Apple Store

Beschreibung

Apple ist in erster Linie als Hardware-Hersteller und Software-Entwicker bekannt. Die Produkte vertreibt das Unternehmen unter anderem über eigene Filialen und einen Online Store – und nicht nur die eigenen Produkte.

Der Apple Store unterteilt sich in:

  1. Online-Store,
  2. Retail-Store, also Filialen vor Ort.

Apple Store: Online alles direkt beim Hersteller bestellen

Der Apple Online Store bietet alle aktuellen Produkte des Herstellers an. Darüber gibt es zahlreiches Zubehör von anderen Firmen. Dabei handelt es sich überwiegend um qualitativ hochwertige Produkte.

Große Schnäppchen sind im Apple Store nur selten zu machen. Die Back-to-school-Aktion bietet eine solche Gelegenheit, sowie der Black Friday im November. Ansonsten bekommen wir bei Apple die Produkte meist zur unverbindlichen Preisempfehlung.

Dafür ist die Lieferbarkeit oft besser als in anderen Shops. Wenn die Produktion eines neuen iPhones nicht dem Ansturm von Käufern hinterherkommt, dann beliefert Apple zunächst seine eigenen Shops.

Gesondert läuft der Download-Bereich von virtuellen Medien: für Macs finden wir die Software im Mac App Store, für iPhone und iPad im App Store und Musik, Filme und Bücher im iTunes Store.

Nur hier gibt’s die Apple Watch zum Direktkauf: Die Edel-Boutiquen vorgestellt GIGA Bilderstrecke Nur hier gibt’s die Apple Watch zum Direktkauf: Die Edel-Boutiquen vorgestellt

Apple Retail Stores: Filialen mit gutem Service

Mittlerweile hat das Unternehmen 13 lokale Apple Stores in Deutschland, darunter in Berlin, München, Hamburg, Sindelfingen und Augsburg. Preislich entspricht das Angebot dem Online Store.

Apple bietet in seinen Geschäften einen guten Service, besonders der Apple Store Kurfürstendamm glänzt durch ein vielfältiges Programm um die Produkte: Es gibt zahlreiche Einführungen, Worskhops, Support und sogar Konzerte. Sie sind allesamt kostenlos, es ist lediglich eine Anmeldung über die Apple-Webseite erforderlich.

von

Weitere Themen: Apple

Alle Artikel zu Apple Store
Ihr wollt den nächsten Apple Store in eurer Nähe finden oder online im Apple Store einkaufen? Dann seid ihr hier genau richtig.

Inhaltsverzeichnis

  1. 18.11.2003
    Apple Store offline - neue Rechner im Anmarsch?
  2. 20.12.2004
    Apple Shop-in-Shop bei Saturn in Hamburg
  3. 01.04.2007
    Auf Rom folgt Berlin: Erster deutscher Apple Store eröffnet in einem Jahr
  4. 28.06.2007
    Schlummer-Party im Apple Store
  5. 12.09.2007
    Apple Store USA schließt vorübergehend
  6. 02.06.2009
    Apple Store Hamburg zieht ins AEZ
  7. 12.07.2009
    Kaufwahn: Apple Store Rom
  8. 26.08.2009
    Gelddruckmaschine: Apples 5th Avenue Store
  9. 07.09.2009
    Apple Store in Mailand eröffnet
  10. 22.09.2009
    Microsoft wirbt Apple-Store-Mitarbeiter ab
  11. 30.12.2009
    Zwei neue Apple Stores für Deutschland
  12. 20.01.2010
    Apple Store in Frankfurt eröffnet am 23. Januar
  13. 19.04.2010
    Apple Store am Jungfernstieg: Hamburger Abendblatt gibt Hinweis
  14. 08.07.2010
    Apple plant 5-10 Stores in Deutschland, enthüllt einen in Shanghai
  15. 25.08.2010
    Apple-Store in Dresden öffnet 2011
  16. 27.09.2010
    Apple weltweit: iPhone-Verkaufsstart in China, Store-Eröffnung in Oberhausen
  17. 14.01.2011
    Apple Store Berlin am Kurfürstendamm
  18. 20.02.2011
    Apple plant neuen größten Apple-Store in New York City
  19. 24.02.2011
    Alle Apple Stores geschlossen
  20. 08.03.2011
    Neue Kräfte für neuen Apple Online Store
  21. 17.03.2011
    Steve Jobs bietet Apple-Mitarbeitern in Japan Hilfe an
  22. 28.03.2011
    Apple Store Dresden eröffnet am Donnerstag
  23. 04.04.2011
    Apple Store in Augsburg geplant
  24. 11.05.2011
    Nach Schlägerei vorm Beijing-Store: Apple zahlt Entschädigung
  25. 17.05.2011
    Apple-Store-Geburtstag: Apple scheint Produktvorstellung für 22. Mai zu planen
  26. 18.05.2011
    Apple-Store-Geburtstag: Geheimniskrämerei und Umbauarbeiten auch außerhalb der USA
  27. 18.05.2011
    Apple Store ist offline (Update)
  28. 18.05.2011
    NFC im Apple Store: Geburtstagsvorbereitungen in vollem Gange
  29. 19.05.2011
    Gerüchte um Apple Store 2.0: Ein iPad für jeden Mitarbeiter und jeden Mac
  30. 27.05.2011
    Der Apple Store: Wie das Erfolgskonzept funktioniert

Apple Store offline - neue Rechner im Anmarsch?

Nach aktuellen Gerüchten über kurz bevor stehende neue Produkte ist soeben der Apple Store offline gegangen – diesmal so wohl in Europa (etwa der deutsche), als auch in den USA.

Angekündigt ist einmal mehr nichts Neues, auch Events finden nicht statt. Die Spekulationen sprachen von neuartigen iMacs mit 20 Zoll-Display sowie einem neuen Dual 1,8 GHz Power Mac G5, außerdem von einem ungenannten Zubehörprodukt.

Zum Inhaltsverzeichnis

Apple Shop-in-Shop bei Saturn in Hamburg

Die Elektronikfachmarktkette Saturn eröffnet am heutigen Montag in seiner Filiale in der Hamburger Mönckebergstraße 1 einen neuen “Apple Shop-in-Shop”. Das “Geschäft im Geschäft” widmet sich ausschließlich Apple-Produkten und kommt im Retail Store-Design des Mac-Herstellers daher.

Der Laden bietet auf 50 Quadratmetern das gesamte Apple-Rechner-Sortiment sowie diverse Zubehörprodukte von Drittherstellern, hieß es. Natürlich nimmt auch der iPod breiten Raum ein. Laut Saturn sollen weitere Shop-in-Shops in anderen Filialen folgen. Der Laden wurde zwar in Zusammenarbeit mit Apple gestaltet, wird aber vollständig von Saturn verantwortet.

Zum Inhaltsverzeichnis

Auf Rom folgt Berlin: Erster deutscher Apple Store eröffnet in einem Jahr

Nachdem der erste kontinentaleuropäische Apple Store am Samstag in Rom seine Pforten eröffnet hat, soll nun auch die deutsche Hauptstadt einen bekommen. Das teilt Apple in einer Pressemitteilung mit. Noch steht in Berlin nur der Rohbau – gegenüber des Berliner Doms, direkt an der prestigeträchtigen Adresse “Unter den Linden”. Fertig werden soll der Prachtbau erst im April 2008 – dann aber dürfte er alle bislang eröffneten Stores in den Schatten stellen. Der Quader in Glas und Stahl soll das größte jemals von Apple gebaute Geschäft werden.

Dieser Artikel ist am 01.04.2007 erschienen. Willkommen im April!

“Apple revolutioniert die digitale Welt kontinuierlich und rückt bald mit einem neuen Einkaufs- und Informationszentrum in Berlin näher zum deutschen Kunden als jemals zuvor”, kündigt Apple Deutschland an. “Der neue Apple Store schafft nicht nur neue innovative Möglichkeiten, unsere Produkte zu entdecken und auszuprobieren”, so die Pressemitteilung weiter, “mit einer Länge von 180 Metern, einer Breite von 85 Metern und einer Höhe von 32 Metern wird der wagemutige Entwurf von Stararchtitekt Heinz Graffunder der Berliner Mitte zu neuem architektonischen Glanz verhelfen.” Begeisterung zeigt auch der Regierende Oberbürgermeister Klaus Wowereit, er reagierte auf die Nachricht mit einer eigenen Pressemitteilung: “Berlin freut sich auf solch einen Palast!” Apple plant, fast die gesamte Grundfläche des Baus zu einem gigantischen Verkaufsraum auszubauen: iPhone und Apple TV seien nur der Anfang – der Hersteller werde seine Produktpalette 2007 so stark erweitern, dass man den Platz dringend brauche.

