Mac OS X 10.8 Mountain Lion

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Am 25. Juli 2012 wird OS X 10.8 Mountain Lion erscheinen. Das neue Betriebssystem für den Mac schneidet sich dabei noch eine Scheibe mehr von iOS ab und bringt unter anderem iMessage, Notizen, Erinnerungen und auch das Game Center auf den Desktop. Die Vorstellung des Berglöwen, im Rahmen unseres Themen-Spezials dieser Woche:

Insgesamt spricht Apple von über 100 neuen Funktionen, die der Nachfolger von OS X 10.7 Lion mitbringen soll. Zu den neuen Funktionen von OS X Mountain Lion gehören auch die bereits von iOS bekannte Mitteilungszentrale sowie Twitter-Integration und AirPlay.

Messages

iChat ist mit OS X 10.8 auch Geschichte und wird durch Messages ersetzt, eine Beta-Version für Lion steht ab sofort zum Download bereit.


Mac OS X 10.8 Mountain Lion bei GIGA Mac Tech (Folge 1), ab Minute 6:32.

OS X 10.12 oder macOS 11? Konzeptideen zum neuen Mac-System GIGA Bilderstrecke OS X 10.12 oder macOS 11? Konzeptideen zum neuen Mac-System

Gatekeeper

Ein neues Sicherheitsfeature namens Gatekeeper soll die Anwender vor schädlicher Software schützen und dem Nutzer vollständige Kontrolle über alle installierten Anwendungen geben.

Eine weitere Neuerung ist das Developer-ID-Programm. Apple gibt hier seinen registrierten Entwicklern ein Zertifikat, welches von Gatekeeper ausgewertet werden kann. OS X 10.8 lässt sich so konfigurieren, dass Software nur aus sicheren Quellen installiert werden kann. Dazu zählt natürlich auch der Mac App Store. Es gibt also drei Varianten:

  • Alle Software erlauben
  • Software aus dem Mac App Store und von registrierten Entwicklern erlauben
  • Nur Software aus dem Mac App Store erlauben

Standardmäßig wird aktuell die zweite Option gewählt. Diese Funktionen und der verwendete Standardwert dürften für einigen Diskussionsstoff sorgen. Ob Apple diese Option auch irgendwann von OS X nach iOS portieren wird?

Mitteilungszentrale

Wie iOS bekommt auch OS X nun die Unterstützung für Push-Mitteilungen. Um diese darzustellen wird 10.8 eine eigene Mitteilungszentrale bekommen. Es wird zwei verschiedene Arten der Darstellung geben: Hinweise und Banner. Beide ähneln den von iOS bekannten Varianten.

Die beliebte Zusatzsoftware Growl wurde mit OS X Mountain Lion quasi ge-Sherlock-ed. Die Banner-Nachrichten verhalten sich sehr ähnlich wie Growl-Benachrichtigungen und erscheinen für einige Sekunden oben rechts auf dem Desktop.

Nutzt man ein Trackpad kann man die Mitteilungszentrale entweder mit einem Wisch von rechts auf eben jenes aktivieren oder mit einem Klick auf den Menüpunkt in der Menüleiste. Darüber ist auch das Posten zu Twitter und später auch Facebook möglich.

Notizen, Erinnerungen und weitere iOS Apps

Um die Zusammenarbeit zwischen Mac und iOS-Gerät weiter zu verbessern, hat Apple die Apps auf dem Mac angepasst oder bietet einige erstmals in OS X an.

Völlig neu ist die App Erinnerungen, die sich – wie man es sich wünscht – mit der bekannten iOS-App synchronisiert. Gleiches gilt für das digitale Notizbuch, welches nun ebenfalls auf dem Mac eine neue Heimat gefunden hat. Die Notizen sind damit auch nicht mehr Bestandteil von Mail.

Die iOS-ifikation von OS X bringt darüberhinaus auch einheitliche Namen: iCal heisst nun Kalender, das Adressbuch wurde umgetauft in Kontakte.

AirPlay

Mit Hilfe von AirPlay kann nun der Mac-Desktop kabellos an einen Apple TV und damit an einen (großen) Fernseher oder einen Projektor übertragen werden. Nicht alle Macs unterstützten diese Funktion.

iCloud

Für die Synchronisation zwischen iOS-Geräten und dem Mac kommt auch in Mountain Lion iCloud zum Einsatz. Für das Einrichten von Mail, Kalender, Kontakten, Messages, FaceTime und Find My Mac genügt eine Apple ID.

Doch Apple nutzt die iCloud-Integration in Mountain Lion deutlich stärker als es noch die Apps in Lion oder die Apps in iOS taten. Ab sofort bietet der Speichern-Dialog neben der lokalen Festplatte auch eine Übersicht für die Dateien und Ordner in iCloud.

Die Darstellung ähnelt ein wenig die Springboard von iOS. Jede Dokument wird als großes Icon dargestellt. Zieht man ein Dokument auf ein anderes wird ein Ordner angelegt. Alles in der Optik wie man sie von iOS her kennt. Bereits existierende Dokumente können vom Mac in die iCloud gezogen werden und stehen ab sofort – Dropbox-ähnlich – auf allen Rechnern zur Verfügung.

Teilen von Inhalten

Wer einmal mit iOS gearbeitet hat, wird die Sharing-Funktion ins Herz geschlossen haben. Der kleine Pfeil, der zum Beispiel in Safari angezeigt wird und das einfache Teilen von der aktuell angezeigten Website ermöglicht, ist nun auch in OS X verfügbar.

Unterstützt werden in OS X 10.8 unter anderem Safari, Notizen, Erinnerungen, Photo Booth und iPhoto. Geteilt werden kann zum Beispiel via E-Mail, Messages, Twitter oder an Flickr und Vimeo.

Als integriertes soziales Netzwerk für OS X hat sich Apple für Twitter entschieden, Facebook soll später folgen.

Game Center

Apple war vor iOS kein Hersteller, der bekannt für die Spiele-Unterstützung war. Dies änderte sich mit der Vorstellung des iPhone, iPod touch und iPad. Mit iOS 4.0 kam dann das Game Center hinzu und ist seitdem die Informationszentrale für die eigenen Spiel-Erfolge.

Mit OS X Mountain Lion kommt diese Plattform nun auch auf den Mac und soll nicht nur Spiele zwischen Macs, sondern auch zwischen Mac und iOS ermöglichen.

Verfügbarkeit

Apple hat die finale Version für den 25. Juli 2012 angekündigt. Das Betriebssystem wird wie bei Lion über den vertrieben. Das Update soll 15,99 Euro kosten.

(Ursprüngliche Version des Artikels vom 16.02.2012, aktualisiert am 24.07.2012.)

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Weitere Themen: Apple

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Welche neuen Features hat OS X 10.8 Mountain Lion? Diktierfunktion, Facebook-Integration, Mitteilungszentrale, Unterstützung für Grafik-Chips und vieles mehr. Wir stellen die neuen Features im Detail vor.

Inhaltsverzeichnis

  1. 16.02.2012
    OS X Mountain Lion: iMessage für den Desktop
  2. 16.02.2012
    OS X Mountain Lion: Ältere Intel-Macs bleiben außen vor
  3. 16.02.2012
    Mac OS X Mountain Lion: Gatekeeper und digitale Signaturen für Mac-Apps
  4. 17.02.2012
    OS X Mountain Lion: Wovon wir uns verabschieden müssen
  5. 17.02.2012
    Mountain Lion im Bewegtbild: AirPlay und kleine Übersicht der neuen Features
  6. 17.02.2012
    Messages Beta: Retina-Grafiken gefunden, nach Beta nur noch für Mountain Lion?
  7. 19.02.2012
    Mountain Lion ausschließlich im Mac App Store
  8. 20.02.2012
    OS X Mountain Lion: Weniger X11 und Carbon, dafür mehr Cocoa
  9. 20.02.2012
    AirPlay-Mirroring in Mountain Lion nicht auf allen Macs lauffähig
  10. 21.02.2012
    OS X Mountain Lion: Warum Siri fehlt
  11. 22.02.2012
    Sandboxing: Entwickler haben bis zum 1. Juni Zeit
  12. 22.02.2012
    Mountain Lion: Warum werden einige Macs nicht mehr unterstützt?
  13. 22.02.2012
    Mountain Lion bringt Unterstützung für weitere Grafikchips
  14. 28.02.2012
    Gatekeeper: Entwickler können sich "Developer ID" bei Apple besorgen
  15. 17.03.2012
    OS X Mountain Lion: Entwicklervorschau mit Safari-Tab-Sync und Twitter
  16. 19.03.2012
    Mountain Lion: Positionsabhängige Erinnerungen in zweiter Beta
  17. 26.03.2012
    OS X Mountain Lion: Weitere Hinweise auf kommende HiDPI-Macs
  18. 02.04.2012
    OS-X-Statistik: 40 Prozent setzen auf Lion - Mac-Entwickler update-freudig
  19. 18.04.2012
    OS X 10.8 Mountain Lion: Apple veröffentlicht dritte Entwicklerversion
  20. 23.04.2012
    OS X Mountain Lion: Kommt Safari mit integriertem Passwortmanager?
  21. 25.04.2012
    OS X 10.8 Mountain Lion: Folge 2 - Erinnerungen
  22. 01.05.2012
    Apple drängt Entwickler zur Gatekeeper ID
  23. 02.05.2012
    OS X (Mountain) Lion: Neue Updates für Entwickler
  24. 04.05.2012
    OS X 10.8 Mountain Lion: Folge 3 - Teilfeld und Twitter
  25. 09.05.2012
    Mountain Lion: Apple beginnt mit Training für Support-Mitarbeiter
  26. 10.05.2012
    OS X 10.8 Mountain Lion: Folge 4 - Notizen
  27. 11.05.2012
    Mountain Lion: Was für ein Gratis-Update spricht
  28. 15.05.2012
    OS X 10.8 Mountain Lion: Folge 5 - Safari
  29. 16.05.2012
    OS X Mountain Lion: Apple veröffentlicht weiteres Update
  30. 17.05.2012
    Apple kündigt "Hardware-spezifische Neuerungen" für Mountain Lion an

