Jetzt auch der Mac: Apple verkauft weniger Computer und Notebooks

Sven Kaulfuss 12

Nicht nur der iPhone-Absatz bereitet Apple derzeit Probleme, auch das Traditionsprodukt der Macintosh wird weniger gekauft. Damit wächst Apple fortan nicht mehr gegen den Trend, sondern schließt sich dem Abwärtstrend im Geschäft mit Computern und Notebooks an. Eine kleine, positive Nachricht gibt’s dann aber doch noch für den Mac.

Jetzt auch der Mac: Apple verkauft weniger Computer und Notebooks
Bildquelle: GIGA.

Viertes Quartal 2018: Apple verkauft weniger Macs

Die Marktforscher von Gartner legen neue Zahlen vor. Ihren Schätzungen zufolge verkaufte Apple im vierten Quartal 2018 – mit dem wichtigen Weihnachtsgeschäft – fast 200.000 Macs weniger als noch im Vorjahr. Damit landet Apple weltweit auf den vierten Platz, hinter Lenovo, HP und Dell. Insgesamt ist aber auch in Gänze das Geschäft mit Computern und Notebooks weiter rückläufig und musste um 4,3 Prozent nachgeben. Die positive Nachricht für Apple: Der Marktanteil von MacBook, iMac und Co. wächst hingegen von 7,1 auf 7,2 Prozent im vierten Quartal 2018.

Das MacBook Air gehörte zu den Neuheiten des letzten Jahren – hier im Video – konnte das Mac-Geschäft im letzten Quartal aber auch nicht mehr „retten“:

MacBook Air (2018): Apples Produktvorstellung.

Viel günstiger als bei Apple: MacBook Air bei Amazon *

Das Jahr in Gänze: Der Mac treibt Abwärtstrend jetzt bei PCs mit voran

Allerdings dürfte die Freude bei Apple darüber nur kurz andauern, denn für das gesamte Jahr 2018 kumuliert muss der Hersteller sowohl bei Stückzahlen als auch beim Marktanteil Rückschläge einstecken. So wurden beinahe eine Million Macs weniger als noch 2017 verkauft. Macht ein Minus von 5 Prozent. Ein stärkerer Abfall als der gesamte PC-Markt, der gegenüber dem Vorjahr nur 1,3 Prozent nachgab. Damit schließt sich Apple dem Abwärtstrend nicht nur an, sondern treibt ihn noch voran. Auch der Marktanteil fällt von 7,2 Prozent auf nur noch 6,9 Prozent.

2019 wird es ihn geben, einen neuen Mac Pro:

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Mac Pro 2 (Konzept): Crytek Art Director entwirft das „Nachfolgemodell“.

Auch wenn es sich nur um Schätzungen handelt, so dürfte der Trend von Gartner korrekt erfasst worden sein. Apple selbst wird keine konkreten Absatzzahlen mehr nennen. Abseits von Umsatz und Gewinn, wird der Quartalsbericht von Apple am 29. Januar also wenig erhellend ausfallen.

Im letzten Jahr verblieben iMac, iMac Pro, Mac Pro und das MacBook mit 12-Zoll-Display ohne ein Update. Aktualisiert wurden jedoch das MacBook Pro, der Mac mini und das MacBook Air. Wirklich günstiger wurde es aber nicht, der Trend zu höheren Preisen blieb so auch dem Mac nicht erspart. Für 2019 versprach Apple schon zuvor einen komplett neuen, modularen Mac Pro. Gleichfalls erwartet werden neue Apple-Bildschirme. Die restlichen Macs dürften gleichfalls kleinere Updates erfahren.

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