Bild: Wikipedia, Matthias Lück

Zum Inhaltsverzeichnis

Schlummer-Party im Apple Store

Wie AppleInsider berichtet plant Apple das erste “Übernachtungsprogramm” zur morgigen Vorstellung des iPhones in den USA. Nicht etwa im Hotel werden die Angestellten der Apple-Stores logieren: Zwischen Genius Bar und der Verkaufsfläche sollen es sich jeweils ein Store-Manager und ein Angestellter gemütlich machen.

Hintergrund der Schlummer-Party könnten Sicherheitsbedenken seitens Apple sein: Mittlerweile warten schon etliche potentielle Käufer vor den Türen, um sich eines der neuen Geräte zu ergattern. Für Besucher des Stores am Freitag, gibt der Hersteller laut AppleInsider folgende Hinweise: “Kommen Sie am Freitagmorgen zum Apple Store. Dieser wird um 10 Uhr Lokalzeit für Sie öffnen und danach für vier Stunden schließen, damit die Angestellten sich auf die iPhone-Premiere vorbereiten können. Um 18 Uhr wird das Produkt dann zum Kauf angeboten. Seien Sie früh dran, wer zuerst kommt mahlt zuerst.” Apple hat darüber hinaus die Eröffnung von zwei neuen Stores in Tulsa, Oklahoma und Glendale, Wisconsin bekannt gegeben – gerade noch rechtzeitig zur Einführung des iPhones.

Zum Inhaltsverzeichnis

Apple Store USA schließt vorübergehend

Seit etwa einer Stunde ist die USA-Filiale des Online-Stores von Apple geschlossen, die internationalen Niederlassungen wie etwa der deutsche Store sind weiterhin geöffnet. Möglicherweise laufen im Hintergrund Wartungsarbeiten oder für US-Kunden werden neue Produkte und Services eingepflegt, die für die internationale Kundschaft noch nicht zu bekommen sind – etwa iPhone-Zubehör.

Klebt der gelbe Post-it-Zettel mit der Aufschrift “Wir sind gleich wieder da!” auch an den virtuellen Eingangstüren der internationalen Stores, ist dies ein starkes Indiz für neue oder überarbeitete Produkte. Aktuell gibt es diesbezüglich keine Gerüchte.

Zum Inhaltsverzeichnis

Apple Store Hamburg zieht ins AEZ

In Gestalt eines Fotos findet sich auf iFun der Beweis, dass der zukünftige Apple Store Hamburg tatsächlich im Alstertal-Einkaufzentrum (AEZ) einziehen wird: Ganz offiziell ziert inzwischen ein Logo des Herstellers aus Cupertino die Schaufensterscheibe, die darüber hinaus aber schwarz bleibt. Spekulationen über den genauen Standort des zweiten deutschen Retail-Geschäfts finden damit ein Ende, über den Starttermin hingegen darf man weiterhin spekulieren.

Zum Inhaltsverzeichnis

Kaufwahn: Apple Store Rom

Apple Store Italia *Ka Ching*

Annähernd ALLE vertragsfreien iPhone 3GS welche hierzulande, in Deutschland und der Schweiz von diversen Resellern verkauft werden, stammen aus Italien. Somit dürfte der derzeit einzige Apple Store in Italien wohl zu den Umsatzstärksten überhaupt gehören.

Der User “seth1975” aus dem ApfelTalk Forum hat sich selbst auf den Weg nach Rom gemacht und zeigt uns neben Fotos auch einen kleinen Tourguide.

So berichtet seth auch über einen “Kunden” der sich gleich vierzig (40) iPhone 3GS über die Ladentheke wuchten lies. Ob dieser offensichtliche Reseller seine Devices mit einer Schubkarre aus dem Einkaufszentrum manövriert hat ist leider nicht bekannt.

Apple Store Rom
Apple Store Rom
Apple Store Rom
Apple Store Rom

Zum Inhaltsverzeichnis

Gelddruckmaschine: Apples 5th Avenue Store

Apple Store 5th Avenue

Laut Bloomberg nimmt Apple in dessen knapp 1000 Quadratmeter großen Parade-Retail Store an der 5th Avenue in New York circa USD 350 Millionen pro Jahr ein. Das sind USD 350.000,- pro Quadratmeter und Jahr.

Zum Vergleich: Das weltbekannte Schmuckunternehmen Tiffany & Co erzielt nach eigenen Angaben mit Diamanten und Co. ungefähr USD 18.000 pro Quadratmeter.

Zum Inhaltsverzeichnis

Apple Store in Mailand eröffnet

Mit Mailand kann sich eine weitere italienische Stadt über einen Apple Retail Store freuen: Der Apple Store Carosello eröffnete am vergangenen Samstag, dem 5. September. Eine Flickr-Galerie zeigt Bilder der Eröffnung des Ladens, der sich auf ein Stockwerk zu beschränken scheint. Wer an einem iPhone ohne SIM-Lock interessiert ist, mag über einen Kurzbesuch nachdenken: Das iPhone 3GS soll für 599 beziehungsweise 699 Euro ohne Probleme in dem Store zu haben sein.

Zum Inhaltsverzeichnis

Microsoft wirbt Apple-Store-Mitarbeiter ab

Microsoft will sich nicht nur von Apples Retail Stores inspirieren lassen – nach Informationen von The Loop versucht das Unternehmen aus Redmond, gezielt Mitarbeiter von Apple abzuwerben. Microsoft habe einige Retail-Store-Manager kontaktiert und angeboten, in ihren Shops zu arbeiten.

Um das Angebot schmackhaft zu machen, stelle Microsoft außerdem eine signifikante Gehaltserhöhung in Aussicht. Die Retail-Manager, die dann zu Microsoft wechseln, sollen sich dann darum kümmern, ihre ehemaligen Mitarbeiter – ebenfalls für mehr Geld – abzuwerben.

Zum Inhaltsverzeichnis

Zwei neue Apple Stores für Deutschland

apple-store

In der Online-Ausgabe der ComputerBild wird behauptet, dass im Jahr 2010 außer in Frankfurt noch zwei weitere Apple Stores in Deutschland, einer in Hamburg und ein weiterer in Berlin, eröffnet werden sollen.
Die damit schon zweite Hamburger Apple-Filiale soll sich am Jungfernsteg über drei Etagen erstrecken.
Der Berliner Store soll, laut der Aussage eines dort tätigen Bauarbeiters, in der Tauentzienstraße, in welcher sich auch das “Kaufhaus des Westens” befindet, einziehen.

Damit wären dies schon fünf Stores in Deutschland im Jahr 2010, während die Österreicher noch auf ihren eigenen warten müssen.

Zum Inhaltsverzeichnis

Apple Store in Frankfurt eröffnet am 23. Januar

Nun ist es soweit: Am kommenden Samstag, den 23. Januar öffnet in Frankfurt an der Großen Bockenheimer Straße der erste Apple Store der Stadt seine Pforten.

Ab 11 Uhr morgens können Besucher dann auch in der Main-Metropole Apple-Produkte vor Ort erwerben. Ursprünglich hatte Apple die Eröffnung des Stores bereits am 5. Dezember geplant (wir berichteten), allerdings aufgrund einiger Mängel verschoben. Nach dem Apple Store in München und den zwei Filialen in Hamburg ist der Frankfurter Store erst der vierte in ganz Deutschland.


Externe Links
  • Apple: Apple Store Frankfurt

Zum Inhaltsverzeichnis

Apple Store am Jungfernstieg: Hamburger Abendblatt gibt Hinweis

Gegen Ende Mai könnte in Hamburgs Jungfernstieg ein neuer Apple-Store seinen Platz finden. Wie das Hamburger Abendblatt berichtet, müssen der älteste Juwelier Deutschlands Brahmfeld & Gutruf und das Modehaus Beutin das Feld räumen und in die zusammengefasste Ladenfläche soll Apple dann einziehen. “Unser Vertrag wurde gekündigt, weil die Eigentümer sich von dem neuen Mieter offensichtlich höhere Einnahmen versprechen”, zitiert die Zeitung den Inhaber von Brahmfeld & Gutruf, Alfred Wurster.

Zum Inhaltsverzeichnis

Apple plant 5-10 Stores in Deutschland, enthüllt einen in Shanghai

In München, Frankfurt und Hamburg steht schon einer – fünf bis zehn weitere Stores in verschiedenen Städten sollen nun folgen, berichtet Macnotes. Der neue Apple-Store in Oberhausen ist kein Geheimnis mehr, hinzu kommen sollen neue Stores in Dortmund, Dresden, München und Frankfurt. Während in Deutschland noch spekuliert und geplant wird, hat Apple in Shanghai den neuen Retail-Store im Glas-Tower enthüllt.

Für München und Frankfurt wäre es bereits der zweite Apple-Retail-Store. In München soll Apple zusätzlich zum Store in der Rosenstraße einen weiteren im Olympiapark eröffnen. Im Einzugsgebiet Frankfurt könnte ein Apple Store im Main-Taunus-Zentrum entstehen.

