Mac OS X 10.8 Mountain Lion

Am 25. Juli 2012 wird OS X 10.8 Mountain Lion erscheinen. Das neue Betriebssystem für den Mac schneidet sich dabei noch eine Scheibe mehr von iOS ab und bringt unter anderem iMessage, Notizen, Erinnerungen und auch das Game Center auf den Desktop. Die Vorstellung des Berglöwen, im Rahmen unseres Themen-Spezials dieser Woche:

Insgesamt spricht Apple von über 100 neuen Funktionen, die der Nachfolger von OS X 10.7 Lion mitbringen soll. Zu den neuen Funktionen von OS X Mountain Lion gehören auch die bereits von iOS bekannte Mitteilungszentrale sowie Twitter-Integration und AirPlay.

Messages

iChat ist mit OS X 10.8 auch Geschichte und wird durch Messages ersetzt, eine Beta-Version für Lion steht ab sofort zum Download bereit.


Mac OS X 10.8 Mountain Lion bei GIGA Mac Tech (Folge 1), ab Minute 6:32.

Gatekeeper

Ein neues Sicherheitsfeature namens Gatekeeper soll die Anwender vor schädlicher Software schützen und dem Nutzer vollständige Kontrolle über alle installierten Anwendungen geben.

Eine weitere Neuerung ist das Developer-ID-Programm. Apple gibt hier seinen registrierten Entwicklern ein Zertifikat, welches von Gatekeeper ausgewertet werden kann. OS X 10.8 lässt sich so konfigurieren, dass Software nur aus sicheren Quellen installiert werden kann. Dazu zählt natürlich auch der Mac App Store. Es gibt also drei Varianten:

  • Alle Software erlauben
  • Software aus dem Mac App Store und von registrierten Entwicklern erlauben
  • Nur Software aus dem Mac App Store erlauben

Standardmäßig wird aktuell die zweite Option gewählt. Diese Funktionen und der verwendete Standardwert dürften für einigen Diskussionsstoff sorgen. Ob Apple diese Option auch irgendwann von OS X nach iOS portieren wird?

Mitteilungszentrale

Wie iOS bekommt auch OS X nun die Unterstützung für Push-Mitteilungen. Um diese darzustellen wird 10.8 eine eigene Mitteilungszentrale bekommen. Es wird zwei verschiedene Arten der Darstellung geben: Hinweise und Banner. Beide ähneln den von iOS bekannten Varianten.

Die beliebte Zusatzsoftware Growl wurde mit OS X Mountain Lion quasi ge-Sherlock-ed. Die Banner-Nachrichten verhalten sich sehr ähnlich wie Growl-Benachrichtigungen und erscheinen für einige Sekunden oben rechts auf dem Desktop.

Nutzt man ein Trackpad kann man die Mitteilungszentrale entweder mit einem Wisch von rechts auf eben jenes aktivieren oder mit einem Klick auf den Menüpunkt in der Menüleiste. Darüber ist auch das Posten zu Twitter und später auch Facebook möglich.

Notizen, Erinnerungen und weitere iOS Apps

Um die Zusammenarbeit zwischen Mac und iOS-Gerät weiter zu verbessern, hat Apple die Apps auf dem Mac angepasst oder bietet einige erstmals in OS X an.

Völlig neu ist die App Erinnerungen, die sich – wie man es sich wünscht – mit der bekannten iOS-App synchronisiert. Gleiches gilt für das digitale Notizbuch, welches nun ebenfalls auf dem Mac eine neue Heimat gefunden hat. Die Notizen sind damit auch nicht mehr Bestandteil von Mail.

Die iOS-ifikation von OS X bringt darüberhinaus auch einheitliche Namen: iCal heisst nun Kalender, das Adressbuch wurde umgetauft in Kontakte.

AirPlay

Mit Hilfe von AirPlay kann nun der Mac-Desktop kabellos an einen Apple TV und damit an einen (großen) Fernseher oder einen Projektor übertragen werden. Nicht alle Macs unterstützten diese Funktion.

iCloud

Für die Synchronisation zwischen iOS-Geräten und dem Mac kommt auch in Mountain Lion iCloud zum Einsatz. Für das Einrichten von Mail, Kalender, Kontakten, Messages, FaceTime und Find My Mac genügt eine Apple ID.

Doch Apple nutzt die iCloud-Integration in Mountain Lion deutlich stärker als es noch die Apps in Lion oder die Apps in iOS taten. Ab sofort bietet der Speichern-Dialog neben der lokalen Festplatte auch eine Übersicht für die Dateien und Ordner in iCloud.

Die Darstellung ähnelt ein wenig die Springboard von iOS. Jede Dokument wird als großes Icon dargestellt. Zieht man ein Dokument auf ein anderes wird ein Ordner angelegt. Alles in der Optik wie man sie von iOS her kennt. Bereits existierende Dokumente können vom Mac in die iCloud gezogen werden und stehen ab sofort – Dropbox-ähnlich – auf allen Rechnern zur Verfügung.

Teilen von Inhalten

Wer einmal mit iOS gearbeitet hat, wird die Sharing-Funktion ins Herz geschlossen haben. Der kleine Pfeil, der zum Beispiel in Safari angezeigt wird und das einfache Teilen von der aktuell angezeigten Website ermöglicht, ist nun auch in OS X verfügbar.

Unterstützt werden in OS X 10.8 unter anderem Safari, Notizen, Erinnerungen, Photo Booth und iPhoto. Geteilt werden kann zum Beispiel via E-Mail, Messages, Twitter oder an Flickr und Vimeo.

Als integriertes soziales Netzwerk für OS X hat sich Apple für Twitter entschieden, Facebook soll später folgen.

Game Center

Apple war vor iOS kein Hersteller, der bekannt für die Spiele-Unterstützung war. Dies änderte sich mit der Vorstellung des iPhone, iPod touch und iPad. Mit iOS 4.0 kam dann das Game Center hinzu und ist seitdem die Informationszentrale für die eigenen Spiel-Erfolge.

Mit OS X Mountain Lion kommt diese Plattform nun auch auf den Mac und soll nicht nur Spiele zwischen Macs, sondern auch zwischen Mac und iOS ermöglichen.

Verfügbarkeit

Apple hat die finale Version für den 25. Juli 2012 angekündigt. Das Betriebssystem wird wie bei Lion über den vertrieben. Das Update soll 15,99 Euro kosten.

(Ursprüngliche Version des Artikels vom 16.02.2012, aktualisiert am 24.07.2012.)

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Welche neuen Features hat OS X 10.8 Mountain Lion? Diktierfunktion, Facebook-Integration, Mitteilungszentrale, Unterstützung für Grafik-Chips und vieles mehr. Wir stellen die neuen Features im Detail vor.

Inhaltsverzeichnis

  1. 16.02.2012
    OS X Mountain Lion: iMessage für den Desktop
  2. 16.02.2012
    OS X Mountain Lion: Ältere Intel-Macs bleiben außen vor
  3. 16.02.2012
    OS X Mountain Lion: iMessage für den Desktop
  4. 17.02.2012
    OS X Mountain Lion: Wovon wir uns verabschieden müssen
  5. 17.02.2012
    Mountain Lion im Bewegtbild: AirPlay und kleine Übersicht der neuen Features
  6. 17.02.2012
    OS X Mountain Lion: Wovon wir uns verabschieden müssen
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    Mountain Lion ausschließlich im Mac App Store
  8. 20.02.2012
    OS X Mountain Lion: Weniger X11 und Carbon, dafür mehr Cocoa
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    AirPlay-Mirroring in Mountain Lion nicht auf allen Macs lauffähig
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    Mountain Lion: Warum werden einige Macs nicht mehr unterstützt?
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  77. 30.08.2012
    OS X Mountain Lion 10.8.2: Neuer Vorab-Build 12C35
  78. 31.10.2012
    Mountain Lion: Baldiger Beta-Test von OS X 10.8.3
  79. 27.11.2012
    Mountain Lion: Entwickler können Beta von Update 10.8.3 herunterladen
  80. 19.12.2012
    OS X Mountain Lion: Neue Entwicklerversion von OS X 10.8.3 verfügbar
  81. 17.01.2013
    Mountain Lion 10.8.3 Build 12D54 veröffentlicht
  82. 07.02.2013
    OS X Mountain Lion 10.8.3: Neuer Vorab-Build behebt “File:///”-Bug
  83. 06.03.2013
    OS X 10.8.3 Mountain Lion: Neuer Build für Entwickler
  84. 02.04.2013
    OS X Mountain Lion: Erster Vorab-Build von Version 10.8.4
  85. 26.08.2013
    OS X Mountain Lion 10.8.5: Release vermutlich noch heute Abend
  86. 13.09.2013
    OS X Mountain Lion: Apple veröffentlicht Update 10.8.5

OS X Mountain Lion: iMessage für den Desktop

iMessage für Mac
Mit der heute völlig überraschend vorgestellten neuen OS X Version 10.8, Codename Mountain Lion (Berglöwe), bringt Apple zahlreiche iOS-Features (zurück) auf den Mac.

Neben Erinnerungen- und Notizen-App, Twitter- und Game Center-Integration sowie AirPlay-Mirroring gehört auch das iMessage-Pendant für den Mac namens “Messages” ab diesem Sommer zum Standardfunktionsumfang.

Messages ersetzt das in die Jahre gekommene iChat und ermöglicht das kostenlose und unlimitierte Versenden und Empfangen von Kurznachrichten und MMS über das Internet an andere Nutzer von iOS 5, OS X Lion bzw. OS X Mountain Lion. Darüber hinaus jedoch bleibt die von iChat bekannte Kontaktliste erhalten, auch kann man weiterhin über das AIM-Netzwerk mit “Messages” chatten.

Über den neuen Share-Sheets-Button integriert sich Messages auch in zahlreiche OS X Mountain Lion Applikationen. So sollen beispielsweise Internet-Adressen, Notizen, Fotos, Videos, Kontakte und vieles Mehr über Messages geteilt werden können.

Schon im September letzten Jahres tauchten die ersten Hinweise auf, wonach Apple das von iOS 5 bekannte iMessage auch in OS X integrieren möchte. Die nun offensichtlich abgeschlossene Integration zeigt erneut Apples Bestrebung, sich und die User Stück für Stück von den Mobilfunkbetreibern “zu befreien”.

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OS X Mountain Lion: Ältere Intel-Macs bleiben außen vor

Nachdem Apple heute die erste Developer Preview von OS X Mountain Lion veröffentlicht hat, dürften jetzt die ersten Entwickler mit Schrecken feststellen, dass die ältere Hardware nicht mehr unterstützt wird.

Apples Liste der Systemvoraussetzungen führt das fort, was mit OS X Lion begonnen hat. Ein 64-Bit-System ist für den 64-Bit-Kernel von Mountain Lion notwendig. Ebenfalls nicht mehr unterstützt werden 32-Bit-Kernel-Extensions.

Die unterstützte Hardware reduziert sich in OS X 10.8 dadurch auf folgende Macs:

  • iMac (Mitte 2007 oder neuer)
  • MacBook (13 Zoll Aluminium, 2008), (13 Zoll, Anfang 2009 oder neuer)
  • MacBook Pro (13 Zoll, Mitte 2009 oder neuer), (15 Zoll, 2,4/2,2 GHz), (17 Zoll, Ende 2007 oder neuer)
  • MacBook Air (Anfang 2008 oder neuer)
  • Mac Mini (Anfang 2009 oder neuer)
  • Mac Pro (Anfang 2008 oder neuer)
  • Xserve (Anfang 2009)

Diese Liste gilt bis auf Weiteres für die Developer Preview, es darf aber davon ausgegangen werden, dass bis zur finalen Version von OS X 10.8 höchstwahrscheinlich keine ältere Hardware mehr hinzukommen wird.

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OS X Mountain Lion: iMessage für den Desktop

iMessage für Mac
Mit der heute völlig überraschend vorgestellten neuen OS X Version 10.8, Codename Mountain Lion (Berglöwe), bringt Apple zahlreiche iOS-Features (zurück) auf den Mac.

Neben Erinnerungen- und Notizen-App, Twitter- und Game Center-Integration sowie AirPlay-Mirroring gehört auch das iMessage-Pendant für den Mac namens “Messages” ab diesem Sommer zum Standardfunktionsumfang.

Messages ersetzt das in die Jahre gekommene iChat und ermöglicht das kostenlose und unlimitierte Versenden und Empfangen von Kurznachrichten und MMS über das Internet an andere Nutzer von iOS 5, OS X Lion bzw. OS X Mountain Lion. Darüber hinaus jedoch bleibt die von iChat bekannte Kontaktliste erhalten, auch kann man weiterhin über das AIM-Netzwerk mit “Messages” chatten.

Über den neuen Share-Sheets-Button integriert sich Messages auch in zahlreiche OS X Mountain Lion Applikationen. So sollen beispielsweise Internet-Adressen, Notizen, Fotos, Videos, Kontakte und vieles Mehr über Messages geteilt werden können.

Schon im September letzten Jahres tauchten die ersten Hinweise auf, wonach Apple das von iOS 5 bekannte iMessage auch in OS X integrieren möchte. Die nun offensichtlich abgeschlossene Integration zeigt erneut Apples Bestrebung, sich und die User Stück für Stück von den Mobilfunkbetreibern “zu befreien”.

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OS X Mountain Lion: Wovon wir uns verabschieden müssen

Viele sehen die schrittweise Annäherung von OS X an iOS mit gemischten Gefühlen. Und so dürfte auch OS X Mountain Lion für einige Kontroversen sorgen: Das, was vom iOS neu kommt, ersetzt zum Teil Altbewährtes auf dem Mac. Kein Zufall dürfte es sein, dass das Wort “Mac” komplett aus dem Namen verschwindet.

Schon das aktuelle Betriebssystem nennt Apple vielerorts nicht mehr “Mac OS X”, sondern nur “OS X Lion”. In Mountain Lion geht das Unternehmen allerdings noch einen Schritt weiter: Wer im Apple-Menü “Über diesen Mac” auswählt, sieht auch dort nicht mehr den Namen “Mac OS X – Version 10.x”, sondern eben nur noch “OS X – Version 10.8″. OS X und iOS werden sich also auch im Namen immer ähnlicher.

Mac-Benutzer müssen sich aber nicht nur von dem Namensbestandteil verabschieden. Apple hat das vom iOS bekannte iMessage mit Messages jetzt auch zum Bestandteil des Mac-Betriebssystems gemacht. Offenbar meint das Unternehmen, das mit Messages und FaceTime nun kein Bedarf mehr für die bekannte Chat-Software iChat besteht: Diese fehlt in Mountain Lion, allerdings ist Messages auch mit AIM- und Jabber-Accounts kompatibel.

Einen Abschied wird es auch von den Apps iCal und Adressbuch geben: Die Anwendungen “Kontakte” und “Kalender”, also quasi die Mac-Versionen der bisherigen iOS-Apps, ersetzen die bisherigen OS-X-Bestandteile. Die Softwareaktualisierung des Betriebssystems wandert derweil komplett in den Mac App Store – dort sollen Benutzer in Zukunft selbst kleinere Neuerungen wie Druckertreiber herunterladen.

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Mountain Lion im Bewegtbild: AirPlay und kleine Übersicht der neuen Features

Apples OS X Mountain Lion bringt einige neue interessante Funktionen mit, die vor allem Apple-TV-Besitzer erfreuen dürften. Doch wie sieht die Spiegelung des Mac auf dem Fernseher überhaupt aus und was hat Apple sonst noch am Berglöwen verändert?

In einem kurzen Video zeigen die Kollegen von Insanely Great Mac, wie sich Apple die AirPlay-Unterstützung in der gestern veröffentlichten Developer Preview von OS X 10.8 Mountain Lion vorstellt.

Beschrieben werden unter anderem die unterschiedlichen Möglichkeiten, die in der Regel höhere Auflösung des Macs an die maximale Auflösung des Apple TV anzupassen:

Wer sich hingegen einen allgemeinen Überblick im Schnelldurchlauf über die wichtigsten Neuerungen verschaffen will, wird im zwei Minuten langen Video von Cult of Mac fündig:

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OS X Mountain Lion: Wovon wir uns verabschieden müssen

Viele sehen die schrittweise Annäherung von OS X an iOS mit gemischten Gefühlen. Und so dürfte auch OS X Mountain Lion für einige Kontroversen sorgen: Das, was vom iOS neu kommt, ersetzt zum Teil Altbewährtes auf dem Mac. Kein Zufall dürfte es sein, dass das Wort “Mac” komplett aus dem Namen verschwindet.

Schon das aktuelle Betriebssystem nennt Apple vielerorts nicht mehr “Mac OS X”, sondern nur “OS X Lion”. In Mountain Lion geht das Unternehmen allerdings noch einen Schritt weiter: Wer im Apple-Menü “Über diesen Mac” auswählt, sieht auch dort nicht mehr den Namen “Mac OS X – Version 10.x”, sondern eben nur noch “OS X – Version 10.8″. OS X und iOS werden sich also auch im Namen immer ähnlicher.

Mac-Benutzer müssen sich aber nicht nur von dem Namensbestandteil verabschieden. Apple hat das vom iOS bekannte iMessage mit Messages jetzt auch zum Bestandteil des Mac-Betriebssystems gemacht. Offenbar meint das Unternehmen, das mit Messages und FaceTime nun kein Bedarf mehr für die bekannte Chat-Software iChat besteht: Diese fehlt in Mountain Lion, allerdings ist Messages auch mit AIM- und Jabber-Accounts kompatibel.

Einen Abschied wird es auch von den Apps iCal und Adressbuch geben: Die Anwendungen “Kontakte” und “Kalender”, also quasi die Mac-Versionen der bisherigen iOS-Apps, ersetzen die bisherigen OS-X-Bestandteile. Die Softwareaktualisierung des Betriebssystems wandert derweil komplett in den Mac App Store – dort sollen Benutzer in Zukunft selbst kleinere Neuerungen wie Druckertreiber herunterladen.

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Mountain Lion ausschließlich im Mac App Store

Bei der Veröffentlichung von Mac OS X Lion taten sich die meisten Apple-Kunden nicht schwer, das Upgrade über den Mac App Store, statt über einen physischen Datenträger zu installieren. Für Mac OS X Mountain Lion wird Cupertino deshalb ausschließlich auf direkte Downloads setzen.

Als Lion im vergangenen Jahr als Upgrade zur Verfügung stand, bot Apple neben einem Download im Mac App Store noch eine direkte Installation im Apple Store oder über einen käuflich zu erwerbenden USB-Stick an. Dabei war die Angst vor kritischen Kunden umsonst. “Es war ein interessanter Test, aber wie sich herausstellte, ist der App Store völlig ausreichend um das neue OS zu verbreiten”, zitiert die Seite Pocket-lint einen unbenannten Apple-Mitarbeiter.

Pocket-lint sieht es auch als bestätigt an, dass die im Sommer erwartete kommende Version des Betriebssystems ausschließlich im Mac App Store zur Verfügung stehen wird. Eine Vorschau auf Mountain Lion wurde am vergangenen Donnerstag als Entwickler-Version vorgestellt.

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OS X Mountain Lion: Weniger X11 und Carbon, dafür mehr Cocoa

Apple bewirbt OS X Mountain Lion damit, dass es einige weitere vom iOS bekannte Funktionen auf den Mac bringt. Aber auch im Unterbau des Betriebssystem hat sich was verändert: Mountain Lion bringt weniger X11 und Carbon, dafür wieder einmal mehr Cocoa.

Laut AppleInsider enthält Mountain Lion kein X11 mehr. Das “X Window System”, das Unix-Software im Mac OS X zu einer grafischen Benutzeroberfläche verhilft, bietet Apple auch nicht mehr als optionale Installation an. Stattdessen sollen sich Benutzer das Open-Source-Projekt “separat” besorgen, wobei Apple die Entwicklung des Projekts selbst weiter unterstützt. Eine ähnliche Herangehensweise gab es zuvor bei Java.

Außerdem wird Apple die verbliebenen Carbon-Programmierschnittstellen weitgehend aus dem Betriebssystem entfernen. Carbon erleichterte einst die parallele Entwicklung von Software für Mac OS 9 und Mac OS X und somit auch die Portierung hin zu Apples Unix-Betriebssystem. Das Gegenstück ist die OS-X-native Programmierschnittstelle Cocoa, auf die Apple spätestens seit dem Wechsel hin zum 64-Bit-Zeitalter ausschließlich setzt: 64-Bit-Anwendungen lassen sich für das Mac-Betriebssystem nur mit Cocoa, nicht aber mit Carbon entwickeln, worüber sich beispielsweise Adobe einst ärgerte.

Mittlerweile sind die wichtigen Mac-Anwendungen Cocoa-Apps, wobei auch Apple selbst mit iTunes lange Zeit hinterherhinkte. Die Zeit ist jetzt also reif für einen Wechsel zu einem reinen 64-Bit-Betriebssystem. Eine Ausnahme bleibt allerdings auch heute noch Microsofts Programmpaket Office, das auch in der Version 2011 weitgehend aus Carbon-Anwendungen besteht.

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AirPlay-Mirroring in Mountain Lion nicht auf allen Macs lauffähig

Eine der interessantesten Neuerungen in OS X Mountain Lion dürfte die von iOS bekannte AirPlay-Unterstützung im Zusammenspiel mit dem aktuellen Apple TV sein. Doch das Spiegeln der Inhalte vom Mac auf den Fernseher hat derzeit einige Limitierungen.

Wie 9to5Mac herausgefunden hat, ist die Nutzung der AirPlay-Fähigkeiten von Mountain Lion stark abhängig vom verwendeten Mac. Für Apple TV wird die aktuelle Apple-TV-Software beta 2 vorausgesetzt, die den Entwicklern seit einiger Zeit zur Verfügung steht.

Den Tests zufolge sollen ein MacBook Pro und MacBook Air mit Core i5- und i7-CPU keine Probleme mit der AirPlay-Funktion haben. Versucht man jedoch das AirPlay-Mirroring mit einem älteren MacBook Pro oder Mac mini zu verwenden, die noch mit einem Core 2 Duo ausgestattet sind, steht die Funktion nicht zur Verfügung. Mit einem 15″ MacBook Pro (Ende 2008, Core 2 Duo) konnten wir dies bestätigen.


(Bild: 9to5Mac)

Der Grund für die fehlende Unterstützung könnte ein H.264-Hardware-Encoder sein, der erst seit der zweiten Generation der Core-i3/5/7-Prozessoren direkt im Chip integriert ist. Eine offizielle Bestätigung dafür gibt es allerdings derzeit nicht.

Mountain Lion befindet sich derzeit noch in einer frühen Beta-Phase, es könnte sich im Laufe der kommenden Monate also noch etwas an der AirPlay-Unterstützung ändern.

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OS X Mountain Lion: Warum Siri fehlt

OS X Mountain Lion bringt viele bekannte Bestandteile des iOS wie Messages, Mitteilungszentrale und AirPlay auf den Mac. Doch ein Feature fehlt: Siri. Warum eigentlich?

Christina Bonnington fragt sich in einem Beitrag für den CNN-Blog Wired, warum Apple nicht den beliebten Spracherkennungs-Assistenten zu einem Teil des iOS gemacht hat. Bonnington nennt mehrere Gründe und bezieht sich dabei auch auf die Einschätzung des Forrester-Analysten Frank Gillett.

