Sony WH-1000XM4: Das wünschen sich die Fans vom nächsten ANC-Kopfhörer aus Japan

Stefan Bubeck 3

Voraussichtlich zur IFA 2019 wird Sony den Nachfolger des Noise-Cancelling-Kopfhörers WH-1000XM3 vorstellen, der auf den Namen „WH-1000XM4“ hören dürfte. GIGA trägt zusammen, was Audio-Fans erwarten und wo Sony gegenüber Bose, Beyerdynamic und anderen Konkurrenten punkten muss.

Das neue Bose-Flaggschiff „Noise Cancelling Headphones 700“ erscheint in Kürze und will dem Sony WH-1000XM3 den Noise-Cancelling-Thron wegschnappen. Man darf davon ausgehen, dass sich das japanische Unternehmen vorbereitet, mit dem „WH-1000XM4“ eine Antwort darauf zu liefern.

„Sony WH-1000XM4“: Diese Verbesserungen und Features erhofft sich die Branche

Obwohl der Sony WH-1000XM3 () schon fast perfekt ist (GIGA-Test: 93 % Wertung) – Raum für Verbesserungen gibt’s immer. Zudem schreitet die Technik voran und die Konkurrenz schläft ja auch nicht. Der „Sony WH-1000XM4“ wird zur IFA 2019 (6.-11. September in Berlin) erwartet – der tatsächliche Name ist allerdings noch unklar. Es wäre aber keine Überraschung, wenn Sony am Namensschema „M + Nummer“ fest hält, wie es bei den letzten zwei Generationen des Noise-Cancelling-Kopfhörers der Fall war.

An welchen Stellen muss Sony etwas optimieren und welche Features werden gewünscht? Nun, hier sind die Punkte, die Kunden (in Foren) und Experten (Journalisten und Audio-Gurus) nennen:

1. Besserer Klang, besseres Noise Cancelling

Anruf von Captain Obvious: Der „Sony WH-1000XM4“ wird ein kleines Tuning am Sound und eine nochmals bessere aktive Geräuschunterdrückung erhalten. Davon kann man mit hoher Wahrscheinlichkeit ausgehen. Vielleicht wird er auch noch etwas ausdauernder. Doch  allein diese Punkte werden nicht reichen, um die Konkurrenz dauerhaft auf Abstand zu halten.

2. Bluetooth-Verbindung mit mehreren Geräten gleichzeitig, mit einfachem Wechsel

Hier muss Sony unbedingt ran! Wer mehrere Abspieler abwechselnd nutzt, kennt das Problem: Wenn man etwa vom Smartphone aufs Tablet wechselt, (z.B. von Spotify zu einem YouTube-Video) muss den Kopfhörer erst vom Handy abkoppeln und dann neu mit dem Tablet verbinden. So ist das beim Sony WH-1000XM3 – das umständliche manuelle Verfahren regt nicht wenige Nutzer des ansonsten tollen Gadgets auf. Der schon etwas in die Jahre gekommene Erzfeind Bose QuietComfort 35 II () beherrscht den Wechsel hingegen vorbildlich. Dank „Multipoint Bluetooth“ kann man hier einfach die Wiedergabe auf einem anderen verbundenen Gerät starten, ohne dass neu gekoppelt werden muss. Per Druck auf den Ein-/Aus-Schalter kann der Bose-Nutzer komfortabel zwischen bis zu acht gemerkten Geräten wechseln. Hoffentlich schaut sich Sony das hier ab.

3. Bessere Integration von digitalen Assistenten

Der Sony WH-1000XM3 startet bereits auf Knopfdruck Alexa oder Google Assistant. In Zukunft werden aber immer mehr Kopfhörer auf den Markt kommen, bei denen der Nutzer einfach drauflos sprechen kann („Okay Google, wie wird das Wetter morgen?“) – weil neuartige Chips verbaut sind, die den Kopfhörer immer zuhören lassen. Nutzer der zweiten Generation der Apple AirPods kennen das bereits (hier wartet Siri aufs Kommando). Auch Boses Noise Cancelling Headphones 700 werden stets auf das Stichwort „Alexa“ warten, ganz ohne Druck auf einen Button. Sehr wahrscheinlich wird der „Sony WH-1000XM4“ das auch können – alles andere wäre eine kleine Enttäuschung.

4. Noch höherer Tragekomfort

Auch wenn der Sony WH-1000XM3 die Konkurrenz in fast allen Punkten schlagen konnte – bei einer Sache ist der Bose QC 35 II noch einen Ticken besser: Er lässt sich angenehmer stundenlang auf dem Kopf tragen. Sony müsste den Ohrenmuscheln in den Gehäusen vielleicht noch einen oder zwei Millimeter mehr Luft lassen und mit hochwertigeren Polstermaterialien experimentieren, dann könnte der „Sony WH-1000XM4“ auch beim Tragekomfort in die absolute Spitzenklasse vorrücken. Nutzer von extrem bequemen Studio-Kopfhörern wie dem Beyerdynamic DT 770 Pro () werden hier zustimmen.

Welche Erwartungen habt ihr an den Nachfolger des Sony WH-1000XM3? Schreibt uns eure Meinung in die Kommentare.

Zu den Kommentaren

Kommentare

* Werbung