Vage sind hingegen die Informationen zu Stores in Leipzig, Berlin, Düsseldorf, Stuttgart und Köln. Auch der Zeitraum, in denen die kommenden Stores entstehen sollen, liegt noch im Dunkeln.

Derweil hat Apple in Shanghai einen neuen Flagship-Store enthüllt. Ähnlich wie beim New Yorker Glas-Quader und bei der Glas-Pyramide in Paris finden Besucher in Shanghai den eigentliche Apple-Store im “Keller”. Bleibt zu hoffen, dass Apple sich auch in Deutschland vielleicht mit einem gläsernen Vorzeige-Store niederlässt.

Zum Inhaltsverzeichnis

Apple-Store in Dresden öffnet 2011

Apple wird einen Laden in Dresden eröffnen. Das berichtet die Sächsische Zeitung in ihrer heutigen Ausgabe. Der Apple-Store in Dresden wäre der erste in Ostdeutschland. Er soll in der Altmarkt-Galerie entstehen.


Der Dresdener Apple-Store wäre nach München, Hamburg und Frankfurt am Main der vierte Laden in Deutschland. In der Altmarktgalerie auf der Wilsdruffer Straße wird Apple der Sächsischen Zeitung zufolge eine “großzügige Handelslounge” bauen. Hierfür wurde extra der Bau im Juli gestoppt und verändert. Im Frühjahr 2011 soll die neue Mall fertig sein – und dann wohl auch der Apple-Store eröffnet werden.

Apple plant in Deutschland mehrere neue Läden, ganz oben auf der Liste steht Oberhausen, wo der Store noch dieses Jahr geöffnet werden soll. Außerdem sollen weitere Stores in Dortmund, München und Frankfurt hinzukommen. Was aus den Plänen für Läden in Stuttgart und Berlin wurde, ist indes unklar.

(Bild: WikiMedia)

Zum Inhaltsverzeichnis

Apple weltweit: iPhone-Verkaufsstart in China, Store-Eröffnung in Oberhausen

Auch in China hat der Verkaufsstart des iPhone 4 die Massen bewegt: Mehr als 200.000 Kunden haben Apples neues iPhone bereits vorbestellt. Und als der Apple Store in Beijing seine Pforten um 8 Uhr öffnete, drängten mehr als 1000 Käufer in den Laden. Auch in Oberhausen strömten am Wochenende zahlreiche Besucher in den neuesten Apple Store.

Verglichen mit den 5000, die letztes Jahr das iPhone 3GS gekauft haben, sind die 200.000 Neukunden ein riesiger Zuwachs.Fortune sieht vor allem im günstigeren Preis und dem nunmehr integrierten WiFi den Grund für die deutlich größere Nachfrage. Während das iPhone 3GS mit 32 Gigabyte und ohne Vertrag noch rund 1033 US-Dollar gekostet hat, bezahlt man nun für das iPhone 4 ohne Vertrag rund 905 Dollar. Die 16 Gigabyte-Variante gibt es für 754 Dollar und ohne Vertrag.

Ebenfalls Andrang herrschte bei der Eröffnung des vierten deutschen Apple Stores in Oberhausen. Wie gewohnt wurden die Kunden mit Applaus der Apple-Mitarbeiter empfangen. Die Kollegen von Macnotes haben die Eröffnung im Video festgehalten.

Der nächste Apple Store dürfte dann hoffentlich auch für Berliner schneller zu erreichen sein. Wie die Sächsische Zeitung bereits aus vertrauenswürdiger Quelle erfahren hat, plant der Hersteller aus Cupertino nämlich im Einkaufszentrum Altmarkt-Galerie einen neuen Store.

Unsere Quellen bestätigen die Pläne ebenfalls, während sich sowohl Apple als auch das Center-Management auf Nachfrage von macnews.de bedeckt halten – keine Überraschung, wenn es um Apple-Neuigkeiten geht. Unseren Informationen zufolge soll der neue Store seine Pforten im Frühjahr 2011 öffnen.

Über die A13 braucht man dann beispielsweise von Berlin aus rund zwei Stunden mit dem Auto. Gegen die rund sechs Stunden zum Münchner Apple Store oder die rund fünf Stunden nach Oberhausen und Frankfurt am Main, liegt der neue Apple Store schon fast vor der Tür der Hauptstadt. Denn selbst nach Hamburg braucht man noch rund drei Stunden.

Bild: Erik Pitti, “With this phone… Apple will rule the world!!!”. Some rights reserved. Flickr.

Zum Inhaltsverzeichnis

Apple Store Berlin am Kurfürstendamm

kurfuerstendamm.de will aus “zuverlässiger Quelle” erfahren haben, dass Apple Inc. noch in diesem Jahr ein Geschäft in der Bundeshauptstadt eröffnen will. Dafür habe das Unternehmen aus Cupertino eine Fläche von 5.000 Quadratmetern angemietet. Es ergäbe den größten Apple Store in Deutschland.

Laut kurfuerstendamm.de erstreckt sich die Fläche über vier Etagen im Haus Wien, Kurfürstendamm 26, Berlin. Das Glanzstück sei ein acht Meter hoher ehemaliger Kinosaal.

Dem Portal zufolge sollen die Umbauten beginnen, sobald die entsprechenden Baugenehmigungen vorliegen.

Bislang gibt es in Deutschland vier Geschäfte des US-Konzerns: In Frankfurt, Hamburg, München und Oberhausen. Auch in Dresden soll noch dieses Jahr ein Apple Store eröffnen.

via ifun, Bild: Google Maps

Zum Inhaltsverzeichnis

Apple plant neuen größten Apple-Store in New York City

Zum 10. Jahrestag der Eröffnung des ersten Apple Stores hat Apple Großes vor. Die Feier des Erfolgskonzepts soll mit der Einweihung des bislang größten Apple Stores im historischen Grand Central Bahnhof mitten in Manhattan begangen werden. Mit einer entsprechenden offiziellen Ankündigung ist spätestens bis Mai zu rechnen.

Laut den Informationen von CultofMac ist Apple an einer der Ladenflächen mitten im Grand Central Terminal interessiert. Der Laden wäre zwar nur rund 1,5 km von dem beliebten Store in der Fifth Avenue entfernt, Apple hofft allerdings, die Massen mit der attraktiven Alternative besser bändigen zu können. Das Grand Central Terminal bietet eine imposante wie traditionsreiche Kulisse für den Jubiläums-Store und spricht mit mehr als 700.000 Besuchern jeden Tag einen großen Kundenkreis an. In welcher der Ladenflächen Apple sein Hoheitsgebiet errichten will, ist noch nicht bekannt.

Das neue Geschäft soll das größte seiner Art werden und den bisherigen Rekordhalter, den Apple Store in Covent Garden in London, ablösen. In New York City wäre das neben den Geschäften in der Fifth Avenue, in SoHo, der Upper West Side und West 14th Street bereits der fünfte Store. Insgesamt betreibt Apple über 300 Läden weltweit. Die ersten beiden Apple Stores öffneten am 19. Mai 2001 ihre Türen in Virginia und Kalifornien.

Zum Inhaltsverzeichnis

Alle Apple Stores geschlossen

Apple hat seine Online-Stores* geschlossen: Wie gewohnt ist das gelbe Notizzettelchen zu sehen: “Wir sind bald zurück”. Das deutet auf neue Produkte hin. Kommen jetzt die neue MacBook- und MacBook Pro-Modelle? Und ein neuer iMac? Gibt es die nigelnagelneue Schnittstelle? (Update).

Für heute werden neue MacBooks erwartet. Zahlreiche Gerüchte in den letzten Tagen schürten die Spannung auf neue Produkte. Neue Chips (Tippgeber meldeten uns eben einen i7 Quad-Core), mehr Leistung, größere Festplatten: Selbstverständlich darf darauf gehofft werden. Eine neue Batterielaufzeit? Ebenfalls.

Spannender wird es allerdings in Sachen SSD: Bekommt jedes MacBook Pro eine Festplatte und eine SSD verbaut, damit OS X schneller startet? Und: Kommt Intels neue Schnittstelle Lightpeak in Form eines DisplayPort- und Thunderbolt-Kombi-Anschlusses? Verwunderlich wäre es aber, wenn Apple eine solche Neuerung nicht in einer Keynote präsentiert.

Relativ sicher ist nur das iPad 2: Das wird wohl nicht kommen. Denn am 02.03. gibt Apple eine Pressekonferenz, bei der der neue Tablet Computer höchstwahrscheinlich vorgestellt wird – mit welcher Ausstattung auch immer.