OS X Mountain Lion: iMessage für den Desktop

iMessage für Mac
Mit der heute völlig überraschend vorgestellten neuen OS X Version 10.8, Codename Mountain Lion (Berglöwe), bringt Apple zahlreiche iOS-Features (zurück) auf den Mac.

Neben Erinnerungen- und Notizen-App, Twitter- und Game Center-Integration sowie AirPlay-Mirroring gehört auch das iMessage-Pendant für den Mac namens “Messages” ab diesem Sommer zum Standardfunktionsumfang.

Messages ersetzt das in die Jahre gekommene iChat und ermöglicht das kostenlose und unlimitierte Versenden und Empfangen von Kurznachrichten und MMS über das Internet an andere Nutzer von iOS 5, OS X Lion bzw. OS X Mountain Lion. Darüber hinaus jedoch bleibt die von iChat bekannte Kontaktliste erhalten, auch kann man weiterhin über das AIM-Netzwerk mit “Messages” chatten.

Über den neuen Share-Sheets-Button integriert sich Messages auch in zahlreiche OS X Mountain Lion Applikationen. So sollen beispielsweise Internet-Adressen, Notizen, Fotos, Videos, Kontakte und vieles Mehr über Messages geteilt werden können.

Schon im September letzten Jahres tauchten die ersten Hinweise auf, wonach Apple das von iOS 5 bekannte iMessage auch in OS X integrieren möchte. Die nun offensichtlich abgeschlossene Integration zeigt erneut Apples Bestrebung, sich und die User Stück für Stück von den Mobilfunkbetreibern “zu befreien”.

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OS X Mountain Lion: Ältere Intel-Macs bleiben außen vor

Nachdem Apple heute die erste Developer Preview von OS X Mountain Lion veröffentlicht hat, dürften jetzt die ersten Entwickler mit Schrecken feststellen, dass die ältere Hardware nicht mehr unterstützt wird.

Apples Liste der Systemvoraussetzungen führt das fort, was mit OS X Lion begonnen hat. Ein 64-Bit-System ist für den 64-Bit-Kernel von Mountain Lion notwendig. Ebenfalls nicht mehr unterstützt werden 32-Bit-Kernel-Extensions.

Die unterstützte Hardware reduziert sich in OS X 10.8 dadurch auf folgende Macs:

  • iMac (Mitte 2007 oder neuer)
  • MacBook (13 Zoll Aluminium, 2008), (13 Zoll, Anfang 2009 oder neuer)
  • MacBook Pro (13 Zoll, Mitte 2009 oder neuer), (15 Zoll, 2,4/2,2 GHz), (17 Zoll, Ende 2007 oder neuer)
  • MacBook Air (Anfang 2008 oder neuer)
  • Mac Mini (Anfang 2009 oder neuer)
  • Mac Pro (Anfang 2008 oder neuer)
  • Xserve (Anfang 2009)

Diese Liste gilt bis auf Weiteres für die Developer Preview, es darf aber davon ausgegangen werden, dass bis zur finalen Version von OS X 10.8 höchstwahrscheinlich keine ältere Hardware mehr hinzukommen wird.

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Mac OS X Mountain Lion: Gatekeeper und digitale Signaturen für Mac-Apps

Am Donnerstag schlich sich ein Berglöwe aus dem Gebüsch ans Licht der Öffentlichkeit. Apple stellte klammheimlich Informationen über Mac OS X 10.8, genannt Mountain Lion auf seine Internetseite. Unter den Neuerungen findet sich auch der „Gatekeeper“. Er wacht darüber, wo die Apps auf dem Mac herkommen.

Seit der Vorstellung des Mac App Store am 20. Oktober ging ein unruhiges Raunen durch die Reihen der Anwender, Beobachter und Entwickler. Manche fürchteten, Apple könnte seine Plattform „dicht machen“. Ähnlich wie auf dem iPhone wäre dann die Installation von Anwendungen, die nicht das Freigabeprozedere des eigenen App Store durchlaufen hätten, nur auf Umwegen möglich.

Doch die weitaus sinnvollere Lösung, so argumentierte Ende letzten Jahres zumindest der Entwickler Wil Shipley, wäre die Einführung digitaler Zertifikate für Entwickler außerhalb des App Store. Diese würden die jeweiligen Apps als „vertrauenswürdig“ identifizieren.

So arbeitet auch der Gatekeeper in OS X 10.8. Für den Endbenutzer handelt es sich hierbei lediglich um ein paar zusätzliche Einstellungsmöglichkeiten. In den Systemeinstellungen kann eine von drei Varianten gewählt werden. Entweder Apps dürfen nur aus dem Mac App Store, von überall her oder eben nur von „identifizierten Entwicklern“ installiert werden.

Wer möchte, kann also den eigenen Mac (oder den für die Familie, Kinder oder Angestellte) so konfigurieren, dass die Installation solcher Programme, die nicht aus dem Mac App Store stammen, nicht zugelassen wird.

Registrierte Mac-Entwickler können eine solche „Developer ID“ bei Apple beantragen und sicher stellen, dass das Vertrauen der Anwender in ihre Software gestärkt wird. Offenbar sind die Zertifikate kostenlos (abgesehen von den 79 Euro Gebühr pro Jahr für das Entwickler-Konto) und können via Xcode (mindestens 4.3) direkt heruntergeladen werden. Zusätzliche Voraussetzungen oder eine gesonderte Prüfung derjenigen Apps, für die Zertifikate ausgegeben werden, scheint es nicht zu geben.

So beschränkt sich die Kontrolle Apples über zertifizierte Apps auf ein nachträgliche Deaktivierung der Zertifikate, sollten die Programme negativ auffallen. Der Hersteller verspricht mit dem Gatekeeper also nicht „Du wirst nie wieder Malware herunterladen“, sondern vielmehr: „Sollte sich ein zertifiziertes Programm als Malware entpuppen, können wir es deaktiveren“ — also nachträglich den „Kill-Switch“ betätigen und das Zertifikat zurückziehen.

Wie OS-X-Entwickler uns mitteilten, gibt es schon jetzt eine Möglichkeit, den Gatekeeper zu testen. Hierzu wird lediglich die jüngste öffentliche Version von Mac OS X benötigt, nämlich 10.7.3. Im Terminal gibt man hier folgendes ein:

sudo spctl –enable

Hierauf folgt eine Abfrage des Administrator-Passworts. Über das Kommando

spctl –status

kann sichergestellt werden, dass der Gatekeeper auch läuft. In diesem Fall lautet die Ausgabe:

assessments enabled

Nun schickt man sich eine beliebige (entweder signierte oder unsignierte) Anwendung via Apple Mail um sie in Quarantäne zu schieben oder lädt sie auf einen Server und ruft sie via Safari ab. Versucht man sie zu öffnen, sollte der Gatekeeper entsprechend reagieren und sie entweder „hineinlassen“ oder blockieren. DMG-Dateien werden nicht direkt beim Mounten blockiert, sondern erst beim Öffnen des darin enthaltenen Programms.