Zum einen sei da das Problem des Mikrofons: Zwar sei ein solches in MacBooks und iMacs integriert, allerdings liefere dies nicht mit dem iPhone 4S vergleichbare Ergebnisse: Um Nebengeräusche herauszufiltern verfügt das Apple-Handy bekanntlich über ein zweites Mikrofon. Die Rauschunterdrückung übernimmt außerdem ein spezieller Chip. Zwar ließe sich eine zuverlässige Spracherkennung auch mit einem an den Mac angeschlossenen Mikrofon ermöglichen, eine solche Lösung sei aber nicht Apple-typisch.

Ferner fehle dem Mac ein eingebauter GPS-Chip, der die positionsabhängigen Siri-Dienste unmöglich mache (wobei diese bisher ohnehin nur in den USA funktionieren). Auch setze Siri eine ständige Internet-Verbindung voraus, die mit einem Mac ohne eingebauten UMTS-Chip nicht immer garantiert sei. Schließlich stelle sich auch die Frage, ob man Siri auf einem Mac überhaupt brauche: Wer ohnehin eine Tastatur vor sich hat, verspüre nicht so oft das Bedürfnis, eine SMS zu diktieren oder eine Suchanfrage zu sprechen, statt sie zu tippen.

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Sandboxing: Entwickler haben bis zum 1. Juni Zeit

OS X Mountain Lion bringt mehr iOS ins OS X – was nicht nur für Begeisterung sorgt. Gerade in Sachen Mac-Anwendungen besteht die Sorge, dass Apple das OS X ähnlich wie das iOS abschotten könnte. Jetzt hat Apple zumindest die “Sandboxing”-Deadline im Mac App Store erneut nach hinten verschoben.

Schon als Apple Ende 2010 den Mac App Store vorstellte sorgte das bei vielen Mac-Benutzern für einen Schreck: Wird Apple das eigene Download-Portal eines Tages zum einzigen Software-Vertriebsweg machen, und werden Apps in ihrem Funktionsumfang nach Apples Vorstellungen beschränkt werden? Bis heute lässt sich Software auch außerhalb des Mac App Store installieren. Mit der “Gatekeeper”-Funktion des OS X Mountain Lion wird das aber nur möglich sein, wenn der Benutzer zunächst eine “Sperre” deaktiviert hat.

“Sandboxing” betrifft wiederum den eingeschränkten Funktionsumfang: Ähnlich wie im iOS sollen Apps innerhalb der Grenzen eines “Sandkasten” arbeiten, also nur einen bestimmten Umfang an Rechten benutzen. Vor allem Apps, die mit anderen Apps zusammenarbeiten oder auf das gesamte Dateisystem zugreifen können erfüllen diese Voraussetzungen nicht.

Mittelfristig soll “Sandboxing” im Mac App Store Pflicht werden, was zwar der Sicherheit zugute kommt, aber auch dazu führt, dass einige Apps in ihrer heutigen Form im Mac App Store nicht mehr erlaubt sein werden. Zumindest stehen einige Entwickler vor der großen Herausforderung, ihre Anwendungen anpassen zu müssen. Schon im November letzten Jahres hatte Apple den Entwicklern dafür mehr Zeit gegeben – bis zum 1. März diesen Jahres. Nun hat Apple die Deadline erneut verschoben: Die Entwickler haben nun bis zum 1. Juni Zeit.

So oder so werden sich Entwickler aber entschieden müssen, ob sie den Funktionsumfang ihrer Anwendungen beschränken oder sie eben außerhalb des Mac App Store vertreiben. Da Apple das Download-Portal zum zentralen Ort für Software machen möchte, könnte Letzteres aber für viele Entwickler eine unattraktive Lösung sein.

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Mountain Lion: Warum werden einige Macs nicht mehr unterstützt?

Bereits kurz nach der Veröffentlichung der Mountain Lion Developer Preview berichteten wir, dass eine Reihe älterer Intel-Macs nicht mehr unterstützt wird. Neben den 64-Bit-Fähigkeiten der Prozessoren, sind aber unter anderem auch Treiber und Grafikkarten dafür ausschlaggebend, ob der eigene Mac mit OS X Mountain Lion kompatibel sein wird.

Die Kollegen von Ars Technica haben sich die Liste der Hardware genauer angesehen und versucht herauszufinden, warum einige Macs von der neuen Raubkatze nicht mehr unterstützt werden.

Der Schnitt von Snow Leopard auf Lion war noch vergleichsweise klar, es wurden nur noch Intel-Macs mit 64-Bit-CPU unterstützt. Besaß man einen 64-Bit-Mac mit einem Core 2 Duo bekam man grünes Licht für die Lion-Installation. Dies ist bei der aktuellen Mountain-Lion-Preview nicht der Fall.

Neben dem Wegfall einiger früher Macs mit Core-2-Duo-Prozessoren spielen anscheinend auch der Grafikchip und der vorhandene Videospeicher eine wichtige Rolle. Die Neuerungen an OpenGL und OpenCL, welche das überarbeitete Grafiksystem von Mountain Lion ausmachen, steigern anscheinend die Anforderungen an die Hardware.

MacBook, MacBook Air und Mac mini

Der Berglöwe ist damit aktuell auf MacBook, MacBook Air und Mac mini nicht lauffähig, wenn diese nur eine integrierte Grafik in Form von Intels GMA 950 oder X3100 vorweisen können. Aktuellere Modelle mit NVIDIA 9400M, 320M oder Intel HD3000 sind hingegen kompatibel.

iMac

Beim iMac sieht es ebenfalls noch vergleichsweise einfach aus: Frühe Modelle mit Core 2 Duo, die noch weißes Plastik tragen und eine separate GPU mit 128 Megabyte VRAM besaßen, sind raus. Spätere Aluminium-iMacs mit Grafikspeicher ab 256 Megabyte bekommen hingegen derzeit die Freigabe für die Mountain-Lion-Installation.

MacBook Pro

Die Angelegenheit wird komplizierter beim MacBook Pro. Das 13-Zoll-Modell mit NVIDIA 9400M ist startklar für OS X 10.8. Beim 15″ und 17″ MacBook Pro scheint der Schnitt derzeit beim Wechsel zu den Modellen mit Intels Santa-Rosa-Chips zu sein, diese wurden Mitte 2007 vorgestellt. Sie besaßen unter anderem einen schnelleren Front-Side Bus (FSB). Auch hier gibt es zwar ein Modell mit nur 128 Megabyte VRAM, den Vermutungen von Ars Technica zufolge könnte jedoch der höher getaktete FSB Grund dafür sein, dass die Modelle von Mountain Lion unterstützt werden.

Mac Pro

Der Mac Pro ist wieder ein spezieller Fall. Alle Modelle bieten eine 64-Bit-CPU, einen schnellen Front-Side Bus und Grafikkarten mit mindestens 256 Megabyte Video-RAM. Ersten Vermutungen zufolge könnte das 32-Bit-EFI daran schuld sein, dass die frühen Mac Pros nicht unterstützt werden. Dies ließe sich theoretisch durch ein entsprechendes Update nachbessern. Ein weiterer Grund könnten fehlende 64-Bit-Treiber für die verwendeten Grafikkarten, namentlich NVIDIAs GeForce 7300 beziehungsweise ATI/AMD Radeon X1900, sein. Auch hier könnten Updates Besserung versprechen – es ist aber möglich, dass Apple seine Ressourcen lieber anderweitig nutzen will.

Finale System-Voraussetzungen noch offen

Gegenüber Ars Technica sagte ein Apple-Sprecher, dass die System-Voraussetzungen für Mountain Lion derzeit noch nicht final sind. Es besteht also Hoffnung, dass auch ältere Macs noch unterstützt werden. Auf der anderen Seite kann es aber auch gut sein, dass Apple noch weitere Modelle von der Liste kompatibler Macs streicht. Eine klare Linie, warum welche Macs nicht mehr kompatibel mit Mountain Lion sind, ist derzeit jedenfalls noch nicht zu erkennen.

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Mountain Lion bringt Unterstützung für weitere Grafikchips

Besonders diejenigen, die aus ihrem PC einen Hackintosh machen wollen oder gemacht haben, dürften sich über die folgende Meldung freuen: Mit Mountain Lion gibt es eine Reihe von Grafikchips, die nun ohne Modifikationen von der Developer Preview unterstützt werden.

Wie 9to5Mac berichtet, werden nun ohne Hacks oder sonstige Tricks ATIs Radeon HD 6950 und 6970 unterstützt. Darüber hinaus sollen auch NVIDIAs 5xx-Karten ohne weitere Modifikationen vom Betriebssystem erkannt werden. Speziell von der GTX 570 ist im tonymacx86-Forum die Rede.

In Beta-Versionen von OS X Lion 10.7.3 wurden im November Treiber für bislang noch nicht von Apple genutzte Grafikchips gefunden. Diese deuteten damals auf ein Update des Mac Pro hin. Erst in der vergangenen Woche gab es Gerüchte um den Einsatz von NVIDIA-Grafikkarten in einem künftigen Mac Pro.

Im Artikel von 9to5Mac findet sich ebenfalls ein Link auf die Anleitung von Robservatory, wie man Mountain Lion erfolgreich mittels * virtualisiert beziehungsweise die VMware Tools ohne Kernel Panic installiert.

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Gatekeeper: Entwickler können sich “Developer ID” bei Apple besorgen

Eine wichtige Neuerung in OS X 10.8 Mountain Lion ist “Gatekeeper”: Das Sicherheits-Tool lässt sich so konfigurieren, dass es nur Software aus dem Mac App Store oder zumindest von bei Apple gemeldeten Entwicklern zulässt. Für Letzteres können sich Entwickler nun eine “Developer ID” besorgen.

Gatekeeper ist nicht unumstritten: Viele Beobachter befürchten einen weiteren Schritt in eine Richtung, die OS X zu einem ähnlich abgeschotteten Betriebssystem wie das iOS macht. Als Standard-Einstellung lässt Gatekeeper tatsächlich nur solche Software zu, die aus dem Mac App Store stammt. Allerdings lässt sich diese Einstellung ohne Weiteres ändern, auf Wunsch lässt das Betriebssystem dann wieder die Installation beliebiger Anwendungen zu – oder eben nur solcher, die “von identifizierten Entwicklern” stammen.

Eine Liste dieser Entwickler möchte Apple nun erstellen, bevor Mountain Lion ab Sommer für Endbenutzer erhältlich ist. Das Unternehmen fordert Entwickler in Rundmails dazu auf, sich bei Apple eine “Developer ID” zu besorgen, was sowohl über eine Anforderungs-Funktion in * als auch über das Developer Certificate Utility möglich ist. So bleibt Entwicklern weiterhin die Möglichkeit, Software auch außerhalb des Mac App Store an Benutzer zu vertreiben, die ihrerseits nicht auf den Gatekeeper-Schutz verzichten möchten.

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OS X Mountain Lion: Entwicklervorschau mit Safari-Tab-Sync und Twitter

Mit über 100 neuen Funktionen wird Mac OS X 10.8 Mountain Lion in diesem Sommer auf den Markt kommen. Der Lion-Nachfolger wird sich weiter an das mobile Betriebssystem iOS annähern. Gestern veröffentlichte Apple die zweite Entwicklervorschau. 

Bei den neuen Funktionen in Mountain Lion wird es sich vor allem um die beliebten iOS-Features wie Messages, AirPlay, Game Center sowie die Mitteilungszentrale handeln. Mit dem gestrigen Release der Entwicklervorschau reihen sich weitere aktive Funktionen in die Liste ein.

So können Entwickler bereits die Einbindung von Twitter in die Nachrichtenzentrale testen. Zudem ist es (endlich) möglich, Safari Tabs über iCloud zu synchronisieren und die geöffneten Seiten auch auf anderen Geräten mit einem Klick auf das iCloud-Symbol neben der Adresszeile anzeigen zu lassen. Eine weitere Neuerung ist die Warnung vor dem Zugriff anderer Anwendungen, zum Beispiel Adium oder Sparrow, auf das Adressbuch.

Die zweite Version der Developer Preview steht für eingetragene Entwickler zum Download bereit. Diese erhalten über das Apple Developer Center einen Gutscheincode und können so die Vorschau laden. Die Liste der noch offenen Probleme und Fehler des neuen Betriebssystems ist derzeit noch überschaubar. Genug Arbeit dürfte es für Apple und seine Entwickler dennoch geben, um rechtzeitig bis zum Sommer ein frisches Betriebssystem liefern zu können. Mountain Lion wird erstmalig ausschließlich über den Mac App Store zu kaufen sein.

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Mountain Lion: Positionsabhängige Erinnerungen in zweiter Beta

Die “Erinnerungen”-App des iOS 5 bietet nicht nur die Möglichkeit, sich zu einer bestimmten Zeit an etwas erinnern zu lassen. Das iPhone oder iPad kann sich auch automatisch an einem bestimmten Ort melden. Mit der zweiten Mountain-Lion-Beta ist das auch auf einem Mac möglich.

Immerhin sind die meisten Macs heutzutage MacBooks, die sich ebenfalls an vielen verschiedenen Orten einsetzen lassen – und die mit Hilfe einer Internet-Verbindung auch zumindest ihre ungefähre Position feststellen können. In der “Erinnerungen”-App des zukünftigen Mac-Betriebssystems können Benutzer ebenso wie auf einem iPhone oder iPad einen Eintrag erstellen, an den der Mac an einem bestimmten Ort erinnern soll.

Über iCloud lassen sich die Einträge dann mit dieser Option mit einem iOS-Gerät synchronisieren, so dass alle Geräte automatisch Bescheid wissen, dass sie sich an dem jeweiligen Ort melden sollen.

Mountain Lion ist die neue Version 10.8 des Mac-Betriebssystems OS X, die im Sommer erscheinen soll. Neben “Erinnerungen” bringt Mountain Lion einige weitere vom iOS bekannte Elemente wie Messages, Mitteilungszentrale oder Notizen mit sich. Bei Apple registrierte Entwickler können seit dem Wochenende eine neue Beta-Version herunterladen.

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OS X Mountain Lion: Weitere Hinweise auf kommende HiDPI-Macs

Die Spatzen pfeifen es seit Monaten von den Dächern: Apple rüstet seine Apps mit hochauflösenden Grafiken aus, die für den Einsatz im HiDPI-Modus angepasst wurden. Dies deutet wiederum daraufhin, dass Apple noch in diesem Jahr erste Macs mit Retina-Display vorstellen wird.

Wie Ars Technica berichtet, sind die Fortschritte diesmal in der Messages-App aufgefallen, die Apple in der zweiten Entwickler-Vorschau von Mountain Lion mitgeliefert hat. Hier werden fälschlicherweise die @2x-Varianten der Grafiken angezeigt:


(Bild: Ars Technica)

Bereits in den vergangenen Wochen und Monaten waren die hochauflösenden Grafiken in diversen Teilen von Lion und Mountain Lion aufgefallen. Passend dazu gab es wiederholt Gerüchte um die Produktion der für den HiDPI-Modus erforderlichen Displays. Diese sollen beispielsweise 2.880×1.800 Pixel auf einem 15-Zoll-Panel bieten.

Einen ersten Blick auf den HiDPI-Modus wird die Anpassung von AirDisplay für das neue iPad erlauben. Mit Hilfe von AirDisplay kann der Bildschirm des Mac kabellos auf iOS-Geräte erweitert werden. Wann diese Update jedoch erscheinen wird, ist weiterhin unbekannt.

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Mountain Lion: Positionsabhängige Erinnerungen in zweiter Beta

Die “Erinnerungen”-App des iOS 5 bietet nicht nur die Möglichkeit, sich zu einer bestimmten Zeit an etwas erinnern zu lassen. Das iPhone oder iPad kann sich auch automatisch an einem bestimmten Ort melden. Mit der zweiten Mountain-Lion-Beta ist das auch auf einem Mac möglich.

Immerhin sind die meisten Macs heutzutage MacBooks, die sich ebenfalls an vielen verschiedenen Orten einsetzen lassen – und die mit Hilfe einer Internet-Verbindung auch zumindest ihre ungefähre Position feststellen können. In der “Erinnerungen”-App des zukünftigen Mac-Betriebssystems können Benutzer ebenso wie auf einem iPhone oder iPad einen Eintrag erstellen, an den der Mac an einem bestimmten Ort erinnern soll.

Über iCloud lassen sich die Einträge dann mit dieser Option mit einem iOS-Gerät synchronisieren, so dass alle Geräte automatisch Bescheid wissen, dass sie sich an dem jeweiligen Ort melden sollen.

Mountain Lion ist die neue Version 10.8 des Mac-Betriebssystems OS X, die im Sommer erscheinen soll. Neben “Erinnerungen” bringt Mountain Lion einige weitere vom iOS bekannte Elemente wie Messages, Mitteilungszentrale oder Notizen mit sich. Bei Apple registrierte Entwickler können seit dem Wochenende eine neue Beta-Version herunterladen.

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OS X 10.8 Mountain Lion: Apple veröffentlicht dritte Entwicklerversion

Nach rund einem Monat hat Apple heute die dritte Vorschau von OS X 10.8 Mountain Lion veröffentlicht.

Die Weiterentwicklung von Apples kommendem Desktop-Betriebssystem Mountain Lion geht stetig weiter. Fast im Monatrhythmus veröffentlicht der Hersteller neue Versionen für die zahlenden Entwickler.

Apple nennt unter anderem folgende Details in den Release Notes der neuen Version von OS X 10.8:

Known Issues

  • On systems with FileVault enabled, canceling the restart to the Mountain Lion Developer Preview 3 Installer may leave your system unable to present a password dialog at boot time. You can repair the problem by holding down command-R to boot to the Recovery OS and then using Disk Utility to unlock and Repair your volume.
  • Installing OS X 10.8 over 10.7.2 or earlier with FileVault turned on may fail
  • Pre-Lion FileVault user accounts are not supported in this Developer Preview
  • Some Apple menu items such as Restart may not work when a sandboxed app is in the foreground
  • iTunes no longer syncs Notes
  • Mail’s photo browser cannot access the iPhoto library
  • Back to My Mac doesn’t work for the first 5 minutes after rebooting
  • DVD Player may not launch after inserting a DVD on some systems
  • Most help topics are unavailable in this Developer Preview
  • In the Recovery HD:
  • - Some icons may be missing
    - Network Utility’s Lookup pane does not work
    - Time Machine restoration via a AFP share does not work
    - Restoring from a Time Machine backup via AFP does not work

  • Migration from a Time Machine backup that excludes paths such as /System may yield an unusable system
  • Brightness settings may change unexpectedly after reboot
  • Display brightness may be dim after sleep or reboot
  • If Mail is hidden at logout time, it may not be correctly relaunched during a subsequent login but will appear to be running
  • Java applets may not work in Safari
  • QuickTime screen recordings may produce corrupted videos or cause an exception when run on machines with NVDIA graphics

Darüberhinaus nennt Apple noch einige Details zum Game Center, die speziell für Entwickler interessant sind. So ist etwa der gemeinsame Spielspaß zwischen iOS und OS X derzeit noch nicht aktiv.

Die neue Build ist Version 12A178q, der Vorgänger war 12A154q. Der Download über den Mac App Store ist rund 3,73 GB groß. OS X Mountain Lion soll nach aktueller Planung im Spätsommer erscheinen.

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OS X Mountain Lion: Kommt Safari mit integriertem Passwortmanager?

Mit der Vorstellung neuer Developer Previews von Safari und OS X Mountain Lion tauchen in regelmäßigen Abständen zwangsläufig auch immer wieder Hinweise auf neue Funktionen auf, die Apple in Zukunft für seine Software plant. Im aktuellen Fall sind es Textauszüge, die auf eine überarbeitete Passwortfunktion in Safari schließen lassen.

Die Texte in der Entwickler-Version von Safari 5.2 deuten auf eine deutliche Erweiterung des aktuell sehr rudimentären Passwort-Managements in Apples Browser hin. Neben der neuen Oberfläche, die schon jetzt in Safari 5.2 zur Darstellung aller gespeicherten Passwörter dient, gibt es auch Hinweise darauf, dass der Browser in einer kommenden Version auch bei der Wahl sicherer Passwörter helfen könnte.


Der bislang noch nicht im Browser auffindbare Text lautet wie folgt:

Safari can automatically suggest and remember unique, secure passwords for websites you choose.

Damit integriert Apple eine Funktion in den hauseigenen Browser, die man bislang in dieser Form nur von Passwort-Managern wie * kennt.

In Kombination mit der ebenfalls in der in Mountain Lion Developer Preview 2 vorgestellten Synchronisation der geöffneten Tabs via iCloud könnte Apple die gespeicherten Passwörter auch auf anderen Macs und iOS-Geräten wie iPad oder iPhone zugänglich machen. Ein weiterer Hinweis: Der in iCloud vorhandene Eintrag für die Synchronisation von “Bookmarks” wurde in Mountain Lion in “Safari” umgetauft.

(Bilder: MacRumors)

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OS X 10.8 Mountain Lion: Folge 2 – Erinnerungen

OS X 10.8 Mountain Lion ist Apples neues Betriebssystem für die Mac-Plattform. Bis zur weltweiten Entwicklerkonferenz im Juni stellen wir jede Woche eine Neuerung in Mountain Lion vor. Im zweiten Teil werfen wir einen Blick auf die neue Erinnerungen-Applikation.

Erinnerungen in OS X: Der iOS-Plattform zum Verwechseln ähnlich

OS X Mountain Lion übernimmt Applikationen und Funktionen, die Anwender bereits von ihren iOS-Geräten kennen: Die Erinnerungen-Applikation sieht ihrem Pendant auf iPhone und iPad zum verwechseln ähnlich. Das liegt auch an neuen Bedienelementen, die es in OS X in dieser Form bislang nicht gab.

Apples iCloud gleicht Erinnerungen auf dem Mac mit den iOS-Geräten des Anwenders ab. Wer sich also am heimischen Mac eine Einkaufsliste schreibt, hat sie auch auf seinem iPhone im Supermarkt dabei.

„Erinnerungen“ arbeitet mit der neuen Mitteilungszentrale in OS X zusammen. Sind Einträge mit einem Datum und einer Uhrzeit oder einem Ort verknüpft, meldet sich Applikation über die Mitteilungszentrale zu Wort. Mehr dazu liest und seht ihr in der ersten Folge unserer Mountain Lion-Serie.

Ausblick
Im dritten Teil sehen wir uns das systemweite „Teilfeld“ einmal genauer an. Diese Schaltfläche soll dabei helfen, Inhalte beispielsweise via E-Mail oder iMessage, aber auch per Twitter schnell mit anderen zu teilen.

Bildquelle Video-Teaser: Flickr, Autor: jurvetson, veröffentlicht unter CC BY 2.0.

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Apple drängt Entwickler zur Gatekeeper ID

Eine der wichtigsten Neuerungen in Mac OS X 10.8 Mountain Lion ist das Sicherheits-Tool Gatekeeper, auf das sich vor allem Entwickler einstellen müssen. In einer Email an registrierte Developer beginnt Apple schon jetzt mit den Vorbereitungen für einen gelungenen Übergang. 

