Neben dem Standard-Format hat sich auf MTG Arena inzwischen auch Historic als beliebtes Spielformat etabliert, der sowohl bei Gelegenheitsspielern als auch Turnier-Profis für große Begeisterung sorgt. Wir stellen euch die wichtigsten Decks des Formats vor.

 

Magic the Gathering Arena

Facts 

Was unterscheidet Standard von Historic? Standard besteht nur aus den Kartensets der letzten zwei Jahre und rotiert jedes Jahr im Herbst, wohingegen Historic aus allen Karten besteht, die in MTG Arena enthalten sind. Dazu gehören nicht nur ehemalige Standard-Sets wie Dominaria oder Ixalan, sondern auch besondere Veröffentlichung wie Jumpstart oder die Historic Anthologies.

Das bedeutet auch, dass ein Deck das heute in Historic spielbar ist, auch in mehreren Jahren noch spielbar sein wird – vorausgesetzt keine der Karten wird gebannt, um die Balance des Formats zu bewahren. Wer sich also gern auf ein einziges Deck spezialisiert und dieses über Monate und Jahre spielen will, ist im nicht-rotierenden Historic-Format bestens aufgehoben. Welche Decks aktuell das Metagame dominieren verraten wir euch in unserem Guide.

So könnt ihr Decklisten importieren

  1. Klickt unter dem Deck eurer Wahl auf Deckliste jetzt importieren.
  2. Wählt den kompletten Text aus (STRG + A) und kopiert ihn in die Zwischenablage (STRG + C).
  3. Öffnet MTG Arena.
  4. Wählt im Hauptmenü den Reiter Decks.
  5. Klickt auf den Button Import.
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Historic Deck: Goblins

Goblin-Decks sind so alt wie Magic the Gathering selbst und sind dank der jüngsten Ergänzungen durch das Jumpstart-Set auch im Historic-Format wieder ganz vorne mit dabei. Das liegt vor allem an Muxus, Goblin Grandee. Für sechs Mana durchsucht Muxus die obersten sechs Karten eurer Bibliothek und bringt davon alle Goblins direkt in Spiel. Da mehrere eurer Goblins allen anderen Goblins Eile geben und Goblin Chieftain zudem alle anderen Goblins stärkt, könnt ihr in der Regel sofort zu einem tödlichen Angriff ausholen, sobald Muxus das Spiel betreten hat.

Aber es wird noch besser: Obwohl Muxus ganze sechs Mana kostet, könnt ihr die Karte mit etwas Glück bereits im dritten Zug spielen. Dabei helfen euch Skirk Prospector und Goblin Instigator, die ihr im ersten und zweiten Zug spielt. Im dritten Zug tappt ihr schließlich drei Länder, opfert eure Goblins für Mana und habt dadurch genug Ressourcen, um Muxus zu wirken.

Kosten

  • 24 Rares
  • 23 Uncommons
  • 8 Commons
  • 20 Standardländer

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Historic Deck: Naya Tokens

Eine weiterer Neuzugang durch Jumpstart ist Craterhoof Behemoth, die Kreatur die bereits etlichen Modern- und Legacy-Decks zum Sieg verholfen hat. Eigentlich kostet die Karte ganze acht Mana, allerdings könnt ihr mit diesem Deck bereits in Zug vier oder fünf gewinnen. Ihr verbringt die ersten Züge des Spiels damit Tokens zu generieren. Dann spielt ihr im vierten Zug die Karte Transmogrify oder alternativ im fünften Zug den Planeswalker Lukka, Coppercoat Outcast. Beide Karten können euch den Craterhoof Behemoth direkt ins Spiel holen, da es die einzige Kreatur in eurem Deck ist und alle anderen Tokens durch Spontzauber und Hexereien erzeugt wurden.

Kosten

  • 8 Mythics
  • 25 Rares
  • 13 Uncommonns
  • 15 Commons
  • 14 Standardländer

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Historic Deck: Rakdos Sacrifice

Auch Rakdos Sacrifice hat sich bereits im Standard-Format einen Namen gemacht, hat durch Jumpstart aber einen mächtigen Neuzugang für Historic erhalten: Blood Artist. Der unscheinbare Vampir zieht eurem Gegner für jede sterbene Kreatur ein Leben ab und heilt euch im Gegenzug. Dadurch wir die ohnehin schon starke Kombination aus Cauldron FamiliarWitch's Oven und Mayhem Devil noch verheerender, da ihr jede Runde ganze vier Schaden zufügen könnt, ohne überhaupt anzugreifen. Je mehr Blood Artists, Mayhem Devils und Witch's Ovens ihr im Spiel habt, desto schneller sind auch die gegnerischen Lebenspunkte dahin. Ebenfalls praktisch: Mit Claim the Firstborn könnt ihr Kreaturen eurer Gegner für einen Zug stehlen und anschließend opfern.

Kosten

  • 32 Rares
  • 22 Uncommons
  • 13 Commons
  • 8 Standardländer

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Historic Deck: Gruul Aggro

Simpler geht's nicht: Bei Gruul Aggro ist der Name Programm. Die meisten Kreaturen im Deck haben Eile und setzen eure Gegner Zug um Zug unter Druck. Sobald ihr mit genügend Kreaturen angreift könnt ihr zudem Embercleave für gerade einmal zwei oder drei Mana spielen – ein Schlag, von dem sich nur die wenigsten Decks wieder erholen können. Wer in MTG Arena am liebsten den All Attack-Button drückt, ist mit Gruul Aggro an der richtigen Adresse.

Kosten

  • 11 Mythics
  • 26 Rares
  • 19 Uncommons
  • 4 Commons
  • 15 Standardländer

Deckliste

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