MacBook 2015: Daten, Ausstattung, Preise und Verfügbarkeit (Zusammenfassung) - Alle Infos und Artikel

GIGA-Wertung:
Leser-Wertung:
0 0.0

Beschreibung

Das neue MacBook von Apple polarisiert. So extrem war bisher noch kein mobiler Mac gestaltet. Wir fassen die wesentlichen Informationen zum Gerät nochmals übersichtlich zusammen – unser Überblick.

Ein echtes Schmuckstück hat Apple da am 9. März 2015 vorgestellt. Es ist kleiner und leichter als das bisherige MacBook Air – wiegt gerademal 920 Gramm und misst an der dünnsten Stelle nur 0,35 cm, an der „dicksten“ 1,31 cm. Nichtsdestoweniger erhalten Käufer einen vollwertigen, mobilen Mac mit OS X. Der Hersteller nutzte die Gelegenheit und führt mit dem neuen MacBook eine Reihe revolutionärer Technologien ein, eine Blaupause für zukünftige Rechner.

Neues MacBook: Tastatur und Trackpad überarbeitet

Aufgrund des neuen und extrem dünnen Gehäuses war es notwendig, die Gestaltung der Tastatur komplett zu überarbeiten – allerdings ohne jedwede Kompromisse. So ist das Tastenbrett immer noch in einer komfortablen Normalgröße gehalten, schließt nunmehr fast bündig mit der Gehäuseseite ab. Dafür wurde der Mechanismus jeder einzelnen Taste überarbeitet. Im Ergebnis gelingt es, das Keyboard nicht nur dünner, sondern gleichzeitig auch präziser und reaktionsschneller zu machen. Auch die Hintergrundbeleuchtung wurde überarbeitet, jede Taste besitzt nun ihre eigene LED.

mabook_tast

Eine weitere Innovation: Das Multitouch-Trackpad mit Force Touch. Sensoren erkennen die Stärke des ausgeübten Drucks und eine Vibration ermöglicht ein spürbares Feedback für den Anwender. In der Praxis stehen so Zusatzfunktionen je nach unterschiedlicher Druckstärke zur Verfügung. Beispielsweise kann so die Wiedergabegeschwindigkeit eines Filmes beeinflusst werden – je stärker der Druck, desto schneller der Zeitraffer.

Retina Display mit 12 Zoll und 226 ppi Pixeldichte

macbook_retina

Fast schon eine Selbstverständlichkeit, denn natürlich verpasst Apple dem neuen MacBook auch ein Retina Display. Der Bildschirm beherbergt mehr als drei Millionen Pixel. Wer es genau wissen möchte: Die Auflösung beträgt 2.304 x 1.440 Pixel. Bezogen auf die Displaygröße von 12 Zoll (Seitenformat 16:10) ergibt dies eine Pixeldichte von 226 ppi. All dies packt Apple in das bisher dünnste – und nach eigener Aussage beste – Display-Panel.

Rückblick: Die Geschichte des MacBooks

USB-C: Nur ein Anschluss für alle Verbindungen

usb_c_macbook

Das neue MacBook setzt in erster Linie auf drahtlose Verbindungen. An Bord das schnellste WLAN (802.11ac-WLAN-Technologie, kompatibel mit IEEE 802.11a/b/g/n) und Bluetooth 4.0. Sehr minimalistisch zeigt sich der Mobilrechner hingegen bei kabelgebundenen Verbindungen. Neben der klassischen Buchse für Klinkenstecker für Kopfhörer und Lautsprecher findet sich allein ein einziger, neuartiger USB-C-Anschluss. Dieser neuer Standard nach USB 3.1 ist sowohl zuständig für die Stromzuvor (Kabel und Netzteil liegen bei), als auch für den Datenaustausch und die Verbindung zu Monitoren (DisplayPort, HDMI, VGA). Alle dies über ein einziges Kabel.

 

usb_c_anschluesse

Nachteil: Für gegenwärtige Peripherie braucht es entsprechende Adapter. Von Apple gibt es so demnächst auch Multi-Adapter, die neben dem Anschluss eines Monitors das gleichzeitige Laden des MacBooks und den Datenaustausch per USB ermöglichen. Mit knapp 90 Euro allerdings kein Schnäppchen. Jedoch wird USB-C in Zukunft eine weite Verbreitung finden, nicht nur Apple unterstützt den neuen, universalen Standard. Ergo: Kabel und Adapter werden zwangsläufig mit der Zeit günstiger. Mehr dazu in diesem Special.