Gatekeeper sorgt in seiner Standardeinstellung dafür, dass auf dem System nur solche Software installiert werden kann, die über den Mac App Store geladen wurde. Zwar lässt sich dieser Sicherheitsmechanismus manuell ändern, dennoch wurde vermehrt die Abschottungswirkung von Gatekeeper kritisiert. Andererseits lässt sich so natürlich die versehentliche Installation von Malware auf dem Rechner verhindern.

In einer Rundmail an alle im Developer-Programm registrierten Entwickler fordert Apple schon jetzt dazu auf, einen Antrag auf eine so genannte Developer ID zu stellen. Zudem erhalten die Entwickler Informationen über den technischen Ablauf der Signatur von Programmen und deren Überprüfung. Wie der Code-Signing-Guide erklärt, stehen das Developer Certificate Utility sowie XCode zur Verfügung, um eine Signatur zu erhalten.

Nach einer ersten Aufforderung im Februar drängt Apple in der gestrigen Email nachdrücklich darauf, sich eine Developer ID zu besorgen. Hintergrund ist der für den Sommer erwartete und damit kurz bevorstehende Start des neuen Betriebssystems Mac OS X 10.8 Mountain Lion.

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OS X (Mountain) Lion: Neue Updates für Entwickler

Bei Apple registrierte Entwickler können neue Downloads starten: Apple hat zum einen ein Update für die dritte Vorschau-Version von OS X Mountain Lion veröffentlicht. Außerdem gibt es einen neuen Build von OS X Lion 10.7.4 sowie eine neue Vorschau-Version 4 von Xcode 4.4.

Über das 1,45 Gigabyte große Update für die dritte Vorschau-Version von OS X Mountain Lion – es handelt sich nicht um eine vierte Developer Preview – ist noch nicht viel bekannt: Apple nennt selbst keine Neuerungen.

Leser von 9 to 5 Mac haben aber bereits eine neue Funktion für die Mitteilungszentrale des Betriebssystems entdeckt: Diese hat nun eine “Nicht stören”-Funktion (“Do Not Disturb”), mit der sich Mitteilungen vorübergehend deaktivieren lassen. Wenn den Entwicklern unter unseren Lesern weitere Neuerungen auffallen sollten, wäre es nett, wenn sie uns das über die Kommentar-Funktion unterhalb dieses Artikels mitteilen würden.

Der neue Build 11E53 von OS X Lion 10.7.4 ist wiederum nur ein einziger Schritt vom Build 11E52 aus der letzten Woche. In der Woche davor erschien der Build 11E46. Dass sich die Zahl der Zwischenschritte verringert, ist oft ein Zeichen dafür, dass sich eine Vorab-Version ihrer Fertigstellung nähert – OS X Lion 10.7.4 könnte also bald für alle Lion-Benutzer zur Verfügung stehen. Ohnehin erklärt Apple schon seit einiger Zeit, dass es keine bekannten 10.7.4-Bugs mehr gebe.

Zur vierten Developer Preview von Xcode 4.4 ist nichts Genaueres bekannt. Voraussetzung für die neue Version der Apple-Entwickler-Tools ist eine Installation von Lion oder Mountain Lion.

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Apple drängt Entwickler zur Gatekeeper ID

Eine der wichtigsten Neuerungen in Mac OS X 10.8 Mountain Lion ist das Sicherheits-Tool Gatekeeper, auf das sich vor allem Entwickler einstellen müssen. In einer Email an registrierte Developer beginnt Apple schon jetzt mit den Vorbereitungen für einen gelungenen Übergang. 

Gatekeeper sorgt in seiner Standardeinstellung dafür, dass auf dem System nur solche Software installiert werden kann, die über den Mac App Store geladen wurde. Zwar lässt sich dieser Sicherheitsmechanismus manuell ändern, dennoch wurde vermehrt die Abschottungswirkung von Gatekeeper kritisiert. Andererseits lässt sich so natürlich die versehentliche Installation von Malware auf dem Rechner verhindern.

In einer Rundmail an alle im Developer-Programm registrierten Entwickler fordert Apple schon jetzt dazu auf, einen Antrag auf eine so genannte Developer ID zu stellen. Zudem erhalten die Entwickler Informationen über den technischen Ablauf der Signatur von Programmen und deren Überprüfung. Wie der Code-Signing-Guide erklärt, stehen das Developer Certificate Utility sowie XCode zur Verfügung, um eine Signatur zu erhalten.

Nach einer ersten Aufforderung im Februar drängt Apple in der gestrigen Email nachdrücklich darauf, sich eine Developer ID zu besorgen. Hintergrund ist der für den Sommer erwartete und damit kurz bevorstehende Start des neuen Betriebssystems Mac OS X 10.8 Mountain Lion.

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Mountain Lion: Apple beginnt mit Training für Support-Mitarbeiter

OS X Mountain Lion könnte in nicht allzu ferner Zukunft im Mac App Store bereitstehen. Apple soll in diesen Tagen damit begonnen haben, Support-Mitarbeiter für die neue Version des Mac-Betriebssystems auszubilden. Das macht das Unternehmen üblicherweise erst kurz vor der geplanten Veröffentlichung.

AppleInsider zitiert eine anonyme Quelle, der zufolge Apple in diesen Tagen neue Mitarbeiter für das AppleCare-Team für Europa, den Nahen Osten und Afrika sucht. Diese sollen das Support-Team für Kunden von OS X Mountain Lion verstärken – wobei einige bestehende Mitarbeiter des Teams bereits mit dem Training begonnen haben sollen.

Die Website verweist darauf, dass sie diese Information nicht überprüfen könne, die Quelle sei aber in der Vergangenheit zuverlässig gewesen. Um zu vermeiden, dass Mitarbeiter Details ausplaudern, soll Apple entsprechende Trainings immer bis kurz vor der Veröffentlichung einer neuen OS-Version herauszögern. Denkbar ist daher, dass Apple OS X Mountain Lion zur Worldwide Developers Conference (WWDC) 2011 veröffentlicht, die vom 11. bis 15. Juni in San Francisco stattfindet.

Mountain Lion bringt dem Mac einige vom iOS bekannte Funktionen wie die Mitteilungszentrale, das an iMessage angebundene Messages, die Sicherheitsfunktion Gatekeeper sowie Mac-Versionen von iOS-Apps wie Notizen und Erinnerungen. Auch lässt sich das Bild eines Mac-Bildschirms über AirPlay mit Hilfe eines Apple TV auf einen Fernseher spiegeln. Insgesamt sollen es über 100 Neuerungen sein.

Seit Februar können bei Apple registrierte Entwickler Vorab-Versionen des Betriebssystems testen – wobei Apple einem neuen Mac OS gerne kurz vor der Veröffentlichung noch neue Funktionen hinzufügt. Bezüglich des Veröffentlichungstermins hat sich Apple bisher nur auf “Sommer” festgelegt.

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OS X 10.8 Mountain Lion: Folge 4 – Notizen

OS X 10.8 Mountain Lion ist Apples neues Betriebssystem für die Mac-Plattform. Bis zur weltweiten Entwicklerkonferenz im Juni stellen wir jede Woche eine Neuerung in Mountain Lion vor. Diesmal geht es um die neue Notizen-Applikation. Im Gegensatz zu ihrem Pendant auf der iOS-Plattform bietet sie auf dem Mac einen größeren Funktionsumfang.

Notizen: Auf den zweiten Blick eine nützliche Applikation

Apple setzt in OS 10.8 Mountain Lion auf Apps und Funktionen, die sich bereits auf der iOS-Plattform bewährt haben. Man denke an die neue Mitteilungszentrale und die Erinnerungen. Auch Notizen übernimmt der Hersteller von iOS und spendiert der App für den Einsatz auf Desktop-Macs und MacBooks allerdings ein paar Funktionen, die es unter iOS nicht gab.

Notizen nutzt Apples iCloud, um Einträge auf Mac, iPhone und iPad abzugleichen.

Rückblick
Eine der größten Neuerungen in OS X 10.8 ist die neue Mitteilungszentrale, sie haben wir uns bereits angeschaut. Gebrauch davon machen unter anderem Erinnerungen, ebenfalls eine neue Funktionalität in Mountain Lion. Auch dem Teilfeld, das in Notizen ebenfalls zum Einsatz kommt, haben wir uns bereits gewidmet.

Vorschau
Mit OS X 10.8 Mountain Lion erfährt auch Apples Web-Browser Safari ein Update. Lang ersehnt war die Integration der Suchdienste Google, Yahoo! und Bing in die Adresszeile – eine Funktion, mit der die Konkurrenz seit langem punktet. Im nächsten Teil unserer Serie sehen wir uns Safari in Version 5.2 einmal genauer an.

Bildquelle Video-Teaser: Flickr, Autor: jurvetson, veröffentlicht unter CC BY 2.0.

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Mountain Lion: Was für ein Gratis-Update spricht

Letzten Sommer erschien OS X Lion im Mac App Store – einige hätten sich zwar eine DVD-Version gewünscht, über den vergleichsweise günstigen Preis in Höhe von * freuten sich aber alle. Manche glauben, dass der Nachfolger Mountain Lion sogar kostenlos werden könnte – wofür einige gute Gründe sprechen.

Jonny Evans von ComputerWorld kann sich vorstellen, dass Mountain Lion schon zur Worldwide Developers Conference (WWDC) 2012 erscheint. Diese findet vom 11. bis 16. Juni in San Francisco statt. Entsprechende Gerüchte waren erst kürzlich aufgetaucht; mit diesem Termin käme das OS-X-Update recht früh: Bisher hatte sich Apple nur zu der Aussage, dass es “im Sommer” so weit sein soll, hinreißen lassen.

Interessant ist aber neben dem Erscheinungstermin auch die Frage, wie viel das Betriebssystem-Update denn nun kosten wird. Dazu hat sich Apple noch gar nicht geäußert – weshalb viel Raum für Spekulationen besteht. Evans glaubt, dass Apple mit einem kostenlosen Upgrade dafür sorgen könnte, dass sich das Betriebssystem noch schneller verbreitet – mit Mountain Lion brächte das auch viele Benutzer näher an Apples Cloud-Computing-Angebot iCloud.

Auch hätte Apple gegenüber dem Konkurrenten Microsoft einen Vorteil, der Windows 8 im Laufe des Jahres nur kostenpflichtig anbieten wird. Mit einem kostenlosen OS-Upgrade könnte Apple zusätzlich auch die Mac-Verkaufszahlen ankurbeln: Je schneller sich ein Betriebssystem verbreitet, desto größer könnte bei einigen Benutzern mit älteren Rechnern auch die Motivation werden, ebenfalls auf den Zug aufzuspringen – wofür dann oft ein neuer Rechner notwendig sein wird.

Zu guter Letzt verfolgt Apple die gleiche Strategie immerhin auch mit dem iPhone- und iPad-Betriebssystem iOS. Dieses war bisher immer für alle Benutzer mit entsprechender kompatibler Hardware kostenlos – abgesehen von einer Anfangsphase, in der iPod-touch-Benutzer aufgrund des US-Bilanzrechts einen kleinen Betrag bezahlen mussten.

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OS X 10.8 Mountain Lion: Folge 5 – Safari

OS X 10.8 Mountain Lion ist Apples neues Betriebssystem für die Mac-Plattform. Bis zur weltweiten Entwicklerkonferenz im Juni stellen wir jede Woche eine Neuerung in Mountain Lion vor. Apple hat einigen Applikation eine Frischzellenkur verpasst, darunter auch Safari in Version 5.2.

Safari 5.2 bringt lang Ersehntes, wirft Altes über Bord

Die Konkurrenz hat es vorgemacht, und das seit langem: Mit Safari 5.2 bringt Apple die Websuche in das Adressfeld. Das zusätzliche Suchfeld am rechten, oberen Rand des Fensters ist damit Geschichte. Aber auch die RSS-Funktionalität gehört im neuen Safari-Browser der Vergangenheit an. Wer RSS weiterhin nutzen möchte, muss sich nun nach Apps von Drittherstellern umsehen. Auch Apples hauseigener Mail-Client kommt ohne RSS aus.

Rückblick
Eine der größten Neuerungen in OS X 10.8 ist die neue Mitteilungszentrale, sie haben wir uns bereits angeschaut. Gebrauch davon machen unter anderem Erinnerungen, ebenfalls eine neue Funktionalität in Mountain Lion. Auch dem Teilfeld, das in Notizen und Safari 5.2 ebenfalls zum Einsatz kommt, haben wir uns bereits gewidmet.

Bildquelle Video-Teaser: Flickr, Autor: jurvetson, veröffentlicht unter CC BY 2.0.

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OS X Mountain Lion: Apple veröffentlicht weiteres Update

Apple hat soeben für die Nutzer der Developer Preview von OS X 10.8 Mountain Lion ein weiteres Update freigegeben.

Welche Änderungen die neue Build von Apples kommenden OS X mit sich bringt, ist bislang noch nicht bekannt. Das 1,6 GB große Update ist über das eingebaute Software-Update beziehungsweise den App Store verfügbar.

Die letzte Aktualisierung auf OS X 10.8 Build 12A193i erschien Anfang Mai und war ebenfalls nur über das Software-Update verfügbar. Die neue Build trägt die Version 12A206j.

Wie AppleInsider berichtet, ist das MacBook Pro, Modelljahr Mitte 2007, nicht kompatibel mit der neuen Version von Mountain Lion. Dies sei aber nur ein temporärer Fehler und werde mit dem nächsten Update ausgebessert.

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Apple kündigt “Hardware-spezifische Neuerungen” für Mountain Lion an

Apple verteilt Vorab-Builds zukünftiger Betriebssystem-Versionen nicht nur an registrierte Entwickler – sondern gelegentlich auch an einige wenige ausgesuchte “Normal-Benutzer”. Diesen hat Apple nun angekündigt, dass OS X Mountain Lion “Hardware-spezifische” Neuerungen enthalten wird. Ein weiterer Hinweis für Retina Displays?

Apple hat kürzlich eine E-Mail an die ausgewählte Benutzer-Gruppe verschickt, deren Wortlaut der Website 9 to 5 Mac vorliegt. In der Mail bittet Apple die Benutzer, dem Unternehmen Details zu der Apple-Hardware mitzuteilen, die ihnen für Beta-Tests zur Verfügung steht.

Der Grund: “Wir bereiten uns für mögliche Hardware-spezifische Software-Updates für OS X Mountain Lion vor. Dazu gehören Hardware-spezifische Fehlerbehebungen oder sogar besondere Features!” – so die Apple-Mail. Idealerweise sollen die Empfänger Details zu der bei ihnen vorhandenen Hardware über die Apple-Software “Feedback Assistant” nach Cupertino schicken: Die Software analysiert das System, auf dem sie installiert ist, automatisch und schickt die Details an Apple.

“Hardware-spezifische Neuerungen” kann natürlich vieles bedeuten – beispielsweise die Unterstützung neuer Grafikkarten. Denkbar ist aber eben auch die Vorbereitung für Macs mit einem hochauflösenden Retina Display. Entsprechende Gerüchte gab es kürzlich vor allem um neue MacBook-Pro-, aber auch neue MacBook-Air- und iMac-Modelle. Mountain Lion verfügt dafür bereits über hochauflösende HiDPI-Grafiken.

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OS X Mountain Lion Server DP4, Safari 5.2 Update 4 und Xcode 4.4 DP5 verfügbar

Nachdem Apple gestern Abend eine neue Developer Preview von OS X Mountain Lion veröffentlicht hatte, folgt heute die Server-Variante der nächsten OS-X-Version. Ebenfalls neu sind Safari 5.2 für Lion Update 4 und die fünfte Vorschau von Xcode 4.4.

Die neue Build von OS X Server trägt die Bezeichnung 12S219n. Wie schon nach der gestrigen Veröffentlichung der regulären Mountain-Lion-Vorschau ist bislang nicht bekannt, welche Änderungen Apple in der neuen Server-Vorschau gemacht hat. Die aktuell verfügbare Liste der Änderungen bezieht sich noch auf die alte Version, welche im April veröffentlicht wurde.

Apple nennt folgende Details:

Architecture Requirements
The OS X Server Developer Preview supports the following Macs:
• iMac (Mid 2007 or later)
• MacBook (13-inch Aluminum, Late 2008), (13-inch, Early 2009 or later)
• MacBook Pro (13-inch, Mid-2009 or later), (15-inch, Mid/Late 2007 or later), (17-inch, Late 2007 or later)
• MacBook Air (Late 2008 or later)
• Mac Mini (Early 2009 or later)
• Mac Pro (Early 2008 or later)

Known Issues

Server
• Server-related command-line tools such as serveradmin and changeip have been moved to a different location in the filesystem. To make it easier to use these tools after installing Server, add the following location to your PATH environment variable: /Applications/Server.app/Contents/ ServerRoot/usr/sbin.
• Modifying POSIX ACL’s in the FTP service pane is not supported in this seed.
• When reporting bugs for Server, please attach a log archive to the bug report. A log archive can be created by issuing the following command in Terminal: sudo /Applications/Server.app/ Contents/ServerRoot/System/Library/ServerSetup/loggather.sh

Profile Manager
• Installing Apps on iOS Managed Devices may result in an “Unable to Download Application“ error message.

Xsan 3
• Sometimes Spotlight searches on Xsan volumes may cause Finder to hang. You can relaunch Finder by using the ‘Force Quit’ command under the Apple Menu.

Directory Services
• Destroying an Open Directory master using Server is not supported in this seed. To work around this, destroy Open Directory masters using the command line.
• Clients fail to bind to non-SSL-enabled Open Directory Server. If you would like to bind without SSL, select the option to “Donʼt Trust“ the SSL certificate when binding to the Open Directory Server in System Preferences.

Mail
• Users may not be able to authenticate to the SMTP server.

NetBoot
• There is command-line tool available for System Imaging: /System/Library/CoreServices/ System Image Utility.app//Contents/Library/Automator/Create Image.action/Contents/Resources/ imagetool.

Gleiches gilt für das Entwicklungstool Xcode 4.4, das in der Developer Preview 5 (Build 4F183f) zum Download bereit steht.

Für Lion-Nutzer hat Apple darüber hinaus Safari 5.2 Update 4 veröffentlicht.

Alle Downloads sind für registrierte Entwickler über Apples Developer-Website beziehungsweise den Mac App Store verfügbar.

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Mountain Lion: Hinweis für Auto-Install-Funktion im Mac App Store

Wer eine App-Store-App auf einem iPhone kauft, findet diese kurz später auch auf seinem iPad wieder – wenn die entsprechende Auto-Installations-Option aktiviert ist. Der jüngste Vorab-Build von OS X Mountain Lion enthält Hinweise, dass das Mac-OS-Update eine ähnliche Funktion für den Mac App Store bringen wird.

Die Website 9 to 5 Mac berichtet unter Berufung auf einen Twitter-Benutzer, dass der Mac App Store im jüngsten Beta-Build von OS X Mountain Lion eine entsprechende Option anbietet: Wer eine App auf einem Mac kauft, kann diese automatisch auf einem anderen mit dem iTunes-Store-Account verbundenen Rechner installieren lassen.

Allerdings funktioniere diese Funktion noch nicht wirklich: Die App-Store-Anwendung zeige die Option zwar an und nehme auf anderen Macs gekaufte Apps in die “Installiert”-Liste auf. Allerdings nehme der Mac die Auto-Installation selbst noch nicht vor. Ob die Funktion also letztendlich Teil der fertigen Version von OS X Mountain Lion wird oder ob Apple nur mit dem Gedanken spielt, wird sich noch zeigen.

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Mountain Lion: Vorab-Builds enthalten Offline-Modus für Leseliste

Eine Funktion, die Apps von Drittentwicklern der Leseliste von Safari noch voraus haben, ist der Offline-Modus. Mit OS X Mountain Lion soll sich das ändern: Apple hat die Funktion in die jüngsten Vorab-Builds integriert.

9 to 5 Mac berichtet, dass bei Apple registrierte Entwickler die Funktion mittlerweile ausprobieren können. Äußerlich hat sich im Vergleich zur aktuellen Leseliste-Integration in Safari nicht viel geändert – allerdings speichert Safari die Inhalte einer hinzugefügten Seite automatisch in einem Cache, so dass sie sich auf offline aufrufen lässt. So können Safari-Benutzer Artikel auch unterwegs lesen, wenn keine Internetverbindung besteht.

Die Leseliste lässt sich auch mit Mobile Safari auf einem iPhone oder iPad synchronisieren. Den iOS-Geräten fehlt ein Offline-Modus allerdings noch – allerdings ist davon auszugehen, dass er mit eine zukünftigen Update folgen wird. Spätestens mit dem iOS 6 dürfte das der Fall sein.

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Mountain Lion: Hinweis auf Diktierfunktion

Den Spracherkennungs-Assistenten Siri gibt es auch fast acht Monate nach der Präsentation des iPhone 4S weiterhin nur für Apples jüngstes Smartphone. OS X Mountain Lion könnte allerdings einen Teil der Spracherkennungs-Technologie auf den Mac bringen: Vorab-Builds enthalten Hinweise auf eine Diktierfunktion, wie sie das iPhone 4S und das neue iPad bieten.

9 to 5 Mac berichtet, dass die Ressourcen-Dateien von Safari einen recht deutlichen Hinweis für eine Diktierfunktion enthalten: In einer Liste mit bekannten Tastenkombinationen befindet sich auch ein Eintrag für einen Befehl, der sich über das Drücken beider Befehlstasten (“Command” oder “Apfeltaste”) ausführen lässt.

Als Beschreibung nennt die Liste den Befehl “Start Dictation” (“mit Diktat beginnen”) sowie “neu in Mountain Lion” – ein recht deutlicher Hinweis, dass Apple zumindest mit dem Gedanken spielt, die Diktierfunktion in die fertige Version von Mountain Lion zu integrieren.

Es scheint, als sei Apple weiterhin überzeugt, dass ein voll funktionsfähiger Spracherkennungs-Assistent nur auf einem kleinen Gerät wie einem iPhone Sinn hat – und für größere Geräte wie einem Tablet oder einem Mac die Diktierfunktion ausreicht.

Mountain Lion soll “im Sommer” erscheinen, denkbar wäre eine Veröffentlichung im Rahmen der Worldwide Developers Conference 2012 (WWDC) im Juni. Entwickler können seit Februar zwar Vorab-Builds der nächsten OS-X-Version testen, allerdings enthalten diese oft nicht alle Funktionen der endgültigen Version.

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OS X 10.8 Mountain Lion: Folge 6 – Game Center und Gatekeeper

OS X 10.8 Mountain Lion ist Apples neues Betriebssystem für die Mac-Plattform. Bis zur WWDC im Juni stellen wir jede Woche eine Neuerung im Berglöwen vor. In unserer sechsten Ausgabe kommen Spiele-Fans auf ihre Kosten, denn das in iOS erprobte Game Center gibt es bald auch für den Mac.

Von iOS auf den Mac – einmal mehr...

Erinnerungen, Notizen, die Mitteilungszentrale: Mountain Lion bringt für iPhone- und iPad-Anwender nicht viel neues. Das kann allerdings ein Vorteil sein: Was sich auf der mobilen Plattform bewährt, dürfte auch dem Mac nützlich sein. Und im Falle des Game Centers profitiert der Awender gleich doppelt: Nicht nur darf er sich über eine nahezu identische Benutzeroberfläche freuen, vielmehr kann er nun vom Mac aus in Game Center-Partien eingreifen. iPhone gegen Mac sozusagen.