Für viele Anwender bietet der Gatekeeper sicherlich ein großes Plus an Sicherheit. Gleichzeitig ist er ein weiterer Schritt hin zu einer Abschottung des Systems. Zwar besteht nach wie vor die Möglichkeit, OS X für Anwendungen ohne Zertifikat offen zu halten. Ganz so „schlimm“ wie in iOS ist es also nicht.

Doch einerseits wird durch die Zertifizierung ein starker Anreiz geschaffen, sich Apples Kontrolle zu unterwerfen. Andererseits scheint es, als wäre die Option „Nur Apps aus dem App Store oder von zertifizierten Entwicklern“ in den Systemeinstellungen standardmäßig ausgewählt.

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OS X Mountain Lion: Wovon wir uns verabschieden müssen

Viele sehen die schrittweise Annäherung von OS X an iOS mit gemischten Gefühlen. Und so dürfte auch OS X Mountain Lion für einige Kontroversen sorgen: Das, was vom iOS neu kommt, ersetzt zum Teil Altbewährtes auf dem Mac. Kein Zufall dürfte es sein, dass das Wort “Mac” komplett aus dem Namen verschwindet.

Schon das aktuelle Betriebssystem nennt Apple vielerorts nicht mehr “Mac OS X”, sondern nur “OS X Lion”. In Mountain Lion geht das Unternehmen allerdings noch einen Schritt weiter: Wer im Apple-Menü “Über diesen Mac” auswählt, sieht auch dort nicht mehr den Namen “Mac OS X – Version 10.x”, sondern eben nur noch “OS X – Version 10.8″. OS X und iOS werden sich also auch im Namen immer ähnlicher.

Mac-Benutzer müssen sich aber nicht nur von dem Namensbestandteil verabschieden. Apple hat das vom iOS bekannte iMessage mit Messages jetzt auch zum Bestandteil des Mac-Betriebssystems gemacht. Offenbar meint das Unternehmen, das mit Messages und FaceTime nun kein Bedarf mehr für die bekannte Chat-Software iChat besteht: Diese fehlt in Mountain Lion, allerdings ist Messages auch mit AIM- und Jabber-Accounts kompatibel.

Einen Abschied wird es auch von den Apps iCal und Adressbuch geben: Die Anwendungen “Kontakte” und “Kalender”, also quasi die Mac-Versionen der bisherigen iOS-Apps, ersetzen die bisherigen OS-X-Bestandteile. Die Softwareaktualisierung des Betriebssystems wandert derweil komplett in den Mac App Store – dort sollen Benutzer in Zukunft selbst kleinere Neuerungen wie Druckertreiber herunterladen.

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Mountain Lion im Bewegtbild: AirPlay und kleine Übersicht der neuen Features

Apples OS X Mountain Lion bringt einige neue interessante Funktionen mit, die vor allem Apple-TV-Besitzer erfreuen dürften. Doch wie sieht die Spiegelung des Mac auf dem Fernseher überhaupt aus und was hat Apple sonst noch am Berglöwen verändert?

In einem kurzen Video zeigen die Kollegen von Insanely Great Mac, wie sich Apple die AirPlay-Unterstützung in der gestern veröffentlichten Developer Preview von OS X 10.8 Mountain Lion vorstellt.

Beschrieben werden unter anderem die unterschiedlichen Möglichkeiten, die in der Regel höhere Auflösung des Macs an die maximale Auflösung des Apple TV anzupassen:

Wer sich hingegen einen allgemeinen Überblick im Schnelldurchlauf über die wichtigsten Neuerungen verschaffen will, wird im zwei Minuten langen Video von Cult of Mac fündig:

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Messages Beta: Retina-Grafiken gefunden, nach Beta nur noch für Mountain Lion?

Messages ist Apples iMessage-Implementation für die kommende OS-X-Version 10.8. Nun wurden in der Software erneut Grafiken entdeckt, die auf eine Retina- beziehungsweise HiDPI-Unterstützung von kommenden Macs hinweist. Darüber hinaus ist die Frage aufgekommen, ob Messages nach der Beta-Phase auch noch für Lion verfügbar sein wird.

Der Hinweis auf die HiDPI-Grafik, welche durch das bei Apple übliche “@2x”-Kürzel am Dateinamen zu erkennen ist, wurde von MacRumors entdeckt.

Diesmal ist es allerdings nicht der Dateiname selbst, sondern die Beschreibung des Bildes, welche in den Metadaten vorhanden ist. Das Kürzel findet sich in diversen Tiff-Dateien, die der Messages-Beta als Resourcen beiliegen.

Es wird vermutet, dass die Displays einer kommenden MacBook-Pro-Generation mit hochauflösenden 2.880 x 1.800 Pixeln ausgestattet werden. Aktuell sind unter anderem 1.440 x 900 Pixel beim 15″ MacBook Pro gängig. Apple hatte diese Vervierfachung der Pixel erstmals beim iPhone 4 mit dem Retina-Display angewandt. Schon in OS X Lion wurden des Öfteren Hinweise auf den HiDPI-Mode entdeckt.

Messages nach der Beta nicht mehr für Lion?

Ebenfalls in den Tiefen der Messages Beta haben die französischen Kollegen von Consomac eine für Lion-Nutzer möglicherweise traurige Zeichenkette entdeckt.

Wortwörtlich heißt es dort:

Thank you for participating in the Messages Beta program. With the inclusion of Messages in OS X Mountain Lion, the Messages Beta program has ended.

To continue using Messages, please visit the Mac App Store and purchase OS X Mountain Lion.

Mit anderen Worten: Sobald die Beta abgelaufen ist, wird es kein Messages mehr für andere OS-X-Versionen, mit Ausnahme von Mountain Lion, geben. Abhilfe schafft also nur noch das Upgrade auf das neue Betriebssystem. Da Messages aktuell aber nur eine Beta-Version ist, kann sich dies jedoch in den kommenden Wochen und Monaten sicherlich noch einmal ändern.

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Mountain Lion ausschließlich im Mac App Store

Bei der Veröffentlichung von Mac OS X Lion taten sich die meisten Apple-Kunden nicht schwer, das Upgrade über den Mac App Store, statt über einen physischen Datenträger zu installieren. Für Mac OS X Mountain Lion wird Cupertino deshalb ausschließlich auf direkte Downloads setzen.

Als Lion im vergangenen Jahr als Upgrade zur Verfügung stand, bot Apple neben einem Download im Mac App Store noch eine direkte Installation im Apple Store oder über einen käuflich zu erwerbenden USB-Stick an. Dabei war die Angst vor kritischen Kunden umsonst. “Es war ein interessanter Test, aber wie sich herausstellte, ist der App Store völlig ausreichend um das neue OS zu verbreiten”, zitiert die Seite Pocket-lint einen unbenannten Apple-Mitarbeiter.

Pocket-lint sieht es auch als bestätigt an, dass die im Sommer erwartete kommende Version des Betriebssystems ausschließlich im Mac App Store zur Verfügung stehen wird. Eine Vorschau auf Mountain Lion wurde am vergangenen Donnerstag als Entwickler-Version vorgestellt.

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OS X Mountain Lion: Weniger X11 und Carbon, dafür mehr Cocoa

Apple bewirbt OS X Mountain Lion damit, dass es einige weitere vom iOS bekannte Funktionen auf den Mac bringt. Aber auch im Unterbau des Betriebssystem hat sich was verändert: Mountain Lion bringt weniger X11 und Carbon, dafür wieder einmal mehr Cocoa.

Laut AppleInsider enthält Mountain Lion kein X11 mehr. Das “X Window System”, das Unix-Software im Mac OS X zu einer grafischen Benutzeroberfläche verhilft, bietet Apple auch nicht mehr als optionale Installation an. Stattdessen sollen sich Benutzer das Open-Source-Projekt “separat” besorgen, wobei Apple die Entwicklung des Projekts selbst weiter unterstützt. Eine ähnliche Herangehensweise gab es zuvor bei Java.

Außerdem wird Apple die verbliebenen Carbon-Programmierschnittstellen weitgehend aus dem Betriebssystem entfernen. Carbon erleichterte einst die parallele Entwicklung von Software für Mac OS 9 und Mac OS X und somit auch die Portierung hin zu Apples Unix-Betriebssystem. Das Gegenstück ist die OS-X-native Programmierschnittstelle Cocoa, auf die Apple spätestens seit dem Wechsel hin zum 64-Bit-Zeitalter ausschließlich setzt: 64-Bit-Anwendungen lassen sich für das Mac-Betriebssystem nur mit Cocoa, nicht aber mit Carbon entwickeln, worüber sich beispielsweise Adobe einst ärgerte.

