Mac OS X 10.8 Mountain Lion

Am 25. Juli 2012 wird OS X 10.8 Mountain Lion erscheinen. Das neue Betriebssystem für den Mac schneidet sich dabei noch eine Scheibe mehr von iOS ab und bringt unter anderem iMessage, Notizen, Erinnerungen und auch das Game Center auf den Desktop. Die Vorstellung des Berglöwen, im Rahmen unseres Themen-Spezials dieser Woche:

Insgesamt spricht Apple von über 100 neuen Funktionen, die der Nachfolger von OS X 10.7 Lion mitbringen soll. Zu den neuen Funktionen von OS X Mountain Lion gehören auch die bereits von iOS bekannte Mitteilungszentrale sowie Twitter-Integration und AirPlay.

Messages

iChat ist mit OS X 10.8 auch Geschichte und wird durch Messages ersetzt, eine Beta-Version für Lion steht ab sofort zum Download bereit.


Mac OS X 10.8 Mountain Lion bei GIGA Mac Tech (Folge 1), ab Minute 6:32.

Gatekeeper

Ein neues Sicherheitsfeature namens Gatekeeper soll die Anwender vor schädlicher Software schützen und dem Nutzer vollständige Kontrolle über alle installierten Anwendungen geben.

Eine weitere Neuerung ist das Developer-ID-Programm. Apple gibt hier seinen registrierten Entwicklern ein Zertifikat, welches von Gatekeeper ausgewertet werden kann. OS X 10.8 lässt sich so konfigurieren, dass Software nur aus sicheren Quellen installiert werden kann. Dazu zählt natürlich auch der Mac App Store. Es gibt also drei Varianten:

  • Alle Software erlauben
  • Software aus dem Mac App Store und von registrierten Entwicklern erlauben
  • Nur Software aus dem Mac App Store erlauben

Standardmäßig wird aktuell die zweite Option gewählt. Diese Funktionen und der verwendete Standardwert dürften für einigen Diskussionsstoff sorgen. Ob Apple diese Option auch irgendwann von OS X nach iOS portieren wird?

Mitteilungszentrale

Wie iOS bekommt auch OS X nun die Unterstützung für Push-Mitteilungen. Um diese darzustellen wird 10.8 eine eigene Mitteilungszentrale bekommen. Es wird zwei verschiedene Arten der Darstellung geben: Hinweise und Banner. Beide ähneln den von iOS bekannten Varianten.

Die beliebte Zusatzsoftware Growl wurde mit OS X Mountain Lion quasi ge-Sherlock-ed. Die Banner-Nachrichten verhalten sich sehr ähnlich wie Growl-Benachrichtigungen und erscheinen für einige Sekunden oben rechts auf dem Desktop.

Nutzt man ein Trackpad kann man die Mitteilungszentrale entweder mit einem Wisch von rechts auf eben jenes aktivieren oder mit einem Klick auf den Menüpunkt in der Menüleiste. Darüber ist auch das Posten zu Twitter und später auch Facebook möglich.

Notizen, Erinnerungen und weitere iOS Apps

Um die Zusammenarbeit zwischen Mac und iOS-Gerät weiter zu verbessern, hat Apple die Apps auf dem Mac angepasst oder bietet einige erstmals in OS X an.

Völlig neu ist die App Erinnerungen, die sich – wie man es sich wünscht – mit der bekannten iOS-App synchronisiert. Gleiches gilt für das digitale Notizbuch, welches nun ebenfalls auf dem Mac eine neue Heimat gefunden hat. Die Notizen sind damit auch nicht mehr Bestandteil von Mail.

Die iOS-ifikation von OS X bringt darüberhinaus auch einheitliche Namen: iCal heisst nun Kalender, das Adressbuch wurde umgetauft in Kontakte.

AirPlay

Mit Hilfe von AirPlay kann nun der Mac-Desktop kabellos an einen Apple TV und damit an einen (großen) Fernseher oder einen Projektor übertragen werden. Nicht alle Macs unterstützten diese Funktion.

iCloud

Für die Synchronisation zwischen iOS-Geräten und dem Mac kommt auch in Mountain Lion iCloud zum Einsatz. Für das Einrichten von Mail, Kalender, Kontakten, Messages, FaceTime und Find My Mac genügt eine Apple ID.

Doch Apple nutzt die iCloud-Integration in Mountain Lion deutlich stärker als es noch die Apps in Lion oder die Apps in iOS taten. Ab sofort bietet der Speichern-Dialog neben der lokalen Festplatte auch eine Übersicht für die Dateien und Ordner in iCloud.

Die Darstellung ähnelt ein wenig die Springboard von iOS. Jede Dokument wird als großes Icon dargestellt. Zieht man ein Dokument auf ein anderes wird ein Ordner angelegt. Alles in der Optik wie man sie von iOS her kennt. Bereits existierende Dokumente können vom Mac in die iCloud gezogen werden und stehen ab sofort – Dropbox-ähnlich – auf allen Rechnern zur Verfügung.

Teilen von Inhalten

Wer einmal mit iOS gearbeitet hat, wird die Sharing-Funktion ins Herz geschlossen haben. Der kleine Pfeil, der zum Beispiel in Safari angezeigt wird und das einfache Teilen von der aktuell angezeigten Website ermöglicht, ist nun auch in OS X verfügbar.

Unterstützt werden in OS X 10.8 unter anderem Safari, Notizen, Erinnerungen, Photo Booth und iPhoto. Geteilt werden kann zum Beispiel via E-Mail, Messages, Twitter oder an Flickr und Vimeo.

Als integriertes soziales Netzwerk für OS X hat sich Apple für Twitter entschieden, Facebook soll später folgen.

Game Center

Apple war vor iOS kein Hersteller, der bekannt für die Spiele-Unterstützung war. Dies änderte sich mit der Vorstellung des iPhone, iPod touch und iPad. Mit iOS 4.0 kam dann das Game Center hinzu und ist seitdem die Informationszentrale für die eigenen Spiel-Erfolge.

Mit OS X Mountain Lion kommt diese Plattform nun auch auf den Mac und soll nicht nur Spiele zwischen Macs, sondern auch zwischen Mac und iOS ermöglichen.

Verfügbarkeit

Apple hat die finale Version für den 25. Juli 2012 angekündigt. Das Betriebssystem wird wie bei Lion über den vertrieben. Das Update soll 15,99 Euro kosten.

(Ursprüngliche Version des Artikels vom 16.02.2012, aktualisiert am 24.07.2012.)

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OS X Mountain Lion: Apple veröffentlicht Update 10.8.5

Während Apple weiterhin fleißig an OS X Mavericks arbeitet gibt es auch noch einmal ein Update für OS X Mountain Lion: OS X 10.8.5 steht zum Download bereit.

Die Version 10.8.5 von OS X Mountain Lion bringt einige Fehlerbehebungen und Verbesserungen. Das Update behebt einen Fehler, der in der Mail.app dazu führte, dass diese Nachrichten nicht anzeigte. Ein weiterer, nun behobener Bug sorgte dafür, dass sich der Bildschirmschoner nicht automatisch einschaltete.

Außerdem hat sich die Verbindungsgeschwindigkeit bei Datenübertragungen über das Apple Filing Protocol in 802.11ac-Netzwerken verbessert. Hinzu kommen Verbesserungen der Xsan-Zuverlässigkeit, des Übertragens großer Dateien über Ethernet und der Anmeldung bei Open-Directory-Servern. Wer Smart Cards für Authentifizierungen benutzt, sollte nun kein Problem mehr haben, einzelne Systemeinstellungen freizuschalten.

Schließlich enthält OS X 10.8.5 auch das MacBook-Air-Software Update 1.0 für die jüngsten Modelle der dünnsten MacBooks. Benutzer von OS X Lion und Snow Leopard können sich derweil Sicherheits-Updates über die Softwareaktualisierung herunterladen.

Das Update auf OS X 10.8.5 ist knapp unter 300 Megabyte groß und sollte ebenfalls in der Softwareaktualisierung auftauchen.

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OS X Mountain Lion 10.8.5: Release vermutlich noch heute Abend

Einem Bericht zufolge könnte am heutigen Abend OS X Mountain Lion in Version 10.8.5 der Öffentlichkeit verfügbar gemacht werden. Mitarbeiter und Partner sollen das Update bereits erhalten haben.