Rückblick
Die systemweite Mitteilungszentrale für Benachrichtigungen aller Art machte den Anfang in unserer Screencast-Serie zu OS X Mountain Lion. Apples Antwort auf alle To-Do-Apps, die Applikation Erinnerungen, haben wir uns ebenfalls bereits angeschaut. Weiter ging es mit dem Teilfeld und Notizen. Safari in Version 5.2 bietet in Mountain Lion ebenfalls einige Neuerungen.

Ausblick
Vom 11. bis zum 15. Juni findet im kalifornischen San Francisco Apples alljährliche Entwicklerkonferenz statt. Aller Voraussicht nach wird Apple dort weitere Details zu  OS X 10.8 Mountain Lion bekannt geben, vermutlich auch ein Veröffentlichungstermin. Wir sind live vor Ort und werden berichten.

Bildquelle Video-Teaser: Flickr, Autor: jurvetson, veröffentlicht unter CC BY 2.0.

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WWDC 2012: OS X 10.8 Mountain Lion

Am Montag ist es soweit: Apples alljährliche Keynote anlässlich der weltweiten Entwicklerkonferenz WWDC zieht Tausende Anhänger nach San Francisco. Ein Thema der Keynote dürfte Apples neues Betriebssystem OS X 10.8 Mountain Lion sein. Wir fassen alle Neuerungen und Gerüchte zusammen.

OS X 10.8 Mountain Lion: Die Neuerungen im Überblick

In den letzten Wochen zeigten wir einige Neuerungen in OS X Mountain Lion in unserer Screencast-Serie. Hier gibt es nochmals alle Videos im Überblick.

Worüber man munkelt
Wie schon in den Jahren zuvor kann man davon ausgehen, dass Apple sich so manch neue Funktion für eine Keynote aufspart, um sie dann mit großem Trommelwirbel anzukündigen.

Möglicherweise dürfen sich Anwender in Mountain Lion über eine Diktierfunktion freuen. Hinweise fand man diesbezüglich im Quellcode des Safari-Browsers. Gemäß einer Liste mit Tastaturkürzeln könnten Anwender durch Drücken beider Befehlstasten (cmd) Webseiten oder andere Inhalte diktieren.

Wahrscheinlich ist, dass Apple der Leseliste in Safari einen Offline-Modus spendiert. Zur Leseliste hinzugefügte Webseiten speichert der Browser im Cache ab, sodass Anwender auch ohne Internetverbindung darauf zugreifen können.

An vielen Stellen ist OS X 10.8 Mountain Lion von der iOS-Plattform inspiriert. Bald auch hinsichtlich einer Auto-Install-Funktion für den Mac App Store. Wer mehrere Macs mit einer App-Store-ID betreibt, muss gekaufte Apps dann nicht mehr manuell auf allen Macs installieren. Bislang gibt es dieses Feature nur für mobile Geräte: Wer eine App-Store-App auf einem iPhone kauft, findet diese kurz später auch auf seinem iPad wieder – wenn die entsprechende Auto-Installations-Option aktiviert ist.

 

Verfügbarkeit und Preis
Dass Apple Mountain Lion auf der Keynote erwähnt, gilt als sicher. Unklar ist, ob Apple eine finale Version präsentiert oder lediglich einen Erscheinungstermin nennt. Immerhin könnte der schon bald sein. Eine erste Entwicklervorschau hat der Hersteller bereits Mitte Februar veröffentlicht. Weitere Updates folgten.

Auch beim Preis streiten sich die Geister. Manch einer kann sich vorstellen, dass Apple das Update diesmal kostenlos zur Verfügung stellt. Schließlich wäre damit eine schnelle Verbreitung und letztlich eine breite Nutzerbasis sichergestellt.

Hardware-Unterstützung

Apples aktuelles Betriebssystem, OS X Lion, ließ sich auf allen Intel-Macs mit Core 2 Duo- und Intel Core i-Prozessoren und zwei Gigabyte Arbeitsspeicher installieren. Mit Mountain Lion fallen allerdings mehr Macs durchs Raster – auch solche, von denen man es vielleicht nicht erwartet. OS X 10.8 stellt auch an den Grafikchip gewisse Anforderungen. Vermutet wird derzeit folgende Auflistung unterstützter Geräte:

MacBook Air-Modelle kommen ebenso wie Aluminium-Macbooks ab Veröffentlichung im Herbst 2008 mit dem System zurecht. Plastik-MacBooks ab 2009, ebenso wie Apples Mac mini. MacBook, MacBook Air und Mac mini sind nicht kompatibel, sofern sie lediglich über Intels GMA 950- oder X3100-Grafik verfügen.

Aluminium-iMacs verstehen sich auf Mountain Lion, wenn ein Grafikspeicher von mindestens 256 Megabyte vorhanden ist.  MacBook Pros mit 13-Zoll-Bildschirm und NVIDIA 9400M-Grafik sind bereit für Mountain Lion, Modelle mit 15- und 17-Zoll-Bildschirmen werden ab Erscheinung Mitte 2007 unterstützt. Beim Mac Progilt als Faustregel: Modelle ab Veröffentlichung Anfang 2008 sind kompatibel. Einen detailreichen Überblick gibt es im ursprünglichen Artikel: Mountain Lion: Warum werden einige Macs nicht mehr unterstützt?

Es handelt sich hierbei um eine vorläufige Liste unterstützter Geräte. Bei früheren Mac Pro-Geräten könnte sich durch ein EFI-Update noch etwas ändern. Möglich wäre aber auch, dass Apple noch weitere Geräte aus dieser Liste streicht, um Anwendern ein reibungsloses Mountain Lion-Erlebnis zu bieten. Abwarten.

Rückblick 
Der Name World Wide Developers Conference lässt zunächst vermuten, dass dort ausschließlich Dinge gezeigt werden, die für Entwickler interessant sind. Für die eigentlichen Events nach der Keynote zu Beginn der Konferenz ist dies auch der Fall. Doch wie die Vergangenheit zeigt, wird im Rahmen der Keynote nicht ausschließlich neue Hard- und Software vorgestellt, die für die Programmierer relevant ist…Hier geht es zum Artikel.

WWDC 2012 — GIGA ist live dabei: Mehr Infos, Live-Ticker und mehr gibt’s hier!

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OS X Mountain Lion: Ab Juli für 15,99 Euro – mit Dictation und “PowerNap”

Wie erwartet hat Apple auf der Keynote zur WWDC 2011 neue Details zu OS X Mountain Lion präsentiert. Die Version 10.8 des (Mac) OS X soll im Juli erscheinen und 19,99 US-Dollar kosten. Die meisten Neuerungen waren schon bekannt, ganz neu sind aber eine Diktierfunktion sowie ein Feature namens “Power Nap”.

Dictation: Ein bisschen Spracherkennung für den Mac

Viele Neuerungen von OS X Mountain Lion waren schon durch die Entwickler-Vorschau-Versionen bekannt. Allerdings hat Apple auf der Entwickler-Konferenz auch einige weitere neue Funktionen vorgestellt: Allen voran hat Apple die Technologie hinter Siri benutzt, um Mountain Lion eine Diktier-Funktion zu spendieren – womit sich wieder einmal ein Gerücht bewahrheitet hat.

Im ganzen System kann der Benutzer nun Inhalte diktieren, das Betriebssystem wandelt diese dann automatisch in Text um. Eine ähnliche Funktion gibt es bereits fürs iPhone 4S und das neue iPad. Eine vollwertige Siri-Integration – also eine Steuerung des Betriebssystem über Sprachkommandos – gibt es aber weiterhin nicht.

Safari 6: Apple-Browser lernt von Chrome

Auch Safari 6 war bereits ein Teil der Entwickler-Vorschau-Versionen. Neu ist unter anderem ein “Smart Search Field”, das ähnlich wie die Omnibar in Chrome sowohl die Eingabe von URLs als auch von Suchbefehlen erlaubt. Für einzelne Tabs gibt es eine neue “Tabview”-Ansicht, die an die betriebssystemweite Ansicht Exposé erinnert. Tabs lassen sich außerdem über iCloud synchronisieren.

PowerNap: Nur für MacBook Air und Next Generation MacBook Pro

Fürs MacBook Air ab der zweiten Generation und das neue Next Generation MacBook Pro gibt es außerdem eine so genannte “Power Nap”-Funktion. Diese erlaubt es unter anderem, in einer Art “Semi-Ruhezustand” Daten zu aktualisieren beziehungsweise zu synchronisieren und Backups anzulegen. Das Ganze soll still und leise bei wenig Stromverbrauch funktionieren. Wer also ein umfassendes Backup anlegen muss, muss den Mac über Nacht nicht mehr anlassen – er erledigt das im Halbschlaf.

Der Preis: Deutlich günstiger als Lion

Der Preis ist mit 15,99 Euro erneut recht niedrig – er liegt sogar noch unter dem von OS X Lion aus dem letzten Jahr (23,99 Euro). Ein Upgrade ist sowohl von OS X 10.7 Lion als auch von Mac OS X 10.6 Snow Leopard möglich. Mit Juli ist nun auch ein präziserer Erscheinungstermin als “Sommer” bekannt.

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Mountain Lion: Facebook-Integration kommt im Herbst

Im Rahmen der Präsentation des iOS 6 zeigte Apple unter anderem auch die Facebook-Integration in das neue Mobil-Betriebssystem. Doch auch OS X Mountain Lion bekommt eine feste Anbindung ans soziale Netzwerk. Diese wird es aber noch nicht zum Verkaufsstart im Juli, sondern erst als Update im Herbst geben.

Während der gestrigen Präsentation der Mountain-Lion-Neuerungen blieb die Facebook-Integration noch unerwähnt – wahrscheinlich, weil sie bei der Veröffentlichung der finalen Version des Mac-OS-X-Updates noch nicht Teil des Betriebssystems sein wird. Ähnlich wie im iOS 6 können Benutzer ihren Mac mit ihrem Facebook-Account verbinden, um dann aus allen Apps heraus Fotos, Links oder andere Inhalte zu teilen und Kommentare oder die aktuelle Position anzufügen.

Außerdem lassen sich die Facebook-Kontakte mit dem Adressbuch von Mountain Lion synchronisieren – ändert sich bei einem Freund etwas bei Facebook, ändert es sich auch im Mac-Adressbuch. Facebook-Benachrichtigungen erscheinen außerdem in der Mitteilungszentrale des Betriebssystems.

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OS X 10.8 Mountain Lion: Apple veröffentlicht neue Version (Update)

Nachdem Apple in der vergangenen WWDC-Woche eine neue Developer Preview von OS X 10.8 Mountain Lion für seine Entwickler bereit gestellt hatte, gibt es heute ein weiteres Update im App Store.

Welche Änderungen in dem Update enthalten sind, ist bislang noch nicht bekannt. Apple rät allen Testern lediglich zum Update, ohne konkrete Details zu nennen. Das Update kann über das in OS X integrierte Software-Update, welches zum App Store umleitet, heruntergeladen werden und erfordert einen Neustart.

 

Sobald es Hinweise auf die Neuerungen in dem rund 1 GB großen Update gibt, werden wir euch darüber informieren. Die finale Version von OS X 10.8 Mountain Lion soll im Juli erscheinen und – wie auch schon OS X 10.7 – primär über den App Store verkauft werden.

Update:
Wie 9to5Mac meldet, beinhaltet die neue Version neue Einstellungen für die Facebook-Benachrichtigungen. Eine Integration von Facebook-Chat in das neue Nachrichten-Programm gibt es aber nicht. So wird man zwar via Mitteilungszentrale auf die Nachrichten hingewiesen, die Antwort muss aber über den Browser geschehen.

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OS X Mountain Lion: Apple ruft Retail-Mitarbeiter zum Test auf

Die Tests von Apples kommenden OS X 10.8 Mountain Lion sind in den letzten Zügen. Kurz vor der anvisierten Veröffentlichung im Juli bittet Apple nun auch erstmals die Retail-Mitarbeiter darum, eine noch nicht veröffentlichte OS-X-Version auszuprobieren.

Die Mitarbeiter der Genius Bar und Creatives sind laut 9to5Mac via Mail dazu aufgerufen worden, auf ihren privaten Macs eine Vorabversion von Mountain Lion zu testen. Diese Tests haben noch nichts mit dem regulären Training zu tun, welches die Mitarbeiter – insbesondere die Geniuses – in den kommenden Wochen erhalten werden.


(Bild: 9to5Mac)

Mit diesen Tests versucht Apple offensichtlich die Tests in etwas öffentlicheren Kreisen durchzuführen, die aber dennoch durch das Unternehmen gesteuert werden können. Aktuell ist die vierte Developer Preview nur für zahlende Entwickler zugänglich.

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Mountain Lion: Urlaubssperre deutet auf Release-Termin Ende Juli hin

Während der WWDC-Keynote Anfang vergangener Woche kündigte Apple an, dass man im Juli die nächste OS-X-Version veröffentlichen werde. Die Vermutungen waren schon damals, dass wir Mountain Lion eher später als früher sehen würden.

MacRumors berichtet nun von einer Urlaubssperre, die weitere Hinweise auf einen Start gegen Ende Juli geben. Ursprung der Meldung sind diverse Mitarbeiter eines Unternehmens, das Apple beim technischen Support unterstützt. Diese Mitarbeiter wurden von ihrem Arbeitgeber darüber informiert, dass sie vom 22. bis 29. Juli für den Support von Desktops und Notebooks benötigt werden und daher keinen Urlaub nehmen dürfen.

Denkbar wäre aber auch die Vorstellung von aktualisierter Hardware, wie etwa dem iMac oder Mac mini, welche im Gegensatz zu den anderen Macs während der WWDC keine Frischzellenkur erhalten haben.

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OS X Mountain Lion: Update bringt neue Sicherheitsfunktionen

Am gestrigen Abend hat Apple ein weiteres Update für die Tester von OS X Mountain Lion veröffentlicht. Bestandteil des Pakets ist ein überarbeitetes Sicherheitssystem, dass mitunter einen besseren Schutz gegen Gefahren wie zum Beispiel Flashback bieten soll.

Das 1,16 GB große Update (via MacRumors) steht über das Software Update bzw. Mac App Store zum Download bereit. Apple nennt folgende Informationen zu dem Sicherheitspaket:

OS X Security Update Test 1.0 — Restart Required

This update tests the new Mountain Lion Security Updates system. The new system includes:

- Daily Checks for required security updates
- The ability to install required security updates automatically or after restarting your Mac
- A more secure connection to Apple’s update servers.

This update includes general updates and improvements to Mountain Lion Developer Preview 4.

In Zukunft wird OS X standardmäßig täglich nach neuen Sicherheitsupdates suchen und diese entweder automatisch oder nach einem Neustart installieren. In Kombination mit der bereits bekannten Resume-Funktion, die nach einem Neustart alle Fenster und Dokumente automatisch im selben Zustand wiederherstellt, in dem sie vor dem Neustart waren, und dem neuen Power Nap dürften sich viele Anwender für die automatische Variante entscheiden.

Diese automatischen Updates sind aber natürlich nur dann hilfreich, wenn Apple selbst entsprechend schnell die Patches bereitstellt und nicht – wie im Fall von Flashback – Monate zwischen Erkennung der Sicherheitslücke und der Verfügbarkeit der aktualisierten Software liegen.

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Mögliche Hinweise auf iOS-6-Karten für den Mac

Nutzer der iOS-6-Beta konnten sich bereits ein Bild von Apples neuen Karten machen. Im Quellcode der Karten-App, die ebenfalls Bestandteil des aktuellen iPhone-Simulators in Xcode ist, wurden nun Hinweise auf Intel-Chipsätze gefunden. Vermutet wird daher, dass Apple möglicherweise eine Maps-App für OS X veröffentlichen könnte.

Entdeckt wurden die Hinweise im iPhone-Simulator der Xcode 4.5 Developer Preview 2 vom Entwickler Cody Cooper, der den Tipp an TechPP (via 9to5Mac) weitergegeben hatte.

Die XML-Datei mit dem Namen altitude_manifest.xml im Ordner /Applications/Xcode45-DP2.app/Contents/Developer/Platforms/iPhoneSimulator.platform/Developer/SDKs/ iPhoneSimulator6.0.sdk/Applications/Maps.app/ beinhaltet eine Reihe von Intel-Grafikchips, bei deren Erkennung einige Funktionen, wie etwa das Shading, deaktiviert werden.

Dies ist zwar alles andere als ein handfester Beweis auf die Existenz einer Karten-Anwendung für OS X, könnte aber darauf hinweisen, dass Apple an einer Integration der eigenen Karten in Mountain Lion arbeitet. In aktuellen iPhoto-Versionen für OS X werden die Karten etwa bereits eingesetzt.

Im aktuellen Fall kann es sich aber durchaus lediglich um Anpassungen für den iPhone-Simulator handeln, damit dieser auf den verschiedenen Macs möglichst flüssig läuft.

Die Veröffentlichung von OS X 10.8 Mountain Lion wird für diesen Monat erwartet.

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OS X 10.8 Mountain Lion: Golden Master steht zum Download bereit

Apple hat soeben die finale Version von OS X 10.8 Mountain Lion für die zahlenden Entwickler im Mac Dev Center veröffentlicht.

Der Download der 4,34 GB großen Installation steht damit nur Entwicklern zur Verfügung. In der Regel handelt es sich bei dem Golden Master (GM) um dieselbe Version, die wenig später auch verkauft wird. Sollten jedoch noch Fehler gefunden werden, kann es vorkommen, dass ein weiterer GM veröffentlicht wird.

Die finale Version hatte Apple auf der WWDC für diesen Monat angekündigt. Ein konkreter Zeitpunkt für die Veröffentlichung ist damit noch nicht sicher.

Im vergangenen Jahr erschien die GM von OS X 10.7 Lion am 1. Juli, es dauerte allerdings bis zum 20. Juli bis sie im App Store verfügbar war.

Die aktuelle Buildnummer ist 12A269, für die Server-Version lautet diese 12S302. Die vorherige Developer Preview trug die Bezeichnung 12A256.

Parallel zur OS X 10.8 GM hat Apple auch Xcode 4.4 GM veröffentlicht.

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OS X Mountain Lion: Entwickler sollen Apps einreichen

OS X Mountain Lion wird im Laufe des Monats erscheinen, gestern Abend hat Apple die so genannte Golden-Master-Version für Entwickler bereit gestellt. Jetzt hat Apple die Entwickler auch aufgefordert, ihre Mountain-Lion-Apps für den Mac App Store einzureichen.

Ohne zu verraten, an welchem Tag OS X Mountain Lion genau erscheinen wird und ob die eingereichten Apps an diesem Tag bereitstehen werden, fordert Apple die Entwickler in einer E-Mail auf, ihre Mountain-Lion-Apps einzureichen. Die Entwickler würden so sicher gehen, dass ihre Software von den Vorteilen der Version 10.8 des Mac-Betriebssystems profitiert.

Die Entwickler sollten sich dafür die Golden-Master-Versionen von OS X Mountain Lion und Xcode 4.4 im Mac Dev Center herunterladen und ihre Apps mit diesen jüngsten Versionen erstellen. Nach Funktionstest sollen sie die Apps dann bei Apple einreichen. Darüber hinaus weist Apple iOS-Entwickler darauf hin, dass sie ihre Spiele für Cross-Plattform-Gruppen im Game Center vorbereiten können. Mit Mountain Lion können auch Mac-Spieler Apples Spiele-Plattform nutzen.

OS X Mountain Lion soll laut Apple im Laufe dieses Monats erscheinen, der Preis wird bei 15,99 Euro liegen. Voraussetzung für das Upgrade ist ein Mac mit Mac-App-Store-Installation, also mit Mac OS X 10.6 Snow Leopard oder OS X Lion. Mountain Lion bringt vor allem einige iOS-Features auf den Mac – darunter Messages, die Mitteilungszentrale, Notizen, Erinnerungen, AirPlay sowie einiges mehr.

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OS X Mountain Lion: App Store warnt bei inkompatiblem System

Die Systemvoraussetzungen für Apples Betriebssysteme waren eigentlich immer recht eindeutig. Snow Leopard nur mit Intel CPU. Lion nur mit Core2Duo und besseren Prozessoren. Für Mountain Lion sieht es auf den ersten Blick etwas komplexer aus. Aber zum Glück kümmert sich der Mac App Store um die Details.

Die Übersichtsseite zu den technischen Spezifikationen von Apples neuester Raubkatze (aktuell nur in englischer Sprache verfügbar) listet die genauen Voraussetzungen für die Installation von OS X 10.8 auf. Während sich bisher die meisten zusätzlichen Kriterien aus einem „großen“ ergaben, scheint das jetzt anders zu sein.

Apple listet sogar die unterstützten Modelle aus den jeweiligen Produktgruppen auf, um es den Anwendern leichter zu machen. Für OS X Mountain Lion in Frage kommen:

  • iMac (Mitte 2007 oder neuer)
  • MacBook (Ende 2008 Aluminium-Modell, oder Anfang 2009 oder neuer)
  • MacBook Pro (Mitte/Ende 2007 oder neuer)
  • Xserve (Anfang 2009)
  • MacBook Air (Ende 2008 oder neuer)
  • Mac mini (Anfang 2009 oder neuer)
  • Mac Pro (Anfang 2008 oder neuer)
Darüber hinaus werden 2 Gigabyte Arbeitsspeicher, 8 Gigabyte Festplattenkapazität und OS X 10.6.8 verlangt.

Der ehemalige Apple-Store-Mitarbeiter Stephen Hackett beschreibt in seinem Blog 512Pixels.net, wie Käufer von Leopard, Snow Leopard und anderen Betriebssystemen auf physischen Datenträgern diese häufig umtauschen wollten, da ihr System nicht unterstützt wurde. Im App Store gibt es aber die Möglichkeit eines Umtausches oder Widerrufes nicht.

Glücklicherweise scheint es, so berichten Anwender, als würde der Mac App Store eine kurze Systemprüfung vornehmen und den User warnen, falls sein Computer nicht mit Mountain Lion kompatibel ist. So entfällt praktisch das Risiko eines versehentlichen oder fruchtlosen Downloads.

Die nächste Version des Betriebssystems für Macs wurde vom Hersteller auf der WWDC 2012 vorgestellt, soll ab Ende Juli verfügbar sein und 20 US-Dollar kosten.

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OS X Mountain Lion: Kein Update für alte Intel-Macs

Bereits in den ersten Developer Previews zeichnete sich ab, dass Apple einer Reihe von älteren Intel-Macs kein Update auf Mountain Lion gönnen würde. Jetzt gibt es eine offizielle Liste von Macs, die nicht mehr offiziell unterstützt werden. Die damaligen Befürchtungen werden leider Realität.

