Unfassbar: Huawei hat sogar die Apple AirPods kopiert

Florian Matthey 10

Einige Hersteller von Android-Smartphones haben keine großen Skrupel, Apple zu kopieren – selbst, was das Zubehör betrifft. Huawei hat jetzt neue Drahtlos-Ohrhörer vorgestellt, die doch sehr an Apples AirPods erinnern. Es gibt aber zwei entscheidende Unterschiede.

Unfassbar: Huawei hat sogar die Apple AirPods kopiert
Bildquelle: Huawei.

Huawei FreeBuds: Der AirPods-Zwilling aus China

Zusammen mit dem neuen Flaggschiff-Smartphone Huawei P20 hat der chinesische Hersteller auch drahtlose Ohrhörer mit dem Namen „FreeBuds“ vorgestellt. Die Ohrhörer sind komplett drahtlos, also auch nicht untereinander mit einem Kabel verbunden. Wenn man sie trägt, ragen „Stifte“ aus den Ohren heraus. In diesen befinden sich Mikrofone, die die Ohrhörer mit einer Headset-Funktion versehen.

Die Beschreibung des Aussehens erinnert stark an Apples AirPods – und tatsächlich sehen die FreeBuds den Apple-Ohrhörern auf den ersten Blick zum Verwechseln ähnlich. Es ist davon auszugehen, dass das kein Zufall ist, Huawei sich also bewusst am Apple-Vorbild orientiert hat. Ähnliches lässt sich ja auch dem Huawei P20 selbst vorwerfen: Dieses sieht mit der Dual-Kamera auf der Rückseite und dem Selfie-Kamera-„Notch“ am oberen Display-Rand dem iPhone X nicht unähnlich, wie ihr in unserer Bilderstrecke seht.

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6 Bilder
Huawei P20: So schön sieht der iPhone-X-Killer aus (Update).

Huawei FreeBuds: Zwei entscheidende Unterschiede zu den AirPods

Allerdings gibt es auch äußerlich doch zwei entscheidende Unterschiede: Einerseits gibt es die FreeBuds nicht nur in Weiß, sondern auch in Schwarz. Außerdem handelt es sich um In-Ear-Ohrhörer – also solche, bei denen der Benutzer einen Gummiaufsatz um den eigentlichen Lautsprecher in den Gehörgang einführt.

Der Preis ist mit 159 Euro ebenfalls mit dem der AirPods vergleichbar – letztere kosten 179 Euro, also trotz der üblichen Apple-Premium-Preisgestaltug nur 20 Euro mehr. Dafür bieten die FreeBuds dem Hersteller zufolge aber satte 10 Stunden Akkulaufzeit. Das ist doppelt so viel, wie Apple für die AirPods angibt. Auch die FreeBuds lassen sich in einer Schutzhülle aufladen. In diese führt der Benutzer die Ohrhörer aber nicht von oben ein, sondern legt sie horizontal hinein.

AirPods: Apples W1-Chip als entscheidender Vorteil?

Ob sich die FreeBuds ebenso komfortabel verwenden lassen wie Apples AirPods bleibt abzuwarten. Dank Apples W1-Drahtlos-Chip ist gerade die Kopplung mit iPhone, iPad und Mac einfacher und schneller, als dies bei herkömmlichen Bluetooth-Kopfhörern und -Headsets der Fall ist. Da es sich bei den FreeBuds insoweit um „normale“ Bluetooth-Kopfhörer handelt, dürfte hier aber ein entscheidender Unterschied zum Apple-Vorbild liegen.

Quelle: The Verge

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