Verabschieden müssen wir uns jedoch von Thunderbolt. USB-C ersetzt die bisherige Universalschnittstelle in den neuen MacBooks. Erhalten bleibt uns Thunderbolt jedoch bis auf Weiteres in allen anderen Macs, auch dem MacBook Pro Retina und MacBook Air.

Lüfter- und Akku-Design im neuen MacBook

macbook_akku
Neue Wege geht Apple auch bei der Akku-Technologie. Die Stromspender füllen aufgrund ihres geschichteten Batteriedesigns den gesamten verfügbaren Innenraum des Gehäuses. Dank dieser Konstruktion und des stromsparenden Intel Core M Prozessors, hält der Akku den ganzen Tag – bis zu 9 Stunden beim drahtlosen Surfen und bis 10 Stunden bei der Wiedergabe von iTunes-Filmen.

Etwas wurde hingegen „vergessen“: der Lüfter. Einen solchen besitzt das MacBook nämlich nicht. Vollkommen geräuschlos verrichtete der Rechner so seinen Dienst. Wer konzentriert arbeiten muss, wird dies mehr als nur zu schätzen wissen.

Modelle, Preise und Verfügbarkeit des neuen MacBooks

macbook_farben

Der Kunde hat zunächst die freie Wahl zwischen drei verschiedenen Farben des Unibody-Aluminium-Gehäuses – Gold, Silber und Space Grau. Die Farben entsprechend dabei exakt den schon bekannten Kolorierungen des iPhone 6 und des iPad Air 2 beziehungsweise iPad mini 3. Des Weiteren hält Apple zwei Standardausführungen bereit:

Das Einstiegsmodell:

  • 256 GB PCIe-basierter Flash-Speicher (On‑Board)
  • 1,1 GHz Dual-Core Intel Core M Prozessor (Turbo Boost bis zu 2,4 GHz)
  • 8 GB Arbeitsspeicher
  • Intel HD Graphics 5300
  • Offizieller

Die bessere Ausstattung:

  • 512 GB PCIe-basierter Flash-Speicher (On‑Board)
  • 1,2 GHz Dual-Core Intel Core M Prozessor (Turbo Boost bis zu 2,6 GHz)
  • 8 GB Arbeitsspeicher)
  • Intel HD Graphics 5300
  • Offizieller

Zudem wird die Möglichkeit bestehen, beide Versionen alternativ mit einem 1,3 GHz Dual-Core Intel Core M Prozessor (Turbo Boost bis zu 2,9 GHz) zu bestücken. Der Aufpreis für diese BTO-Versionen wurde allerdings noch nicht bekanntgegeben (unsere Vermutung: 200 Euro zusätzlich).

Ab Freitag, dem 10. April 2015 können alle Varianten über den , in Apples Ladengeschäften und über ausgewählte autorisierte Fachhändler bezogen werden. Zu Letzteren dürften bekannte Händler wie , , , Arktis* und zählen. Der Erfahrung nach werden diese das neue MacBook leicht günstiger anbieten können.

Zum Thema auf GIGA APPLE:

iPhone-Display kaputt? Akku zu schnell leer? Kein Problem: Display oder Akku selbst tauschen mit den Komplettsets zur iPhone-Display-Reparatur oder dem iPhone-Akku-Wechsel von GIGA & Fixxoo!
von

Test
Alle Artikel zu MacBook
  1. Höhere Preise bei Apple: Wir nennen die Gründe

    Sven Kaulfuss 24
    Höhere Preise bei Apple: Wir nennen die Gründe

    Für hiesige Käufer einer Apple Watch, eines neuen MacBooks und weiterer Hardware beinhalteten die gestrigen Vorstellungen einen Wermutstropfen – der exorbitante Preisanstieg. Die vermeintliche „Gier“ Apples ist hierfür jedoch nicht verantwortlich.