Apples Liste der von Mountain Lion unterstützten Macs ist auf der Website zu finden und beinhaltet folgende Rechner und Baujahre:

  • iMac (Mitte 2007 oder neuer)
  • MacBook (Ende 2008 Aluminum, oder Anfang 2009 oder neuer)
  • MacBook Pro (Mitte/Ende 2007 oder neuer)
  • MacBook Air (Ende 2008 oder neuer)
  • Mac mini (Anfang 2009 oder neuer)
  • Mac Pro (Anfang 2008 oder neuer)
  • Xserve (Anfang 2009)

Die Information über den eigenen Mac ist im Menü  > Über diesen Mac > Weitere Informationen verfügbar:

Wie Ars Technica berichtet, scheint der Grund für diese Entscheidung unter anderem bei den Grafikkarten und den verwendeten Treibern zu liegen. Mountain Lion erfordert einen 64-Bit-Mac und entsprechende Treiber. Letztere sind in vielen Fällen so alt, dass Apple keine Ressourcen in ein 64-Bit-Update der alten Software investieren wollte.

Dazu kommt, dass viele ältere Macs zwar eine 64-Bit-CPU besitzen, wie etwa der erste Mac Pro (MacPro1,1), aber kein 64-Bit-EFI haben, das von Apples neuem Betriebssystem erfordert wird. Wie Andrew Cunningham in den Kommentaren bei Ars Technica schreibt, kann man mit Hilfe des folgenden Kommandos herausfinden, ob der eigene Mac ein 64-Bit-EFI besitzt:

ioreg -l -p IODeviceTree | grep firmware-abi

Nicht unterstützte Macs zeigen ein “EFI32″ in der Ausgabe. Während das Treiber-Problem durch ein Upgrade der Grafikkarte – im Fall eines alten Mac Pro – noch umschifft werden kann, dürfte die Limitierung durch die Firmware ein größeres Problem darstellen.

Die Situation ist noch kein akuter Grund zur Sorge, denn OS X Lion wird wohl auch in den kommenden Monaten noch mit (Sicherheits-)Updates versorgt. Sobald die gewünschte Software allerdings Mountain Lion voraussetzt wird es leider vielleicht Zeit sich nach einem neuen Mac umzusehen.

Update:
Thomas Brand hat eine ausführliche Liste mit nicht mehr kompatiblen Macs und sonstigen Änderungen. Gleichzeitig zeigt er auch mögliche Tricks, wie zum Beispiel der Installation von Mountain Lion auf einem MacPro1,1.

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Mountain Lion: Apple-Store-Nachtschicht deutet Start am 25. Juli an

Am 24. Juli müssen Mitarbeiter der rund um den Globus verteilten Apple Stores mal wieder eine Nachtschicht einlegen. Üblicherweise bedeutet das größere Veränderungen am Folgetag. Dieses Mal dürfte es sich um die Veröffentlichung des neuen Mac-Betriebssystems OS X Mountain Lion handeln.

Apple hat bisher lediglich verlauten lassen, dass OS X Mountain Lion “im Juli” erscheinen wird – so dass davon auszugehen ist, dass das Update auf die Version 10.8 des Betriebssystems spätestens in der nächsten Woche erfolgt. Die geplanten Nachtschichten lassen eine Veröffentlichung am 25. Juli aber als recht wahrscheinlich erscheinen.

9 to 5 Mac will aus mehreren Quellen erfahren haben, dass Apple den Mitarbeitern am nächsten Dienstag eine Nachtschicht verordnet hat. Dazu würde auch passen, dass Apple den Vorgänger, OS X Lion, letztes Jahr am Tag nach der Bekanntgabe des jüngsten Quartalsergebnisses im Mac App Store veröffentlichte. Dieses Jahr fällt die Bekanntgabe der Zahlen zum dritten Geschäftsquartal auf den 24. Juli.

OS X Mountain Lion bringt insgesamt – so Apple – “über 100 neue Funktionen”. Die wichtigsten sind solche, die iPhone- und iPad-Benutzern bereits vom iOS bekannt sind: Unter anderem hat Apple das Mac-Betriebssystem mit der Kurznachrichten-Software Messages, der Mitteilungszentrale, den Apps Notizen und Erinnerungen, AirPlay und einer engeren iCloud-Integration ausgestattet. Das Update wird 15,99 Euro kosten.

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Mountain Lion: Weitere Hinweise für Veröffentlichung am 25. Juli

Heute vor einem Jahr erschien OS X Lion. Der Nachfolger OS X Mountain Lion dürfte fünf Tage nach dem Lion-Geburtstag erscheinen: Es gibt weitere Hinweise, dass es am 25. Juli soweit sein wird.

Nachdem bereits vor einigen Tagen die Meldung um Nachtschichten in Apple Stores am 24. Juli auf eine Veröffentlichung von OS X Mountain Lion am 25. Juli hindeutete, gibt es nun weitere Hinweise: Mehreren Mitarbeitern hat Apple Überstunden nach dem 25. Juli angekündigt.

AppleInsider will von einer entsprechenden Ankündigung an Kundenservice- und Trainings-Mitarbeiter für den Raum Europa, Afrika, Naher Osten und Asien erfahren haben. Auch habe Apple einige weitere Mitarbeiter für die Zeit nach dem 25. Juli eingestellt – ihnen aber noch nicht mitgeteilt, welche Aufgabe sie erfüllen werden.

Apple selbst hat bisher nur eine Veröffentlichung “im Juli” für Mountain Lion angekündigt, der Preis wird bei 15,99 Euro liegen. Am 9. Juli erhielten bei Apple registrierte Entwickler einen Golden-Master-Build der neuen Betriebssystem-Version.

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OS X Mountain Lion: AppleCare-Mitarbeiter aktualisieren ihre Macs

Im Laufe dieser Woche dürfte OS X Mountain Lion erscheinen, aller Voraussicht nach wird es am Mittwoch, also dem 25. Juli soweit sein. Apple hat jetzt auch AppleCare-Mitarbeiter Mountain Lion auf ihren Rechnern installieren lassen.

AppleCare-Mitarbeiter haben laut 9 to 5 Mac Einlöse-Codes (“Redeem Codes”) erhalten, mit der sie sich OS X Mountain Lion aus dem Mac App Store herunterladen und auf ihren Arbeitsrechnern installieren konnten. Schon in der Vergangenheit hätten die Mitarbeiter des Apple-Support-Dienstes das neue Betriebssystem ausprobieren können, allerdings war das bisher nur auf separaten Rechnern oder über einen Fernzugriff auf andere Rechner via Remote Computing der Fall.

Bei dem Build, den die Mitarbeiter erhalten haben, handelt es sich um denselben, den Apple Anfang des Monats als Golden-Master-Version an registrierte Entwickler verteilt hatte. Es sieht also so aus, als sei dieser Build tatsächlich derjenige geworden, den Apple als “fertige” Version von Mountain Lion an Endbenutzer verteilen wird.

Für die Veröffentlichung am 25. Juli spricht, dass Mitarbeiter der Apple Retail Stores morgen Nacht eine Nachtschicht einlegen müssen – wahrscheinlich, um Mountain Lion auf allen Rechnern der jeweiligen Stores zu installieren. Auch sollen Support-Mitarbeiter in der Zeit nach dem 25. Juli Überstunden einlegen müssen. Dass die AppleCare-Mitarbeiter ihre Rechner jetzt auf Mountain Lion aktualisieren, spricht ebenfalls für eine Veröffentlichung binnen der nächsten Tage.

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Mac OS X 10.8 Mountain Lion: Tests, Tipps und Meinungen

Manege frei, hier kommen die Löwenbändiger! Berglöwenbändiger, um genau zu sein, denn in dieser Woche beschäftigen wir uns intensiv mit OS X 10.8 Mountain Lion, dem neuen Betriebssystem von Apple. Und das nicht ohne Grund, soll das Update doch “irgendwann im Juli” erscheinen – und langsam wird die Zeit knapp.

Was sich mit dem neuen Betriebssystem alles ändert, was hinzu gekommen ist und was wegfällt, ließ sich zum Teil schon den Entwickler-Vorschauen entnehmen. So tröpfelt seit Monaten ein stetes Informations-Flüssschen, das uns den Eindruck vermittelt, das System bereits persönlich zu kennen. Es gibt aber trotzdem noch Einiges zu lernen, packen wir es also an!

Die Raubkatze bändigen: Installation und erste Schritte

Beginnen sollte man nach alter Väter Sitte am Anfang und das bedeutet: Zuerst die Installation. Eine Anleitung, wie man den Berglöwen vom USB-Stick auf den Mac schubst, käme da natürlich gelegen. Und, der Zufall will es, eine ebensolche haben wir in dieser Woche im Programm.

Für Einsteiger und alle, die einen geführten ersten Blick auf das neue OS X 10.8 werfen wollen, ist die Screencast-Reihe von Thomas ein äußerst empfehlenswerter Anlaufpunkt. Besonders erwähnenswerte Aspekte werden dort einzeln beleuchtet und erklärt. So kommt man auf unterhaltsame Art und Weise neuen Programmen und Funktionen wie den Erinnerungen, Social-Sharing-Features, der Game-Center-Integration oder Gatekeeper näher.

Tipps & Tricks: 10 wichtige Kniffe und mehr

Auch für Fortgeschrittene User dürfte sich noch der eine oder andere Aha-Effekt in unserer Sammlung der zehn besten Tipps und Tricks verstecken. Natürlich wird auch ein Testbericht nicht fehlen, der die Vorzüge und Nachteile von OS X Mountain Lion ehrlich und unvoreingenommen hervorhebt.

Was die neue Sicherheitszentrale Gatekeeper für die Entwickler bedeutet und wie sie die fortschreitende Abschottung in OS X bewerten, erklären sie in unserem Experten-Interview. Abschließend werfen wir noch einen kritischen Blick auf Apples Angewohnheit, sich bei Dritt-Entwicklern zu bedienen und die Funktionen ihrer Apps ins System zu übernehmen.

Jetzt hat der Zirkusdirektor aber erst einmal Pause und die Stars betreten die Manege. Viel Vergnügen und gute Unterhaltung mit unserem Wochenprogramm zu Mountain Lion.

(Bild: Flickr, Autor: photoverulam; veröffentlicht unter CC BY-SA 2.0)

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OS X Mountain Lion: AppleCare-Mitarbeiter aktualisieren ihre Macs

Im Laufe dieser Woche dürfte OS X Mountain Lion erscheinen, aller Voraussicht nach wird es am Mittwoch, also dem 25. Juli soweit sein. Apple hat jetzt auch AppleCare-Mitarbeiter Mountain Lion auf ihren Rechnern installieren lassen.

AppleCare-Mitarbeiter haben laut 9 to 5 Mac Einlöse-Codes (“Redeem Codes”) erhalten, mit der sie sich OS X Mountain Lion aus dem Mac App Store herunterladen und auf ihren Arbeitsrechnern installieren konnten. Schon in der Vergangenheit hätten die Mitarbeiter des Apple-Support-Dienstes das neue Betriebssystem ausprobieren können, allerdings war das bisher nur auf separaten Rechnern oder über einen Fernzugriff auf andere Rechner via Remote Computing der Fall.

Bei dem Build, den die Mitarbeiter erhalten haben, handelt es sich um denselben, den Apple Anfang des Monats als Golden-Master-Version an registrierte Entwickler verteilt hatte. Es sieht also so aus, als sei dieser Build tatsächlich derjenige geworden, den Apple als “fertige” Version von Mountain Lion an Endbenutzer verteilen wird.

Für die Veröffentlichung am 25. Juli spricht, dass Mitarbeiter der Apple Retail Stores morgen Nacht eine Nachtschicht einlegen müssen – wahrscheinlich, um Mountain Lion auf allen Rechnern der jeweiligen Stores zu installieren. Auch sollen Support-Mitarbeiter in der Zeit nach dem 25. Juli Überstunden einlegen müssen. Dass die AppleCare-Mitarbeiter ihre Rechner jetzt auf Mountain Lion aktualisieren, spricht ebenfalls für eine Veröffentlichung binnen der nächsten Tage.

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OS X Mountain Lion: Ab 25. Juli im App Store erhältlich

Im Rahmen der Ankündigung der Quartalszahlen gab Apple bekannt, dass OS X Mountain Lion ab morgen (nach europäischer Zeit wahrscheinlich erst am Nachmittag oder Abend) im verfügbar sein wird.

Mountain Lion wird im App Store zum Preis von 15,99 Euro erhältlich sein. Für alle Upgrade-willigen sollten die nächsten Stunden also zum Backup der aktuellen Installation genutzt werden, so dass dem morgigen Update gelassen entgegen gesehen werden kann.

Morgen sollte dann auch Apples Update-Programm wieder verfügbar sein.

Damit wurden frühere Vermutungen bestätigt, die unter anderem aufgrund der Auslieferung des Golden Master an das AppleCare-Personal, sowie Nachtschichten in den Apple Stores entstanden waren. Der Golden Master wurde von Apple bereits am 9. Juli an die Entwickler verteilt.

Update:
Eine Übersicht der mit Mountain Lion kompatiblen Anwendungen ist bei RoaringApps verfügbar.

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OS X Mountain Lion: Probleme bei Installation in einigen Apple Stores

Heute erscheint OS X Mountain Lion. Wer das neue Betriebssystem zunächst in einem Apple Store ausprobieren möchte, könnte aber vor einer Enttäuschung stehen: Offenbar hatte Mitarbeiter einiger Stores Probleme, Mountain Lion auf den ausgestellten Rechnern zu installieren.

Die Website 9 to 5 Mac berichtet von Installationsproblemen in diversen Apple Stores – ohne im Einzelnen zu erklären, um welche Stores es sich handelt und was für ein Problem genau aufgetreten ist.

Nachdem die Seite den Artikel zu diesem Problem veröffentlichte, berichtete ein Leser, dass er die Probleme “live” miterlebt habe: Er habe sich vor einen Apple Store gestellt, um die Mitarbeiter bei der nächtlichen Installation zu beobachten. Zwischendurch ging einer der “Genius Bar”-Mitarbeiter aus dem Store heraus, um zu telefonieren – und sprach von einem “Clusterfuck“, was sich frei als “Super-GAU” übersetzen lässt. Der Mitarbeiter habe dann seinem Gegenüber noch erklärt, dass er nicht wisse, wie er und seine Kollegen das Problem noch zeitnah genug beheben können.

In den Stores, in denen die Installation funktioniert hat, werde Apple derweil neben jedem MacBook Air ein iPhone 4S platzieren, damit die Besucher die tiefere Integration von Mountain Lion mit iCloud ausprobieren können.

OS X Mountain Lion wird im Laufe des tages für 15,99 Euro im Mac App Store erhältlich sein. Das Betriebssystem bringt einige Neuerungen, die iOS-Funktionen auf den Mac bringen – beispielsweise die Mitteilungszentrale oder die Apps Kontakte, Notizen und Kalender.

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Apple veröffentlicht OS X Mountain Lion / Download im Mac App Store

Soeben hat Apple das neue Betriebssytem für Mac veröffentlicht, OS X 10.8 Mountain Lion. Der „Berglöwe“ kann ab sofort aus dem für 15,99 Euro geladen werden. Die wichtigsten Infos, Neuerungen und Entwicklerstimmen hier im Überblick:

OS X 10.8 Mountain Lion kaufen

Wie schon bei dem Vorgänger OS X Lion der Fall, vertreibt Apple OS X 10.8. Mountain Lion über den Mac App Store:

Eine gute Internetverbindung ist sinnvoll: Die Datei ist 4,05 Gigabyte groß. Wer Snow Leopard hat, kann direkt auf Mountain Lion umsteigen, ohne Lion zu kaufen: Apple gibt als Voraussetzung OS X 10.6.8 an. Wer einen bootfähigen Stick erstellen möchte, muss dies vor der Installation machen, siehe unser Tutorial.

Wer ab dem 11. Juni 2012 ein „qualifiziertes Mac-System“ gekauft hat, kann kostenlos sein Betriebssystem auf den Berglöwen aktualisieren. Dafür muss das Upgrade allerdings innerhalb der nächsten 30 Tage beantragt werden. Die genauen Voraussetzungen schreibt Apple auf einer Webseite zum kostenlosen OS X-Update.

Auf Roaring Apps gibt es eine Übersicht, welche Software mit Mountain Lion kompatibel ist und welche nicht.

 

Neuheiten in OS X 10.8 Mountain Lion

Wir haben OS X 10.8 Mountain Lion bereits vorgestellt. Hier deshalb nur in aller Kürze die wichtigsten Neuerungen:

iCloud

Der Cloud-Dienst von Apple ist tief in das Betriebssystem integriert. iCloud ermöglicht den bequemen Abgleich von Dokumenten auf mehreren Geräten.

Gatekeeper

Mit Gatekeeper integriert Apple eine neue Sicherheitsfunktion in OS X. Je nach Einstellung kann nur noch unbeschädigte Software von zertifizierten Entwicklern installiert werden – eine sinnvolle Sache.

iMessage

Die Nachrichten-Funktion iMessage kennen wir von den iOS-Geräten. Dieser SMS-Ersatz kommt jetzt auch auf den Mac. Die Textnachrichten lassen sich aber nur an Personen schicken, die ein iOS-Gerät mit dem aktuellen Betriebssytem besitzen.

Mitteilungszentrale

Auch die Übersicht der neuen Termine, Mails, Nachrichten und mehr hat es von iPhone und iPad auf den Mac geschafft.

AirPlay

Wer Apple TV hat, kann jetzt nicht nur seinen iPad-Screen, sondern auch den Bildschirm vom Mac auf den Fernseher streamen, dank AirPlay.

 

Das sagen Experten zu OS X Mountain Lion

Entwickler von Mac-Software arbeiten schon ein paar Monate mit Beta-Versionen des Betriebssystems. Zwei deutsche Entwickler lobten gegenüber GIGA die Stabilität, Übersichtlichkeit, den Feinschliff:

Martin Hering (Vemedio): „Der erste Eindruck ist sehr gut. Ich war mit OS X 10.7 nicht voll zufrieden, da Apple zwar sehr viel geändert hat, aber in puncto Stabilität und Performance etwas nachlässig war. Mit Mountain Lion haben sich viele Sachen verbessert und das System läuft meiner Meinung nach wieder so gut wie 10.6 Snow Leopard.“

Michael Göbel (MOApp): „Selbst die aller erste öffentliche Version war schon ausgesprochen stabil – was aber auch mit daran liegt, dass 10.8 ja kein Feuerwerk an Neuerungen mit bringt, sondern eher als ‘Verbesserungs- und Verfeinerungs-Aktualisierung' angesehen werden kann.
Aus (meiner) Entwickler-Sicht sind die Löwen eine feine Sache – einfach, weil sie eine Menge vereinfachen und beschleunigen.
Es sind die kleinen Dinge, die das Arbeiten einfacher machen. Ein Desktop System ist eine Aussterbende Art. Das, was wir zu 99 Prozent täglich mit unseren Rechenknecht tun, das ging schon mit OS 9. Vieles davon schon mit OS 7. Und erst recht mit Jaguar. Nur halt nicht ganz so bequem und flott. Alles was danach kam und kommt ist Feinschliff. Aber an den Prinzipien und grundlegenden Dingen hat sich nicht wirklich etwas geändert. Die selben Techniken, die selben Protokolle. Nur verbessert halt. OS X – also der Unterbau – ist 20 Jahre alt. Und Apple mistet aus. Das macht nicht jeder. Oder zumindest nicht in der Konsequenz.”

Die Entwickler haben wir im Rahmen unseres Gatekeeper-Themas befragt.

 

Fazit zu Apples Mountain Lion

Ein grundlegend neues Betriebssystem ist OS X 10.8 nicht. Mountain Lion kostet dafür auch nicht viel, und bringt zumindest einige Verbesserungen und praktische Anleihen von iOS mit.

Wer sich nicht sofort an die neueste Software wagt, kann ja noch etwas warten und sehen, wie es anderen Nutzern mit Mountain Lion ergeht. Zudem sind noch nicht alle Programme kompatibel. Allerorts werden Tests folgen, natürlich auch auf GIGA.

Den ersten Stimmen und den Beta-Versionen zufolge dürfte der Berglöwe jedoch einen guten Start hinbekommen.

 

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OS X 10.8 Mountain Lion: Bootfähigen USB-Stick erstellen – Anleitung

Apples neues Betriebssystem OS X 10.8 Mountain Lion können Anwender nun über den Mac App Store beziehen. Wir zeigen, wie man einen bootfähigen USB-Stick erstellt. Damit lässt sich das System ohne erneutes Herunterladen auf anderen Macs installieren, sogar in Form eines Clean-Installs.

Für wen ist ein bootfähiger USB-Stick interessant?

1. Clean-Install nur mit Mountain Lion-Stick möglich

Mit OS X 10.7 Lion endete eine Ära endgültig, nämlich die des Clean-Installs. Voraussetzung für Lion war Snow Leopard. Mit dem Erwerb des neuen Systems durch den Mac App Store wurde der Mac lediglich auf Lion umgestellt. Das System komplett neu aufzusetzen, war ohne Weiteres nicht möglich.

Diesbezüglich hat sich mit Mountain Lion nichts geändert. Den Berglöwen will Apple nur über den Mac App Store anbieten, hieß es im Vorfeld. Ein Clean-Install, also ein Neuaufsetzen des Systems, fällt damit flach. Umgehen lässt sich die Problematik jedoch mithilfe eines bootfhähigen USB-Mediums, egal ob Stick oder Festplatte. Mit ihm kann man Macs komplett neu aufsetzen, wie man es beispielsweise noch von Mac OS X 10.5 Leopard kennt.

2. Regionen mit langsamem Internet im Nachteil

OS S 10.8 Mountain Lion ist stattliche 4,34 Gigabyte groß. Je nach Internetverbindung kann es gerne einmal mehrere Stunden dauern, den Installer herunterzuladen. Hinzukommt bei einem Produktstart wie dem von Mountain Lion, dass Server an ihre Grenzen stoßen und die Downloadzeiten so in die Höhe treiben. Was bei einem Mac bereits Nerven und Geduld strapaziert, wird bei mehreren Geräten zur Tortur. Im Zeitalter schneller DSL-Anbindungen sieht Apple das Internet als Hauptvertriebsweg für seine Software-Produkte. Zwar kommt der Hersteller den Anwendern in puncto Komfort entgegen, vergisst aber offenbar, dass es auch Anwender ohne angemessen schnelle Internetzugang gibt.

Achtung: Stick vor der Installation erstellen!

Voraussetzung für das Erstellen eines bootfähigen USB-Sticks ist das Installer-Programm. Wer Mountain Lion im Mac App Store kauft, lädt diesen Installer. Es ist hierbei von zentraler Bedeutung, diesen Installer nicht direkt auszuführen. Dann nämlich besteht kein Zugriff mehr auf die Disk-Image-Datei, die für das Erstellen des USB-Sticks benötigt wird. Nach der Installation nämlich verschwindet der Installer.

USB-Stick: 8 Gigabyte sollten es sein
Knapp vier Gigabyte groß dürfte das Installationspaket von OS X 10.8 Mountain Lion sein. Dennoch sollte man einen 8 Gigabyte-großen USB-Stick verwenden. Wer keinen hat, muss dafür nicht mehr als zehn Euro ausgeben. Wer keinen USB-Stick zur Hand hat, eine externe Festplatte nicht anderweitig benötigt, kann auch sie nutzen.

Es folgt die Schritt-für-Schritt-Anleitung zum Erstellen eines bootfähigen USB-Mediums für OS X 10.8 Mountain Lion.