Bereits vor einer Woche waren die Internet-Shops des Elektronikkonzerns offline – allerdings nur die europäischen. Besondere Neuheiten gab es keine. Heute nachmittag wird jedoch sicher neue Hardware im Apple Store* zu finden sein.

Zum Inhaltsverzeichnis

Neue Kräfte für neuen Apple Online Store

Aus einer Reihe von Stellenausschreibungen wollen Beobachter lesen können, dass Apple in näherer Zukunft seinen Online Store aufmöbeln will. Gesucht werden Software-Ingenieure und Content-Manager sowie Software-Tester. Eine der Anzeigen spricht explizit vom “Apple Online Store der nächsten Generation”.

Vor knapp 6 Wochen hatte das Unternehmen seine Online-Präsenz zuletzt aktualisiert, allerdings wurden dabei lediglich Äußerlichkeiten geändert. Das Einkaufserlebnis an sich blieb dagegen schon seit einigen Jahren weitgehend unangetastet. Sieben einschlägige Stellenanzeigen innerhalb weniger Wochen deuten auf ein Ende der aktuellen Store-Ära hin.

Inwiefern sich aus der Formulierung einer Ausschreibung auf die wahrhaftige Zukunft des Online Store schließen lässt, bleibt abzuwarten. Möglicherweise wartet eine herbe Enttäuschung auf alle Bewerber, die sich tatsächlich darauf freuen, “bei der Erschaffung des Apple Online Store der nächsten Generation” zu helfen.

Zum Inhaltsverzeichnis

Steve Jobs bietet Apple-Mitarbeitern in Japan Hilfe an

Apple Store Sendai
Foto: Apple Store Sendai

Apple CEO Steve Jobs hat eine persönliche Email an alle Apple-Mitarbeiter in Japan versendet und darin den von der Katastrophe Betroffenen Unterstützung angeboten.

To Our Team in Japan,

We have all been following the unfolding disaster in Japan. Our hearts go out to you and your families, as well as all of your countrymen who have been touched by this tragedy.

If you need time or resources to visit or care for your families, please see HR and we will help you. If you are aware of any supplies that are needed, please also tell HR and we will do what we can to arrange delivery.

Again, our hearts go out to you during this unimaginable crisis.
Please stay safe.
Steve and the entire Executive Team

Zum Inhaltsverzeichnis

Apple Store Dresden eröffnet am Donnerstag

Wie Apple heute bekanntgegeben hat, eröffnet am Donnerstag, den 31. März 2011 der Apple Store in Dresden. Das Geschäft wird in der Altmarkt-Galerie zu finden sein, einem Einkaufszentrum mit den üblichen Verdächtigen wie Saturn, s.Oliver, Jack Wolfskin, McDonald’s und Aldi.

Apple Store, Altmarkt-Galerie” nennt Apple seine neue Filiale, zu finden unter der Adresse Altmarkt 25, 01067 Dresden. An diesem Donnerstag um 8.00 Uhr eröffnet der Apple Store mit dem Neubau der Altmarkt Galerie (Foto: Webcam des Einkaufszentrums von den Umbaumaßnahmen). Es ist nach Frankfurt, Hamburg, München und Oberhausen der fünfte “Retail Store” des US-Konzerns in Deutschland.

Dass Apple in Dresden ein Geschäft eröffnet, ist lange kein Geheimnis mehr. Bereits im Sommer letzten Jahres wurde diese Information bekannt. Typisch für den Elektronikkonzern:
Zur Größe des Ladens und Anzahl der Mitarbeiter wollte sich Apple selbst heute noch nicht gegenüber der lokalen Presse äußern. Auf dem Lageplan des Einkaufszentrums gibt es allerdings einen verräterischen Punkt: Ein Fragezeichen steht als Platzhalter für einen Laden mit Fokus Literatur/Media/Geschenke, wenngleich nicht alphabetisch an erster Position für A wie Apple. Dieses Geschäft Nummer 96 liegt in zentraler Lage im Erdgeschoss.

Das einzige, was das Unternehmen verrät, sind die Öffnungszeiten (9.30 Uhr bis 21.00 Uhr, in den ersten Tagen etwas länger), und eine Aktion: “Komm um 8:00 Uhr zur großen Eröffnung, bei der die ersten 1.500 Besucher ein Apple T-Shirt geschenkt bekommen”, schreibt Apple auf der Unternehmenswebseite. Wer kein Leibchen abbekommt, muss nicht nackig durch Sachsen wandern. Unter dem selben Dach bieten New Yorker, Sprit oder Lacoste sicher ebenfalls etwas – wenngleich gegen Bares.

Zwei weitere neue Apple Stores werden für Deutschland bereits erwartet: Hamburg und Berlin.


Today Apple announced a new brick-and-mortar store in Dresden, Germany. The grand opening will take place on Thursday, March 31st at the „Altmarkt Galerie“, a shopping mall in the town center. This will be Germany's fifth city to get its own Apple retail store next to Hamburg, Frankfurt, Munich and Oberhausen.

The latest addition to Apples retail portfolio does not, however, come as a big surprise. As early as last summer there were substantial rumors hinting to the new location. As per usual, Apple was unwilling to discuss the store's area or staff size. Luckily, the mall's floor plan reveals the most subtle of hints: A small question mark acts as a placeholder for a new, as of yet unnamed store focussed on „books/ media/gifts“ and is located in a central position on the ground floor.

The only piece of information officially released were the opening hours: 09.30 am until 09.00 pm. On thursday there is going to be an „early bird special“: „Come over at 08.00 am and the first 1,500 customers get a free Apple t-shirt“, Apple promises on its website.

Two additional retail stores are to be expected in Germany: Hamburg is rumored to gain a second location and the capitol, Berlin is long overdue for its own Apple store.

Zum Inhaltsverzeichnis

Apple Store in Augsburg geplant

Apple sucht einen “Store Leader” für Augsburg. Damit bereitet der US-Konzern nach Frankfurt, Hamburg, München, Oberhausen und ganz neu Dresden ein weiteres Geschäft in Deutschland vor.

Erst letzte Woche eröffnete ein “Retail Store” in Dresden. Die alteingesessenen Händler wollen sich gegenüber dem Neuling in Produktpalette oder Preis abgrenzen. Stellenanzeigen lieferten im vergangenen Jahr eine erste inoffizielle Bestätigung für einen Apple-Laden in der sächsischen Landeshauptstadt.

Auch Augsburg verraten die Stellenanzeigen. Apple sucht für die drittgrößte Stadt Bayerns eine Führungskraft, die ein Team zusammenstellt. Zudem werde der “Store Leader” als Botschafter für den Elektronikkonzern fungieren, müsse laut Ausschreibung aber nicht zwangsläufig über technischen Hintergrund verfügen.

Es wird spekuliert, dass der Apple Store in der City Galerie entstehen könnte. “Leider können wir Ihnen zum Thema ‘neue Mieter’ in der City-Galerie, die im Rahmen der Umstrukturierung angesiedelt werden, zum jetzigen Zeitpunkt keine Info geben”, so Centermanager Torsten Keller gegenüber macnews.de. “Wir halten die Presse jedoch über die weiteren Veränderungen auf dem Laufenden.” Eine Umstrukturierung der Geschäfte in dem Einkaufszentrum ist also im Gange, wenngleich es für einen Apple Store keine Bestätigung gibt.

Für die Zukunft werden zudem neue Läden von Apple in Berlin und Hamburg erwartet.

Bild oben: Eröffnung Dresden (Sven Kaulfuss/macnews.de), Meldung via ifun.

Zum Inhaltsverzeichnis

Nach Schlägerei vorm Beijing-Store: Apple zahlt Entschädigung

Am vergangenen Wochenende kam es erneut zu Unruhen vor dem Apple Store im Stadtteil Sanlitun, Beijing. Zeitungsberichten zufolge hatte eine als Apple-Mitarbeiter erkennbare Person vor dem Geschäft Wartende angegriffen und sich daraufhin im Laden verschanzt. Daraufhin hätten die Kunden die Glas-Front der Apple-Store-Filiale zerstört, wodurch weitere Menschen verletzt worden seien. Apple soll nun einem der Opfer Entschädigung in Höhe von umgerechnet etwa 2.140 Euro gezahlt haben. 

Wie die chinesische Global Times meldet, stürmte ein etwa 1,90 m großer “Fremder” namens John in “Apple-Store-Uniform” am Samstag plötzlich aus dem Geschäft, zerrte einen der Wartenden einige Meter aus der Schlange heraus und ließ ihn dort fallen. Der 27-jährige Ding Wencheng wartete nach eigenen Angaben gemeinsam mit seiner Mutter vor dem Apple Store um ein weißes iPhone 4 zu erwerben. Die Filiale befindet sich in Sanlitun im Stadtbezirk Chaoyang, der für seine vielfältigen Einkaufsmöglichkeiten bekannt ist.