  2. Festplatte klonen am Mac – so geht’s

    Sebastian Trepesch 8
    Festplatte klonen am Mac – so geht’s

    Wer eine größere und/oder schnellere Festplatte in seinen Mac oder sein MacBook einbauen möchte, scheut sich meist vor einer Neueinrichtung des kompletten Systems. Die Lösung heißt: Festplatte klonen. Wir erklären, wie es funktioniert.

Alle Artikel zu MacBook

Inhaltsverzeichnis

  1. 24.03.2015
    Inklet: Genaueres Zeichnen dank Apples Force Touch Trackpad
  2. 21.03.2015
    Boot Camp: Kein Windows 7 für neue MacBooks
  3. 20.03.2015
    MacBook-Akkulaufzeit: 9 Tipps für Yosemite, die wirklich helfen
  4. 19.03.2015
    Twelve South BaseLift: Faltbarer Ständer für MacBook Air und MacBook Pro vorgestellt und in Deutschland schon bestellbar
  5. 13.03.2015
    „MacBook-Batterie warten“ – das müsst ihr wissen
  6. 11.03.2015
    KGI: Neue Gehäuse-Materialien für die Apple Watch noch Ende des Jahres
  7. 10.03.2015
    Höhere Preise bei Apple: Wir nennen die Gründe
  8. 25.02.2015
    Neue Ständer fürs MacBook in Deutschland erhältlich: Aluminium trifft auf Beton
  9. 24.02.2015
    Mountie: iPhone- und iPad-Halterung für den Mac in Deutschland bestellbar (Update: jetzt lieferbar)
  10. 04.02.2015
    Festplatte klonen am Mac – so geht’s

Inklet: Genaueres Zeichnen dank Apples Force Touch Trackpad

Am 9. März veröffentlichte Apple nicht nur weitere Informationen zur Apple Watch, sondern präsentierte auch erste MacBooks mit dem neuen drucksensitiven Force Touch Trackpad. Inklet ist laut den Entwicklern die erste Software eines Drittherstellers, die dieses unterstützt.

Mit dem Update für Inklet kündigten die Entwickler von Ten One Design (via MacRumors) die Unterstützung des neuen Trackpads an, dass bisher lediglich im aktualisierten 13″ Retina MacBook Pro verfügbar ist. Ab März wird auch das neue MacBook mit dem Force Touch Trackpad ausgeliefert.

Inklet erlaubt beispielsweise das Zeichnen in Grafik-Anwendungen wie Photoshop, Pixelmator oder Illustrator. Die Kombination aus dem neuen Force Touch Trackpad und der aktualisierten Inklet-Version 1.6 erlaubt nun mit Hilfe des drucksensitiven Trackpads die Unterscheidung zwischen dünnen und fetten Linien.

Inklet für Mac

Dritthersteller können auf die neuen Programmierschnittstellen ab OS X 10.10.3 zugreifen. Apple selbst bietet beispielsweise mit iMovie eine erste Anwendung an, die das neue Trackpad unterstützt.

Inklet für Mac ist ab rund 25 US-Dollar verfügbar. Ein Bundle, welches neben der Software auch den Pogo genannten Styles beinhaltet, kostet rund 35 US-Dollar.

Zum Inhaltsverzeichnis

Boot Camp: Kein Windows 7 für neue MacBooks

Apples neue MacBook Air-Modelle und das MacBook Pro mit Force Touch-Trackpad unterstützen Windows 7 über Boot Camp nicht mehr. Nutzer müssen zu Alternativen greifen.

Dass man Windows 7 auf den neuen MacBooks nicht mehr mittels Boot Camp betreiben kann, geht aus Apples Support-Seiten hervor.

Das 13-Zoll-MacBook Pro mit Retina-Bildschirm und Force Touch-Trackpad lässt über Boot Camp lediglich die Installation von Windows 8 (64-Bit) zu. Auch die neuen 13- und 11-Zoll-großen MacBook Air-Modelle sind davon betroffen.

Apples neues MacBook mit Retina-Bildschirm wird im Support-Dokument noch nicht erwähnt, dürfte jedoch ebenfalls zu den Geräten gehören, die sich dem Microsoft-System aus dem Jahr 2009 verweigern. 9to5Mac berichtet zumindest genau das, spricht in der entsprechenden Meldung vom neuen MacBook Pro und dem bald erscheinenden MacBook.