Schritt eins: Mountain Lion laden und Disk-Image-Datei sichern

Mountain Lion vertreibt Apple exklusiv über den Mac App Store. Der Anwender kauft und lädt die Software. Nach abgeschlossenem Download befindet sich eine Installer-App im Programme-Ordner des Benutzers. Ein Rechtsklick und Paketinhalt anzeigen offenbart den wahren Inhalt des Installers. Der Pfad Contents/SharedSupport führt zum Ziel, nämlich zur Datei InstallESD.dmg.

Die Datei kopiert man beispielsweise auf den Schreibtisch.

Mountain Lion bereits geladen und installiert?

Besteht kein Zugriff mehr auf die Installer-App, gibt es einen Trick, diese erneut zu laden. Dieser funktioniert offenbar jedoch nicht bei jedem Anwender. Im Mac App Store öffnet man den Bereich Einkäufe. Mit gedrückter Alt-Taste wählt man Mountain Lion aus. Nun sollte auf der Produktseite erneut ein “Laden”-Button erscheinen.

Schritt zwei: USB-Stick löschen und mit Image wiederherstellen

Zunächst öffnet man das Festplattendienstprogramm unter Programme/Dienstprogramme. Der verbundene USB-Stick taucht hier in der Seitenleiste auf (1.). Nun wählt man den Reiter Löschen (2.), stellt als Format Mac OS Extended (Journaled) ein, gibt dem neuen Laufwerk einen Namen und klickt Löschen…(3.). Der Stick wird nun gelöscht und neu formatiert.

Im zweiten Schritt wird der USB-Stick wiederhergestellt, die vorhandene Partition wird sozusagen durch die Disk-Image-Datei ersetzt. Erneut wählt man in der Seitenleiste den USB-Stick (1.), diesmal aber den Reiter Wiederherstellen (2.). Der Anwender klickt nun auf Image… (3.) und wählt die zuvor gesicherte Datei InstallESD.dmg aus. Sie lässt sich alternativ auch direkt in das Feld ziehen. Als Zielmedium wählt man den USB-Stick, genauer gesagt die neu erstellte Partition. Man bewegt sie entweder vom Schreibtisch oder aus der Seitenleiste (unter dem blau markierten Eintrag im Bild) in das dafür vorgesehene Feld. Fehlt nur noch der Klick auf Wiederherstellen. In etwa 20 Minuten ist der bootfähige Stick fertig.

Schließt man ihn an einen Mac an, verhält er sich wie einst die Mac OS-Installations-DVDs. Der Anwender kann dann die Installation starten.

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Mountain Lion im Apple Store: Startschwierigkeiten in San Francisco

Wie schon heute morgen berichtet, gab es in Apples eigenen Stores Schwierigkeiten das Mountain-Lion-Update auf den ausgestellten Macs einzuspielen. Auch der Apple Store San Francisco auf der Stockton Street war davon betroffen.

Beim Besuch des Stores war das Personal heute morgen (Ortszeit San Francisco) noch damit beschäftigt das Update auf den Maschinen zu installieren. Was genau die Probleme waren wollte man nicht sagen. In der Nachtschicht hat aber offensichtlich nicht alles so geklappt wie ursprünglich geplant.

Während die MacBook Airs noch fleißig installiert wurden, waren die iPhones, welche nun neben den Notebooks stehen, bereits vorbereitet für die Demonstration von iCloud und der Dokumentsynchronisation mit iWork.

Mit der Veröffentlichung von OS X Mountain Lion hat Apple auch eine Reihe von Updates für seine Anwendungen veröffentlicht, die die Kompatibilität zwischen dem neuen Betriebssystem und den Apps verbessert. Speziell die neuen iCloud-Funktionen werden nun von den verschiedenen iWork-Anwendungen unterstützt. Damit ist iWork jetzt auch auf die Abschaltung von iWork.com vorbereitet.

(Bilder: Holger Eilhard/GIGA.DE)

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Kostenlose Mountain Lion Updates: Lange Wartezeiten, fehlerhafte Codes

Besitzern eines neuen Mac, die ihr Gerät seit dem 11. Juni 2012 erworben haben, erlaubt Apple den kostenlosen Download von OS X Mountain Lion. Der Mac-Hersteller hat aber derzeit mit diversen Problemen zu kämpfen, die dafür sorgen, dass die updatewilligen Nutzer aktuell mit Verzögerungen rechnen müssen.

Nachdem die Website bereits am Montagmorgen für kurze Zeit online war, hat Apple das “OS X Mountain Lion Up-to-Date Programm” zeitgleich mit der Vorstellung von Mountain Lion abermals freigeschaltet. Damit können sich qualifizierte Besitzer für das kostenlose Mountain-Lion-Update registrieren.

Wie unter anderem MacRumors berichtet, gibt es Meldungen von Nutzern, dass sie fehlerhafte Codes von Apple erhalten haben. Dies betrifft nicht nur Nutzer, die am Montag flinke Finger hatten, während die Seite kurzzeitig online war.

Will man nun eine weitere Anforderung starten, hilft nur die Kontaktaufnahme mit Apple, denn die angegebene Seriennummer wird von Apples Website abgewiesen, da sie bereits genutzt wurde.

Andere Nutzer berichten, dass sie trotz der Registrierung bislang nichts von Apple gehört haben. Eine Anforderung für das kostenlose Update eines neuen MacBook Air wurde von Apple bislang ebenfalls noch nicht bearbeitet.

Zum kostenlosen Update sind Macs berechtigt, die nach dem 11. Juni gekauft wurden. Bis zum 24. August hat man Zeit sich auf Apples Website anzumelden. Wer jetzt einen neuen Mac kauft, auf dem noch Lion vorinstalliert ist, kann innerhalb von 30 Tagen ab dem Kaufdatum ein kostenloses Update anfordern. Für das Update-Programm wird unter anderem die Seriennummer benötigt.

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Mountain Lion: So lange dauert die Installation

Während viele Mac-Nutzer den heutigen Tag dazu nutzen, um ihre Maschinen auf OS X Mountain Lion zu aktualisieren, sind sicherlich noch viele Anwender skeptisch oder haben schlichtweg nicht die Zeit für die Installation. Wie lange diese im Schnitt dauert und wie viel Zeit man sich mindestens nehmen muss, zeigt ein kleiner Vergleich.

Wie die Grafik von Tekserve (via 9to5Mac) zeigt, sind – wenig überraschend – die mit einer SSD ausgestatteten Macs deutlich schneller als die mit einer herkömmlichen Festplatte ausgestatteten Modelle. Dauert das Update eines aktuellen MacBook Air mit einer SSD höchstens 17 Minuten – beim Retina MacBook Pro sind es nur 13 Minuten – müssen bei anderen Modellen mindestens 40 Minuten eingerechnet werden.

Wie Macminicolo via Twitter berichtet, dauert das Update eines Mac mini im Schnitt 40-55 Minuten:

Wer bislang also immer noch nicht davon überzeugt war, wie viel schneller eine SSD ist: Hier ist ein weiterer Beweis. Wer sich also einen Gefallen tun will und dem möglicherweise älteren Mac Beine machen will, sollte über die Installation einer SSD nachdenken.

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MacBook Air: Update reicht Power Nap für Mountain Lion nach

Wer sein MacBook Air bereits heute auf OS X Mountain Lion aktualisiert hat, hat vielleicht bemerkt, dass das von Apple auf der WWDC präsentierte Power-Nap-Feature nicht zu finden war. Mit einem Firmware-Update für das neue MacBook Air liefert Apple diese Funktion nun nach, das Retina MacBook Pro muss noch warten.

Das Softwarepaket mit der Bezeichnung “MacBook Air SMC Firmware Update 1.5″ ist ab sofort im App Store verfügbar. Neben der Kompatibilität mit Power Nap in Mountain Lion verspricht Apple auch Verbesserungen in OS X 10.7.4 beim Aufwachen aus dem Standby-Modus. Laut The Next Web betrifft das Update auch das MacBook Air, Mitte 2011.

Die Installation des Firmware-Updates erfordert einen Neustart und dauert nur wenige Sekunden. Nach dem Update kann in den Systemeinstellungen Power Nap (de-)aktiviert werden:

Power Nap erlaubt es in OS X Mountain Lion während des Standby-Betriebs nach neuen Mails zu suchen, den Kalender zu aktualisieren oder auch Time-Machine-Backups zu erstellen.

Update: Ein Firmware-Update für das neue Retina MacBook Pro soll laut Apple ebenfalls in Kürze erscheinen.

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OS X 10.8 Mountain Lion im Test

OS X 10.8 Mountain Lion ist Apples neues Betriebssystem für die Mac-Plattform. Neuerungen sind vor allem von der iOS-Plattform inspiriert. Mac und iPhone wachsen zusammen. Spürbar ist das an allen Ecken und Enden. Wir haben Mountain Lion einem ersten Test unterzogen.

Problemlose Installation von OS X Mountain Lion

Ein ist derzeit der einzige Weg, um an das System heranzukommen. Zugute halten kann man dem Hersteller lediglich, dass das Bestellen einer physischen DVD nicht schneller vonstattengehen würde. Der Installationsvorgang selbst läuft reibungslos. Mit wenigen Klicks und einer Passwort-Eingabe ist man im Grunde fertig. Wer mit OS X 10.8 Mountain Lion eine Neuinstallation durchführen will, sollte sich die Anleitung zum Erstellen eines bootfähigen USB-Sticks für Mountain Lion ansehen.

Neue Apps: Notizen, Erinnerungen, Messages – iOS lässt grüßen

Die Neuerungen hinsichtlicher kleinerer Applikationen lassen sich in zwei Lager aufteilen. Die Apps Erinnerungen, Notizen sowie Nachrichten sind gänzlich neu auf dem Mac. Anders verhält es sich mit “Kontakten” und dem “Kalender”. Es handelt sich hierbei lediglich um neue Namen für das Adressbuch beziehungsweise iCal.

Notizen funktioniert, wie man es sich vorstellt. Apple hat die App offenkundig nicht als Texteditor konzipiert – und das muss auch nicht sein. Unterstützt werden auf dem Mac Bilder und die üblichen System-Schriften und Grafiken, ganz so wie es bei den ursprünglichen Notizzetteln auf dem Mac der Fall war. Natürlich arbeitet die App mit der iCloud zusammen und integriert das Teilfeld, eine neue Systemfunktion.

Zu Erinnerungen gibt es wenig zu sagen. Es funktioniert. Und das ebenfalls über die iCloud. Man merkt: Wer neben einen Mac auch mobil mit Apple-Geräten unterwegs ist, hat Vorteile. Einkaufslisten schreibt man am Küchentisch auf der (im Vergleich deutlich angenehmeren) Tastatur eines Apple-Laptops und hat sie trotzdem immer bei sich – auf iPhone oder iPad.

Mehrere Jahre war der Bestand an Kommunikations-Applikationen für OS X und iOS ein reines Chaos. Es gab iChat (zuletzt mit Video-Telefonie) für Gespräche zwischen Macs, eine FaceTime-App für Gespräche zwischen Macs, aber auch als Brücke iOS-Geräten mit Kamera und zu guter Letzt noch die Nachrichten-App auf der iOS-Plattform. Zu kompliziert? Absolut! Mit Mountain Lion hat Apple endlich aufgeräumt: Übrig geblieben sind nun Nachrichten und FaceTime. Die Nachrichten-App wird so zum universellen Chat-Client für die Apple-Plattform und ist das Pendant zur iMessage-fähigen Nachrichten-Applikation auf iOS-Geräten. Bravo, Apple! Die Benutzeroberfläche ist übersichtlich. Bilder werden in angemessener Größe direkt im Chat angezeigt. Ebenfalls versenden lassen sich Videos, Kontakte und Dokumente. Wie bislang bereits auf iPhone und Co., informiert die Software den Anwender, wenn eine Nachricht zugestellt wurde.

Mitteilungszentrale und Teilfeld: Größerer Eingriff ins Nutzungsverhalten

Neuerungen in OS X können das Nutzungsverhalten des Anwenders beeinflussen. Was eine Notiz-App wohl kaum schafft, gelingt der Mitteilungszentrale schon eher – zumindest im Falle des Autors. Der nämlich kennt die Zentrale bereits von Apples iPhone und erachtet sie als durchaus nützlich. Zugegeben: Prädestiniert scheint sie auf den ersten Blick für ein Mobiltelefon mit kleinem Bildschirm und vielen, verschiedenen Apps. Aber auch auf dem Mac hat die Funktion ihre Berechtigung. Und für Growl-Nutzer ist das ohnehin Schnee von gestern.

(Bild: Apple.com)

Die Mitteilungszentrale ist schnell erklärt: Anwendungen, die etwas zu melden haben, machen sich am rechten Bildschirmrand bemerkbar. Wie das geschieht, kann der Anwender in den Systemeinstellungen festlegen.

Die Funktion ist dem Hersteller gelungen. Die Optionen sind verständlich und erscheinen sinnvoll. Meldungen bleiben entweder solange auf dem Desktop, bis man sie anklickt oder verschwinden nach wenigen Sekunden automatisch. Im Gegensatz zur iOS-Plattform ist die Zentrale nicht etwa am oberen Bildschirmrand angesiedelt und “ausziehbar”, sondern befindet sich am rechten Rand.

Klickt man auf das neue Symbol rechts oben in der Menüleiste, rückt sich der Schreibtisch nach links und offenbart eine Liste aller Meldungen.

Fragwürdig ist, ob die Positionierung der entsprechenden Schaltfläche gelungen ist. Der Autor jedenfalls stört sich etwas daran, dass der oft benötigte Spotlight-Button nun etwas mehr Präzision beim Klick erfordert. Hilft nur, künftig ausschließlich das Tastaturkürzel Befehlstaste (cmd) + Leertaste zu verwenden. Außerdem lässt sich auch die Mitteilungszentrale durch simples Wischen mit dem Trackpad aufrufen, und zwar jederzeit.

Wo wir schon beim Thema Schaltfläche sind: Eine sieht der Anwender in Mountain Lion zum ersten mal auf seinem Mac, und das nahezu überall: das so genannte Teilfeld. Auf der iOS-Plattform existiert der Button mit dem krummen Pfeil schon länger. Er hilft, Inhalte aus den Apps heraus zu teilen und weiterzuleiten. Auf dem Mac läuft das genau so. In Safari fasst er Funktionen wie das Hinzufügen einer Seite zu den Bookmarks, zur Leseliste, zu einer E-Mail oder iMessage sowie das Teilen auf twitter zusammen. Im Herbst soll sich an dieser Stelle noch eine facebook-Integration einreihen, verspricht Apple.

Das Teilfeld bietet je nach App unterschiedliche Dienste. Notizen lassen sich darüber beispielsweise per E-Mail oder Nachricht versenden. Besonders nützlich zeigt sich das Teilfeld im Test beispielsweise in der Vorschau-App. Hier stehen viele, sinnvolle Dienste zur Verfügung, darunter auch eine Anbindung an flickr und die lokale iPhoto-Library.

Anbindung an die iCloud: Gut, aber keine Alternative zu Dropbox

Eingangs wurde die enge Zusammenarbeit zwischen Mountain Lion und der iCloud bereits thematisiert. Wer sein iCloud-Account bei der Anmeldung an einem neuen Mac, während eines Clean-Installs mithilfe eines Boot-Sticks oder nach der Installation in den Systemeinstellungen einträgt, wird vom System in vielerlei Hinsicht umsorgt. Apple geht damit einen Schritt weiter in die Richtung, in die das Unternehmen bereits zu Zeiten von (Snow) Leopard und MobileMe wollte. Und doch, so dürften manche Anwender schnell urteilen, ist der Hersteller noch nicht ganz im Ziel angekommen.

Zweifellos arbeitet iCloud in vielen Bereichen reibungslos, hält Kontakte, Termine, Lesezeichen, Erinnerungen, Notizen und sogar Tabs auf verschiedenen Apple-Geräten synchron. Etwas kritischer ist die Tatsache, dass der Wolke auf dem Desktop vielerorts die Flexibilität fehlt. Soll heißen: Es gibt keine allgemeine Verwaltung für gespeicherte Dokumente. In den Systemeinstellungen kann der Anwender durch einen Klick auf Verwalten … am unteren Fensterrand lediglich eine Übersicht aufrufen, die alle Dokumente auflistet und dem Anwender das manuelle Entfernen ermöglicht.

Apps wie die Vorschau, TextEdit, aber auch die iWork-Applikationen haben jeweils ihren eigenen Platz für Dokumente in der Cloud – und das nur für Dateien im jeweils zur App passenden Dateityp. Es ist also nicht möglich, eine Datei, die man von einem anderen Mac aus aufrufen möchte, einfach so in die iCloud zu ziehen, wie man es vielleicht von Online-Diensten wie Dropbox kennt. Für manche Anwender verliert die Wolke, die Dateien einfach überall zugänglich machen sollte, an Attraktivität. So heißt es entweder abwarten, bis Apple dem Finder einen iCloud-Ordner à la iDisk spendiert oder zu Diensten wie Dropbox greifen.

Zugang zur iCloud hat man beim Öffnen von Dokumenten und über den Befehl Ablage > Bewegen. Die iCloud-Ansicht ist zudem auch neues Standard-Startfenster für Apps, die den Service unterstützen.

Apples iCloud ist ein komplexes Konstrukt. So einfach die Wolke erscheint, wenn man in den Systemeinstellungen Häkchen bei den gewünschten Diensten setzt und entfernt, so gewaltig erscheint sie, wenn man sie in Szenarien einsetzen möchte, für die sie nicht wirklich gedacht ist. Denkt man genauer darüber nach, fällt auf, dass Apple sich hier sehr stark an der iOS-Plattform orientiert. Dort existiert für die iCloud ebenfalls keine zentrale Verwaltung. Jede App hat auf die eigenen Dokumente einen gesonderten Zugang. Auf dem Mac wäre ein separater Ordner im Finder durchaus wünschenswert.

Wie nutzt ihr iCloud? Reicht euch Apples derzeitiges Angebot aus oder wünscht ihr mehr Flexibilität? Wir freuen uns über Kommentare!

Safari 5.2. mit sinnvollen und weniger sinnvollen Neuerungen

Lange haben Anwender auf die Integration der Suche in die Adressleiste gewartet. Safari 5.2 schafft Abhilfe. Die Programmleiste wird dadurch übersichtlicher, der Anwender kommt schneller vom Fleck. Apple hat dazu gelernt. Schließlich sind andere Browser seit einiger Zeit mit dieser Funktion ausgestattet.

iCloud Tabs lässt sich erst nutzen, wenn Apples mobile Geräte mit iOS 6 versorgt werden. Der iCloud-Button in der Programmleiste zeigt dann Tabs, die der Anwender auf anderen Geräten geöffnet hat.

Safari beherrscht nun die Anzeige von Tabs, wie man sie vom iPhone kennt. Man klickt dazu auf den Button neben der Plus-Schaltfläche zum Hinzufügen neuer Tabs. Alternativ lässt sich die Ansicht mit einer Pinch-Geste auf Trackpads öffnen. Verwendet wurde die Funktion in unserem Test nicht. Zu gewohnt ist man, direkt zwischen den Tabs zu wechseln. Die altbekannte, schmale Tableiste ist schließlich geblieben.

Auf Entdeckungsreise in Mountain Lion…

Mountain Lion bietet außerdem Neuerungen, bei denen man etwas genauer hinsehen muss.

Aufmerksame Anwender dürften bereits festgestellt haben, dass Apple dem Dock einen neuen Look spendiert hat. Wo früher noch runde, leuchtende Punkte waren, um geöffnete Applikationen anzuzeigen, sind nur noch kleine, helle Rechtecke an der Vorderseite des dreidimensionalen Docks. Auf einem iMac mit 21,5 Zoll-Bildschirm sind diese ganz gut zu erkennen. Skeptisch ist der Tester hinsichtlich deren Nutzen auf einem 11-Zoll-großen MacBook Air.

Nützlich ist der neue Umbenennen-Befehl, den man bei einem Klick auf das Dreieck neben einem Dateinamen in der Programmleiste auswählen kann. Dokumente lassen sich so ohne großen Aufwand umbenennen. Im gleichen Menü kann der Anwender die Datei an einen neuen Speicherort oder die iCloud bewegen.

Wer die Systemeinstellungen öffnet, findet im Bereich System einen neuen Eintrag: Diktat & Sprache. Die Funktion erklärt sich von selbst. Apple behauptet, dass die Spracherkennung besser wird, je öfter der Anwender sie verwendet. Im Grunde besteht hier zur iOS-Plattform kein Unterschied. Wer das Diktieren aktivier, stimmt zu, dass die Daten an Apple übertragen werden – für Siri-Benutzer stellt dies keine Hürde dar. Gut gelöst hat der Hersteller das Aufrufen der Funktion. Anstatt einen separaten Button zu programmieren, startet man das Diktat beispielsweise durch doppeltes Betätigen einer Taste. Zur Auswahl stehen vier verschiedene. Apple denkt hier an Links- und Rechtshänder.

Fazit OS X 10.8 Mountain Lion im Test

In unserem ersten Test lief Mountain Lion für eine Erstversion recht stabil. Einzig Apples Mail-Applikation hatte mit dem großen Datenberg etwas zu kämpfen und zickte gelegentlich. Auch Entwickler sind mit dem Update zufrieden und loben die Stabilität.

MOApp-Entwickler Michael Göbel nennt OS X 10.8 eine “Verbesserungs- und Verfeinerungs-Aktualisierung” und liegt damit nach unserer Einschätzung richtig. Gänzlich neu fühlt sich der Mac nach dem Update nicht neu an. Man fühlt sich als ehemaliger Lion-Anwender sofort wohl und hat nicht das Gefühl, man müsste etwas dazu lernen. Wer sich nicht auf die Mitteilungszentrale einlassen möchte, muss dies ja auch nicht tun. Apples iCloud ist für Dokumente ebenfalls mehr Alternative als Revolution, zumindest im jetzigen Stadium.

Angesichts eines Preises von 15,99 Euro gibt es am Berglöwen wenig auszusetzen. Anwender, die mobil ebenfalls auf der Apple-Plattform unterwegs sind, sind gut damit beraten, ihren Mac zu aktualisieren. Dies gilt insbesondere, wenn sie auch auf ihrem iPhone oder iPad iCloud-Dienste verwenden.

Funktionen wie AirPlay, die unser erster Test nicht abdeckt, werden in den nächsten Tagen und Wochen noch Thema auf GIGA\\Mac sein.

 

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OS X 10.8 Mountain Lion: 10 Tipps zum Start des Berglöwen

Apples neues Betriebssystem OS X 10.8 Mountain Lion steckt voller neuer Funktionen. Einige sind öffensichtlich, manche jedoch befinden sich eher im Verborgenen. Wir geben Tipps im Umgang mit der Raubkatze und zeigen beispielsweise, wie man seinen Mac zum Diktat bittet.

10 Tipps zum Start des neuen Betriebssystems

Tipp 1: Disk-Image sichern

Der erste Tipp ist vielmehr ein Hinweis. Und den sollte man bereits beachten, bevor man OS X Mountain Lion installiert. Denn wer den Installer aus dem Mac App Store lädt, hat die (fast) einmalige Chance, sich das Disk-Image zu sichern. Daraus lässt sich dann beispielsweise ein bootfähiger USB-Stick erstellen. Damit kann man das System auf anderen Macs installieren, ohne es erneut herunterladen zu müssen.

