Viele Meinungen, unterschiedliche Blickwinkel – das soll durch mehrere Sender erhalten bleiben, dürfe nicht ohne Grund beschränkt werden.

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Trotzdem ist sparen damit nicht vom Tisch. So halte man etwa durch Kooperationen mit anderen Sendern, so wie denen der ARD, die Kosten gering. „Wir sollten alle Möglichkeiten ausschöpfen, die Kosten in den Griff zu bekommen.“ Tut sich da ein Riss auf in der Front der Nutznießer des Rundfunkbeitrags? Die jüngste Erhöhung wurde zum Jahreswechsel durch den Landtag Sachsen-Anhalt gestoppt.

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