Mittlerweile sind die wichtigen Mac-Anwendungen Cocoa-Apps, wobei auch Apple selbst mit iTunes lange Zeit hinterherhinkte. Die Zeit ist jetzt also reif für einen Wechsel zu einem reinen 64-Bit-Betriebssystem. Eine Ausnahme bleibt allerdings auch heute noch Microsofts Programmpaket Office, das auch in der Version 2011 weitgehend aus Carbon-Anwendungen besteht.

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AirPlay-Mirroring in Mountain Lion nicht auf allen Macs lauffähig

Eine der interessantesten Neuerungen in OS X Mountain Lion dürfte die von iOS bekannte AirPlay-Unterstützung im Zusammenspiel mit dem aktuellen Apple TV sein. Doch das Spiegeln der Inhalte vom Mac auf den Fernseher hat derzeit einige Limitierungen.

Wie 9to5Mac herausgefunden hat, ist die Nutzung der AirPlay-Fähigkeiten von Mountain Lion stark abhängig vom verwendeten Mac. Für Apple TV wird die aktuelle Apple-TV-Software beta 2 vorausgesetzt, die den Entwicklern seit einiger Zeit zur Verfügung steht.

Den Tests zufolge sollen ein MacBook Pro und MacBook Air mit Core i5- und i7-CPU keine Probleme mit der AirPlay-Funktion haben. Versucht man jedoch das AirPlay-Mirroring mit einem älteren MacBook Pro oder Mac mini zu verwenden, die noch mit einem Core 2 Duo ausgestattet sind, steht die Funktion nicht zur Verfügung. Mit einem 15″ MacBook Pro (Ende 2008, Core 2 Duo) konnten wir dies bestätigen.


(Bild: 9to5Mac)

Der Grund für die fehlende Unterstützung könnte ein H.264-Hardware-Encoder sein, der erst seit der zweiten Generation der Core-i3/5/7-Prozessoren direkt im Chip integriert ist. Eine offizielle Bestätigung dafür gibt es allerdings derzeit nicht.

Mountain Lion befindet sich derzeit noch in einer frühen Beta-Phase, es könnte sich im Laufe der kommenden Monate also noch etwas an der AirPlay-Unterstützung ändern.

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OS X Mountain Lion: Warum Siri fehlt

OS X Mountain Lion bringt viele bekannte Bestandteile des iOS wie Messages, Mitteilungszentrale und AirPlay auf den Mac. Doch ein Feature fehlt: Siri. Warum eigentlich?

Christina Bonnington fragt sich in einem Beitrag für den CNN-Blog Wired, warum Apple nicht den beliebten Spracherkennungs-Assistenten zu einem Teil des iOS gemacht hat. Bonnington nennt mehrere Gründe und bezieht sich dabei auch auf die Einschätzung des Forrester-Analysten Frank Gillett.

Zum einen sei da das Problem des Mikrofons: Zwar sei ein solches in MacBooks und iMacs integriert, allerdings liefere dies nicht mit dem iPhone 4S vergleichbare Ergebnisse: Um Nebengeräusche herauszufiltern verfügt das Apple-Handy bekanntlich über ein zweites Mikrofon. Die Rauschunterdrückung übernimmt außerdem ein spezieller Chip. Zwar ließe sich eine zuverlässige Spracherkennung auch mit einem an den Mac angeschlossenen Mikrofon ermöglichen, eine solche Lösung sei aber nicht Apple-typisch.

Ferner fehle dem Mac ein eingebauter GPS-Chip, der die positionsabhängigen Siri-Dienste unmöglich mache (wobei diese bisher ohnehin nur in den USA funktionieren). Auch setze Siri eine ständige Internet-Verbindung voraus, die mit einem Mac ohne eingebauten UMTS-Chip nicht immer garantiert sei. Schließlich stelle sich auch die Frage, ob man Siri auf einem Mac überhaupt brauche: Wer ohnehin eine Tastatur vor sich hat, verspüre nicht so oft das Bedürfnis, eine SMS zu diktieren oder eine Suchanfrage zu sprechen, statt sie zu tippen.

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Sandboxing: Entwickler haben bis zum 1. Juni Zeit

OS X Mountain Lion bringt mehr iOS ins OS X – was nicht nur für Begeisterung sorgt. Gerade in Sachen Mac-Anwendungen besteht die Sorge, dass Apple das OS X ähnlich wie das iOS abschotten könnte. Jetzt hat Apple zumindest die “Sandboxing”-Deadline im Mac App Store erneut nach hinten verschoben.

Schon als Apple Ende 2010 den Mac App Store vorstellte sorgte das bei vielen Mac-Benutzern für einen Schreck: Wird Apple das eigene Download-Portal eines Tages zum einzigen Software-Vertriebsweg machen, und werden Apps in ihrem Funktionsumfang nach Apples Vorstellungen beschränkt werden? Bis heute lässt sich Software auch außerhalb des Mac App Store installieren. Mit der “Gatekeeper”-Funktion des OS X Mountain Lion wird das aber nur möglich sein, wenn der Benutzer zunächst eine “Sperre” deaktiviert hat.

“Sandboxing” betrifft wiederum den eingeschränkten Funktionsumfang: Ähnlich wie im iOS sollen Apps innerhalb der Grenzen eines “Sandkasten” arbeiten, also nur einen bestimmten Umfang an Rechten benutzen. Vor allem Apps, die mit anderen Apps zusammenarbeiten oder auf das gesamte Dateisystem zugreifen können erfüllen diese Voraussetzungen nicht.

Mittelfristig soll “Sandboxing” im Mac App Store Pflicht werden, was zwar der Sicherheit zugute kommt, aber auch dazu führt, dass einige Apps in ihrer heutigen Form im Mac App Store nicht mehr erlaubt sein werden. Zumindest stehen einige Entwickler vor der großen Herausforderung, ihre Anwendungen anpassen zu müssen. Schon im November letzten Jahres hatte Apple den Entwicklern dafür mehr Zeit gegeben – bis zum 1. März diesen Jahres. Nun hat Apple die Deadline erneut verschoben: Die Entwickler haben nun bis zum 1. Juni Zeit.

So oder so werden sich Entwickler aber entschieden müssen, ob sie den Funktionsumfang ihrer Anwendungen beschränken oder sie eben außerhalb des Mac App Store vertreiben. Da Apple das Download-Portal zum zentralen Ort für Software machen möchte, könnte Letzteres aber für viele Entwickler eine unattraktive Lösung sein.

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Mountain Lion: Warum werden einige Macs nicht mehr unterstützt?

Bereits kurz nach der Veröffentlichung der Mountain Lion Developer Preview berichteten wir, dass eine Reihe älterer Intel-Macs nicht mehr unterstützt wird. Neben den 64-Bit-Fähigkeiten der Prozessoren, sind aber unter anderem auch Treiber und Grafikkarten dafür ausschlaggebend, ob der eigene Mac mit OS X Mountain Lion kompatibel sein wird.

Die Kollegen von Ars Technica haben sich die Liste der Hardware genauer angesehen und versucht herauszufinden, warum einige Macs von der neuen Raubkatze nicht mehr unterstützt werden.

Der Schnitt von Snow Leopard auf Lion war noch vergleichsweise klar, es wurden nur noch Intel-Macs mit 64-Bit-CPU unterstützt. Besaß man einen 64-Bit-Mac mit einem Core 2 Duo bekam man grünes Licht für die Lion-Installation. Dies ist bei der aktuellen Mountain-Lion-Preview nicht der Fall.

Neben dem Wegfall einiger früher Macs mit Core-2-Duo-Prozessoren spielen anscheinend auch der Grafikchip und der vorhandene Videospeicher eine wichtige Rolle. Die Neuerungen an OpenGL und OpenCL, welche das überarbeitete Grafiksystem von Mountain Lion ausmachen, steigern anscheinend die Anforderungen an die Hardware.

MacBook, MacBook Air und Mac mini

Der Berglöwe ist damit aktuell auf MacBook, MacBook Air und Mac mini nicht lauffähig, wenn diese nur eine integrierte Grafik in Form von Intels GMA 950 oder X3100 vorweisen können. Aktuellere Modelle mit NVIDIA 9400M, 320M oder Intel HD3000 sind hingegen kompatibel.

iMac

Beim iMac sieht es ebenfalls noch vergleichsweise einfach aus: Frühe Modelle mit Core 2 Duo, die noch weißes Plastik tragen und eine separate GPU mit 128 Megabyte VRAM besaßen, sind raus. Spätere Aluminium-iMacs mit Grafikspeicher ab 256 Megabyte bekommen hingegen derzeit die Freigabe für die Mountain-Lion-Installation.