Einem Bericht der Website AppleInsider zufolge könnte Apple noch heute Abend OS X Mountain Lion 10.8.5 der Öffentlichkeit bereitstellen. Das Update soll folgende Verbesserungen mit sich bringen:

  • Behoben: Nachrichten können aktuell teilweise nicht in der Mail-Anwendung angezeigten werden.
  • Eine verbesserte AFP-Übertragungsgeschwindigkeit über WiFi 802.11ac.
  • Behoben: Der Bildschirmschoner startet momentan teilweise nicht automatisch.
  • Eine verbesserte Xsan-Zuverlässigkeit.

Das Update soll 286 MB schwer und als Build “12F35″ gekennzeichnet sein. Jedem Mountain Lion-Nutzer ist der Versionssprung zu empfehlen. Nicht mehr lange und dann sollte auch OS X Mavericks der Öffentlichkeit bereitgestellt werden, hier werden aktuell fleißig Updates verteilt.

Quelle: AppleInsider

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OS X Mountain Lion: Erster Vorab-Build von Version 10.8.4

Knapp zwei Wochen nach der Veröffentlichung von OS X 10.8.3 bahnt sich schon das nächste Update für OS X Mountain Lion an: Bei Apple registrierte Entwickler können sich seit der Nacht zum 2. April einen ersten Vorab-Build von OS X 10.8.4 herunterladen.

Der Beta-Build von OS X Mountain Lion 10.8.4 trägt den Namen 12E27, zuvor dürfte Apple bereits einige Builds intern getestet haben. Kleinere Versionsschritte bringen bei den Apple-Betriebssystemen selten neue Funktionen, sondern in erster Linie Fehlerbehebungen – so dass Apple auch noch keine Details zu Neuerungen des Updates verrät. Allerdings teilt das Unternehmen den Entwicklern mit, dass sie sich bei ihren Tests auf die Bereiche Wi-Fi, Grafiktreiber und Safari konzentrieren sollten – bei diesen Komponenten scheint es also Veränderungen zu geben.

Wann OS X 10.8.4 als fertige Version erscheinen wird, lässt sich nur schwer vorhersagen – bei der Version 10.8.3 hat es zwischen der Veröffentlichung des ersten Vorab-Builds bis zur fertigen Version dreieinhalb Monate gedauert.

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OS X 10.8.3 Mountain Lion: Neuer Build für Entwickler

Apple hat schon wieder einen neuen Build für das Mac-Betriebssystem OS X 10.8.3 Mountain Lion veröffentlicht, es trägt die Bezeichnung 12D76. Besondere Neuheiten dürfen wir nicht erwarten.

Registrierte Entwickler bekommen die Builds des Betriebssystems, um ihre Programme auf Kompatibilität zu testen und nicht zuletzt Apple beim Auffinden von Fehlern zu helfen. Mit der Veröffentlichung werden natürlich auch Neuerungen von OS X bekannt.

Der neue Build für Mountain Lion 10.8.3 dürfte sich allerdings nur leicht von dem Vorgänger unterscheiden. Die letzte Beta-Version von OS X hat Apple vor fünf Tagen veröffentlicht, der Fokus der Fehlersuche hat sich nicht verändert.

Allzu lange dürfte die neue, öffentliche Version von Mountain Lion nun nicht mehr auf sich warten lassen, so lange wie Apple daran arbeitet und die Builds in kurzen Abständen erscheinen. Ein Termin ist allerdings nicht bekannt.

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OS X Mountain Lion 10.8.3: Neuer Vorab-Build behebt “File:///”-Bug

Bei Apple registrierte Entwickler können sich nicht nur einen Vorab-Build von iOS 6.1.1, sondern auch einen neuen Build von OS X 10.8.3 herunterladen. Das Update soll jetzt auch den “File:///”-Bug beheben.

Der Build 12D65 ist mittlerweile schon der zehnte Beta-Build, den Apple von OS X Mountain Lion 10.8.3 an Entwickler verteilt hat. Den ersten gab’s im November 2012, den letzten hatte Apple vor einer Woche veröffentlicht. Weiterhin sollen die Beta-Tester sich auf die Bereiche AirPlay, AirPort, Game Center, Grafiktreiber und Safari konzentrieren.

Einige Entwickler teilten 9 to 5 Mac mit, dass der neue Vorab-Build den “File:///”-Bug behebt, über den seit dem Wochenende zahlreiche Medien berichteten: Wer diese Folge von Text und Zeichen in einem Programm in OS X Mountain Lion eingibt, bringt dieses in den meisten Fällen zum Abstürzen.

Es handelt sich dabei offenbar um einen Bug in den Data Detectors, die ein automatisches Erkennen von Daten, Orten und Kontaktdaten in Text erlauben. Mit dem Update 10.8.3 wird Apple das Problem aller Voraussicht nach also beheben.

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Mountain Lion 10.8.3 Build 12D54 veröffentlicht

Mountain Lion 10.8.3 build 12D54
Apple hat gestern Abend einen neuen Build 12D54 von Mountain Lion 10.8.3 für Entwickler veröffentlicht.

Schwerpunkte liegen bei diesem Build auf AirPlay, AirPort, Game Center, Grafikkartentreibern und Safari. Weiters bringt 12D54 bedeutende Änderungen bzw. Verbesserungen bei WiFi-Verbindungen mit.

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OS X Mountain Lion: Neue Entwicklerversion von OS X 10.8.3 verfügbar

Mit einer aktualisierten Version des kommenden OS X Mountain Lion 10.8.3 nähert sich Apple dem nächsten Update. Im Gegensatz zu den vorherigen Test-Versionen sind Apple nun auch keine Probleme mehr bekannt.

Wie 9to5Mac berichtet, sollen die testenden Entwickler vor allem eine Auge auf AirPlay, AirPort, Game Center, Safari und die Grafiktreiber haben. Die aus früheren Tests bekannten Grafikfehler, welche Apple bereits bekannt waren, gehören in der neuesten Build (12D43) der Vergangenheit an. Bekannte Probleme gibt es laut den Seed Notes aktuell nicht mehr.

Registrierte Entwickler, die bereits die früheren Ausgaben von OS X 10.8.3 getestet haben, können das Update wie gehabt direkt über den App Store installieren. Neue Tester müssen zunächst das OS X Software Update Seed Configuration Utility installieren, welches den Zugang zu den Beta-Versionen über den App Store ermöglicht.

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Mountain Lion: Entwickler können Beta von Update 10.8.3 herunterladen

Wie bereits zuvor von Apple angekündigt können bei Apple registrierte Entwickler jetzt einen Vorab-Build von OS X Mountain Lion 10.8.3 herunterladen. Der erste Entwickler-Build trägt die Nummer 12D32.

Apple hatte die Beta-Phase für OS X Mountain Lion 10.8.3 versehentlich zu früh angekündigt und Entwicklern dann mitgeteilt, dass dieser erst nach dem Thanksgiving-Wochenende folgen würde. Nachdem dieses nun verstrichen ist, können bei Apple registrierte Entwickler den Build 12D32 tatsächlich herunterladen.

Was Apple am Betriebssystem mit dem Update genau verbessert, verrät das Unternehmen noch nicht. Allerdings teilt es den Entwicklern mit, dass sie bei ihren Tests besonders auf die Bestandteile Game Center, AirPort, AirPlay und Grafiktreiber achten sollen, was dafür spricht, dass Apple hier Neuerungen vorgenommen hat.

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Mountain Lion: Baldiger Beta-Test von OS X 10.8.3

Mitte September veröffentlichte Apple die finale Version von OS X 10.8.2. Aktuellen Berichten zufolge hat das Unternehmen aus Cupertino erste Tester zum baldigen Beta-Test des nächsten Updates eingeladen.

AppleInsider berichtet, dass die Einladungen zum Beta-Test von OS X 10.8.3 am heutigen Mittwoch verschickt wurden. Welche Neuerungen das nächste Update enthalten wird, ist bislang nicht bekannt.

In der Regel kommen diese Einladungen nur wenige Tage vor dem Beginn der Tests, so dass man mit einer Veröffentlichung der Beta-Version Ende dieser oder Anfang nächster Woche rechnen kann.