Wie das geht, zeigen wir in unserem Artikel OS X 10.8 Mountain Lion: Bootfähigen USB-Stick erstellen.

Tipp 2: kostenlos SMS schreiben

Zugegeben, die meisten Anwender dürften es längst herausgefunden haben. Für alle, die es noch nicht wissen: Mithilfe der Nachrichten-App lassen sich nun iMessages vom Mac aus kostenfrei an iPhone-Anwender senden. iMessage sind das Bindeglied zwischen iOS und OS X und räumen auf mit dem bisherigen Chaos an Chat- und Videotelefonie-Clients.

Tipp 3: Mitteilungszentrale jederzeit aufrufen

Apples Mitteilungszentrale lässt sich standardmäßig über ein Symbol ganz rechts in der Menüleiste aufrufen. Allerdings gibt es einen noch komfortableren Weg – und der funktioniert auch, wenn man sich in einer Vollbild-App befindet. Wischt man auf dem Trackpad eines Notebooks oder dem Magic Trackpad nach links, fährt die Zentrale am rechten Bildschirmrand zugriffsbereit heraus.

Die Mitteilungszentrale haben wir uns im Vorfeld bereits einmal genauer angesehen.

Tipp 4: Webseiten offline lesen

Safari bringt in OS X 10.8 Mountain Lion einige Neuerungen mit sich. Wir haben dem Browser bereits eine Screencast-Episode gewidmet. Eine sehr nützliche neue Funktion steckt in der Leseliste. Sie speichert neuerdings auch ganze Webseiten (und nicht nur Links). Wer mit seinem MacBook reist und nur selten einen Internetzugang hat, kann Internetseiten speichern und in Zeiten ohne Internet darauf zurückgreifen.

Weitere Neuerungen in Safari zeigt unser Screencast.

Tipp 5: Safari mit Tabs à la iOS

Viele moderne Browser bieten dem Anwender eine Vorschau der geöffneten Tabs. Auf dem iPhone gab es die Tab-Ansicht seit der ersten Stunde. Safari 5.2 übernimmt diese Funktion: Anwender können sich die geöffneten Tabs nebeneinander aufgelistet ansehen. Die Tab-Ansicht öffnet man mit einer Zoom-Geste. Um zwischen Tabs zu wechseln, wischt man nach links oder rechts. (Bild: Apple.com)

Die Tipps 6 bis 10 gibt es auf der nächsten Seite.

Tipp 6: AirPlay ersetzt Airport Express

Mit Apples AirPlay-Technologie lässt sich der Bildschirminhalt des Macs am heimischen HDTV ausgeben. Allerdings gibt es ein weiteres Einsatzgebiet von Airplay: Audiostreams. Wer also den Kauf eines Audio-Systems in Betracht zieht, kann sich nach Airplay-fähigen Systemen umsehen. Ohne zusätzliche Hardware lassen sich Musik, Podcasts und andere Medieninhalte drahtlos an die Lautsprecher senden.

Tipp 7:  Schreiben ist silber, Reden ist gold

Apples Sprachassistent Siri hat es auf den Mac geschafft, in Teilen zumindest. Anwender können nun Texte diktieren. Die Trefferquote wird laut Apple besser, wenn man die Funktion oft verwendet. Diktieren kann man in jedem Eingabefeld. Der Anwender startet das Diktat standardmäßig, indem er beide Befehlstasten (cmd) drückt.

Tipp 8: Gatekeeper – ein sicherer(er) Mac mit einem Klick:

Macs sind sicher, heißt es landläufig. Dem ist im Allgemeinen wenig zu entgegnen. Wer beispielsweise einem unbedarften Anwender, den Eltern oder sich selbst einen Mac einrichten möchte, kann jedoch in puncto Sicherheit dank Gatekeeper noch einen Schritt weitergehen: Im Bereich Sicherheit der Systemeinstellungen lässt sich unter Allgemein festlegen, woher die Software kommt, die man installieren will: zum Beispiel nur aus dem Mac App Store. Einschränken lässt sich die Auswahl auch auf den Mac App Store und Entwickler, die bei Apple gemeldet sind. Die Installation dubioser Software unbekannten Ursprungs ist damit ausgeschlossen. (Bild: Apple.com)

In Bild und Ton gibt es Gatekeeper im folgenden Video.

Tipp 9: Schönheitsschlaf für MacBooks:

MacBooks halten ab sofort Schönheitsschlaf. Soll heißen: Wenn das Apple-Notebook in den Ruhezustand versetzt wird, ist mit Arbeiten lange nicht Schluss. Schließlich will der Anwender ein aktuelles, frisches System, wenn das Gerät aufwacht. Power Nap, also Kraftnickerchen, nennt Apple die neue Funktion. MacBooks aktualisieren im Ruhezustand das Mail-Konto, iCloud-Dienste wie Kontakte, Kalender, Erinnerungen, Notizen, den Photo Stream und Dokumente in der Cloud. Time Machine und die Softwareaktualisierung werden aktiv, wenn der Mac mit dem Stromnetz verbunden ist.

Tipp 10: iCloud überall nutzen

Mountain Lion arbeitet noch enger mit Apples iCloud zusammen. Wer beim Einrichten des Systems die für die iCloud verwendete Apple-ID angibt, muss  kaum noch etwas konfigurieren. Automatisch werden geöffnete Tabs mit iPhone und Co. abgeglichen. Außerdem klingt sich die Wolke nun auch beim Sichern von Dokumenten ein. Der Sichern-Dialog bietet zusätzlich zur lokalen Festplatte eine Übersicht über Dateien und Ordner in iCloud.

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Mountain Lion: Apple verschickt Update-Codes für Server-Version

Nachdem wir bereits gestern über lange Wartezeiten für die sehnlichst erwarteten Update-Codes für OS X Mountain Lion berichteten, gibt es nun weitere Hiobsbotschaften von einigen Nutzern. So hat Apple anscheinend fälschlicherweise Codes für die Server-Version des Berglöwen verschickt.

Einige Nutzer müssen sich sehr gefreut haben, als sie nach langer Wartezeit endlich eine Mail von Apple erhalten haben, die einen Coupon-Code für den Mac App Store enthielt. Die Freude hielt jedoch nicht lange an, schaltete der Code in einigen Fällen nur den Mountain-Lion-Server frei und nicht die normale Variante.

Apple bietet für Käufer des Mac mini oder Mac Pro in den Server-Varianten auch ein Update-Programm an. In den von MacRumors genannten Fällen wollten die Nutzer jedoch kein Server-Update, mit dem sie obendrein nichts anfangen können, da es ebenfalls OS X 10.8 voraussetzt.

In den Kommentaren zum gestrigen Artikel meldeten sich schon viele Nutzer, die keine Antwort von Apple erhalten haben. Auch unsere Anfragen für Update-Codes wurden bislang nicht erhört.

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Mountain Lion: Verwirrung um Facebook-Integration

Obwohl Apple bereits seit der WWDC sagt, dass die Facebook-Integration von OS X Mountain Lion erst im Herbst nachgereicht werde, gab es nach dem gestrigen Verkaufsstart des neuen Betriebssystems Verwirrung um den Verbleib des Sozialen Netzwerks.

Ursprung der Verwirrung war ein Artikel von Fortune, in dem sich Philip Elmer-DeWitt fragt, warum Facebook nicht Bestandteil des gestern veröffentlichten Mountain Lion ist und auf frühere Streitigkeiten zwischen Apple und Facebook hinweist.

Apple schreibt aber auf der eigenen Website, dass die Facebook-Integration erst im Herbst, vermutlich parallel zur Veröffentlichung von iOS 6, verfügbar sein wird. Auch auf der WWDC war von Apple dasselbe zu hören: Facebook für Mountain Lion kommt, aber erst im Herbst.

Wie unter anderem Jim Dalrymple und MG Siegler schreiben, hatten lediglich Entwickler und Presse Zugriff auf die Facebook-Funktionen, welche – im Falle der Entwickler – manuell heruntergeladen und installiert werden mussten.

Über die konkreten Gründe, warum Apple sich bis zum Herbst Zeit nimmt, kann nur spekuliert werden. Möglicherweise will man – wie erwähnt – warten, bis iOS die Facebook-Integration enthält. Eventuell möchte man aber auch nur den Entwicklern ein wenig mehr Zeit geben, die Funktionen des Sozialen Netzwerks im Betriebssystem besser verstehen und nutzen zu können.

Es gibt aber derzeit keinen Grund anzunehmen, dass es neue Streitigkeiten zwischen Apple und Facebook gibt. Wie MG Siegler schreibt ist aktuell eher das Gegenteil zu beobachten, da die Entwickler des Sozialen Netzwerks derzeit viel Energie in die Verbesserung der iOS-App stecken – jedenfalls so lange bis das Facebook-Phone kommt.

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App-Killer Mountain Lion: Wie Apple Entwicklern den Garaus macht

Hallo! Ich war einmal eine tolle Mac-Anwendung. Praktisch und simpel, wurde ich nach ein paar Jahren steigender Popularität und zahlreichen Downloads zu einer wahrhaftigen Institution auf den meisten Apple-Computern. Viele konnten sich ihren Mac ohne mich kaum noch vorstellen. Doch dann erwischte es mich hart: OS X Mountain Lion erschien und ich war so gut wie tot.

Ich wurde „gesherlocked“. Ja, es gibt sogar einen festen Begriff für das, was Apple seit Jahren mit mir und meinesgleichen tut. Nämlich Funktionen schanghaien, die von Dritt-Entwicklern lange Zeit erfolgreich auf der Plattform angeboten wurden. Angefangen hat es, zumindest unter dieser Bezeichnung, im Jahre 2002.

Watson war bis zu dieser Zeit eines der populärsten Such-Programme für Inhalte aus dem weltweiten Internetz. Doch dann kam Apples eigene Anwendung namens Sherlock in der Version 3 heraus. „Danke Watson, sie dürfen gehen“, hieß es plötzlich. Für viele Fans der nützlichen Software aus dem Hause Karelia ein frecher Diebstahl am helllichten Tage.

Von diesem Zeitpunkt an hieß es also, Apple habe mal wieder „gesherlocked“, wenn eine weit verbreitete App durch Kernfunktionen des Betriebssystems ersetzt wurde. Was OS X Mountain Lion angeht, das seit dieser Woche im Mac App Store erhältlich ist, dürften gleich mehrere meiner Freunde einen heftigen Schlag erlitten haben.

Als aller erstes fällt einem dabei Growl ein. Die sanften Benachrichtigungen über Neuigkeiten aus System und Programmen haben Viele schon seit Jahren lieb gewonnen. Es ist noch nicht lange her, da verlegten die Entwickler Growl in den Mac App Store, um ihre Kosten decken zu können. Mit einer zunehmenden Verbreitung von OS X Mountain Lion wird das trotz kommerzieller Verbreitung auf einem äußerst effizienten Vertriebsweg noch schwieriger werden.

Warum? Nun, das arme Growl wurde mit der Mitteilungszentrale in Mountain Lion quasi obsolet, nutzlos und ging jeder Daseinsberechtigung verlustig! Mit zwei Fingern schnippt Apple eine treue App in den Abgrund der Vergessenheit.

Das nächste Opfer: To-Do-Apps. Spätestens seit der WWDC-Keynote Anfang Juni ist klar, dass Desktop-Rechner immer mehr Funktionen aus der Smartphone-Welt bekommen. iOS wird OS X — ein Bisschen jedenfalls. Unweigerlich haben es auch die „Erinnerungen“ auf den Mac geschafft. Wie auf iPhone und iPad kann man sich mir nichts, dir nichts zeit- oder ortsabhängig an wichtige Aufgaben erinnern lassen.

Tolle Sache, nur wer geht im Mac App Store oder anderswo auf die Pirsch und sucht nach To-Do-Listen, wenn es bereits eine gibt? Dazu noch eine, die dank iCloud mit allen iOS-Geräten synchron gehalten wird.

Die Liste meiner vom Aussterben bedrohten Artgenossen ist lang. iMessage macht es den Mobilfunkanbietern schwer, sich über SMS den enormen Datenverbrauch aktueller Smartphones quer zu finanzieren und mit den „Nachrichten“ in OS X 10.8 wird das sicherlich nicht einfacher. Die Diktier-Funktion („Siri light“) schasst Programme wie Dragon Dictate von Nuance.

Aber das letzte Wort ist noch nicht gesprochen. Jetzt liegt es an uns, den Programmen und ihren Entwicklern, über die Standard-Funktionen des Betriebssystems hinauszuwachsen! Wir müssen Funktionen erweitern, Bedienungen optimieren und vielleicht an der einen oder anderen Stelle in den sauren Rabattapfel beißen. Was bleibt uns anderes übrig?

Jedenfalls ist das immer noch besser, als gesherlocked in irgendeinem verlassenen Software-Verzeichnis zu enden.

(Bild: Flickr, Autor: ingridtaylar; veröffentlicht unter CC BY 2.0)

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Guter Start für OS X Mountain Lion

Auch wenn Apple in diesem Jahr bislang keine Erfolgsmeldungen des neuen OS X per Pressemitteilung verschickt hat, scheint die Verbreitung der neuesten Raubkatze aus Cupertino sehr gut zu verlaufen. Laut dem Web-Tracking-Unternehmen Chitika soll Mountain Lion bereits 3 Prozent des weltweiten Mac-Datenverkehrs im Web ausmachen.

Wie AllThingsD von Chitika erfahren hat, wurde OS X Mountain Lion in den vergangenen 48 Stunden bereits rund 2,11 Millionen Mal heruntergeladen.


(Bild: Chitika)

Wie viele von den Nutzern das Update gekauft haben ist allerdings unbekannt, da Apple – trotz aller Verspätungen und Probleme – ein kostenloses Update-Programm angeboten hat. Die dazugehörigen Coupons treffen mittlerweile auch langsam bei den Kunden ein.

Im Gegensatz zum vergangenen Jahr verschickte Apple bislang keine Pressemitteilung, die Rückschlüsse auf die Verbreitung von Mountain Lion zulässt.

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OS X Mountain Lion: The Good, The Bad, The Ugly

Die vergangene Woche wurde überschattet von der Vorstellung von Apples neuestem Betriebssystem, OS X Mountain Lion. Nachdem Apple den Verkaufsstart am Mittwoch, im Rahmen der Quartalszahlen am Dienstag, bekannt gab, dauerte es nicht lange bis sich die ersten Schwierigkeiten zeigten – weniger mit dem OS selbst, vielmehr mit der Verteilung über den Mac App Store.

The Good

Hervorzuheben an Mountain Lion ist, dass Apple es geschafft hat, den Start ohne große Probleme mit dem Betriebssystem selbst über die Bühne zu bringen. Auch wichtige Software-Hersteller wie Adobe oder Microsoft gaben binnen weniger Stunden grünes Licht für ihre wichtigen Anwendungen.

Beide Unternehmen konnten keine bekannten Probleme berichten. Ein wichtiger Hinweis war der auf Gatekeeper, Apples neuem Sicherheitsfeature, das die Software der Unternehmen ausbremsen könnte. Um die aktuellsten Versionen zu erhalten wird allerdings dazu geraten, die automatischen Updates zu aktivieren.

Aber auch hausgemachte Probleme blieben bislang aus. Das mag daran liegen, dass Apple im Vergleich zu Lion mit Mountain Lion einen eher kleinen Schritt nach vorne gemacht hat. Der Sprung der Raubkatze von Snow Leopard zu Lion war weiter, als er es mit der seit Mittwoch erhältlichen OS-X-Version ist.

Und dennoch muss sich der Anwender mit neuen Features bekannt machen. Eine der offensichtlichsten Änderungen ist das nun fast omnipräsente iCloud, welches viele positive aber sicherlich auch gleich viele negative Aspekte mit sich bringt.

Eine der wichtigsten Verbesserungen sind die überall verfügbaren Dokumente. Wechselt man vom Mac zum iOS-Gerät oder zwischen verschiedenen Macs, sind alle Dokumente in der Regel binnen weniger Sekunden überall auf dem neuesten Stand. Diese Fähigkeiten demonstriert Apple den interessierten Kunden seit vergangenem Mittwoch in seinen Apple Stores am Beispiel MacBook Air, iPhone und der iWork-Integration.

Probleme bereitet die iCloud-Integration jedoch, wenn man beispielsweise an einem Projekt arbeitet, welches nicht nur Dokumente eines Typs enthält. Zwar kann man via Drag und Drop jeden Dateityp in das Silo einer Anwendung kopieren. Ob die jeweilige Anwendung die Dateien dann jedoch auch öffnen kann, wird nicht geprüft. Auch die einfache Zusammenarbeit mit anderen Nutzern erlaubt iCloud weiterhin nicht, hier haben beispielsweise die Web-Anwendungen von Google die Nase weit vorn.

Vom langjährigen OS-X-Nutzer verlangen die Änderungen von iCloud eine Anpassung an die neue Art und Weise wie Dokumente verwaltet werden. Dass jede Anwendung ihren eigenen, geschlossenen Bereich zur Ablage von Dokumenten hat, bedarf einer Neustrukturierung im Gehirn des Nutzers.

Wer sich partout nicht mit den iCloud-Funktionen anfreunden kann oder seine Dokumente schlichtweg nicht in der Cloud speichern will, kann die Funktionen auch einfach ignorieren und den altbekannten Weg nutzen. Insgesamt sieht man jedoch mit Mountain Lion wieder einmal, wie sehr sich iCloud seit der Vorstellung vor nur knapp einem Jahr entwickelt hat.

The Bad

Weniger glorreich verlief die eigentliche Verteilung der Software an die Nutzer. Während Probleme beim Download, wie langsame Datenübertragungen, nicht wirklich überraschend sind, mussten sich vor allem Mac-Neukunden in Geduld üben.

Die versprochenen Codes, die den kostenlosen Download von Mountain Lion erlauben sollten, trafen bei vielen Usern entweder nur mit tagelanger Verspätung und/oder in falscher beziehungsweise nicht funktionierender Form ein. Was das konkrete Problem war, wird möglicherweise für immer ein Geheimnis bleiben.

Ein weitere unschöne, wenn auch nicht so dringende Vernachlässigung, betrifft die Power Nap. Dieses Feature ist nämlich bislang nur auf wenigen Macs, konkret dem MacBook Air, ab Modelljahr Mitte 2011, und dem Retina MacBook Pro verfügbar. Ähnlich sah es im vergangenen Jahr mit der Internet Wiederherstellung aus, die mit OS X Lion eingeführt wurde. Damals gab es jedoch keinen so großen Aufschrei, was daran liegen könnte, dass nur wenige Nutzer die Funktion jemals zu Gesicht bekommen haben.

Bei Power Nap sieht es jedoch anders aus. Die aufgebohrte DarkWake-Funktion, die seit Snow Leopard in OS X enthalten ist, bekommt Features, die der Anwender direkt zu Gesicht bekommt. Es darf darüber gestreitet werden, ob Funktionen, wie das Herunterladen von Mails im zugeklappten Zustand, ein Grund sind, sich über das Fehlen eben dieser aufzuregen. Eine gewisse Enttäuschung ist jedoch durchaus verständlich, wenn das frisch erworbene MacBook Pro (ohne Retina-Display, aber mit SSD) diese Funktion nicht beherrscht.

The Ugly

Wenn es Nachholbedarf in Mountain Lion gibt, ist dieser ganz besondern bei der Messages-Implementation zu suchen, welche eigentlich die Kommunikation zwischen iOS- und Mac-Nutzern vereinfachen soll. Zwar hat sich seit den ersten Beta-Tagen der Nachrichten-App einiges gebessert, die Probleme sind jedoch weiterhin tagtäglich an der Oberfläche zu sehen.

Neben den nicht immer tadellos funktionierenden Benachrichtigungen, wenn man gleichzeitig iOS-Gerät und Mac – oder gar mehrere – nutzt, gehören vor allem auseinander gerissene oder unvollständige Unterhaltungen beim Wechsel zwischen den Geräten zur Tagesordnung. Manche Nachrichten erscheinen dafür doppelt – möglicherweise als Wiedergutmachung? Hin und wieder tauchen aber auch bereits lang vergessene Chats ohne jeglichen Grund aus dem Nichts im Nachrichtenfenster auf dem Mac auf.

Das Ganze ist umso tragischer, da man sich als iPhone-Nutzer am Mac sitzend schon jetzt über jede herkömmliche SMS ärgert, muss diese doch am Telefon beantwortet werden. Das Antworten mit einer richtigen Tastatur ist einfach bedeutend bequemer als auf dem kleinen Keyboard.

Messages ist und bleibt aber eine Baustelle, die sich Apple dringend zur Brust nehmen muss. Ob dies in Form von den zu erwartenden Minor-Releases geschehen wird, oder ob Apple dies durch Verbesserungen im eigenen Backend lösen kann, bleibt abzuwarten.

Noch nicht genug von Mountain Lion?

Wer sich bereits unseren Bericht zu OS X 10.8 Mountain Lion angesehen hat, aber noch nicht genug von der neuen Raubkatze gelesen hat, dem empfehle ich als Wochenendlektüre das Lesen der abendfüllenden Reviews von Matthew Panzarino für The Next Web und von John Siracusa für Ars Technica. John Siracusa hat in seinem Blog auch noch einige Notizen zu dem Review dokumentiert, die durchaus lesenswert sind.

Und sonst…

Wie Eingangs erwähnt, drehte sich in der Mac-Welt in den vergangenen Tagen alles um den Berglöwen. Neue Gerüchte zu nicht-extistenten iOS-Geräten oder Macs blieben weitgehend aus. Lediglich der vermeintlich neue Dock-Connector sorgte Webweit für erneute Diskussionen. Dafür gab es aber einen Blick in die Historie von iPhone und iPad – in Form von bislang ungesehenen Prototypen.

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Mountain Lion: Drei Millionen Downloads in vier Tagen

Erlaubten in der vergangenen Woche nur einige Hinweise von Chitika Rückschluss auf die Verkaufszahlen von OS X Mountain Lion, gibt es nun offizielle Zahlen von Apple.

Wie Apple in der Pressemitteilung schreibt, konnte man in den ersten vier Tagen nach dem Verkaufsstart im App Store drei Millionen Downloads des Berglöwen zählen. Phil Schiller, Apples Senior Vice President Worldwide Marketing, sagte zum Launch: “Nur ein Jahr nach der unglaublich erfolgreichen Einführung von Lion haben unsere Kunden Mountain Lion über drei Millionen Mal in gerade einmal vier Tagen heruntergeladen und es somit zu unserem erfolgreichsten Marktstart überhaupt gemacht”.

Die Vermutungen von Chitika vom vergangenen Freitag lagen bei geschätzten 2,11 Millionen Downloads. Wie die offiziellen Zahlen zeigen, war man damit nicht weit von der Realität entfernt. Dazu kommt, dass viele Kunden – nach langer Wartezeit – ihre kostenlosen Download-Codes erst am Freitag erhalten haben.

OS X Lion schaffte es im vergangenen Jahr innerhalb von 24 Stunden eine Million Downloads zu erreichen.