MacBook Pro

Die Angelegenheit wird komplizierter beim MacBook Pro. Das 13-Zoll-Modell mit NVIDIA 9400M ist startklar für OS X 10.8. Beim 15″ und 17″ MacBook Pro scheint der Schnitt derzeit beim Wechsel zu den Modellen mit Intels Santa-Rosa-Chips zu sein, diese wurden Mitte 2007 vorgestellt. Sie besaßen unter anderem einen schnelleren Front-Side Bus (FSB). Auch hier gibt es zwar ein Modell mit nur 128 Megabyte VRAM, den Vermutungen von Ars Technica zufolge könnte jedoch der höher getaktete FSB Grund dafür sein, dass die Modelle von Mountain Lion unterstützt werden.

Mac Pro

Der Mac Pro ist wieder ein spezieller Fall. Alle Modelle bieten eine 64-Bit-CPU, einen schnellen Front-Side Bus und Grafikkarten mit mindestens 256 Megabyte Video-RAM. Ersten Vermutungen zufolge könnte das 32-Bit-EFI daran schuld sein, dass die frühen Mac Pros nicht unterstützt werden. Dies ließe sich theoretisch durch ein entsprechendes Update nachbessern. Ein weiterer Grund könnten fehlende 64-Bit-Treiber für die verwendeten Grafikkarten, namentlich NVIDIAs GeForce 7300 beziehungsweise ATI/AMD Radeon X1900, sein. Auch hier könnten Updates Besserung versprechen – es ist aber möglich, dass Apple seine Ressourcen lieber anderweitig nutzen will.

Finale System-Voraussetzungen noch offen

Gegenüber Ars Technica sagte ein Apple-Sprecher, dass die System-Voraussetzungen für Mountain Lion derzeit noch nicht final sind. Es besteht also Hoffnung, dass auch ältere Macs noch unterstützt werden. Auf der anderen Seite kann es aber auch gut sein, dass Apple noch weitere Modelle von der Liste kompatibler Macs streicht. Eine klare Linie, warum welche Macs nicht mehr kompatibel mit Mountain Lion sind, ist derzeit jedenfalls noch nicht zu erkennen.

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Mountain Lion bringt Unterstützung für weitere Grafikchips

Besonders diejenigen, die aus ihrem PC einen Hackintosh machen wollen oder gemacht haben, dürften sich über die folgende Meldung freuen: Mit Mountain Lion gibt es eine Reihe von Grafikchips, die nun ohne Modifikationen von der Developer Preview unterstützt werden.

Wie 9to5Mac berichtet, werden nun ohne Hacks oder sonstige Tricks ATIs Radeon HD 6950 und 6970 unterstützt. Darüber hinaus sollen auch NVIDIAs 5xx-Karten ohne weitere Modifikationen vom Betriebssystem erkannt werden. Speziell von der GTX 570 ist im tonymacx86-Forum die Rede.

In Beta-Versionen von OS X Lion 10.7.3 wurden im November Treiber für bislang noch nicht von Apple genutzte Grafikchips gefunden. Diese deuteten damals auf ein Update des Mac Pro hin. Erst in der vergangenen Woche gab es Gerüchte um den Einsatz von NVIDIA-Grafikkarten in einem künftigen Mac Pro.

Im Artikel von 9to5Mac findet sich ebenfalls ein Link auf die Anleitung von Robservatory, wie man Mountain Lion erfolgreich mittels * virtualisiert beziehungsweise die VMware Tools ohne Kernel Panic installiert.

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Gatekeeper: Entwickler können sich "Developer ID" bei Apple besorgen

Eine wichtige Neuerung in OS X 10.8 Mountain Lion ist “Gatekeeper”: Das Sicherheits-Tool lässt sich so konfigurieren, dass es nur Software aus dem Mac App Store oder zumindest von bei Apple gemeldeten Entwicklern zulässt. Für Letzteres können sich Entwickler nun eine “Developer ID” besorgen.

Gatekeeper ist nicht unumstritten: Viele Beobachter befürchten einen weiteren Schritt in eine Richtung, die OS X zu einem ähnlich abgeschotteten Betriebssystem wie das iOS macht. Als Standard-Einstellung lässt Gatekeeper tatsächlich nur solche Software zu, die aus dem Mac App Store stammt. Allerdings lässt sich diese Einstellung ohne Weiteres ändern, auf Wunsch lässt das Betriebssystem dann wieder die Installation beliebiger Anwendungen zu – oder eben nur solcher, die “von identifizierten Entwicklern” stammen.

Eine Liste dieser Entwickler möchte Apple nun erstellen, bevor Mountain Lion ab Sommer für Endbenutzer erhältlich ist. Das Unternehmen fordert Entwickler in Rundmails dazu auf, sich bei Apple eine “Developer ID” zu besorgen, was sowohl über eine Anforderungs-Funktion in * als auch über das Developer Certificate Utility möglich ist. So bleibt Entwicklern weiterhin die Möglichkeit, Software auch außerhalb des Mac App Store an Benutzer zu vertreiben, die ihrerseits nicht auf den Gatekeeper-Schutz verzichten möchten.

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OS X Mountain Lion: Entwicklervorschau mit Safari-Tab-Sync und Twitter

Mit über 100 neuen Funktionen wird Mac OS X 10.8 Mountain Lion in diesem Sommer auf den Markt kommen. Der Lion-Nachfolger wird sich weiter an das mobile Betriebssystem iOS annähern. Gestern veröffentlichte Apple die zweite Entwicklervorschau. 

Bei den neuen Funktionen in Mountain Lion wird es sich vor allem um die beliebten iOS-Features wie Messages, AirPlay, Game Center sowie die Mitteilungszentrale handeln. Mit dem gestrigen Release der Entwicklervorschau reihen sich weitere aktive Funktionen in die Liste ein.

So können Entwickler bereits die Einbindung von Twitter in die Nachrichtenzentrale testen. Zudem ist es (endlich) möglich, Safari Tabs über iCloud zu synchronisieren und die geöffneten Seiten auch auf anderen Geräten mit einem Klick auf das iCloud-Symbol neben der Adresszeile anzeigen zu lassen. Eine weitere Neuerung ist die Warnung vor dem Zugriff anderer Anwendungen, zum Beispiel Adium oder Sparrow, auf das Adressbuch.

Die zweite Version der Developer Preview steht für eingetragene Entwickler zum Download bereit. Diese erhalten über das Apple Developer Center einen Gutscheincode und können so die Vorschau laden. Die Liste der noch offenen Probleme und Fehler des neuen Betriebssystems ist derzeit noch überschaubar. Genug Arbeit dürfte es für Apple und seine Entwickler dennoch geben, um rechtzeitig bis zum Sommer ein frisches Betriebssystem liefern zu können. Mountain Lion wird erstmalig ausschließlich über den Mac App Store zu kaufen sein.

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Mountain Lion: Positionsabhängige Erinnerungen in zweiter Beta

Die “Erinnerungen”-App des iOS 5 bietet nicht nur die Möglichkeit, sich zu einer bestimmten Zeit an etwas erinnern zu lassen. Das iPhone oder iPad kann sich auch automatisch an einem bestimmten Ort melden. Mit der zweiten Mountain-Lion-Beta ist das auch auf einem Mac möglich.

Immerhin sind die meisten Macs heutzutage MacBooks, die sich ebenfalls an vielen verschiedenen Orten einsetzen lassen – und die mit Hilfe einer Internet-Verbindung auch zumindest ihre ungefähre Position feststellen können. In der “Erinnerungen”-App des zukünftigen Mac-Betriebssystems können Benutzer ebenso wie auf einem iPhone oder iPad einen Eintrag erstellen, an den der Mac an einem bestimmten Ort erinnern soll.

Über iCloud lassen sich die Einträge dann mit dieser Option mit einem iOS-Gerät synchronisieren, so dass alle Geräte automatisch Bescheid wissen, dass sie sich an dem jeweiligen Ort melden sollen.

Mountain Lion ist die neue Version 10.8 des Mac-Betriebssystems OS X, die im Sommer erscheinen soll. Neben “Erinnerungen” bringt Mountain Lion einige weitere vom iOS bekannte Elemente wie Messages, Mitteilungszentrale oder Notizen mit sich. Bei Apple registrierte Entwickler können seit dem Wochenende eine neue Beta-Version herunterladen.