Das letzte Update brachte einige größere Neuerungen, wie zum Beispiel die Facebook-Integration. OS X 10.8 Mountain Lion kann im zum Preis von 17,99 Euro gekauft und heruntergeladen werden.

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OS X Mountain Lion 10.8.2: Neuer Vorab-Build binnen weniger Tage

Wenige Tage nach dem letzten Build können bei Apple registrierte Entwickler einen weiteren Beta-Build von OS X Mountain Lion 10.8.2 herunterladen. Dieser bringt unter anderem Unterstützung für Gemeinsame Fotostreams. Die fertige Version des Updates dürfte bald folgen.

Erst am Dienstag hatte Apple den letzten Build 12C50 von OS X Mountain Lion 10.8.2 veröffentlicht, am Freitag folgte nun der neue Build 12C53. Dieser soll keine – bekannten – Probleme aufweisen, Entwickler sollen sich bei ihren Tests unter anderem auf die Facebook-Integration, die Power-Nap-Funktion – die es jetzt auch für das 2010er-MacBook Air gibt – und Nachrichten konzentrieren. Die Nachrichten-App kann jetzt auch solche iMessages empfangen, die nicht an die iCloud-Adresse, sondern an die iPhone-Handynummer gerichtet sind.

Darüber hinaus scheint das Update das Betriebssystem jetzt für Gemeinsame Fotostreams vorzubereiten, die Apple mit dem iOS 6 einführen wird: Nach der Installation des neuen Builds müssen Benutzer einer neuen Version der iCloud-Lizenzbestimmungen zustimmen, außerdem fordert das System sie auf, ein Update für iPhoto oder Aperture zu installieren, um Fotostreams zu aktivieren. Gemeinsame Fotostreams ist eine neue Funktion, mit der Benutzer Fotos mit ausgewählten Personen teilen können.

Die Tatsachen, dass iOS 6 in den nächsten Tagen erscheinen dürfte und dass die 10.8.2-Builds so nahe aufeinander folgen, sprechen dafür, dass auch das Mountain-Lion-Update binnen Tagen erscheinen wird.

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Neuer Build von OS X Mountain Lion 10.8.2: Power Nap für MacBook Air 2010

Bei Apple registrierte Entwickler können einen neuen Build 12C50 des Updates 10.8.2 für OS X Mountain Lion herunterladen. Neben der Facebook-Integration gibt es weitere neue Features wie die Anbindung von “Nachrichten” an die iPhone-Telefonnummer und die Power-Nap-Funktion für das 2010er-MacBook Air.

Der neue Build 12C50 ist der erste von OS X Mountain Lion 10.8.2, den Apple mit einer Auflistung aller Neuerungen versieht – ein Zeichen dafür, dass es sich um den “fertigen” Build handeln könnte, den Apple bald für alle Benutzer veröffentlichen dürfte.

Bereits bekannt ist die Facebook-Integration: Benutzer können direkt aus dem Betriebssystem, Safari oder auch iPhoto heraus Bilder oder Links über Facebook teilen, Facebook-Benachrichtigungen erscheinen in der Mitteilungszentrale des OS X. Auch Apples Spiele-Plattform Game Center erhält eine Facebook-Anbindung.

Darüber hinaus können Benutzer eines 2010er-MacBook Air über die Integration der Power-Nap-Funktion freuen: Auch das im Herbst 2010 vorgestellte Modell kann nun in einem “Halb-Ruhezustand” Updates und Mails laden, iCloud-Daten synchronisieren, Time-Machine-Backups in Auftrag geben sowie einiges mehr. Wer ein iPhone besitzt, bekommt derweil eine direktere Anbindung der Nachrichten- und FaceTime-Apps: Diese empfangen jetzt auch Kurzmitteilungen beziehungsweise Video-Chat-Anrufe, die an die Handy-Nummer gehen.

Darüber hinaus gibt es einige kleinere Neuerungen: Aus Safari und Mail heraus lassen sich Passbook-Einträge für iOS-6-Geräte erstellen, es gibt neue geteilte Listen für Erinnerungen, die Diktierfunktion spricht weitere Sprachen – darunter Mandarin, Kantonesisch, Spanisch und Italienisch – sowie einiges mehr.

Auch hat Apple einige Probleme behoben: Beispielsweise lässt sich nun die Option wählen, dass das Ausgangs-Dokument beim Auswählen des “Sichern unter”-Befehls in seiner ursprünglich abgespeicherten Version verbleibt. Dass das nicht standardmäßig so ist, hat bei einigen Benutzern für Verwirrungen und Ärger gesorgt. Positiv ist außerdem, das die Version 10.8.2 des Betriebssystems offenbar wieder für eine gute Batterielaufzeit sorgt.

Auch abgesehen von der Tatsache, dass Apple erstmals die Neuerungen aufzählt, ist davon auszugehen, dass das Update in den nächsten Tagen erscheinen wird: Mit der Facebook-Integration zieht das Betriebssystem mit iOS 6 gleich, dessen finale Version Apple heute Abend im Rahmen des iPhone-5-Event vorstellen dürfte. Einige Tage später werden die Benutzer das iOS 6 dann herunterladen können; dann sollte auch OS X Mountain Lion 10.8.2 bereitstehen.

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OS X Mountain Lion 10.8.2: Neuer Vorab-Build 12C35

Apple arbeitet weiter an OS X Mountain Lion 10.8.2. Mitglieder des exklusiven “AppleSeed”-Kreises – das sind von Apple für Beta-Tests ausgesuchte Kunden – können sich seit gestern einen neuen Build 12C35 herunterladen. Bei den Tests sollen sie sich unter anderem auf die Facebook-Integration in das Betriebssystem konzentrieren.

Apple bittet die AppleSeed-Tester ferner, sich in der neuen Version 10.8.2 von OS X Mountain Lion außerdem auf die Bereiche Nachrichten, Game Center, Safari und Erinnerungen zu konzentrieren. Bekannte Bugs gibt es laut Apple nicht. Insgesamt ist das Update 671 Megabyte groß.

Wann OS X Mountain Lion 10.8.2 erscheinen wird, ist noch nicht bekannt. Angesichts dessen, dass Apple Facebook gleichzeitig ins OS X als auch ins iOS integrieren wollen dürfte, erscheint eine parallele Veröffentlichung zu iOS 6 wahrscheinlich. Letzteres dürfte wiederum kurz nach der Präsentation des neuen iPhone erscheinen, die aller Voraussicht nach am 12. September stattfinden wird.

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OS X 10.8.1 Mountain Lion veröffentlicht

OS X Mountain Lion 10.8
Apple hat vor wenigen Minuten ein Update für OS X Mountain Lion auf Version 10.8.1 veröffentlicht. Mit dem nur wenige Megabyte großen Update behebt Apple mehrheitlich kleinere Software-Fehler.

OS X 10.8.1 Changelog:

  • Der Migrationsassistent wird nicht mehr unerwartet beendet.
  • Die Kompatibilität beim Verbinden mit einem Microsoft-Exchange-Server in Mail wurde verbessert.
  • Audiosignale werden jetzt korrekt über einen Thunderbolt-Monitor wiedergegeben.
  • iMessages werden jetzt korrekt versendet.
  • Der Verbindungsaufbau zu einem SMB-Server mit langem Namen erfolgt jetzt korrekt.
  • Die Eingabe von Pinyin-Zeichen wurde verbessert.

OS X 10.8.1

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Mountain Lion: Apple verteilt ersten Vorab-Build von Update 10.8.1 an Entwickler

Zum Wochenende hat Apple eine erste Vorab-Version von OS X Mountain Lion 10.8.1 an Entwickler verteilt. Was genau das vergleichsweise kleine Update an Neuerungen bringt, ist nicht bekannt, allerdings benennt Apple einige Bereiche, auf die sich die Entwickler konzentrieren sollen.

Der erste Entwickler-Vorab-Build von OS X Mountain Lion 10.8.1 trägt die Nummer 12B13. Der Download ist lediglich 38,54 Megabyte groß, nach der Installation nimmt das Betriebssystem 36,4 Megabyte an zusätzlichem Platz in Anspruch. Was sich im Vergleich zur Ausgangsversion des Betriebssystems verändert hat, verrät Apple nicht.