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Mountain Lion: Apple befragt Nutzer aufgrund gesunkener Akkulaufzeiten


Fast nach jeder Neuvorstellung eines Betriebssystems, egal ob iOS oder OS X, gibt es Berichte der Nutzer, dass die Akkulaufzeiten ihrer Geräte nach dem Update stark gefallen sind. Auch bei dem seit kurzem erhältlichen OS X Mountain Lion hat es anscheinend wieder einmal einige Benutzer getroffen.

Nach den Berichten in Apples Diskussionsforen hat sich Apple nun laut Ars Technica an die betroffenen Nutzer gewandt. Eine Begründung für die Probleme gibt es noch nicht, weshalb Apple nun einige Benutzer um die Aufzeichnung und Zusendung ihrer Logs gebeten hat.

Auch Chris Foresman von Ars Technica konnte eine kürzere Laufzeit bei seinem MacBook Air aus dem Jahr 2010 verzeichnen. Wurden unter Lion noch 4,5 Stunden berichtet, sind es unter Mountain Lion nur noch knapp 3,5 Stunden.

Habt ihr eine reduzierte Akkulaufzeit seit dem Upgrade auf Mountain Lion bemerkt oder ist alles wie zuvor?

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Mountain Lion: Drei Millionen Downloads in vier Tagen

Erlaubten in der vergangenen Woche nur einige Hinweise von Chitika Rückschluss auf die Verkaufszahlen von OS X Mountain Lion, gibt es nun offizielle Zahlen von Apple.

Wie Apple in der Pressemitteilung schreibt, konnte man in den ersten vier Tagen nach dem Verkaufsstart im App Store drei Millionen Downloads des Berglöwen zählen. Phil Schiller, Apples Senior Vice President Worldwide Marketing, sagte zum Launch: “Nur ein Jahr nach der unglaublich erfolgreichen Einführung von Lion haben unsere Kunden Mountain Lion über drei Millionen Mal in gerade einmal vier Tagen heruntergeladen und es somit zu unserem erfolgreichsten Marktstart überhaupt gemacht”.

Die Vermutungen von Chitika vom vergangenen Freitag lagen bei geschätzten 2,11 Millionen Downloads. Wie die offiziellen Zahlen zeigen, war man damit nicht weit von der Realität entfernt. Dazu kommt, dass viele Kunden – nach langer Wartezeit – ihre kostenlosen Download-Codes erst am Freitag erhalten haben.

OS X Lion schaffte es im vergangenen Jahr innerhalb von 24 Stunden eine Million Downloads zu erreichen.

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Mountain Lion: Deutlicher Rückgang bei Batterielaufzeit

Gestern benannten wir 10 Dinge, die wir in Mountain Lion vermissen. Als elften Punkt könnte man noch die vorher höhere Batterielaufzeit aufführen: Ein Test bestätigt, dass diese zumindest beim Retina-MacBook Pro deutlich nachgelassen hat. Auch andere MacBooks sollen betroffen sein.

Ars Technica ist ein Thread in Apples Diskussionsforum aufgefallen, in dem sich zahlreiche Benutzer über eine kürzere Batterielaufzeit seit der Installation von OS X Mountain Lion beklagen. Das Problem scheint recht viele Benutzer zu betreffen; der Thread umfasst mittlerweile fast 700 Beiträge.

Waleed Alzuhair von Ars Technica hat daraufhin die Batterielaufzeit seines MacBook Pro mit Retina Display genau beobachtet und konnte tatsächlich einen deutlichen Rückgang der Batterielaufzeit feststellen: Mit dem vorinstallierten OS X Lion hatte er regelmäßig eine Batterielaufzeit von knapp über acht Stunden erreicht, wenn er ausschließlich den integrierten Intel-Grafikchip HD4000 benutzte. Mit den gleichen Einstellungen lief das MacBook mit Mountain Lion nur knapp über fünf Stunden.

Das wäre ein Rückgang in Höhe von stolzen 38 Prozent. Alzuhair benutzte bei dem Tests diverse Apps, die er für seine tägliche Arbeit verwendet – darunter Safari, Chrome, Twitter, iChat, Colloquy, TextEdit, Photoshop, Skitch, Mail und Outlook. Die Display-Helligkeit war ungefähr auf die Hälfte der maximalen Helligkeit eingestellt. Die Prozessorauslastung habe jedoch selten über fünf Prozent gelegen.

Der Test entspreche nicht wissenschaftlichen Anforderungen, allerdings ist jedenfalls eine Tendenz feststellbar. Ein Benutzer des Apple-Diskussionsforums berichtete, dass Apple ihm gegenüber ein Software-Update angekündigt habe, das das Problem beheben soll – möglicherweise ist das schon mit OS X Mountain Lion 10.8.1 der Fall. Ars Technica konnte sich das von Apple aber nicht bestätigen lassen.

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Mountain Lion: Apple verteilt ersten Vorab-Build von Update 10.8.1 an Entwickler

Zum Wochenende hat Apple eine erste Vorab-Version von OS X Mountain Lion 10.8.1 an Entwickler verteilt. Was genau das vergleichsweise kleine Update an Neuerungen bringt, ist nicht bekannt, allerdings benennt Apple einige Bereiche, auf die sich die Entwickler konzentrieren sollen.

Der erste Entwickler-Vorab-Build von OS X Mountain Lion 10.8.1 trägt die Nummer 12B13. Der Download ist lediglich 38,54 Megabyte groß, nach der Installation nimmt das Betriebssystem 36,4 Megabyte an zusätzlichem Platz in Anspruch. Was sich im Vergleich zur Ausgangsversion des Betriebssystems verändert hat, verrät Apple nicht.

Allerdings berichtet das Unternehmen, dass es soweit keine bekannten Bugs im Update gibt. Apple bittet die Entwickler, ihre Tests auf die Implementierung von Microsofts Verzeichnisdienst Active Directory, Microsoft Exchange in der Mail.app, PAC-Proxies in Safari, SMB und USB zu konzentrieren. Entwickler, die ein Apple Thunderbolt Display besitzen, sollen Wi-Fi und Audio in Verbindung mit dem Display testen.

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OS X Mountain Lion: Apple kündigt baldige Tests von OS X 10.8.2 an

Noch bevor OS X Mountain Lion 10.8.1 verfügbar ist, kündigt Apple seinen Testern die nahende Testversion von 10.8.2 an.

Nachdem Apple vor rund einer Woche die Tests von OS X 10.8.1 durch die zahlenden Entwickler gestartet hat, folgte erst am vergangenen Freitag eine zweite Vorabversion. Doch noch bevor man das erste Updatepaket für OS X Mountain Lion an die breite Öffentlichkeit verteilt, will man nun laut 9to5Mac in Kürze mit den Tests von OS X Mountain Lion 10.8.2 beginnen.

Welche Updates Apple in dem zweiten Update-Paket unterbringen will, ist bislang nicht bekannt. MacRumors vermutet, dass es sich um tiefergreifende Patches handeln könnte, die ausführlichere Tests benötigen als beim nahenden 10.8.1.

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OS X 10.8.1 Mountain Lion veröffentlicht

OS X Mountain Lion 10.8
Apple hat vor wenigen Minuten ein Update für OS X Mountain Lion auf Version 10.8.1 veröffentlicht. Mit dem nur wenige Megabyte großen Update behebt Apple mehrheitlich kleinere Software-Fehler.

OS X 10.8.1 Changelog:

  • Der Migrationsassistent wird nicht mehr unerwartet beendet.
  • Die Kompatibilität beim Verbinden mit einem Microsoft-Exchange-Server in Mail wurde verbessert.
  • Audiosignale werden jetzt korrekt über einen Thunderbolt-Monitor wiedergegeben.
  • iMessages werden jetzt korrekt versendet.
  • Der Verbindungsaufbau zu einem SMB-Server mit langem Namen erfolgt jetzt korrekt.
  • Die Eingabe von Pinyin-Zeichen wurde verbessert.

OS X 10.8.1

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OS X Mountain Lion 10.8.2: Neuer Vorab-Build 12C35

Apple arbeitet weiter an OS X Mountain Lion 10.8.2. Mitglieder des exklusiven “AppleSeed”-Kreises – das sind von Apple für Beta-Tests ausgesuchte Kunden – können sich seit gestern einen neuen Build 12C35 herunterladen. Bei den Tests sollen sie sich unter anderem auf die Facebook-Integration in das Betriebssystem konzentrieren.

Apple bittet die AppleSeed-Tester ferner, sich in der neuen Version 10.8.2 von OS X Mountain Lion außerdem auf die Bereiche Nachrichten, Game Center, Safari und Erinnerungen zu konzentrieren. Bekannte Bugs gibt es laut Apple nicht. Insgesamt ist das Update 671 Megabyte groß.

Wann OS X Mountain Lion 10.8.2 erscheinen wird, ist noch nicht bekannt. Angesichts dessen, dass Apple Facebook gleichzeitig ins OS X als auch ins iOS integrieren wollen dürfte, erscheint eine parallele Veröffentlichung zu iOS 6 wahrscheinlich. Letzteres dürfte wiederum kurz nach der Präsentation des neuen iPhone erscheinen, die aller Voraussicht nach am 12. September stattfinden wird.

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Neuer Build von OS X Mountain Lion 10.8.2: Power Nap für MacBook Air 2010

Bei Apple registrierte Entwickler können einen neuen Build 12C50 des Updates 10.8.2 für OS X Mountain Lion herunterladen. Neben der Facebook-Integration gibt es weitere neue Features wie die Anbindung von “Nachrichten” an die iPhone-Telefonnummer und die Power-Nap-Funktion für das 2010er-MacBook Air.

Der neue Build 12C50 ist der erste von OS X Mountain Lion 10.8.2, den Apple mit einer Auflistung aller Neuerungen versieht – ein Zeichen dafür, dass es sich um den “fertigen” Build handeln könnte, den Apple bald für alle Benutzer veröffentlichen dürfte.

Bereits bekannt ist die Facebook-Integration: Benutzer können direkt aus dem Betriebssystem, Safari oder auch iPhoto heraus Bilder oder Links über Facebook teilen, Facebook-Benachrichtigungen erscheinen in der Mitteilungszentrale des OS X. Auch Apples Spiele-Plattform Game Center erhält eine Facebook-Anbindung.

Darüber hinaus können Benutzer eines 2010er-MacBook Air über die Integration der Power-Nap-Funktion freuen: Auch das im Herbst 2010 vorgestellte Modell kann nun in einem “Halb-Ruhezustand” Updates und Mails laden, iCloud-Daten synchronisieren, Time-Machine-Backups in Auftrag geben sowie einiges mehr. Wer ein iPhone besitzt, bekommt derweil eine direktere Anbindung der Nachrichten- und FaceTime-Apps: Diese empfangen jetzt auch Kurzmitteilungen beziehungsweise Video-Chat-Anrufe, die an die Handy-Nummer gehen.

Darüber hinaus gibt es einige kleinere Neuerungen: Aus Safari und Mail heraus lassen sich Passbook-Einträge für iOS-6-Geräte erstellen, es gibt neue geteilte Listen für Erinnerungen, die Diktierfunktion spricht weitere Sprachen – darunter Mandarin, Kantonesisch, Spanisch und Italienisch – sowie einiges mehr.

Auch hat Apple einige Probleme behoben: Beispielsweise lässt sich nun die Option wählen, dass das Ausgangs-Dokument beim Auswählen des “Sichern unter”-Befehls in seiner ursprünglich abgespeicherten Version verbleibt. Dass das nicht standardmäßig so ist, hat bei einigen Benutzern für Verwirrungen und Ärger gesorgt. Positiv ist außerdem, das die Version 10.8.2 des Betriebssystems offenbar wieder für eine gute Batterielaufzeit sorgt.

Auch abgesehen von der Tatsache, dass Apple erstmals die Neuerungen aufzählt, ist davon auszugehen, dass das Update in den nächsten Tagen erscheinen wird: Mit der Facebook-Integration zieht das Betriebssystem mit iOS 6 gleich, dessen finale Version Apple heute Abend im Rahmen des iPhone-5-Event vorstellen dürfte. Einige Tage später werden die Benutzer das iOS 6 dann herunterladen können; dann sollte auch OS X Mountain Lion 10.8.2 bereitstehen.

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OS X Mountain Lion 10.8.2: Neuer Vorab-Build 12C35

Apple arbeitet weiter an OS X Mountain Lion 10.8.2. Mitglieder des exklusiven “AppleSeed”-Kreises – das sind von Apple für Beta-Tests ausgesuchte Kunden – können sich seit gestern einen neuen Build 12C35 herunterladen. Bei den Tests sollen sie sich unter anderem auf die Facebook-Integration in das Betriebssystem konzentrieren.

Apple bittet die AppleSeed-Tester ferner, sich in der neuen Version 10.8.2 von OS X Mountain Lion außerdem auf die Bereiche Nachrichten, Game Center, Safari und Erinnerungen zu konzentrieren. Bekannte Bugs gibt es laut Apple nicht. Insgesamt ist das Update 671 Megabyte groß.

Wann OS X Mountain Lion 10.8.2 erscheinen wird, ist noch nicht bekannt. Angesichts dessen, dass Apple Facebook gleichzeitig ins OS X als auch ins iOS integrieren wollen dürfte, erscheint eine parallele Veröffentlichung zu iOS 6 wahrscheinlich. Letzteres dürfte wiederum kurz nach der Präsentation des neuen iPhone erscheinen, die aller Voraussicht nach am 12. September stattfinden wird.

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Mountain Lion: Baldiger Beta-Test von OS X 10.8.3

Mitte September veröffentlichte Apple die finale Version von OS X 10.8.2. Aktuellen Berichten zufolge hat das Unternehmen aus Cupertino erste Tester zum baldigen Beta-Test des nächsten Updates eingeladen.

AppleInsider berichtet, dass die Einladungen zum Beta-Test von OS X 10.8.3 am heutigen Mittwoch verschickt wurden. Welche Neuerungen das nächste Update enthalten wird, ist bislang nicht bekannt.

In der Regel kommen diese Einladungen nur wenige Tage vor dem Beginn der Tests, so dass man mit einer Veröffentlichung der Beta-Version Ende dieser oder Anfang nächster Woche rechnen kann.

Das letzte Update brachte einige größere Neuerungen, wie zum Beispiel die Facebook-Integration. OS X 10.8 Mountain Lion kann im zum Preis von 17,99 Euro gekauft und heruntergeladen werden.

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Mountain Lion: Entwickler können Beta von Update 10.8.3 herunterladen

Wie bereits zuvor von Apple angekündigt können bei Apple registrierte Entwickler jetzt einen Vorab-Build von OS X Mountain Lion 10.8.3 herunterladen. Der erste Entwickler-Build trägt die Nummer 12D32.

Apple hatte die Beta-Phase für OS X Mountain Lion 10.8.3 versehentlich zu früh angekündigt und Entwicklern dann mitgeteilt, dass dieser erst nach dem Thanksgiving-Wochenende folgen würde. Nachdem dieses nun verstrichen ist, können bei Apple registrierte Entwickler den Build 12D32 tatsächlich herunterladen.

Was Apple am Betriebssystem mit dem Update genau verbessert, verrät das Unternehmen noch nicht. Allerdings teilt es den Entwicklern mit, dass sie bei ihren Tests besonders auf die Bestandteile Game Center, AirPort, AirPlay und Grafiktreiber achten sollen, was dafür spricht, dass Apple hier Neuerungen vorgenommen hat.

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OS X Mountain Lion: Neue Entwicklerversion von OS X 10.8.3 verfügbar

Mit einer aktualisierten Version des kommenden OS X Mountain Lion 10.8.3 nähert sich Apple dem nächsten Update. Im Gegensatz zu den vorherigen Test-Versionen sind Apple nun auch keine Probleme mehr bekannt.

Wie 9to5Mac berichtet, sollen die testenden Entwickler vor allem eine Auge auf AirPlay, AirPort, Game Center, Safari und die Grafiktreiber haben. Die aus früheren Tests bekannten Grafikfehler, welche Apple bereits bekannt waren, gehören in der neuesten Build (12D43) der Vergangenheit an. Bekannte Probleme gibt es laut den Seed Notes aktuell nicht mehr.

Registrierte Entwickler, die bereits die früheren Ausgaben von OS X 10.8.3 getestet haben, können das Update wie gehabt direkt über den App Store installieren. Neue Tester müssen zunächst das OS X Software Update Seed Configuration Utility installieren, welches den Zugang zu den Beta-Versionen über den App Store ermöglicht.

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Mountain Lion 10.8.3 Build 12D54 veröffentlicht

Mountain Lion 10.8.3 build 12D54
Apple hat gestern Abend einen neuen Build 12D54 von Mountain Lion 10.8.3 für Entwickler veröffentlicht.

Schwerpunkte liegen bei diesem Build auf AirPlay, AirPort, Game Center, Grafikkartentreibern und Safari. Weiters bringt 12D54 bedeutende Änderungen bzw. Verbesserungen bei WiFi-Verbindungen mit.

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OS X Mountain Lion 10.8.3: Neuer Vorab-Build behebt “File:///”-Bug

Bei Apple registrierte Entwickler können sich nicht nur einen Vorab-Build von iOS 6.1.1, sondern auch einen neuen Build von OS X 10.8.3 herunterladen. Das Update soll jetzt auch den “File:///”-Bug beheben.

Der Build 12D65 ist mittlerweile schon der zehnte Beta-Build, den Apple von OS X Mountain Lion 10.8.3 an Entwickler verteilt hat. Den ersten gab’s im November 2012, den letzten hatte Apple vor einer Woche veröffentlicht. Weiterhin sollen die Beta-Tester sich auf die Bereiche AirPlay, AirPort, Game Center, Grafiktreiber und Safari konzentrieren.

Einige Entwickler teilten 9 to 5 Mac mit, dass der neue Vorab-Build den “File:///”-Bug behebt, über den seit dem Wochenende zahlreiche Medien berichteten: Wer diese Folge von Text und Zeichen in einem Programm in OS X Mountain Lion eingibt, bringt dieses in den meisten Fällen zum Abstürzen.

Es handelt sich dabei offenbar um einen Bug in den Data Detectors, die ein automatisches Erkennen von Daten, Orten und Kontaktdaten in Text erlauben. Mit dem Update 10.8.3 wird Apple das Problem aller Voraussicht nach also beheben.

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OS X 10.8.3 Mountain Lion: Neuer Build für Entwickler

Apple hat schon wieder einen neuen Build für das Mac-Betriebssystem OS X 10.8.3 Mountain Lion veröffentlicht, es trägt die Bezeichnung 12D76. Besondere Neuheiten dürfen wir nicht erwarten.

Registrierte Entwickler bekommen die Builds des Betriebssystems, um ihre Programme auf Kompatibilität zu testen und nicht zuletzt Apple beim Auffinden von Fehlern zu helfen. Mit der Veröffentlichung werden natürlich auch Neuerungen von OS X bekannt.

Der neue Build für Mountain Lion 10.8.3 dürfte sich allerdings nur leicht von dem Vorgänger unterscheiden. Die letzte Beta-Version von OS X hat Apple vor fünf Tagen veröffentlicht, der Fokus der Fehlersuche hat sich nicht verändert.

Allzu lange dürfte die neue, öffentliche Version von Mountain Lion nun nicht mehr auf sich warten lassen, so lange wie Apple daran arbeitet und die Builds in kurzen Abständen erscheinen. Ein Termin ist allerdings nicht bekannt.

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OS X Mountain Lion: Erster Vorab-Build von Version 10.8.4

Knapp zwei Wochen nach der Veröffentlichung von OS X 10.8.3 bahnt sich schon das nächste Update für OS X Mountain Lion an: Bei Apple registrierte Entwickler können sich seit der Nacht zum 2. April einen ersten Vorab-Build von OS X 10.8.4 herunterladen.

Der Beta-Build von OS X Mountain Lion 10.8.4 trägt den Namen 12E27, zuvor dürfte Apple bereits einige Builds intern getestet haben. Kleinere Versionsschritte bringen bei den Apple-Betriebssystemen selten neue Funktionen, sondern in erster Linie Fehlerbehebungen – so dass Apple auch noch keine Details zu Neuerungen des Updates verrät. Allerdings teilt das Unternehmen den Entwicklern mit, dass sie sich bei ihren Tests auf die Bereiche Wi-Fi, Grafiktreiber und Safari konzentrieren sollten – bei diesen Komponenten scheint es also Veränderungen zu geben.

Wann OS X 10.8.4 als fertige Version erscheinen wird, lässt sich nur schwer vorhersagen – bei der Version 10.8.3 hat es zwischen der Veröffentlichung des ersten Vorab-Builds bis zur fertigen Version dreieinhalb Monate gedauert.

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OS X Mountain Lion 10.8.5: Release vermutlich noch heute Abend

Einem Bericht zufolge könnte am heutigen Abend OS X Mountain Lion in Version 10.8.5 der Öffentlichkeit verfügbar gemacht werden. Mitarbeiter und Partner sollen das Update bereits erhalten haben.

Einem Bericht der Website AppleInsider zufolge könnte Apple noch heute Abend OS X Mountain Lion 10.8.5 der Öffentlichkeit bereitstellen. Das Update soll folgende Verbesserungen mit sich bringen:

  • Behoben: Nachrichten können aktuell teilweise nicht in der Mail-Anwendung angezeigten werden.
  • Eine verbesserte AFP-Übertragungsgeschwindigkeit über WiFi 802.11ac.
  • Behoben: Der Bildschirmschoner startet momentan teilweise nicht automatisch.
  • Eine verbesserte Xsan-Zuverlässigkeit.

Das Update soll 286 MB schwer und als Build “12F35″ gekennzeichnet sein. Jedem Mountain Lion-Nutzer ist der Versionssprung zu empfehlen. Nicht mehr lange und dann sollte auch OS X Mavericks der Öffentlichkeit bereitgestellt werden, hier werden aktuell fleißig Updates verteilt.

Quelle: AppleInsider

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OS X Mountain Lion: Apple veröffentlicht Update 10.8.5

Während Apple weiterhin fleißig an OS X Mavericks arbeitet gibt es auch noch einmal ein Update für OS X Mountain Lion: OS X 10.8.5 steht zum Download bereit.

Die Version 10.8.5 von OS X Mountain Lion bringt einige Fehlerbehebungen und Verbesserungen. Das Update behebt einen Fehler, der in der Mail.app dazu führte, dass diese Nachrichten nicht anzeigte. Ein weiterer, nun behobener Bug sorgte dafür, dass sich der Bildschirmschoner nicht automatisch einschaltete.

Außerdem hat sich die Verbindungsgeschwindigkeit bei Datenübertragungen über das Apple Filing Protocol in 802.11ac-Netzwerken verbessert. Hinzu kommen Verbesserungen der Xsan-Zuverlässigkeit, des Übertragens großer Dateien über Ethernet und der Anmeldung bei Open-Directory-Servern. Wer Smart Cards für Authentifizierungen benutzt, sollte nun kein Problem mehr haben, einzelne Systemeinstellungen freizuschalten.

Schließlich enthält OS X 10.8.5 auch das MacBook-Air-Software Update 1.0 für die jüngsten Modelle der dünnsten MacBooks. Benutzer von OS X Lion und Snow Leopard können sich derweil Sicherheits-Updates über die Softwareaktualisierung herunterladen.

Das Update auf OS X 10.8.5 ist knapp unter 300 Megabyte groß und sollte ebenfalls in der Softwareaktualisierung auftauchen.

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