Der Täter war der Polizei zufolge für die Filiale verantwortlich und gab an, er habe nur für Disziplin in der Warteschlange sorgen und vor allem gegen die “Händler” vorgehen wollen. Häufig werden im Store ergatterte Produkte für einen erheblichen Gewinn auf dem Schwarzmarkt wieder verkauft. Ding beteuert jedoch, ganz sicher kein Schwarzmarkhändler zu sein und auch vorgedrängelt habe er sich nicht.

Dings Aussagen decken sich jedoch teilweise nicht mit denen diverser Augenzeugen. Seiner Version nach befand er sich in einem abgezäunten Bereich vor dem Store und wartete auf Einlass, als etwa 20 Sicherheitsleute die Menschen von der Absperrung wegdrängten. Dabei wurde er einige Meter weit aus der Schlange herausgezogen, wodurch er Schürfwunden an der Hüfte erlitt. Im Folgenden sei die Menge auf die gläsernen Ladentüren zugestürmt und habe diese zerstört.

Die Polizei habe Ding geraten, die Sache nicht “an die große Glocke zu hängen”, da Ausländer nicht den gleichen strafrechtlichen Normen unterworfen seien wie Einheimische. Die Verfehlung des Angreifers sei nicht schwerwiegend genug, um weitere Schritte gegen ihn zu rechtfertigen, so die Behörde.

Nachdem Ding Wencheng das Krankenhaus wieder verlassen konnte, bot Apple ihm eine Entschädigungsvereinbarung über 20.000 Yuan (etwa 2.140 Euro) an, die Ding unterschrieb. Apples Kommentar zu dem Vorfall: “Der Apple Store Sanlitun war am Samstag für einige Stunden geschlossen, nachdem in einer Gruppe vor dem Geschäft Unruhe aufkeimte. Das Store-Team handelte, um sich selbst und die Kunden zu schützen”.

Dies ist bereits der zweite Vorfall ähnlicher Art vor der Apple-Filiale in Sanlitun. Beim Verkaufsstart des iPhone 4 kam es ebenfalls zu einer Schlägerei, und der Store musste kurzzeitig geschlossen bleiben.

Zum Inhaltsverzeichnis

Apple-Store-Geburtstag: Apple scheint Produktvorstellung für 22. Mai zu planen

Zumindest in Apples amerikanischen Retail Stores soll an diesem Wochenende etwas Ungewöhnliches passieren. Passend zum zehnten Geburtstag der Apple-Läden sollen sich alle Mitarbeiter aller amerikanischen Stores am Sonntagmorgen um 7 Uhr an ihrem Arbeitsplatz einfinden. Wöchentliche Treffen wie diese sind üblich, allerdings nicht zu dieser Zeit. Auffällig ist auch, dass Mitarbeiter in der Nacht vor dem Treffen ihre Handys einschließen und Verschwiegenheitserklärungen unterschreiben müssen. Angeblich soll bereits neue Apple-Hardware fürs Wochenende in einigen Stores bereitstehen.

Die Website MacStories berichtete zunächst nur von den für 7 Uhr geplanten Meetings, die in erster Linie wegen ihrer Uhrzeit auffällig sind. Darüber hinaus jährt sich die Eröffnung des ersten Apple Retail Stores am 19. Mai zum zehnten Mal – am Wochenende gibt es also etwas zu feiern. AppleInsider hatte bereits Ende April davon berichtet, dass sich Apples Store-Mitarbeiter an dem Wochenende nicht frei nehmen dürfen. Allein das spricht dafür, dass es mehr als nur interne kleine Geburtstagsfeiern geben wird.

Zum Jubiläum könnte es aber lediglich auch einige Sonderangebote geben, die, sollten diese sich auf dem amerikanischen Markt beschränken, für Beobachter diesseits des Atlantiks nicht sonderlich interessant wären. Die Website Boy Genius Report verrät aber einige weitere Details, die auf wichtigere Neuigkeiten hoffen lasen: Einer “zuverlässigen Apple-Quelle” zufolge müssen in jedem Store 10 bis 15 Mitarbeiter die Nacht von Samstag auf Sonntag durcharbeiten, während dieser Zeit müssen ihre Handys eingeschlossen bleiben. Die Mitarbeiter scheinen in dieser Nacht Umbauarbeiten durchzuführen, da sie an den Fenstern schwarze Tücher anbringen sollen, damit niemand in den Store hineinsehen kann.

In einigen Stores soll im Lager bereits neue Apple-Hardware bereitstehen, die bis Samstagnacht unter Verschluss bleiben soll. Freitag und Samstag sollen weitere Exemplare des bisher unbekannten Produkts eintreffen. Alle Apple Stores laden sich bis Freitag eine passwortgeschützte Zip-Datei für “Training” von Apples zentralen Servern herunter, das Passwort erhalten sie allerdings erst am Samstagnachmittag. In der Nachtschicht zum Sonntag sollen derweil Mitarbeiter diverser Teams im Store zum Einsatz kommen – darunter das Innendesign-Team, das Management, das Business-Team, das Genius-Bar-Team sowie Lagermitarbeiter. Alle müssen eine Verschwiegenheitserklärung unterzeichnen.

Was Apple am Sonntag in den Stores präsentieren könnte, ist allerdings vollkommen unklar. Die nächste iPhone-Generation steht wahrscheinlich erst im Herbst, frühestens aber zur Worldwide Developers Conference (WWDC) Anfang Juni an. Ein Upgrade für Macs, die noch nicht mit Intels Sandy-Bridge-Architektur arbeiten, wäre denkbar – bringt aber normalerweise nicht so viel Geheimniskrämerei mit sich. Dass Apple die Stores auch mit umfangreichem Trainingsmaterial ausstattet, spricht vielleicht dafür, dass Apple das Cloud-Computing-Angebot starten möchte, das seit Monaten durch die Gerüchteküche geistert – unklar bleibt dann aber, um was es sich bei der neuen Hardware handeln könnte.

Zum Inhaltsverzeichnis

Apple-Store-Geburtstag: Geheimniskrämerei und Umbauarbeiten auch außerhalb der USA

Was auch immer Apple für den kommenden Sonntag in seinen Retail Stores plant – es scheint sich nicht nur auf die USA zu beschränken. Auch in anderen Ländern sollen die Store-Mitarbeiter in der Nacht von Samstag auf Sonntag umfangreiche Umbauarbeiten durchführen, diese aber vor den Blicken der Öffentlichkeit durch schwarze Tücher an den Schaufenstern verstecken. Das Stichwort “Apple Store 2.0″ lässt derweil vermuten, dass die Neuerung sich in erster Linie auf die Stores selbst beschränken wird.

Mehrere Websites berichteten in der Nacht von Montag auf Dienstag von einem Meeting, das Apple für alle amerikanischen Retail Stores am Sonntagmorgen um 7 Uhr plant. In der Nacht davor, also vom 21. auf den 22. Mai, sollen Mitarbeiter in allen Stores Umbauarbeiten durchführen, nachdem sie die Schaufenster durch die schwarzen Tücher abgedeckt haben. Alle am Umbau beteiligten Mitarbeiter sollen vorab ihre Handys einschließen und eine Verschwiegenheitserklärung unterzeichnen. Am morgigen Donnerstag werden die Apple Stores zehn Jahre alt, am 19. Mai 2001 eröffnete das erste Geschäft in den USA.

Die Website 9 to 5 Mac berichtet nun, dass Apple-Store-Mitarbeiter in Australien eine ähnliche Anweisung bekommen haben. Die Umbauarbeiten plane Apple über die ganze Welt verteilt. Die Website berichtet auch, dass sie von Plänen für einen “Apple Store 2.0″ gehört habe. Das spräche dafür, dass Apple allen Stores ein neues Konzept oder Design verpassen möchte – wobei eine Komplett-Renovierung binnen einer Nacht natürlich nicht möglich wäre.

Apple statt alle Stores zum Wochenende auch mit neuem Trainings-Material aus, den Gerüchten vom Montag zufolge soll auch neue Hardware in den Lagern bereitstehen oder zum Wochenende in den Stores eintreffen. Das lässt eigentlich ein neues Produkt vermuten, das Apple in den Stores weltweit präsentieren könnte. Vielleicht wird es zum Apple-Store-Geburtstag auch einfach mehrere Neuerungen auf einmal geben: Ein neues “2.0″-Konzept, das Apple dann mit der Vorstellung eines neuen Produktes verbindet. Am Sonntag wird die Apple-Welt mehr wissen.

Oberes Bild: daskerst, bestimmte Rechte vorbehalten.
Unteres Bild: greggoconnell, bestimmte Rechte vorbehalten.

