The Witcher 3: Ciri – Alle Infos zu Geralts Ziehtochter

Jürgen Stöffel 2

In The Witcher 3: The Wild Hunt bekommen wir sie endlich zu sehen: Geralts Ziehtochter Ciri, das Mädchen mit den aschfarbenen Haaren. Neben dem Schlächter von Blaviken, ist sie der einzige spielbare Charakter im Spiel. Doch wer ist die junge Frau, warum ist sie so wichtig für die ganze Hexer-Story und wie unterscheidet sich ihr Gameplay von dem des Hexers? Lest es hier nach und verpasst auch unsere Ciri-Cosplay-Tipps nicht!

The Witcher 3: Ciri von Cintra, die Heldin der Hexer-Bücher

The Witcher 3: Wer ist Ciri?

Ciri ist die wahre Heldin der Hexer-Romane, doch in den Witcher-Spielen kam sie bislang nie vor und wurde – vom Epilog von The Witcher 2: Assassins of Kings
 mal abgesehen – nicht einmal groß erwähnt. Dabei ist die tapfere junge Frau die wahre Heldin der Hexer-Geschichte, die eigentlich statt Geralt-Saga eher Ciri-Saga heißen sollte. Damit ihr auch ohne Studium der Hexer-Romane über Ciri Bescheid wisst, haben wir für euch alles Wissenswerte zu Geralts Ziehtochter zusammengetragen.

Doch Vorsicht! Der folgende Text wimmelt nur so von Spoilern!

Ciri auf einem Blick:

Voller Name Cirilla Fiona Elen Riannon, Fürstentochter von Cintra
Geburtsort Cintra
Alter 22
Profession Hexerin und Kind der Vorsehung
Charakter ungestüm, impulsiv, abenteuerlustig, pflichtbewusst, eitel, teilweise grausam
Besonderheiten Kind der Vorsehung; Trägerin des Älteren-Blutes; meisterhafte Schwertkämpferin; kann durch Raum und Zeit springen; große Narbe an der Wange; Tochter von Emhyr var Emreis (Duny vom Erlenwald), dem Kaiser von Nilfgaard und Pavetta Fiona Elen, Prinzessin von Cintra
Bilderstrecke starten(9 Bilder)
The Witcher 3 - Wild Hunt: Die Charaktere des Rollenspiels

Ciri und das Ältere-Blut

Um zu verstehen was an Ciri so besonderes ist, müsst ihr wissen, dass sie die Trägerin des Älteren-Blutes, „Hen Ichaer“ in der alten Elfensprache, ist. Dieses spezielle Blut verleiht seinen Trägern ungeahnte Kräfte, mit denen sie unter anderem zwischen Raum und Zeit wechseln können. Ursprünglich erschufen die Elfen einst das Ältere Blut, um in der fernen Zukunft neue Welten bereisen und besiedeln zu können, falls ihre eigene Welt einst untergehen sollte.

Da das Ältere-Blut aber von Generation zu Generation stärker wird, planten die Elfen ein ausgeklügeltes Zuchtprogramm, in dem sie die jeweiligen Träger des Blutes mit ausgesuchten Elfenmagiern kreuzten.

Soweit verlief alles wie geplant, bis die Sphärenkonjunktion eintraf und mehrere Paralleluniversen miteinander kollidierten. So traten nicht nur Monster, sondern auch Menschen in die Elfenwelt ein. Sie erforschten und erlernten Magie – was für viele ein Segen und Fluch zugleich bedeutet.

Die Elfe Larra Dorren, die derzeitige Trägerin von Hen Ichaer, hat sich mit einem Menschenmagier eingelassen und gebar ein Mischlings-Kind. Dies war schon schlimm genug für die Elfen, doch als Larra bald darauf zu Tode kam, war das ältere Blut für die Elfen in seiner rein elfischen Form unwiederbringlich verloren. Seitdem wuchert Hen Ichaer wild durch die Generationen der kurzlebigen und vermehrungsfreudigen Menschen und immer wieder manifestiert es sich in herausragenden Individuen, bis es in der Königsfamilie von Cintra aufgrund besonderer Umstände in ungeahnter Stärke hervorbrach.

Ciri und die Vorsehung

Ciris Geschichte beginnt schon vor ihrer Geburt, denn ihre Mutter Pavetta, ebenfalls eine Trägerin des Älteren-Blutes, konnte dank dem Eingreifen von Geralt von Riva ihren Geliebten, einen verfluchten Prinzen namens Duny von Erlenwald, heiraten. Dieser gab Geralt das Versprechen ihm alles zu geben, was er sich wünsche. Da Duny nur durch das Gesetz der Überraschung ein Anrecht auf eine Heirat mit Pavetta hatte, sprach Geralt genau diese Worte aus, die solch einen Anspruch geltend machen: „Du sollst mir geben, was du schon hast, ohne davon zu wissen.“

Dies war – zu aller Überraschung – Dunys noch ungeborenes Kind, denn Pavetta war bereits ohne sein Wissen von ihm schwanger.

Ursprünglich plante Geralt auf diese Art einen neuen Hexer-Rekruten zu gewinnen, denn solche vom Schicksal berührten Kinder eignen sich besonders gut für die Hexer-Mutationen. Doch Geralt gab den Plan schließlich auf, vor allem nachdem er erfuhr, dass „sein“ Kind der Vorsehung ein Mädchen war. Doch so leicht ließ sich das Schicksal nicht austricksen und Geralt wurde Ciri nie lange los. Was immer der Hexer tat, Ciri trat immer wieder in sein Leben zurück.

Auf der nächsten Seite geht’s weiter mit Ciris Geschichte.

Zu den Kommentaren

Kommentare zu diesem Artikel

* Werbung