Allerdings berichtet das Unternehmen, dass es soweit keine bekannten Bugs im Update gibt. Apple bittet die Entwickler, ihre Tests auf die Implementierung von Microsofts Verzeichnisdienst Active Directory, Microsoft Exchange in der Mail.app, PAC-Proxies in Safari, SMB und USB zu konzentrieren. Entwickler, die ein Apple Thunderbolt Display besitzen, sollen Wi-Fi und Audio in Verbindung mit dem Display testen.

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Mountain Lion: Deutlicher Rückgang bei Batterielaufzeit

Gestern benannten wir 10 Dinge, die wir in Mountain Lion vermissen. Als elften Punkt könnte man noch die vorher höhere Batterielaufzeit aufführen: Ein Test bestätigt, dass diese zumindest beim Retina-MacBook Pro deutlich nachgelassen hat. Auch andere MacBooks sollen betroffen sein.

Ars Technica ist ein Thread in Apples Diskussionsforum aufgefallen, in dem sich zahlreiche Benutzer über eine kürzere Batterielaufzeit seit der Installation von OS X Mountain Lion beklagen. Das Problem scheint recht viele Benutzer zu betreffen; der Thread umfasst mittlerweile fast 700 Beiträge.

Waleed Alzuhair von Ars Technica hat daraufhin die Batterielaufzeit seines MacBook Pro mit Retina Display genau beobachtet und konnte tatsächlich einen deutlichen Rückgang der Batterielaufzeit feststellen: Mit dem vorinstallierten OS X Lion hatte er regelmäßig eine Batterielaufzeit von knapp über acht Stunden erreicht, wenn er ausschließlich den integrierten Intel-Grafikchip HD4000 benutzte. Mit den gleichen Einstellungen lief das MacBook mit Mountain Lion nur knapp über fünf Stunden.

Das wäre ein Rückgang in Höhe von stolzen 38 Prozent. Alzuhair benutzte bei dem Tests diverse Apps, die er für seine tägliche Arbeit verwendet – darunter Safari, Chrome, Twitter, iChat, Colloquy, TextEdit, Photoshop, Skitch, Mail und Outlook. Die Display-Helligkeit war ungefähr auf die Hälfte der maximalen Helligkeit eingestellt. Die Prozessorauslastung habe jedoch selten über fünf Prozent gelegen.

Der Test entspreche nicht wissenschaftlichen Anforderungen, allerdings ist jedenfalls eine Tendenz feststellbar. Ein Benutzer des Apple-Diskussionsforums berichtete, dass Apple ihm gegenüber ein Software-Update angekündigt habe, das das Problem beheben soll – möglicherweise ist das schon mit OS X Mountain Lion 10.8.1 der Fall. Ars Technica konnte sich das von Apple aber nicht bestätigen lassen.

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OS X Mountain Lion 10.8.1: Apple bereitet erstes Update vor

Erst seit zwei Wochen steht OS X Mountain Lion im Mac App Store zum Download bereit, doch die Weiterentwicklung kennt bekannterweise kein Ende. So gibt es heute erste Berichte, dass Apple das erste Update auf OS X 10.8.1 in den kommenden Tagen an die Entwicklergemeinde verteilen wird.

Das Update wird sich vermutlich den gröbsten Problemen im neuesten OS X annehmen. Ähnliches vermuten auch die Kollegen von MacRumors, die dieses Informationsschnippsel erhalten haben. Konkrete Informationen gibt es aber noch nicht.


(Bild: 9to5Mac)

Die Arbeiten am ersten Update dürften bereits seit einiger Zeit im Gange sein, da Apple schon Anfang Juli die finale Version von Mountain Lion, die wenig später auch für die Öffentlichkeit verfügbar war, an die Entwickler verteilt hatte.

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Mountain Lion: Apple befragt Nutzer aufgrund gesunkener Akkulaufzeiten


Fast nach jeder Neuvorstellung eines Betriebssystems, egal ob iOS oder OS X, gibt es Berichte der Nutzer, dass die Akkulaufzeiten ihrer Geräte nach dem Update stark gefallen sind. Auch bei dem seit kurzem erhältlichen OS X Mountain Lion hat es anscheinend wieder einmal einige Benutzer getroffen.

Nach den Berichten in Apples Diskussionsforen hat sich Apple nun laut Ars Technica an die betroffenen Nutzer gewandt. Eine Begründung für die Probleme gibt es noch nicht, weshalb Apple nun einige Benutzer um die Aufzeichnung und Zusendung ihrer Logs gebeten hat.

Auch Chris Foresman von Ars Technica konnte eine kürzere Laufzeit bei seinem MacBook Air aus dem Jahr 2010 verzeichnen. Wurden unter Lion noch 4,5 Stunden berichtet, sind es unter Mountain Lion nur noch knapp 3,5 Stunden.

Habt ihr eine reduzierte Akkulaufzeit seit dem Upgrade auf Mountain Lion bemerkt oder ist alles wie zuvor?

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Mountain Lion: Drei Millionen Downloads in vier Tagen

Erlaubten in der vergangenen Woche nur einige Hinweise von Chitika Rückschluss auf die Verkaufszahlen von OS X Mountain Lion, gibt es nun offizielle Zahlen von Apple.

Wie Apple in der Pressemitteilung schreibt, konnte man in den ersten vier Tagen nach dem Verkaufsstart im App Store drei Millionen Downloads des Berglöwen zählen. Phil Schiller, Apples Senior Vice President Worldwide Marketing, sagte zum Launch: “Nur ein Jahr nach der unglaublich erfolgreichen Einführung von Lion haben unsere Kunden Mountain Lion über drei Millionen Mal in gerade einmal vier Tagen heruntergeladen und es somit zu unserem erfolgreichsten Marktstart überhaupt gemacht”.

Die Vermutungen von Chitika vom vergangenen Freitag lagen bei geschätzten 2,11 Millionen Downloads. Wie die offiziellen Zahlen zeigen, war man damit nicht weit von der Realität entfernt. Dazu kommt, dass viele Kunden – nach langer Wartezeit – ihre kostenlosen Download-Codes erst am Freitag erhalten haben.

OS X Lion schaffte es im vergangenen Jahr innerhalb von 24 Stunden eine Million Downloads zu erreichen.

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OS X Mountain Lion: The Good, The Bad, The Ugly

Die vergangene Woche wurde überschattet von der Vorstellung von Apples neuestem Betriebssystem, OS X Mountain Lion. Nachdem Apple den Verkaufsstart am Mittwoch, im Rahmen der Quartalszahlen am Dienstag, bekannt gab, dauerte es nicht lange bis sich die ersten Schwierigkeiten zeigten – weniger mit dem OS selbst, vielmehr mit der Verteilung über den Mac App Store.

The Good

Hervorzuheben an Mountain Lion ist, dass Apple es geschafft hat, den Start ohne große Probleme mit dem Betriebssystem selbst über die Bühne zu bringen. Auch wichtige Software-Hersteller wie Adobe oder Microsoft gaben binnen weniger Stunden grünes Licht für ihre wichtigen Anwendungen.

Beide Unternehmen konnten keine bekannten Probleme berichten. Ein wichtiger Hinweis war der auf Gatekeeper, Apples neuem Sicherheitsfeature, das die Software der Unternehmen ausbremsen könnte. Um die aktuellsten Versionen zu erhalten wird allerdings dazu geraten, die automatischen Updates zu aktivieren.

Aber auch hausgemachte Probleme blieben bislang aus. Das mag daran liegen, dass Apple im Vergleich zu Lion mit Mountain Lion einen eher kleinen Schritt nach vorne gemacht hat. Der Sprung der Raubkatze von Snow Leopard zu Lion war weiter, als er es mit der seit Mittwoch erhältlichen OS-X-Version ist.

Und dennoch muss sich der Anwender mit neuen Features bekannt machen. Eine der offensichtlichsten Änderungen ist das nun fast omnipräsente iCloud, welches viele positive aber sicherlich auch gleich viele negative Aspekte mit sich bringt.

Eine der wichtigsten Verbesserungen sind die überall verfügbaren Dokumente. Wechselt man vom Mac zum iOS-Gerät oder zwischen verschiedenen Macs, sind alle Dokumente in der Regel binnen weniger Sekunden überall auf dem neuesten Stand. Diese Fähigkeiten demonstriert Apple den interessierten Kunden seit vergangenem Mittwoch in seinen Apple Stores am Beispiel MacBook Air, iPhone und der iWork-Integration.