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OS X Mountain Lion: Weitere Hinweise auf kommende HiDPI-Macs

Die Spatzen pfeifen es seit Monaten von den Dächern: Apple rüstet seine Apps mit hochauflösenden Grafiken aus, die für den Einsatz im HiDPI-Modus angepasst wurden. Dies deutet wiederum daraufhin, dass Apple noch in diesem Jahr erste Macs mit Retina-Display vorstellen wird.

Wie Ars Technica berichtet, sind die Fortschritte diesmal in der Messages-App aufgefallen, die Apple in der zweiten Entwickler-Vorschau von Mountain Lion mitgeliefert hat. Hier werden fälschlicherweise die @2x-Varianten der Grafiken angezeigt:


(Bild: Ars Technica)

Bereits in den vergangenen Wochen und Monaten waren die hochauflösenden Grafiken in diversen Teilen von Lion und Mountain Lion aufgefallen. Passend dazu gab es wiederholt Gerüchte um die Produktion der für den HiDPI-Modus erforderlichen Displays. Diese sollen beispielsweise 2.880×1.800 Pixel auf einem 15-Zoll-Panel bieten.

Einen ersten Blick auf den HiDPI-Modus wird die Anpassung von AirDisplay für das neue iPad erlauben. Mit Hilfe von AirDisplay kann der Bildschirm des Mac kabellos auf iOS-Geräte erweitert werden. Wann diese Update jedoch erscheinen wird, ist weiterhin unbekannt.

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OS-X-Statistik: 40 Prozent setzen auf Lion - Mac-Entwickler update-freudig

Während Microsoft in der Vergangenheit öfters Probleme hatte, ein neues Betriebssystem an den Mann zu bringen, sind Mac-Benutzer in der Regel recht Update-freudig. Neue Zahlen bestätigen das: Fast 40 Prozent aller Macs, die im Web unterwegs sind, sollen mittlerweile eine OS-X-Lion-Installation haben. Und Entwickler probieren vergleichsweise häufig das neue OS X Mountain Lion aus.

Die Website Netmarketshare analysiert die Daten der Besucher zahlreicher Websites, um zu erfahren, mit welchen Browsern oder Betriebssystemen sie unterwegs sind.

Beim Mac spricht ein klarer Trend für OS X Lion: 39,60 Prozent aller Mac-Benutzer waren im März 2012 mit der Version 10.7 von Apples Desktop-Betriebssystem unterwegs. Im Februar waren es noch 38,94, im Januar 34,16 Prozent. Lion dürfte den Vorgänger Snow Leopard in naher Zukunft überholen: Die Version 10.6 des Betriebssystems lag im März mit 42,6 Prozent unter allen Mac-OS-Versionen noch an der Spitze.

Das Online-Werbe-Netzwerk Chitika hat derweil die Verbreitung der Vorab-Version von OS X Mountain Lion beobachtet. Die Version 10.8 des Mac OS soll im Sommer, also nur ein Jahr nach Lion erscheinen, bisher gibt es nur eine ausschließlich für Entwickler erhältliche Beta-Version. Eine Woche, nachdem Apple diese veröffentlichte, sollen 0,06 Prozent aller Mac-Benutzer mit Mountain Lion unterwegs gewesen sein.

Der Wert erscheint nur auf den ersten Blick sehr niedrig: Eine Woche, nachdem Microsoft eine Entwicker-Version von Windows 8 veröffentlicht hatte, setzten nur 0,03 Prozent der Windows-Benutzer auf die zukünftige Version. Auch Mac-Entwickler scheinen also updatefreudiger zu sein.

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OS X 10.8 Mountain Lion: Apple veröffentlicht dritte Entwicklerversion

Nach rund einem Monat hat Apple heute die dritte Vorschau von OS X 10.8 Mountain Lion veröffentlicht.

Die Weiterentwicklung von Apples kommendem Desktop-Betriebssystem Mountain Lion geht stetig weiter. Fast im Monatrhythmus veröffentlicht der Hersteller neue Versionen für die zahlenden Entwickler.

Apple nennt unter anderem folgende Details in den Release Notes der neuen Version von OS X 10.8:

Known Issues

  • On systems with FileVault enabled, canceling the restart to the Mountain Lion Developer Preview 3 Installer may leave your system unable to present a password dialog at boot time. You can repair the problem by holding down command-R to boot to the Recovery OS and then using Disk Utility to unlock and Repair your volume.
  • Installing OS X 10.8 over 10.7.2 or earlier with FileVault turned on may fail
  • Pre-Lion FileVault user accounts are not supported in this Developer Preview
  • Some Apple menu items such as Restart may not work when a sandboxed app is in the foreground
  • iTunes no longer syncs Notes
  • Mail’s photo browser cannot access the iPhoto library
  • Back to My Mac doesn’t work for the first 5 minutes after rebooting
  • DVD Player may not launch after inserting a DVD on some systems
  • Most help topics are unavailable in this Developer Preview
  • In the Recovery HD:
  • - Some icons may be missing
    - Network Utility’s Lookup pane does not work
    - Time Machine restoration via a AFP share does not work
    - Restoring from a Time Machine backup via AFP does not work

  • Migration from a Time Machine backup that excludes paths such as /System may yield an unusable system
  • Brightness settings may change unexpectedly after reboot
  • Display brightness may be dim after sleep or reboot
  • If Mail is hidden at logout time, it may not be correctly relaunched during a subsequent login but will appear to be running
  • Java applets may not work in Safari
  • QuickTime screen recordings may produce corrupted videos or cause an exception when run on machines with NVDIA graphics

Darüberhinaus nennt Apple noch einige Details zum Game Center, die speziell für Entwickler interessant sind. So ist etwa der gemeinsame Spielspaß zwischen iOS und OS X derzeit noch nicht aktiv.

Die neue Build ist Version 12A178q, der Vorgänger war 12A154q. Der Download über den Mac App Store ist rund 3,73 GB groß. OS X Mountain Lion soll nach aktueller Planung im Spätsommer erscheinen.

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OS X Mountain Lion: Kommt Safari mit integriertem Passwortmanager?

Mit der Vorstellung neuer Developer Previews von Safari und OS X Mountain Lion tauchen in regelmäßigen Abständen zwangsläufig auch immer wieder Hinweise auf neue Funktionen auf, die Apple in Zukunft für seine Software plant. Im aktuellen Fall sind es Textauszüge, die auf eine überarbeitete Passwortfunktion in Safari schließen lassen.

Die Texte in der Entwickler-Version von Safari 5.2 deuten auf eine deutliche Erweiterung des aktuell sehr rudimentären Passwort-Managements in Apples Browser hin. Neben der neuen Oberfläche, die schon jetzt in Safari 5.2 zur Darstellung aller gespeicherten Passwörter dient, gibt es auch Hinweise darauf, dass der Browser in einer kommenden Version auch bei der Wahl sicherer Passwörter helfen könnte.


Der bislang noch nicht im Browser auffindbare Text lautet wie folgt:

Safari can automatically suggest and remember unique, secure passwords for websites you choose.

Damit integriert Apple eine Funktion in den hauseigenen Browser, die man bislang in dieser Form nur von Passwort-Managern wie * kennt.

In Kombination mit der ebenfalls in der in Mountain Lion Developer Preview 2 vorgestellten Synchronisation der geöffneten Tabs via iCloud könnte Apple die gespeicherten Passwörter auch auf anderen Macs und iOS-Geräten wie iPad oder iPhone zugänglich machen. Ein weiterer Hinweis: Der in iCloud vorhandene Eintrag für die Synchronisation von “Bookmarks” wurde in Mountain Lion in “Safari” umgetauft.

(Bilder: MacRumors)

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OS X 10.8 Mountain Lion: Folge 2 - Erinnerungen

OS X 10.8 Mountain Lion ist Apples neues Betriebssystem für die Mac-Plattform. Bis zur weltweiten Entwicklerkonferenz im Juni stellen wir jede Woche eine Neuerung in Mountain Lion vor. Im zweiten Teil werfen wir einen Blick auf die neue Erinnerungen-Applikation.

Erinnerungen in OS X: Der iOS-Plattform zum Verwechseln ähnlich

OS X Mountain Lion übernimmt Applikationen und Funktionen, die Anwender bereits von ihren iOS-Geräten kennen: Die Erinnerungen-Applikation sieht ihrem Pendant auf iPhone und iPad zum verwechseln ähnlich. Das liegt auch an neuen Bedienelementen, die es in OS X in dieser Form bislang nicht gab.

Apples iCloud gleicht Erinnerungen auf dem Mac mit den iOS-Geräten des Anwenders ab. Wer sich also am heimischen Mac eine Einkaufsliste schreibt, hat sie auch auf seinem iPhone im Supermarkt dabei.