Zum Inhaltsverzeichnis

Apple Store ist offline (Update)

Die Online-Stores von Apple sind nicht erreichbar. In der Regel deutet dies auf neue Produkte hin, manchmal handelt es sich dabei allerdings nur um Wartungsarbeiten. Wie immer, wenn der Apple-Store offline geht, ist nur der gelbe Notizzettel* zu sehen “Wir sind bald zurück”.

Unser Leser Roland vermutet, vielleicht handle es sich ja nur um die “Back to school”-Aktion, die in den Shop eingepflegt wird. Allerdings steht auch wieder ein Update von Mac mini, MacBook und Mac Pro an.

Nimmt Apple in seinen Online-Shops neue Produkte auf, geht der Apple-Store normalerweise erst am Vormittag vom Netz. Dies ist zuletzt vor zwei Wochen geschehen, als die neuen iMacs vorgestellt wurden. Anfang des Jahres gab es einen frühmorgendlichen Offline-Status. Hier wurden nur Wartungsarbeiten durchgeführt, und unter anderem die Navigation verbessert.

Eine Produktvorstellung wird eigentlich erst für den 22. Mai erwartet, zumindest in den amerikanischen Retail-Stores soll zum 10. Geburtstag der Geschäfte eine Aktion starten.

Update: Der Apple Store* ist wieder erreichbar, besondere Neuigkeiten sind nicht zu entdecken.

Zum Inhaltsverzeichnis

NFC im Apple Store: Geburtstagsvorbereitungen in vollem Gange

Die Vorbereitungen zur Geburtstagsfeier der Apple Stores weltweit laufen auf Hochtouren. Mitarbeiter müssen über Nacht die Filialen umbauen und aus informierten Quellen will man vernommen haben, dass in diesem Zuge auch neue Bezahl-Terminals installiert werden sollen. Die Nahfeldkommunikation (NFC) werde demnach Einzug halten – das schürt neue Hoffnung auf NFC-Technologie im nächsten iPhone.

Von Informanten, die mit den Vorgängen vertraut sind, habe bgr.com erfahren, dass jüngst in den Apple-Filialen einige Nachtschichten eingelegt wurden. Die Angestellten hätten dabei neue, nicht näher bezeichnete Geräte installiert, die den Stores beim Wachsen helfen sollen. Außerdem wurden zusätzliche Tische aufgestellt, die anders verkabelt seien als die üblichen Möbel und deren Zweck den Mitarbeiter nicht erfuhren.

Hinzu kommen Berichte, dass die als mobile Kassen verwendeten iPod touch mit Kreditkartenleser kürzlich alle für einen ganzen Tag zu “Wartungszwecken” außer Betrieb waren. Möglicherweise um NFC-Chips nachzurüsten, vermuten die Quellen, etwa in Form weiterer Anhängsel. Ist das die große Überraschung, das “one more thing” zum Store-Jubiläum?

Das Bezahlen im Apple Store mittels Nahfeldkommunikation wäre keine sonderlich bemerkenswerte Neuerung, wenn nicht auch die eigenen Geräte eine solche Funktion unterstützten. Es riecht also gewaltig nach einem wenig subtilen Hinweis auf das für diesen Sommer erwartete iPhone 4S oder iPhone 5 – allen Zweiflern und gegenteiligen Gerüchten zum Trotz.

Zum Inhaltsverzeichnis

Gerüchte um Apple Store 2.0: Ein iPad für jeden Mitarbeiter und jeden Mac

In diesen Tagen scheinen viele Apple-Store-Mitarbeiter weltweit damit beschäftigt zu sein, anhand von Hinweisen zu erraten, welche Neuerung Apple am Wochenende einführen könnte. Apple plant in der Nacht von Samstag auf Sonntag anlässlich des zehnten Geburtstags der Retail Stores umfangreiche Umbauarbeiten, auch soll neue Hardware in den Stores eintreffen. Jüngsten Gerüchten zufolge könnte es sich um eine Vielzahl an iPads handeln, mit denen Apple die Mitarbeiter ausstatten möchte.

Überhaupt zeichnet sich ab, dass sich die Neuerungen auf die Stores selbst beschränken werden und Apple keine neue Hardware einführen will. Der Name “Apple Store 2.0″, der mittlerweile die Runde macht, deutet jedenfalls darauf hin. Die Berichte über Hardware-Lieferungen an die Stores ließen zwar auf ein neues Produkt hoffen, allerdings scheint es sich tatsächlich um zahlreiche iPads zu handeln, mit denen Apple alle Stores ausstatten möchte: AppleInsider zeigt ein Bild von über 20 gestapelten iPad-2-Exemplaren mit Smart Cover, das aus einem Apple-Store-Lager stammen soll.

Was genau die Mitarbeiter mit den iPads machen sollen, ist natürlich noch unklar. Denkbar ist, dass sie mit der Unterstützung von Apples Tablets Apple-Produkte vorstellen können, möglicherweise sollen die Geräte aber auch den EasyPay-iPod touch ersetzen, mit denen die Mitarbeiter bisher Geschäfte im Store abwickeln konnten. Für den Kunden wäre es zwar bequemer, bei einem Einkauf mit einer Kreditkarte auf dem iPad- statt dem kleineren iPod-touch-Display zu unterschreiben, für die Mitarbeiter wäre das größere Gerät aber möglicherweise auch etwas unpraktisch. Jedenfalls passt zu diesem Gerücht die Information über umfangreiches neues Trainings-Material, das die Stores herunterladen müssen und ab Samstag aufrufen können sowie das allen Mitarbeitern für Sonntagmorgen ab 7 Uhr verordnete Meeting, in denen das Store-Management den Mitarbeitern die Neuerungen präsentieren könnte.

9 to 5 Mac verweist auf unbestätigte Informationen einer anonymen Quelle zu weiteren Pläne für die vielen iPads: Neben den einzelnen Macs, die Apple in seinen Stores ausstellt, werde kein Schild aus Papier und Plastik mit technischen Informationen mehr stehen. Stattdessen wird Apple neben den Macs iPads positionieren, die den jeweiligen Rechner vorstellen. Außerdem werde Apple viele Stores mit neuen, “riesigen” Displays und aufwändigen Sound-Systemen ausstatten und “Startup Sessions”-Bereiche in den Stores installieren, wo Benutzer ihren neuen Rechner einrichten und sich erklären lassen können. Außerdem sollen Besucher eine neue Version der bisher nur in den USA erhältlichen Apple-Store-iOS-App bekommen, die dann möglicherweise erkennt, wann der Benutzer den Store betritt und wo er sich im Store befindet, um ihm Produkte auf seinem iOS-Gerät zu präsentieren oder ihn zu Mitarbeitern zu “leiten”.

Derweil soll Apple einen weiteren Apple Store für Spanien planen: Nach Informationen der Zeitung El Pais hat sich Apple die Räumlichkeiten eines ehemaligen Hotels in Madrid mit 6000 Quadratmetern Fläche gesichert. Zuvor hieß es, Apple werde nur ein Stockwerk beziehen, jetzt soll das ganze Gebäude den Apple Store beherbergen.

Zum Inhaltsverzeichnis

Der Apple Store: Wie das Erfolgskonzept funktioniert

Herzlichen Glückwunsch, happy birthday und joyeux anniversaire! Der Apple Store feierte jüngst sein zehnjähriges Jubiläum – im Mai 2001 eröffneten die ersten beiden Filialen in Virginia und Kalifornien. Seit dem hat sich einiges getan und inzwischen zählt man über 320 Stores in elf Ländern der Erde, die jährlich fast 4 Milliarden US-Dollar in die Kassen am Infinite Loop Nr. 1 spülen. macnews.de beleuchtet ein Erfolgskonzept.

Am vergangenen Sonntag feierte der Apple Store seinen zehnten Geburtstag. Genauer gesagt: 325 Apple Stores weltweit feierten. Und zum Geburtstag gab es auch gleich “Apple Store 2.0″: iPads statt Pappe als Preisanzeiger. Ein weiteres Zeichen der Aufwertung. Das passt zum Konzept: Die Apple Stores strotzen nur so vor Design, äußeren und inneren Werten. Die Standorte sind immer sorgfältige ausgesuchte Eins-A-Premium-Lagen in den Innenstädten. Das jüngst bekannt gewordene Beispiel ist der Berliner Store am Kurfürstendamm, der in einem ehemaligen Kino residieren wird.

Kaum vorstellbar, dass das Konzept aufgeht, schließlich sind die Kosten für Mieten, Umbauten und Einrichtungen kein Pappenstiel. Doch der Weltkonzern Apple hat mit den Stores sein Ziel erreicht: In den Großstädten ist Apple zum Einkaufserlebnis geworden, das Logo präsent. Die Marke gewinnt immer mehr Wert, die Produkte erreichen immer mehr Kunden, mehr Ein- und Umsteiger kommen hinzu und selbst die örtlichen Apple-Händler profitieren vom Apple-Store-Konzept. Werfen wir einen Blick zurück und schauen, was dahinter steckt.