Probleme bereitet die iCloud-Integration jedoch, wenn man beispielsweise an einem Projekt arbeitet, welches nicht nur Dokumente eines Typs enthält. Zwar kann man via Drag und Drop jeden Dateityp in das Silo einer Anwendung kopieren. Ob die jeweilige Anwendung die Dateien dann jedoch auch öffnen kann, wird nicht geprüft. Auch die einfache Zusammenarbeit mit anderen Nutzern erlaubt iCloud weiterhin nicht, hier haben beispielsweise die Web-Anwendungen von Google die Nase weit vorn.

Vom langjährigen OS-X-Nutzer verlangen die Änderungen von iCloud eine Anpassung an die neue Art und Weise wie Dokumente verwaltet werden. Dass jede Anwendung ihren eigenen, geschlossenen Bereich zur Ablage von Dokumenten hat, bedarf einer Neustrukturierung im Gehirn des Nutzers.

Wer sich partout nicht mit den iCloud-Funktionen anfreunden kann oder seine Dokumente schlichtweg nicht in der Cloud speichern will, kann die Funktionen auch einfach ignorieren und den altbekannten Weg nutzen. Insgesamt sieht man jedoch mit Mountain Lion wieder einmal, wie sehr sich iCloud seit der Vorstellung vor nur knapp einem Jahr entwickelt hat.

The Bad

Weniger glorreich verlief die eigentliche Verteilung der Software an die Nutzer. Während Probleme beim Download, wie langsame Datenübertragungen, nicht wirklich überraschend sind, mussten sich vor allem Mac-Neukunden in Geduld üben.

Die versprochenen Codes, die den kostenlosen Download von Mountain Lion erlauben sollten, trafen bei vielen Usern entweder nur mit tagelanger Verspätung und/oder in falscher beziehungsweise nicht funktionierender Form ein. Was das konkrete Problem war, wird möglicherweise für immer ein Geheimnis bleiben.

Ein weitere unschöne, wenn auch nicht so dringende Vernachlässigung, betrifft die Power Nap. Dieses Feature ist nämlich bislang nur auf wenigen Macs, konkret dem MacBook Air, ab Modelljahr Mitte 2011, und dem Retina MacBook Pro verfügbar. Ähnlich sah es im vergangenen Jahr mit der Internet Wiederherstellung aus, die mit OS X Lion eingeführt wurde. Damals gab es jedoch keinen so großen Aufschrei, was daran liegen könnte, dass nur wenige Nutzer die Funktion jemals zu Gesicht bekommen haben.

Bei Power Nap sieht es jedoch anders aus. Die aufgebohrte DarkWake-Funktion, die seit Snow Leopard in OS X enthalten ist, bekommt Features, die der Anwender direkt zu Gesicht bekommt. Es darf darüber gestreitet werden, ob Funktionen, wie das Herunterladen von Mails im zugeklappten Zustand, ein Grund sind, sich über das Fehlen eben dieser aufzuregen. Eine gewisse Enttäuschung ist jedoch durchaus verständlich, wenn das frisch erworbene MacBook Pro (ohne Retina-Display, aber mit SSD) diese Funktion nicht beherrscht.

The Ugly

Wenn es Nachholbedarf in Mountain Lion gibt, ist dieser ganz besondern bei der Messages-Implementation zu suchen, welche eigentlich die Kommunikation zwischen iOS- und Mac-Nutzern vereinfachen soll. Zwar hat sich seit den ersten Beta-Tagen der Nachrichten-App einiges gebessert, die Probleme sind jedoch weiterhin tagtäglich an der Oberfläche zu sehen.

Neben den nicht immer tadellos funktionierenden Benachrichtigungen, wenn man gleichzeitig iOS-Gerät und Mac – oder gar mehrere – nutzt, gehören vor allem auseinander gerissene oder unvollständige Unterhaltungen beim Wechsel zwischen den Geräten zur Tagesordnung. Manche Nachrichten erscheinen dafür doppelt – möglicherweise als Wiedergutmachung? Hin und wieder tauchen aber auch bereits lang vergessene Chats ohne jeglichen Grund aus dem Nichts im Nachrichtenfenster auf dem Mac auf.

Das Ganze ist umso tragischer, da man sich als iPhone-Nutzer am Mac sitzend schon jetzt über jede herkömmliche SMS ärgert, muss diese doch am Telefon beantwortet werden. Das Antworten mit einer richtigen Tastatur ist einfach bedeutend bequemer als auf dem kleinen Keyboard.

Messages ist und bleibt aber eine Baustelle, die sich Apple dringend zur Brust nehmen muss. Ob dies in Form von den zu erwartenden Minor-Releases geschehen wird, oder ob Apple dies durch Verbesserungen im eigenen Backend lösen kann, bleibt abzuwarten.

Noch nicht genug von Mountain Lion?

Wer sich bereits unseren Bericht zu OS X 10.8 Mountain Lion angesehen hat, aber noch nicht genug von der neuen Raubkatze gelesen hat, dem empfehle ich als Wochenendlektüre das Lesen der abendfüllenden Reviews von Matthew Panzarino für The Next Web und von John Siracusa für Ars Technica. John Siracusa hat in seinem Blog auch noch einige Notizen zu dem Review dokumentiert, die durchaus lesenswert sind.

Und sonst…

Wie Eingangs erwähnt, drehte sich in der Mac-Welt in den vergangenen Tagen alles um den Berglöwen. Neue Gerüchte zu nicht-extistenten iOS-Geräten oder Macs blieben weitgehend aus. Lediglich der vermeintlich neue Dock-Connector sorgte Webweit für erneute Diskussionen. Dafür gab es aber einen Blick in die Historie von iPhone und iPad – in Form von bislang ungesehenen Prototypen.

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Guter Start für OS X Mountain Lion

Auch wenn Apple in diesem Jahr bislang keine Erfolgsmeldungen des neuen OS X per Pressemitteilung verschickt hat, scheint die Verbreitung der neuesten Raubkatze aus Cupertino sehr gut zu verlaufen. Laut dem Web-Tracking-Unternehmen Chitika soll Mountain Lion bereits 3 Prozent des weltweiten Mac-Datenverkehrs im Web ausmachen.

Wie AllThingsD von Chitika erfahren hat, wurde OS X Mountain Lion in den vergangenen 48 Stunden bereits rund 2,11 Millionen Mal heruntergeladen.


(Bild: Chitika)

Wie viele von den Nutzern das Update gekauft haben ist allerdings unbekannt, da Apple – trotz aller Verspätungen und Probleme – ein kostenloses Update-Programm angeboten hat. Die dazugehörigen Coupons treffen mittlerweile auch langsam bei den Kunden ein.

Im Gegensatz zum vergangenen Jahr verschickte Apple bislang keine Pressemitteilung, die Rückschlüsse auf die Verbreitung von Mountain Lion zulässt.

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App-Killer Mountain Lion: Wie Apple Entwicklern den Garaus macht

Hallo! Ich war einmal eine tolle Mac-Anwendung. Praktisch und simpel, wurde ich nach ein paar Jahren steigender Popularität und zahlreichen Downloads zu einer wahrhaftigen Institution auf den meisten Apple-Computern. Viele konnten sich ihren Mac ohne mich kaum noch vorstellen. Doch dann erwischte es mich hart: OS X Mountain Lion erschien und ich war so gut wie tot.

Ich wurde „gesherlocked“. Ja, es gibt sogar einen festen Begriff für das, was Apple seit Jahren mit mir und meinesgleichen tut. Nämlich Funktionen schanghaien, die von Dritt-Entwicklern lange Zeit erfolgreich auf der Plattform angeboten wurden. Angefangen hat es, zumindest unter dieser Bezeichnung, im Jahre 2002.

Watson war bis zu dieser Zeit eines der populärsten Such-Programme für Inhalte aus dem weltweiten Internetz. Doch dann kam Apples eigene Anwendung namens Sherlock in der Version 3 heraus. „Danke Watson, sie dürfen gehen“, hieß es plötzlich. Für viele Fans der nützlichen Software aus dem Hause Karelia ein frecher Diebstahl am helllichten Tage.