„Erinnerungen“ arbeitet mit der neuen Mitteilungszentrale in OS X zusammen. Sind Einträge mit einem Datum und einer Uhrzeit oder einem Ort verknüpft, meldet sich Applikation über die Mitteilungszentrale zu Wort. Mehr dazu liest und seht ihr in der ersten Folge unserer Mountain Lion-Serie.

Ausblick
Im dritten Teil sehen wir uns das systemweite „Teilfeld“ einmal genauer an. Diese Schaltfläche soll dabei helfen, Inhalte beispielsweise via E-Mail oder iMessage, aber auch per Twitter schnell mit anderen zu teilen.

Bildquelle Video-Teaser: Flickr, Autor: jurvetson, veröffentlicht unter CC BY 2.0.

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Apple drängt Entwickler zur Gatekeeper ID

Eine der wichtigsten Neuerungen in Mac OS X 10.8 Mountain Lion ist das Sicherheits-Tool Gatekeeper, auf das sich vor allem Entwickler einstellen müssen. In einer Email an registrierte Developer beginnt Apple schon jetzt mit den Vorbereitungen für einen gelungenen Übergang. 

Gatekeeper sorgt in seiner Standardeinstellung dafür, dass auf dem System nur solche Software installiert werden kann, die über den Mac App Store geladen wurde. Zwar lässt sich dieser Sicherheitsmechanismus manuell ändern, dennoch wurde vermehrt die Abschottungswirkung von Gatekeeper kritisiert. Andererseits lässt sich so natürlich die versehentliche Installation von Malware auf dem Rechner verhindern.

In einer Rundmail an alle im Developer-Programm registrierten Entwickler fordert Apple schon jetzt dazu auf, einen Antrag auf eine so genannte Developer ID zu stellen. Zudem erhalten die Entwickler Informationen über den technischen Ablauf der Signatur von Programmen und deren Überprüfung. Wie der Code-Signing-Guide erklärt, stehen das Developer Certificate Utility sowie XCode zur Verfügung, um eine Signatur zu erhalten.

Nach einer ersten Aufforderung im Februar drängt Apple in der gestrigen Email nachdrücklich darauf, sich eine Developer ID zu besorgen. Hintergrund ist der für den Sommer erwartete und damit kurz bevorstehende Start des neuen Betriebssystems Mac OS X 10.8 Mountain Lion.

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OS X (Mountain) Lion: Neue Updates für Entwickler

Bei Apple registrierte Entwickler können neue Downloads starten: Apple hat zum einen ein Update für die dritte Vorschau-Version von OS X Mountain Lion veröffentlicht. Außerdem gibt es einen neuen Build von OS X Lion 10.7.4 sowie eine neue Vorschau-Version 4 von Xcode 4.4.

Über das 1,45 Gigabyte große Update für die dritte Vorschau-Version von OS X Mountain Lion – es handelt sich nicht um eine vierte Developer Preview – ist noch nicht viel bekannt: Apple nennt selbst keine Neuerungen.

Leser von 9 to 5 Mac haben aber bereits eine neue Funktion für die Mitteilungszentrale des Betriebssystems entdeckt: Diese hat nun eine “Nicht stören”-Funktion (“Do Not Disturb”), mit der sich Mitteilungen vorübergehend deaktivieren lassen. Wenn den Entwicklern unter unseren Lesern weitere Neuerungen auffallen sollten, wäre es nett, wenn sie uns das über die Kommentar-Funktion unterhalb dieses Artikels mitteilen würden.

Der neue Build 11E53 von OS X Lion 10.7.4 ist wiederum nur ein einziger Schritt vom Build 11E52 aus der letzten Woche. In der Woche davor erschien der Build 11E46. Dass sich die Zahl der Zwischenschritte verringert, ist oft ein Zeichen dafür, dass sich eine Vorab-Version ihrer Fertigstellung nähert – OS X Lion 10.7.4 könnte also bald für alle Lion-Benutzer zur Verfügung stehen. Ohnehin erklärt Apple schon seit einiger Zeit, dass es keine bekannten 10.7.4-Bugs mehr gebe.

Zur vierten Developer Preview von Xcode 4.4 ist nichts Genaueres bekannt. Voraussetzung für die neue Version der Apple-Entwickler-Tools ist eine Installation von Lion oder Mountain Lion.

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OS X 10.8 Mountain Lion: Folge 3 - Teilfeld und Twitter

OS X 10.8 Mountain Lion ist Apples neues Betriebssystem für die Mac-Plattform. Bis zur weltweiten Entwicklerkonferenz im Juni stellen wir jede Woche eine Neuerung in Mountain Lion vor. Das systemweite Teilfeld und die Twitter-Integration stehen diesmal im Rampenlicht.

Teilfeld in OS X: Sharing-Hilfe für Desktop-Macs und Macbooks

Apples iOS-Plattform hat unter den Anwendern eine regelrechte Sharing-Mentalität hervorgerufen. Das liegt nicht zuletzt an unzähligen Apps, die zur Content-Erzeugung dienen. Egal ob Zeichen-, Kamera- oder Musik-Applikationen, Inhalte will man an Freunde versenden oder anderen Diensten bereitstellen. Das Teilfeld  soll es Anwendern unter OS X 10.8 Mountain Lion erleichtern, Inhalte zu teilen, weiterzuleiten oder auf Online-Plattformen bereitzustellen.

twitter konfigurieren

Nur wenige Schritte sind nötig, um den eigenen twitter-Account in OS X Mountain Lion zu  konfigurieren. Anwender werden künftig im Bereich Mail, Kontakte & Kalender der Systemeinstellungen einen neuen Eintrag für twitter vorfinden. Nach einem Klick darauf lassen sich die Zugangsdaten des twitter-Accounts eingeben. Auch flickr- und vimeo-Konten wird man auf diese Weise konfigurieren können.

Rückblick
Die systemweite Mitteilungszentrale für Benachrichtigungen aller Art machte den Anfang in unserer Screencast-Serie zu OS X Mountain Lion. Apples Antwort auf alle To-Do-Apps, die Applikation Erinnerungen, haben wir uns ebenfalls bereits angeschaut.

Ausblick
Im vierten Teil testen wir die Notiz-App auf Herz und Nieren. Sie ist, so scheint es, ein Eins-zu-eins-Klon ihres iOS-Pendants. Auf den zweiten Blick jedoch kann die Software mehr als man vielleicht denkt.

Bildquelle Video-Teaser: Flickr, Autor: jurvetson, veröffentlicht unter CC BY 2.0.

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Mountain Lion: Apple beginnt mit Training für Support-Mitarbeiter

OS X Mountain Lion könnte in nicht allzu ferner Zukunft im Mac App Store bereitstehen. Apple soll in diesen Tagen damit begonnen haben, Support-Mitarbeiter für die neue Version des Mac-Betriebssystems auszubilden. Das macht das Unternehmen üblicherweise erst kurz vor der geplanten Veröffentlichung.

AppleInsider zitiert eine anonyme Quelle, der zufolge Apple in diesen Tagen neue Mitarbeiter für das AppleCare-Team für Europa, den Nahen Osten und Afrika sucht. Diese sollen das Support-Team für Kunden von OS X Mountain Lion verstärken – wobei einige bestehende Mitarbeiter des Teams bereits mit dem Training begonnen haben sollen.

Die Website verweist darauf, dass sie diese Information nicht überprüfen könne, die Quelle sei aber in der Vergangenheit zuverlässig gewesen. Um zu vermeiden, dass Mitarbeiter Details ausplaudern, soll Apple entsprechende Trainings immer bis kurz vor der Veröffentlichung einer neuen OS-Version herauszögern. Denkbar ist daher, dass Apple OS X Mountain Lion zur Worldwide Developers Conference (WWDC) 2011 veröffentlicht, die vom 11. bis 15. Juni in San Francisco stattfindet.

Mountain Lion bringt dem Mac einige vom iOS bekannte Funktionen wie die Mitteilungszentrale, das an iMessage angebundene Messages, die Sicherheitsfunktion Gatekeeper sowie Mac-Versionen von iOS-Apps wie Notizen und Erinnerungen. Auch lässt sich das Bild eines Mac-Bildschirms über AirPlay mit Hilfe eines Apple TV auf einen Fernseher spiegeln. Insgesamt sollen es über 100 Neuerungen sein.

Seit Februar können bei Apple registrierte Entwickler Vorab-Versionen des Betriebssystems testen – wobei Apple einem neuen Mac OS gerne kurz vor der Veröffentlichung noch neue Funktionen hinzufügt. Bezüglich des Veröffentlichungstermins hat sich Apple bisher nur auf “Sommer” festgelegt.

