Neuer König günstiger Grafikkarten? Erste Tests zur Nvidia GeForce GTX 1660 in der Übersicht

Robert Kohlick

Nvidia schickt mit der GeForce GTX 1660 eine weitere günstige Grafikkarte ins Rennen, die AMD den Rang im Budget-Segment ablaufen soll. Die ersten Testberichte sind bereits online und geben Aufschluss darüber, was man vom Nachfolger der GTX 1060 erwarten kann. 

Neuer König günstiger Grafikkarten? Erste Tests zur Nvidia GeForce GTX 1660 in der Übersicht
Bildquelle: Getty Images – HAKINHMAN / Asus.

GeForce GTX 1660: Nvidias zweite günstige Turing-Grafikkarte

Während Nvidia in den letzten Monaten vor allem seine teureren RTX-Modelle auf den Markt gebracht und in den Vordergrund gestellt hat, versucht der Chiphersteller nun auch den Einsteiger- und Mittelklasse-Markt für sich zu gewinnen. Den Anfang machte die GTX 1660 Ti, die bereits Mitte Februar an den Start ging, mit einer jedoch für viele PC-Spieler schlichtweg zu teuer war.

Der Preis der „abgespeckten“ GTX 1660 dürfte bei vielen potenziellen Kunden hingegen eher auf Anklang stoßen. Mit einer UVP von 225 Euro liegt die Karte aktuell preislich ungefähr auf dem gleichen Niveau wie AMDs RX 590. Doch kann die Budget-Turing-Grafikkarte ohne RTX-Funktionen die Konkurrenz des roten Teams schlagen? Die Ergebnisse der Fachpresse zeichnen ein klares Bild.

Tests zur Nvidia GeForce GTX 1660 im Überblick: Gute Grafikkarte zum fairen Preis

  • Fazit von Golem: Die Nvidia GeForce GTX 1660 macht die hauseigene GTX 1060 obsolet und liegt leistungstechnisch leicht vor der RX 590. Trotz des kleineren Videospeichers bietet die GTX 1660 das insgesamt attraktivere Gesamtpaket, da sie deutlich weniger Strom verbraucht und auf modernere Technik setzt.
  • Fazit von ComputerBase: Der Unterschied zwischen der GTX 1660 Ti und der GTX 1660 fällt sehr marginal aus. Wer die Karte für die aktuelle UVP von 225 Euro erwerben kann, bekommt in preislicher Hinsicht viel Leistung für wenig Geld.
  • Fazit von LinusTechTips: Die RX 590 bietet mehr Leistung für den gleichen Preis, während die schwächere RX 580 immer noch das bessere Preis-Leistungsverhältnis bietet. Im Gegensatz zur GTX 1660 Ti liegt der Verbrauch der GTX 1660 etwas höher, da die Karte auf alten GDDR5-Speicher setzt.
  • Fazit von PCGames Hardware: Die GTX 1660 ist eine sparsame Alternative zur RX 590. Wem eine Auflösung von Full-HD reicht, bekommt mit der GTX 1660 eine solide Mittelklasse-Grafikkarte, die in den meisten modernen Spielen eine gute Figur macht. Besitzer einer GTX 1060 oder RX 480 können auf ein Upgrade verzichten, der Leistungssprung fällt zu gering aus. Das Gleiche gilt für die Speicherkapazität – 6 GB könnten sich im Jahr 2019 zu einem Flaschenhals entwickeln.

Hier findet ihr die GTX 1660 auf Mindfactory *

Nvidia GeForce GTX 1660: Gute Full-HD-Grafikkarte zum angemessenen Preis

Die günstige GTX 1060 kann anscheinend beruhigt in Rente gehen. Mit der GTX 1660 bietet Nvidia einen würdigen Nachfolger, der nicht nur leistungstechnisch einen klaren Sprung nach vorne macht, sondern auch in preislicher Hinsicht einen zweiten Blick wert ist. Auch in fordernden Titeln wie Metro Exodus, Battlefield 5 oder The Division 2 kann die GTX 1660 bei einer Auflösung von Full-HD und maximalen Details eine Bildrate von über 60 FPS liefern. Auf RTX-Funktionen wie DLSS und Raytracing müssen potenzielle Kunden jedoch verzichten, da bei der günstigen Turing-Karte erneut auf den Einbau von RT- und Tensor-Cores verzichtet wurde.

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Eine Founder’s Edition bietet Nvidia auch dieses Mal nicht an. Jedoch ist die Grafikkarte bereits jetzt bei den Bordpartnern und in vielen Online-Shops verfügbar. Je nach Modell liegen die Preise aktuell . Sollten die Verkaufspreise genauso schnell fallen wie die der GTX 1660 Ti, könnte die GTX 1660 bereits in wenigen Wochen für weniger als 200 Euro verfügbar sein.

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