Jetzt werden schon Kinder für das Zocken von PUBG verhaftet

Kamila Zych 1

Stell dir vor, du zockst gerade entspannt PUBG mit deinen Freunden, als plötzlich die Polizei reinstürmt und dir Handschellen anlegt. So oder so ähnlich müsste es sich zugetragen haben, als vor einigen Tagen zehn Teenager von der Polizei verhaftet wurden.

Ort des Geschehens war, laut The Guardian, der westliche indische Bundesstaat Gujarat. Dort wurde kürzlich ein Verbot verkündet, welches sich auf das Spielen von PlayerUnknown’s Battlegrounds bezieht.

Das Spiel-Verbot soll laut der örtlichen Behörden die Verbreitung von „gewalttätigen Eigenschaften“ bei Kindern bekämpfen, die durch das Spielen des Games ausgelöst werden sollen.

„Durch diese Spiele wird die Erziehung von Kindern und Jugendlichen beeinflusst und dies beeinflusst das Verhalten, das Benehmen, die Sprache und die Entwicklung der Jugend und der Kinder“, so heißt es in einer Anordnung der lokalen Polizei vom 6. März 2019.

Die zehn betroffenen Teenager haben sich nicht an das besagte Verbot gehalten und wurden entsprechend in Gewahrsam genommen. Laut dem dortigen Polizeikommissar Manoj Agrawal wurden sie später allerdings mit einer Verwarnung wieder freigelassen. Diesen Tag werden sie jedoch sicherlich noch eine lange Zeit in Erinnerung behalten und sich ab jetzt bestimmt zweimal überlegen, nochmal PUBG zu spielen.

Hast du dich darüber hinaus schon mal gefragt, warum Battle Royale so beliebt ist? Wir wagen einen Erklärungsversuch.

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Findest du solche Maßnahmen, die in Indien durchgesetzt werden, in Ordnung oder hältst du solche Verbote für übertrieben? Schreib uns dazu gerne deine Meinung unten in die Kommentare – wir sind gespannt, welche Diskussion sich daraus ergibt.

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