Von Anfängen und Tatsachen

Begonnen hat alles am 19. Mai 2001. Eine Hand voll Journalisten wurde in ein Hotel im Ort McLean im US-Bundesstaat Virginia berufen. Von dort waren es nur ein paar Minuten zum nahen Einkaufszentrum Tysons Corner Center, wo noch am gleichen Tag der erste Apple Store seine Tore öffnete. Der zweite folgte nur wenige Stunden später in Glendale, Kalifornien.

Noch wusste niemand so genau, ob das Konzept aufgehen würde und viele Beobachter waren zunächst skeptisch. Man vermutete, dass Apple einen ähnlichen Weg gehen würde, wie ein anderer Computer-Hersteller, der sich zur Eröffnung

eigener Verkaufsstellen entschlossen hatte: Gateway. Die so genannten „Country Stores“ waren wenig frequentiert und krankten schon damals an roten Zahlen. Drei Jahre später war es dann soweit und alle übrigen Filialen mussten geschlossen werden. Dieses oder ein ähnliches Schicksal wurde auch Cupertino prophezeit.

Unter einem schlechten Stern

Die Voraussetzungen bei Apple waren im Jahr 2001 auf den ersten Blick denkbar schlecht für den Start einer eigenen Ladenkette. Man verlor Geld, hatte verschwindend geringen Anteil am PC-Markt und verfügte über ein vier Geräte starkes Portfolio – kaum genug um ein Regal zu füllen, geschweige denn ein ganzes Geschäft von 560 Quadratmetern Grundfläche.

Deswegen war man bis dahin auch andere Wege gegangen. Zuerst verließ Apple sich auf andere Händler wie Sears oder CompUSA und ließ dort einige Regale mit Macintosh-Rechnern aufstellen. Die Verkäufer waren jedoch kaum geschult und konnten keinerlei brauchbaren Informationen über die Geräte geben – von Genius Bar und freundlichen Blauhemden keine Spur.

Später verlegte man sich darauf, kleine „Apple-Ecken“ bei CompUSA einzurichten. Dieses Konzept namens „Store within Store“ war zwar bereits eine deutliche Verbesserung gegenüber den schlecht besetzten und noch schlechter laufenden Regal-Abteilungen, brachte jedoch auch nicht die gewünschten Resultate. Man wollte die volle Kontrolle über die Einkaufserfahrung und um Macs in der Welt bekannt zu machen, musste eine neue Idee her.

Hopp oder Topp

Es gab im Grunde nur zwei Möglichkeiten für Apple: Entweder den Laden dicht machen oder viel Geld in die Hand nehmen und eigene Geschäfte

entwickeln und eröffnen: „Die einzige andere Strategie wäre „Geschäftsschluss“ gewesen“, wird Ron Johnson, Senior Vice President für den Einzelhandel bei Apple, im Jahr 2006 zitiert.

Das Team um Steve Jobs machte sich also daran, die Welt des Einzelhandels zu revolutionieren und brachte eine Schablone hervor, die fortan für jede Filiale maßgeblich sein sollte. Dies war Steve Jobs zufolge übrigens auch die einzige Gelegenheit, zu der Apple Unternehmensberater engagierte – um herauszufinden, was Gateway falsch gemacht hatte und wie man ihre Fehler vermeiden könnte. Daraufhin arbeiteten Architekten und Designer ein Jahr lang in einer Lagerhalle in Cupertino an dem streng geheimen Basis-Layout.

Innere Werte

Dazu gehören unter anderem die stets sorgfältig ausgewählten Standorte mit viel Laufkundschaft. „Es ist sehr einfach“, erklärte Steve Jobs gegenüber dem Fortune Magazine im Jahr 2008, „Die Mac-Jünger fahren überall hin, richtig? Aber diejenigen, die Windows verwenden – die wollen wir zum Mac holen. Sie werden nicht zu einem speziellen Ort fahren. Sie glauben nicht, dass sie einen Mac wollen“, so Jobs.

Das Risiko, zwanzig Minuten Fahrtzeit auf sich zu nehmen, könne man einem Noch-Nicht-Mac-User nicht zumuten, man müsse ihnen den Einstieg nicht nur in die Mac-Welt sondern auch in die Filiale möglichst leicht machen.

Die Zahlen geben dem Apple-Chef Recht. Einem Bericht des Analysten Charlie Wolf zufolge, der macnews.de vorliegt, wurden im ersten Quartal 2011 851.000 Macs in Apple Stores weltweit verkauft. Die Hälfte davon an „Switcher“, also Kunden, die bis dahin mit Windows gearbeitet hatten.

Viel Raum, viel Licht

Markenzeichen der Apple Stores sind auch die großen Fensterfronten aus besonders farbechtem Spezialglas, große Produktposter im Inneren und natürlich die Genius Bar. Im Kern des Konzeptes stand und steht aber die besondere Herangehensweise seiner geistigen Väter.

Aufgrund der nur geringen Anzahl zu verkaufender Produkte sahen die Verantwortlichen keinen Sinn darin, das Layout der Stores auf das Einkaufserlebnis zu konzentrieren, wie es in vielen anderen Geschäften getan wird. Aus der Not machte Johnson eine Tugend und erklärte, andere hätten in ihren engen Geschäften eben keinen Raum für Innovation.

Eine besonders verkaufsfördernde Aneinanderreihung von Regalen und Displays war nicht das Ziel. Dem Kunden sollte vermittelt werden, wie es sich anfühlt, einen Apple-Rechner (der iPod war noch nicht erschienen) zu besitzen.

Zudem sollte das Einkaufserlebnis sich nicht auf den Moment konzentrieren, den die Käufer im Geschäft verbringen, sondern um ihr Leben nach und vor dem Einkauf konstruiert werden. “A place for people to be” – Ein Ort, an dem Menschen sich aufhalten, beschreibt Johnson die Idee. Diese Philosophie wird auch in der Abwesenheit herkömmlicher Kassenterminals in neueren Stores deutlich. Kein Anstehen, keine Schlangen – statt dessen ist jeder Verkäufer mit einem eigenen kleinen Bezahl-Gerät ausgestattet. Neuerdings ist das ein modifizierter iPod touch mit Kreditkartenlesegerät und Barcode-Scanner. Für Barzahlungen stehen noch herkömmliche Kassen zur Verfügung, meist integriert in die Genius Bar.

Lädchen, wechsel Dich

Im Laufe der Jahre änderte Apple das Aussehen und tauschte weiße Nierenpanels durch die bekannten Tische aus hellem Holz und die Dielen gegen Steinplatten aus Florenz. Auch die Aufteilung und Präsentation der Produkte wurde mehrfach überarbeitet. Die jüngste Neuerung zum Jubiläum besteht in dem Einsatz von iPads als interaktive Preis- und Informationsterminals neben den Produkten.

Ursprünglich trennte Apple seine Filialen in mehrere Bereiche, sortiert nach Anwendungsbereich. Darunter „Home“, „Pro“, „Photo“, „Music“, oder „Movies“. Zu Beginn wurden diese Bereiche noch mit großen, von der Decke hängenden

Schildern ausgewiesen.

Heute sind diese Zonen weitgehend verschwunden und es gibt nur noch zwei unterschiedliche Sektoren: Einen Verkaufsbereich, meist vorne im Store und einen „Familienbereich“ mit Trainings-Studios und Genius Bar. So ist das Layout flexibler und kann an jeweils aktuelle Saisonangebote oder neu eingeführte Produkte angepasst werden.

Was bleibt ist das enorme Platzangebot zwischen den Produktinseln, das einen Apple Store eher wie eine Galerie für moderne Kunst anmuten lässt. Hinzu kommt die anwendungsorientierte Gruppierung von Zubehör und Ergänzungsprodukten. Um den iPod herum sind Kopfhörer und Hüllen zu finden, Tastaturen und Mäuse stehen beim iMac. In einem raren Clip, ausgegraben von den Kollegen bei cultofmac.com, erklärt „His Steveness“ persönlich das Konzept Apple Store am Beispiel einer der ersten eröffneten Filialen in McLean, Virginia.

Damals (das Video stammt aus dem Jahr 2001 und wurde zur MacWorld Messe in New York ausgestrahlt), bevor der iPod das Licht der Welt erblickte, führte Apple sogar noch MP3-Player von Drittherstellern!

Schönheit hat ihren Preis

„Führt gutes Design zu erhöhten Gewinnen? Die Antwortet lautet ganz klar: ja“, soll Johnson im Jahr 2004 gesagt haben. Doch manch einer war anderer Meinung und so wurde nur wenige Tage nach den großen Eröffnungen in Virginia und Kalifornien in der Businessweek spekuliert, dass die Apple Stores keinesfalls kostendeckend arbeiten könnten.