Von diesem Zeitpunkt an hieß es also, Apple habe mal wieder „gesherlocked“, wenn eine weit verbreitete App durch Kernfunktionen des Betriebssystems ersetzt wurde. Was OS X Mountain Lion angeht, das seit dieser Woche im Mac App Store erhältlich ist, dürften gleich mehrere meiner Freunde einen heftigen Schlag erlitten haben.

Als aller erstes fällt einem dabei Growl ein. Die sanften Benachrichtigungen über Neuigkeiten aus System und Programmen haben Viele schon seit Jahren lieb gewonnen. Es ist noch nicht lange her, da verlegten die Entwickler Growl in den Mac App Store, um ihre Kosten decken zu können. Mit einer zunehmenden Verbreitung von OS X Mountain Lion wird das trotz kommerzieller Verbreitung auf einem äußerst effizienten Vertriebsweg noch schwieriger werden.

Warum? Nun, das arme Growl wurde mit der Mitteilungszentrale in Mountain Lion quasi obsolet, nutzlos und ging jeder Daseinsberechtigung verlustig! Mit zwei Fingern schnippt Apple eine treue App in den Abgrund der Vergessenheit.

Das nächste Opfer: To-Do-Apps. Spätestens seit der WWDC-Keynote Anfang Juni ist klar, dass Desktop-Rechner immer mehr Funktionen aus der Smartphone-Welt bekommen. iOS wird OS X — ein Bisschen jedenfalls. Unweigerlich haben es auch die „Erinnerungen“ auf den Mac geschafft. Wie auf iPhone und iPad kann man sich mir nichts, dir nichts zeit- oder ortsabhängig an wichtige Aufgaben erinnern lassen.

Tolle Sache, nur wer geht im Mac App Store oder anderswo auf die Pirsch und sucht nach To-Do-Listen, wenn es bereits eine gibt? Dazu noch eine, die dank iCloud mit allen iOS-Geräten synchron gehalten wird.

Die Liste meiner vom Aussterben bedrohten Artgenossen ist lang. iMessage macht es den Mobilfunkanbietern schwer, sich über SMS den enormen Datenverbrauch aktueller Smartphones quer zu finanzieren und mit den „Nachrichten“ in OS X 10.8 wird das sicherlich nicht einfacher. Die Diktier-Funktion („Siri light“) schasst Programme wie Dragon Dictate von Nuance.

Aber das letzte Wort ist noch nicht gesprochen. Jetzt liegt es an uns, den Programmen und ihren Entwicklern, über die Standard-Funktionen des Betriebssystems hinauszuwachsen! Wir müssen Funktionen erweitern, Bedienungen optimieren und vielleicht an der einen oder anderen Stelle in den sauren Rabattapfel beißen. Was bleibt uns anderes übrig?

Jedenfalls ist das immer noch besser, als gesherlocked in irgendeinem verlassenen Software-Verzeichnis zu enden.

(Bild: Flickr, Autor: ingridtaylar; veröffentlicht unter CC BY 2.0)

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MacBook Air: Update reicht Power Nap für Mountain Lion nach

Wer sein MacBook Air bereits heute auf OS X Mountain Lion aktualisiert hat, hat vielleicht bemerkt, dass das von Apple auf der WWDC präsentierte Power-Nap-Feature nicht zu finden war. Mit einem Firmware-Update für das neue MacBook Air liefert Apple diese Funktion nun nach, das Retina MacBook Pro muss noch warten.

Das Softwarepaket mit der Bezeichnung “MacBook Air SMC Firmware Update 1.5″ ist ab sofort im App Store verfügbar. Neben der Kompatibilität mit Power Nap in Mountain Lion verspricht Apple auch Verbesserungen in OS X 10.7.4 beim Aufwachen aus dem Standby-Modus. Laut The Next Web betrifft das Update auch das MacBook Air, Mitte 2011.

Die Installation des Firmware-Updates erfordert einen Neustart und dauert nur wenige Sekunden. Nach dem Update kann in den Systemeinstellungen Power Nap (de-)aktiviert werden:

Power Nap erlaubt es in OS X Mountain Lion während des Standby-Betriebs nach neuen Mails zu suchen, den Kalender zu aktualisieren oder auch Time-Machine-Backups zu erstellen.

Update: Ein Firmware-Update für das neue Retina MacBook Pro soll laut Apple ebenfalls in Kürze erscheinen.

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Mountain Lion im Apple Store: Startschwierigkeiten in San Francisco

Wie schon heute morgen berichtet, gab es in Apples eigenen Stores Schwierigkeiten das Mountain-Lion-Update auf den ausgestellten Macs einzuspielen. Auch der Apple Store San Francisco auf der Stockton Street war davon betroffen.

Beim Besuch des Stores war das Personal heute morgen (Ortszeit San Francisco) noch damit beschäftigt das Update auf den Maschinen zu installieren. Was genau die Probleme waren wollte man nicht sagen. In der Nachtschicht hat aber offensichtlich nicht alles so geklappt wie ursprünglich geplant.

Während die MacBook Airs noch fleißig installiert wurden, waren die iPhones, welche nun neben den Notebooks stehen, bereits vorbereitet für die Demonstration von iCloud und der Dokumentsynchronisation mit iWork.

Mit der Veröffentlichung von OS X Mountain Lion hat Apple auch eine Reihe von Updates für seine Anwendungen veröffentlicht, die die Kompatibilität zwischen dem neuen Betriebssystem und den Apps verbessert. Speziell die neuen iCloud-Funktionen werden nun von den verschiedenen iWork-Anwendungen unterstützt. Damit ist iWork jetzt auch auf die Abschaltung von iWork.com vorbereitet.

(Bilder: Holger Eilhard/GIGA.DE)

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OS X Mountain Lion: Ab 25. Juli im App Store erhältlich

Im Rahmen der Ankündigung der Quartalszahlen gab Apple bekannt, dass OS X Mountain Lion ab morgen (nach europäischer Zeit wahrscheinlich erst am Nachmittag oder Abend) im verfügbar sein wird.

Mountain Lion wird im App Store zum Preis von 15,99 Euro erhältlich sein. Für alle Upgrade-willigen sollten die nächsten Stunden also zum Backup der aktuellen Installation genutzt werden, so dass dem morgigen Update gelassen entgegen gesehen werden kann.

Morgen sollte dann auch Apples Update-Programm wieder verfügbar sein.

Damit wurden frühere Vermutungen bestätigt, die unter anderem aufgrund der Auslieferung des Golden Master an das AppleCare-Personal, sowie Nachtschichten in den Apple Stores entstanden waren. Der Golden Master wurde von Apple bereits am 9. Juli an die Entwickler verteilt.

Update:
Eine Übersicht der mit Mountain Lion kompatiblen Anwendungen ist bei RoaringApps verfügbar.

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OS X Mountain Lion: Entwickler sollen Apps einreichen

OS X Mountain Lion wird im Laufe des Monats erscheinen, gestern Abend hat Apple die so genannte Golden-Master-Version für Entwickler bereit gestellt. Jetzt hat Apple die Entwickler auch aufgefordert, ihre Mountain-Lion-Apps für den Mac App Store einzureichen.

Ohne zu verraten, an welchem Tag OS X Mountain Lion genau erscheinen wird und ob die eingereichten Apps an diesem Tag bereitstehen werden, fordert Apple die Entwickler in einer E-Mail auf, ihre Mountain-Lion-Apps einzureichen. Die Entwickler würden so sicher gehen, dass ihre Software von den Vorteilen der Version 10.8 des Mac-Betriebssystems profitiert.

Die Entwickler sollten sich dafür die Golden-Master-Versionen von OS X Mountain Lion und Xcode 4.4 im Mac Dev Center herunterladen und ihre Apps mit diesen jüngsten Versionen erstellen. Nach Funktionstest sollen sie die Apps dann bei Apple einreichen. Darüber hinaus weist Apple iOS-Entwickler darauf hin, dass sie ihre Spiele für Cross-Plattform-Gruppen im Game Center vorbereiten können. Mit Mountain Lion können auch Mac-Spieler Apples Spiele-Plattform nutzen.

