„Oh, warte mal – war die nicht schon tot?“, flüstern die The-Witcher-Zuschauer, während jene ominöse vierte Folge der Serie langsam an ihnen vorbei krabbelt. Ah. AH! So ist das also alles geordnet – sag es doch gleich, liebe Netflix-Serie! Und das tut sie, wenn auch mit ein paar Wochen Verspätung: Ab jetzt gibt es eine offizielle Timeline, die Ordnung ins Chaos bringt.

Zeit ist relativ; genauso relativ übrigens, wie das Verständnis der The-Witcher-Zuschauer: Manche haben den Dreh ab der vierten Folge der Serie raus, andere fragen sich bis zum Ende, warum die Geschichten scheinbar keinen richtigen Zusammenhang haben. Netflix‘ The Witcher verzichtet auf eine chronologische Reihenfolge und zeigt stattdessen mehrere Szenarien aus unterschiedlichen Zeitabschnitten, die alle erst am Ende irgendwie zusammenkommen. Welche Episode wann spielt, könnt ihr in dieser offiziellen Grafik auf einen Blick nachvollziehen:

Wenn ihr euer Argusauge schweifen lasst, wird schnell eines klar: Selbst innerhalb der Episoden werden die Zeitebenen gemischt. Es gilt demnach stets, mit wachem Geist der Geschichte zu folgen – oder eben immer einmal wieder auf die Grafik zu schauen. Die The-Witcher-Serie spielt in einem Zeitraum von etwa 50 Jahren, was weder bei Hexern noch bei Zauberinnen besonders viel ist: Beide werden deutlich älter als arme Menschlein, wie wir. Ein Beispiel: Yennefer ist eigentlich schon 1173 geboren und dürfte in Folge 7 und 8 etwa neunzig Jahre alt sein. Geralt ist noch älter, nur so nebenbei. Falls ihr euch über einen kleinen Einblick in das The-Witcher-Universum freuen würde, wir haben da genau das richtige für euch, werte Hexer …

The Witcher: Das müsst ihr wissen, bevor ihr in die Welt eintaucht.

Übrigens spielt nicht nur The Witcher 3: Wild Hunt nach den Ereignissen der Serie; tatsächlich handeln alle drei The-Witcher-Teile von CD Projekt Red nach der Netflix-Serie und auch nach den Büchern. Dass Henry Cavills Geralt also deutlich jünger aussieht als jener Monsterjäger in Wild Hunt, ist keineswegs unsinnig.