Analysten hatten ausgerechnet, dass die Mieten für die geplanten Stores sich auf 1,2 Millionen US-Dollar pro Jahr belaufen würden. Aufgrund der im PC-Markt üblichen Margen von höchstens 10 Prozent, müsse Apple also Hardware im Wert von 12 Millionen US-Dollar verkaufen, nur um die Miete zu bezahlen. Hinzu kämen diverse weitere Kosten für Personal und mehr, was in nur 2 Jahren zum Ende eines „schmerzhaften und teuren Fehlers“ führen werde.

Teures Pflaster

Nun, dieses Mal sollten die Beobachter und Experten nicht Recht behalten. An ihrem ersten Wochenende verkauften die zwei ursprünglichen Apple Stores Waren im Wert von 599.000 US-Dollar an 7.700 Besucher. Heutzutage erreichen alle Filialen durchschnittlich einen Umsatz von über 66.600 US-Dollar pro Quadratmeter pro Jahr. Da reicht kein anderer Händler der Welt heran.

Das lohnt sich trotz erheblicher Kosten für die Mieten an prominenten Orten wie der 5th Avenue in New York, Sanlitun in Beijing oder dem Kurfürstendamm in Berlin. Insgesamt besaß Apple im Jahr 2010 etwa 232.257 Quadratmeter Ladenfläche. Das entspricht knapp 719 Quadratmeter pro Geschäft.

Nach Abzug der Mieten, Fest- und Personalkosten (die sich pro Jahr und Store auf etwa 7,3 Millionen US-Dollar belaufen) bleiben Wolf zufolge immer noch 20,6 Prozent als Netto-Marge. Gleichzeitig trugen die Einnahmen aus den Apple Stores etwa 14,4 Prozent des Gesamtergebnisses im ersten Quartal 2011. Ein rentables Geschäft also, das bislang kein anderer Hersteller so Recht nachahmen konnte.

Im August 2010 eröffnete der bislang größte Store im Londoner Stadtteil Covent Garden: Über 3.716 Quadratmeter Verkaufsfläche auf zwei Etagen.

Wer traut sich?

Microsoft versuchte sich ebenfalls an einem „eigenen“ Store-Konzept, das jedoch von vielen Seiten als unbeholfener Versuch belächelt wurde, die populären Apple Stores zu imitieren. Tatsächlich gibt es neben ansprechend hellem Design, viel Glas und noch mehr freiem Raum auch eine „Guru Bar“, deren Ursprung zu erraten es keineswegs übernatürlicher Fähigkeiten bedarf.

Seit 2009 existieren acht dieser Microsoft Stores, häufig in unmittelbarer Nachbarschaft zur Konkurrenz aus Cupertino. Doch scheinen essentielle Ingredienzen zu fehlen – das warme, angenehme

Gefühl vermögen sie nicht zu vermitteln. Das mag auch daran liegen, dass Microsoft hauptsächlich fremde Produkte verkauft, nämlich PCs, die nicht aus eigener Herstellung stammen.

Etwas anders sieht es da schon bei Sony aus. Der Flagship-Store im Sony-Center am Potsdamer Platz in Berlin führt hauptsächlich eigene Produkte des Unternehmens. Doch wirkt diese bislang einzige Filiale eher wie ein herkömmlicher Elektronikmarkt – mit dem Unterschied, dass es an einer gewissen Produktvielfalt fehlt.

Mit anderen Worten: Auch hier mangelt es an „Flair“, die Atmosphäre eines Apple Stores, wenn auch aus anderen Gründen als dies bei Microsoft Stores der Fall ist. Es scheint, als erlaube nur eine besondere Konstellation den Erfolg eigener Verkaufsgeschäfte eines einzelnen Herstellers: Hard- und Software müssen aus einer Hand kommen und es braucht den Mut, eigene Wege zu gehen.

Wer nicht bereit ist, das enorme Risiko zu tragen, das ein gänzlich neues, eigenes Konzept mit sich bringt, kann auch nicht von sich behaupten, wahrhaft innovativ zu sein.

Die Händler – Im Schatten des Apple Stores?

Von wahrer Innovation kann auch eigentlich Seitens der diversen Händler nicht gesprochen werden, die sich auf Apple-Produkte und einschlägiges Zubehör spezialisiert haben: Die Apple Premium Reseller (APR) in Deutschland sowie viele autorisierte Händler wie Gravis*, Comspot oder Cyberport*.

Ihre Ladengeschäfte gleichen den Apple Stores häufig sehr. Auch sie setzen auf helle, freundliche Atmosphäre, ansprechendes Design und ähnliches mehr. Doch nicht immer erfolgt die Gestaltung einer Filiale gänzlich freiwillig und dem eigenen Geiste entstammt. Wie wir von Insidern erfuhren, gibt es durchaus strenge Vorgaben: Welche Geräte neben einem Apple-Produkt präsentiert werden dürfen, wie viele iMacs ausgestellt werden müssen und in welchem Abstand – darüber entscheidet nicht der Händler.

Im Falle von APRs wird auch das Personal gesondert geschult und zwar von Apple selbst. Eine ständige Qualifizierung und Zertifizierung erfordert ein gewisses Engagement, das nicht alle zu zeigen bereit sind. So erklärt es sich, dass es in Deutschland nur ungefähr 80 APRs gibt.

Doch es scheint sich zu lohnen. Sogar an Standorten, wo Apple Stores eröffnet wurden, wie etwa in München oder Hamburg, konnten sich Händler halten. Auf die Frage, wie sich die Anwesenheit des „Mutterschiffs“ ausgewirkt habe, versichert Charlotte Erdmann von MStore: „Nach der Eröffnung der Apple Stores haben die Kunden natürlich aus Interesse vermehrt die neuen Ladengeschäfte von Apple besucht und eventuell auch etwas gekauft.“

Ja, davon darf wohl ausgegangen werden. Doch am Ende seien die Kunden den MStores treu geblieben und man habe insgesamt keinen Einbruch bei den Verkaufszahlen feststellen können. Von einem Schattendasein aller, die neben den

Apple Stores Produkte aus Cupertino anbieten, kann also keine Rede sein. Davon mussten sich einige Skeptiker jedoch erst überzeugen lassen. Einer der Kritikpunkte, die 2001 gegen Apples Pläne vorgebracht wurden, war das angeblich zerstörte Verhältnis zu den Händlern.

Geheimniskrämerei war einer der am meisten erhobenen Vorwürfe. Die Art, in der Steve Jobs selbst wertvolle Partner erst ganz kurz vor einer Produktvorstellung informiert, behindere die Werbebemühungen und lasse volle Lager zurück, hieß es. Realitätsfern scheinen diese Anschuldigungen heute, wenn man bedenkt, welche Vorteile gerade der geheimnisvolle Hype um neue iPads, iPods und iPhones allen Beteiligten bringt, ob APR oder „nur“ autorisierter Händler.

Das gewisse “Etwas”

Es ist einfach eine „runde“ Sache. Im Apple Store erhält man alles aus einer Hand, von Software über Hardware bis Zubehör – alles direkt vom Erzeuger. Anderswo bekommt man seine Ware inmitten eines unüberschaubaren Regallabyrinths. Nachdem man, vorbei an der mit billigen Kopfhörern und fragwürdigem Reinigungsequipment bestückten „Quengelzone“ endlich die Registrierkasse passiert hat, speit einen der durchschnittliche Elektronikfachmarkt wieder in die Außenwelt. Keine Spur von Nachsorge. Keine Spur von Wärme.

Dagegen wirkt der Aufenthalt im Apple Store wie eine Erholung. Bewegungsfreiheit, Licht, genug Personal, das in der Lage ist, Fragen zumeist

fachkundig zu beantworten. Zugegeben, Letzteres ist auch im sonstigen Einzelhandel lange nicht so unüblich, wie viele es wahrzunehmen glauben. Dennoch kommt bei Apple ein gewisses „Etwas“ hinzu, ein i-Tüpfelchen der Dienstleistungsbereitschaft.

Angestellte werden dazu motiviert, den Menschen ihren Aufenthalt im Store so angenehm wie möglich zu gestalten. „Es ist nicht nur das übliche Ich-muss-Ware-verkaufen und die Probleme der Kunden lösen. Plötzlich bereichere ich das Leben anderer Menschen“, erklärt Ron Johnson.

Nach 10 Jahren Apple Store hat sich, allen Unkenrufen zum Trotz gezeigt, wie gut die Riecher von Steve Jobs und Ron Johnson waren und sind. Mit preisgekrönter Architektur, stets hochkarätigen Standorten und viel Gespür für die kleinen Dinge, die dem Kunden Freude machen, schafften sie Ikonen des Einzelhandels. Prost, Apple – auf die nächsten zehn!

Bilder: ifoapplestore.com

Zum Inhaltsverzeichnis
GIGA Marktplatz