OS X Mountain Lion soll laut Apple im Laufe dieses Monats erscheinen, der Preis wird bei 15,99 Euro liegen. Voraussetzung für das Upgrade ist ein Mac mit Mac-App-Store-Installation, also mit Mac OS X 10.6 Snow Leopard oder OS X Lion. Mountain Lion bringt vor allem einige iOS-Features auf den Mac – darunter Messages, die Mitteilungszentrale, Notizen, Erinnerungen, AirPlay sowie einiges mehr.

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WWDC 2012: OS X 10.8 Mountain Lion

Am Montag ist es soweit: Apples alljährliche Keynote anlässlich der weltweiten Entwicklerkonferenz WWDC zieht Tausende Anhänger nach San Francisco. Ein Thema der Keynote dürfte Apples neues Betriebssystem OS X 10.8 Mountain Lion sein. Wir fassen alle Neuerungen und Gerüchte zusammen.

OS X 10.8 Mountain Lion: Die Neuerungen im Überblick

In den letzten Wochen zeigten wir einige Neuerungen in OS X Mountain Lion in unserer Screencast-Serie. Hier gibt es nochmals alle Videos im Überblick.

Worüber man munkelt
Wie schon in den Jahren zuvor kann man davon ausgehen, dass Apple sich so manch neue Funktion für eine Keynote aufspart, um sie dann mit großem Trommelwirbel anzukündigen.

Möglicherweise dürfen sich Anwender in Mountain Lion über eine Diktierfunktion freuen. Hinweise fand man diesbezüglich im Quellcode des Safari-Browsers. Gemäß einer Liste mit Tastaturkürzeln könnten Anwender durch Drücken beider Befehlstasten (cmd) Webseiten oder andere Inhalte diktieren.

Wahrscheinlich ist, dass Apple der Leseliste in Safari einen Offline-Modus spendiert. Zur Leseliste hinzugefügte Webseiten speichert der Browser im Cache ab, sodass Anwender auch ohne Internetverbindung darauf zugreifen können.

An vielen Stellen ist OS X 10.8 Mountain Lion von der iOS-Plattform inspiriert. Bald auch hinsichtlich einer Auto-Install-Funktion für den Mac App Store. Wer mehrere Macs mit einer App-Store-ID betreibt, muss gekaufte Apps dann nicht mehr manuell auf allen Macs installieren. Bislang gibt es dieses Feature nur für mobile Geräte: Wer eine App-Store-App auf einem iPhone kauft, findet diese kurz später auch auf seinem iPad wieder – wenn die entsprechende Auto-Installations-Option aktiviert ist.

 

Verfügbarkeit und Preis
Dass Apple Mountain Lion auf der Keynote erwähnt, gilt als sicher. Unklar ist, ob Apple eine finale Version präsentiert oder lediglich einen Erscheinungstermin nennt. Immerhin könnte der schon bald sein. Eine erste Entwicklervorschau hat der Hersteller bereits Mitte Februar veröffentlicht. Weitere Updates folgten.

Auch beim Preis streiten sich die Geister. Manch einer kann sich vorstellen, dass Apple das Update diesmal kostenlos zur Verfügung stellt. Schließlich wäre damit eine schnelle Verbreitung und letztlich eine breite Nutzerbasis sichergestellt.

Hardware-Unterstützung

Apples aktuelles Betriebssystem, OS X Lion, ließ sich auf allen Intel-Macs mit Core 2 Duo- und Intel Core i-Prozessoren und zwei Gigabyte Arbeitsspeicher installieren. Mit Mountain Lion fallen allerdings mehr Macs durchs Raster – auch solche, von denen man es vielleicht nicht erwartet. OS X 10.8 stellt auch an den Grafikchip gewisse Anforderungen. Vermutet wird derzeit folgende Auflistung unterstützter Geräte:

MacBook Air-Modelle kommen ebenso wie Aluminium-Macbooks ab Veröffentlichung im Herbst 2008 mit dem System zurecht. Plastik-MacBooks ab 2009, ebenso wie Apples Mac mini. MacBook, MacBook Air und Mac mini sind nicht kompatibel, sofern sie lediglich über Intels GMA 950- oder X3100-Grafik verfügen.

Aluminium-iMacs verstehen sich auf Mountain Lion, wenn ein Grafikspeicher von mindestens 256 Megabyte vorhanden ist.  MacBook Pros mit 13-Zoll-Bildschirm und NVIDIA 9400M-Grafik sind bereit für Mountain Lion, Modelle mit 15- und 17-Zoll-Bildschirmen werden ab Erscheinung Mitte 2007 unterstützt. Beim Mac Progilt als Faustregel: Modelle ab Veröffentlichung Anfang 2008 sind kompatibel. Einen detailreichen Überblick gibt es im ursprünglichen Artikel: Mountain Lion: Warum werden einige Macs nicht mehr unterstützt?

Es handelt sich hierbei um eine vorläufige Liste unterstützter Geräte. Bei früheren Mac Pro-Geräten könnte sich durch ein EFI-Update noch etwas ändern. Möglich wäre aber auch, dass Apple noch weitere Geräte aus dieser Liste streicht, um Anwendern ein reibungsloses Mountain Lion-Erlebnis zu bieten. Abwarten.

Rückblick 
Der Name World Wide Developers Conference lässt zunächst vermuten, dass dort ausschließlich Dinge gezeigt werden, die für Entwickler interessant sind. Für die eigentlichen Events nach der Keynote zu Beginn der Konferenz ist dies auch der Fall. Doch wie die Vergangenheit zeigt, wird im Rahmen der Keynote nicht ausschließlich neue Hard- und Software vorgestellt, die für die Programmierer relevant ist…Hier geht es zum Artikel.

WWDC 2012 — GIGA ist live dabei: Mehr Infos, Live-Ticker und mehr gibt’s hier!

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Apple drängt Entwickler zur Gatekeeper ID

Eine der wichtigsten Neuerungen in Mac OS X 10.8 Mountain Lion ist das Sicherheits-Tool Gatekeeper, auf das sich vor allem Entwickler einstellen müssen. In einer Email an registrierte Developer beginnt Apple schon jetzt mit den Vorbereitungen für einen gelungenen Übergang. 

Gatekeeper sorgt in seiner Standardeinstellung dafür, dass auf dem System nur solche Software installiert werden kann, die über den Mac App Store geladen wurde. Zwar lässt sich dieser Sicherheitsmechanismus manuell ändern, dennoch wurde vermehrt die Abschottungswirkung von Gatekeeper kritisiert. Andererseits lässt sich so natürlich die versehentliche Installation von Malware auf dem Rechner verhindern.

In einer Rundmail an alle im Developer-Programm registrierten Entwickler fordert Apple schon jetzt dazu auf, einen Antrag auf eine so genannte Developer ID zu stellen. Zudem erhalten die Entwickler Informationen über den technischen Ablauf der Signatur von Programmen und deren Überprüfung. Wie der Code-Signing-Guide erklärt, stehen das Developer Certificate Utility sowie XCode zur Verfügung, um eine Signatur zu erhalten.

Nach einer ersten Aufforderung im Februar drängt Apple in der gestrigen Email nachdrücklich darauf, sich eine Developer ID zu besorgen. Hintergrund ist der für den Sommer erwartete und damit kurz bevorstehende Start des neuen Betriebssystems Mac OS X 10.8 Mountain Lion.

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OS X Mountain Lion: Kommt Safari mit integriertem Passwortmanager?

Mit der Vorstellung neuer Developer Previews von Safari und OS X Mountain Lion tauchen in regelmäßigen Abständen zwangsläufig auch immer wieder Hinweise auf neue Funktionen auf, die Apple in Zukunft für seine Software plant. Im aktuellen Fall sind es Textauszüge, die auf eine überarbeitete Passwortfunktion in Safari schließen lassen.

Die Texte in der Entwickler-Version von Safari 5.2 deuten auf eine deutliche Erweiterung des aktuell sehr rudimentären Passwort-Managements in Apples Browser hin. Neben der neuen Oberfläche, die schon jetzt in Safari 5.2 zur Darstellung aller gespeicherten Passwörter dient, gibt es auch Hinweise darauf, dass der Browser in einer kommenden Version auch bei der Wahl sicherer Passwörter helfen könnte.


Der bislang noch nicht im Browser auffindbare Text lautet wie folgt:

Safari can automatically suggest and remember unique, secure passwords for websites you choose.