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OS X 10.8 Mountain Lion: Folge 4 - Notizen

OS X 10.8 Mountain Lion ist Apples neues Betriebssystem für die Mac-Plattform. Bis zur weltweiten Entwicklerkonferenz im Juni stellen wir jede Woche eine Neuerung in Mountain Lion vor. Diesmal geht es um die neue Notizen-Applikation. Im Gegensatz zu ihrem Pendant auf der iOS-Plattform bietet sie auf dem Mac einen größeren Funktionsumfang.

Notizen: Auf den zweiten Blick eine nützliche Applikation

Apple setzt in OS 10.8 Mountain Lion auf Apps und Funktionen, die sich bereits auf der iOS-Plattform bewährt haben. Man denke an die neue Mitteilungszentrale und die Erinnerungen. Auch Notizen übernimmt der Hersteller von iOS und spendiert der App für den Einsatz auf Desktop-Macs und MacBooks allerdings ein paar Funktionen, die es unter iOS nicht gab.

Notizen nutzt Apples iCloud, um Einträge auf Mac, iPhone und iPad abzugleichen.

Rückblick
Eine der größten Neuerungen in OS X 10.8 ist die neue Mitteilungszentrale, sie haben wir uns bereits angeschaut. Gebrauch davon machen unter anderem Erinnerungen, ebenfalls eine neue Funktionalität in Mountain Lion. Auch dem Teilfeld, das in Notizen ebenfalls zum Einsatz kommt, haben wir uns bereits gewidmet.

Vorschau
Mit OS X 10.8 Mountain Lion erfährt auch Apples Web-Browser Safari ein Update. Lang ersehnt war die Integration der Suchdienste Google, Yahoo! und Bing in die Adresszeile – eine Funktion, mit der die Konkurrenz seit langem punktet. Im nächsten Teil unserer Serie sehen wir uns Safari in Version 5.2 einmal genauer an.

Bildquelle Video-Teaser: Flickr, Autor: jurvetson, veröffentlicht unter CC BY 2.0.

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Mountain Lion: Was für ein Gratis-Update spricht

Letzten Sommer erschien OS X Lion im Mac App Store – einige hätten sich zwar eine DVD-Version gewünscht, über den vergleichsweise günstigen Preis in Höhe von * freuten sich aber alle. Manche glauben, dass der Nachfolger Mountain Lion sogar kostenlos werden könnte – wofür einige gute Gründe sprechen.

Jonny Evans von ComputerWorld kann sich vorstellen, dass Mountain Lion schon zur Worldwide Developers Conference (WWDC) 2012 erscheint. Diese findet vom 11. bis 16. Juni in San Francisco statt. Entsprechende Gerüchte waren erst kürzlich aufgetaucht; mit diesem Termin käme das OS-X-Update recht früh: Bisher hatte sich Apple nur zu der Aussage, dass es “im Sommer” so weit sein soll, hinreißen lassen.

Interessant ist aber neben dem Erscheinungstermin auch die Frage, wie viel das Betriebssystem-Update denn nun kosten wird. Dazu hat sich Apple noch gar nicht geäußert – weshalb viel Raum für Spekulationen besteht. Evans glaubt, dass Apple mit einem kostenlosen Upgrade dafür sorgen könnte, dass sich das Betriebssystem noch schneller verbreitet – mit Mountain Lion brächte das auch viele Benutzer näher an Apples Cloud-Computing-Angebot iCloud.

Auch hätte Apple gegenüber dem Konkurrenten Microsoft einen Vorteil, der Windows 8 im Laufe des Jahres nur kostenpflichtig anbieten wird. Mit einem kostenlosen OS-Upgrade könnte Apple zusätzlich auch die Mac-Verkaufszahlen ankurbeln: Je schneller sich ein Betriebssystem verbreitet, desto größer könnte bei einigen Benutzern mit älteren Rechnern auch die Motivation werden, ebenfalls auf den Zug aufzuspringen – wofür dann oft ein neuer Rechner notwendig sein wird.

Zu guter Letzt verfolgt Apple die gleiche Strategie immerhin auch mit dem iPhone- und iPad-Betriebssystem iOS. Dieses war bisher immer für alle Benutzer mit entsprechender kompatibler Hardware kostenlos – abgesehen von einer Anfangsphase, in der iPod-touch-Benutzer aufgrund des US-Bilanzrechts einen kleinen Betrag bezahlen mussten.

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OS X 10.8 Mountain Lion: Folge 5 - Safari

OS X 10.8 Mountain Lion ist Apples neues Betriebssystem für die Mac-Plattform. Bis zur weltweiten Entwicklerkonferenz im Juni stellen wir jede Woche eine Neuerung in Mountain Lion vor. Apple hat einigen Applikation eine Frischzellenkur verpasst, darunter auch Safari in Version 5.2.

Safari 5.2 bringt lang Ersehntes, wirft Altes über Bord

Die Konkurrenz hat es vorgemacht, und das seit langem: Mit Safari 5.2 bringt Apple die Websuche in das Adressfeld. Das zusätzliche Suchfeld am rechten, oberen Rand des Fensters ist damit Geschichte. Aber auch die RSS-Funktionalität gehört im neuen Safari-Browser der Vergangenheit an. Wer RSS weiterhin nutzen möchte, muss sich nun nach Apps von Drittherstellern umsehen. Auch Apples hauseigener Mail-Client kommt ohne RSS aus.

Rückblick
Eine der größten Neuerungen in OS X 10.8 ist die neue Mitteilungszentrale, sie haben wir uns bereits angeschaut. Gebrauch davon machen unter anderem Erinnerungen, ebenfalls eine neue Funktionalität in Mountain Lion. Auch dem Teilfeld, das in Notizen und Safari 5.2 ebenfalls zum Einsatz kommt, haben wir uns bereits gewidmet.

Bildquelle Video-Teaser: Flickr, Autor: jurvetson, veröffentlicht unter CC BY 2.0.

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OS X Mountain Lion: Apple veröffentlicht weiteres Update

Apple hat soeben für die Nutzer der Developer Preview von OS X 10.8 Mountain Lion ein weiteres Update freigegeben.

Welche Änderungen die neue Build von Apples kommenden OS X mit sich bringt, ist bislang noch nicht bekannt. Das 1,6 GB große Update ist über das eingebaute Software-Update beziehungsweise den App Store verfügbar.

Die letzte Aktualisierung auf OS X 10.8 Build 12A193i erschien Anfang Mai und war ebenfalls nur über das Software-Update verfügbar. Die neue Build trägt die Version 12A206j.

Wie AppleInsider berichtet, ist das MacBook Pro, Modelljahr Mitte 2007, nicht kompatibel mit der neuen Version von Mountain Lion. Dies sei aber nur ein temporärer Fehler und werde mit dem nächsten Update ausgebessert.

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Apple kündigt "Hardware-spezifische Neuerungen" für Mountain Lion an

Apple verteilt Vorab-Builds zukünftiger Betriebssystem-Versionen nicht nur an registrierte Entwickler – sondern gelegentlich auch an einige wenige ausgesuchte “Normal-Benutzer”. Diesen hat Apple nun angekündigt, dass OS X Mountain Lion “Hardware-spezifische” Neuerungen enthalten wird. Ein weiterer Hinweis für Retina Displays?

Apple hat kürzlich eine E-Mail an die ausgewählte Benutzer-Gruppe verschickt, deren Wortlaut der Website 9 to 5 Mac vorliegt. In der Mail bittet Apple die Benutzer, dem Unternehmen Details zu der Apple-Hardware mitzuteilen, die ihnen für Beta-Tests zur Verfügung steht.

Der Grund: “Wir bereiten uns für mögliche Hardware-spezifische Software-Updates für OS X Mountain Lion vor. Dazu gehören Hardware-spezifische Fehlerbehebungen oder sogar besondere Features!” – so die Apple-Mail. Idealerweise sollen die Empfänger Details zu der bei ihnen vorhandenen Hardware über die Apple-Software “Feedback Assistant” nach Cupertino schicken: Die Software analysiert das System, auf dem sie installiert ist, automatisch und schickt die Details an Apple.

“Hardware-spezifische Neuerungen” kann natürlich vieles bedeuten – beispielsweise die Unterstützung neuer Grafikkarten. Denkbar ist aber eben auch die Vorbereitung für Macs mit einem hochauflösenden Retina Display. Entsprechende Gerüchte gab es kürzlich vor allem um neue MacBook-Pro-, aber auch neue MacBook-Air- und iMac-Modelle. Mountain Lion verfügt dafür bereits über hochauflösende HiDPI-Grafiken.

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