Damit integriert Apple eine Funktion in den hauseigenen Browser, die man bislang in dieser Form nur von Passwort-Managern wie * kennt.

In Kombination mit der ebenfalls in der in Mountain Lion Developer Preview 2 vorgestellten Synchronisation der geöffneten Tabs via iCloud könnte Apple die gespeicherten Passwörter auch auf anderen Macs und iOS-Geräten wie iPad oder iPhone zugänglich machen. Ein weiterer Hinweis: Der in iCloud vorhandene Eintrag für die Synchronisation von “Bookmarks” wurde in Mountain Lion in “Safari” umgetauft.

(Bilder: MacRumors)

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OS-X-Statistik: 40 Prozent setzen auf Lion – Mac-Entwickler update-freudig

Während Microsoft in der Vergangenheit öfters Probleme hatte, ein neues Betriebssystem an den Mann zu bringen, sind Mac-Benutzer in der Regel recht Update-freudig. Neue Zahlen bestätigen das: Fast 40 Prozent aller Macs, die im Web unterwegs sind, sollen mittlerweile eine OS-X-Lion-Installation haben. Und Entwickler probieren vergleichsweise häufig das neue OS X Mountain Lion aus.

Die Website Netmarketshare analysiert die Daten der Besucher zahlreicher Websites, um zu erfahren, mit welchen Browsern oder Betriebssystemen sie unterwegs sind.

Beim Mac spricht ein klarer Trend für OS X Lion: 39,60 Prozent aller Mac-Benutzer waren im März 2012 mit der Version 10.7 von Apples Desktop-Betriebssystem unterwegs. Im Februar waren es noch 38,94, im Januar 34,16 Prozent. Lion dürfte den Vorgänger Snow Leopard in naher Zukunft überholen: Die Version 10.6 des Betriebssystems lag im März mit 42,6 Prozent unter allen Mac-OS-Versionen noch an der Spitze.

Das Online-Werbe-Netzwerk Chitika hat derweil die Verbreitung der Vorab-Version von OS X Mountain Lion beobachtet. Die Version 10.8 des Mac OS soll im Sommer, also nur ein Jahr nach Lion erscheinen, bisher gibt es nur eine ausschließlich für Entwickler erhältliche Beta-Version. Eine Woche, nachdem Apple diese veröffentlichte, sollen 0,06 Prozent aller Mac-Benutzer mit Mountain Lion unterwegs gewesen sein.

Der Wert erscheint nur auf den ersten Blick sehr niedrig: Eine Woche, nachdem Microsoft eine Entwicker-Version von Windows 8 veröffentlicht hatte, setzten nur 0,03 Prozent der Windows-Benutzer auf die zukünftige Version. Auch Mac-Entwickler scheinen also updatefreudiger zu sein.

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Gatekeeper: Entwickler können sich “Developer ID” bei Apple besorgen

Eine wichtige Neuerung in OS X 10.8 Mountain Lion ist “Gatekeeper”: Das Sicherheits-Tool lässt sich so konfigurieren, dass es nur Software aus dem Mac App Store oder zumindest von bei Apple gemeldeten Entwicklern zulässt. Für Letzteres können sich Entwickler nun eine “Developer ID” besorgen.

Gatekeeper ist nicht unumstritten: Viele Beobachter befürchten einen weiteren Schritt in eine Richtung, die OS X zu einem ähnlich abgeschotteten Betriebssystem wie das iOS macht. Als Standard-Einstellung lässt Gatekeeper tatsächlich nur solche Software zu, die aus dem Mac App Store stammt. Allerdings lässt sich diese Einstellung ohne Weiteres ändern, auf Wunsch lässt das Betriebssystem dann wieder die Installation beliebiger Anwendungen zu – oder eben nur solcher, die “von identifizierten Entwicklern” stammen.

Eine Liste dieser Entwickler möchte Apple nun erstellen, bevor Mountain Lion ab Sommer für Endbenutzer erhältlich ist. Das Unternehmen fordert Entwickler in Rundmails dazu auf, sich bei Apple eine “Developer ID” zu besorgen, was sowohl über eine Anforderungs-Funktion in * als auch über das Developer Certificate Utility möglich ist. So bleibt Entwicklern weiterhin die Möglichkeit, Software auch außerhalb des Mac App Store an Benutzer zu vertreiben, die ihrerseits nicht auf den Gatekeeper-Schutz verzichten möchten.

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Sandboxing: Entwickler haben bis zum 1. Juni Zeit

OS X Mountain Lion bringt mehr iOS ins OS X – was nicht nur für Begeisterung sorgt. Gerade in Sachen Mac-Anwendungen besteht die Sorge, dass Apple das OS X ähnlich wie das iOS abschotten könnte. Jetzt hat Apple zumindest die “Sandboxing”-Deadline im Mac App Store erneut nach hinten verschoben.

Schon als Apple Ende 2010 den Mac App Store vorstellte sorgte das bei vielen Mac-Benutzern für einen Schreck: Wird Apple das eigene Download-Portal eines Tages zum einzigen Software-Vertriebsweg machen, und werden Apps in ihrem Funktionsumfang nach Apples Vorstellungen beschränkt werden? Bis heute lässt sich Software auch außerhalb des Mac App Store installieren. Mit der “Gatekeeper”-Funktion des OS X Mountain Lion wird das aber nur möglich sein, wenn der Benutzer zunächst eine “Sperre” deaktiviert hat.

“Sandboxing” betrifft wiederum den eingeschränkten Funktionsumfang: Ähnlich wie im iOS sollen Apps innerhalb der Grenzen eines “Sandkasten” arbeiten, also nur einen bestimmten Umfang an Rechten benutzen. Vor allem Apps, die mit anderen Apps zusammenarbeiten oder auf das gesamte Dateisystem zugreifen können erfüllen diese Voraussetzungen nicht.

Mittelfristig soll “Sandboxing” im Mac App Store Pflicht werden, was zwar der Sicherheit zugute kommt, aber auch dazu führt, dass einige Apps in ihrer heutigen Form im Mac App Store nicht mehr erlaubt sein werden. Zumindest stehen einige Entwickler vor der großen Herausforderung, ihre Anwendungen anpassen zu müssen. Schon im November letzten Jahres hatte Apple den Entwicklern dafür mehr Zeit gegeben – bis zum 1. März diesen Jahres. Nun hat Apple die Deadline erneut verschoben: Die Entwickler haben nun bis zum 1. Juni Zeit.

So oder so werden sich Entwickler aber entschieden müssen, ob sie den Funktionsumfang ihrer Anwendungen beschränken oder sie eben außerhalb des Mac App Store vertreiben. Da Apple das Download-Portal zum zentralen Ort für Software machen möchte, könnte Letzteres aber für viele Entwickler eine unattraktive Lösung sein.

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OS X Mountain Lion: Ältere Intel-Macs bleiben außen vor

Nachdem Apple heute die erste Developer Preview von OS X Mountain Lion veröffentlicht hat, dürften jetzt die ersten Entwickler mit Schrecken feststellen, dass die ältere Hardware nicht mehr unterstützt wird.

Apples Liste der Systemvoraussetzungen führt das fort, was mit OS X Lion begonnen hat. Ein 64-Bit-System ist für den 64-Bit-Kernel von Mountain Lion notwendig. Ebenfalls nicht mehr unterstützt werden 32-Bit-Kernel-Extensions.

Die unterstützte Hardware reduziert sich in OS X 10.8 dadurch auf folgende Macs:

  • iMac (Mitte 2007 oder neuer)
  • MacBook (13 Zoll Aluminium, 2008), (13 Zoll, Anfang 2009 oder neuer)
  • MacBook Pro (13 Zoll, Mitte 2009 oder neuer), (15 Zoll, 2,4/2,2 GHz), (17 Zoll, Ende 2007 oder neuer)
  • MacBook Air (Anfang 2008 oder neuer)
  • Mac Mini (Anfang 2009 oder neuer)
  • Mac Pro (Anfang 2008 oder neuer)
  • Xserve (Anfang 2009)

Diese Liste gilt bis auf Weiteres für die Developer Preview, es darf aber davon ausgegangen werden, dass bis zur finalen Version von OS X 10.8 höchstwahrscheinlich keine ältere Hardware mehr hinzukommen wird.

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