Wer Windows 7 auf den neuen Geräten verwenden möchte, kann zu und VMWare Fusion 7 Pro greifen.

 

Zum Inhaltsverzeichnis

MacBook-Akkulaufzeit: 9 Tipps für Yosemite, die wirklich helfen

Mit diesen Akkulaufzeit-Tipps und Stromspar-Tricks für OS X Yosemite hält euer MacBook deutlich länger durch.

Heutige MacBook bieten bereits Akku-Laufzeiten von bis zu 12 Stunden. Trotzdem geht der Akku komischerweise immer dann in die Knie, wenn gerade keine Steckdose in der Nähe ist. Mit den folgenden Akkulaufzeit-Tipps und Stromspar-Tricks für OS X Yosemite hält euer MacBook deutlich länger durch.

1. Zustand des MacBook-Akkus überprüfen

Auf dem Mac kann man den Zustand des verbauten Akkus selbst überprüfen. Es gibt sogar zwei Möglichkeiten herauszufinden, wie es um den Akku bestellt ist, wie viele Zyklen er bereits hinter sich hat und wie hoch die aktuelle Kapazität ist.

Klickt man mit gedrückter ALT-Taste auf das Akku-Symbol in der Menüleiste, bekommt man grob den Status des Akkus angezeigt. Steht hier Zustand: Normal, ist alles in Ordnung.

Mehr Informationen erhält man in den Systeminformationen. Diese öffnet man per Klick auf den Apfel in der Menüleiste. Anschließend drückt man die ALT-Taste und sieht direkt als ersten Punkt Systeminformationen und klickt darauf.

Im nun geöffneten Fenster suchen wir links den Punkt „Power“. Hier werden alle relevanten (und teilweise sehr technischen) Daten des Akkus und Stromverbrauches gelistet.

Unter dem Punkt Gesundheit sehen wir, wie viele Ladezyklen der verbaute Akku in seinem Leben bereits durchlaufen hat. Direkt darüber wird die Kapazität in Milliamperestunden angezeigt.

2. Stromfressern auf die Schliche kommen

Seit OS X Mavericks besitzt das Mac-Betriebssystem eine Funktion, mit denen man stromfressenden Apps auf die Schliche kommen kann. Hierfür einfach auf das Akku-Symbol in der Menüleiste klicken.

Erweitert steht diese Funktion in der Aktivitätsanzeige-Applikation unter dem Reiter „Energie“ zur Verfügung. Sollte eine App regelmäßig aus der Reihe tanzen, sollte man überprüfen, ob man die aktuellste Version installiert hat. Hilft auch das nicht, so kann der Wechsel auf eine alternative App helfen.

3. Safari Browser verwenden

Apropos Alternativen. Der Safari Browser von OS X Yosemite ist hardwarebeschleunigt, optimiert für OS X und die Mac-Hardware. Dadurch verbraucht der Safari-Browser deutlich weniger Strom als Chrome oder Firefox. Mehr als zwei Stunden länger hält der Akku durch, wenn man statt Chrome und Firefox den Safari-Browser verwendet. Schaut man beispielsweise Netflix im Safari, reicht die Akkuladung sogar über 3 Stunden länger, laut Apple. Das sind mal Hausnummern.

4. Grafikkarte manuell wechseln

Stärkere MacBook Pros besitzen zwei Grafikeinheiten, die integrierte Grafik des Prozessors und eine dedizierte Grafikkarte. Letztere verbraucht mehr Strom als jene des Prozessor, ist aber natürlich auch leistungsstärker. Normalerweise wechselt OS X automatisch und selbstständig zwischen diesen zwei Grafikkarten hin und her, ohne dass der Nutzer etwas davon mitbekommt.

Manche Programme erzwingen die Verwendung der dedizierten Grafikkarte aber auch dann, wenn es eigentlich gar nicht notwendig wäre.

Die kostenlose App gfxCardStatus kann nicht nur in der Menüleiste anzeigen, welche Grafikeinheit gerade aktiv ist, sondern erlaubt dem Nutzer auch das manuelle Wechseln zwischen integrierter und dedizierter Grafik.

Man soll jetzt aber nicht hergehen und immer manuell wechseln, sondern diese Aufgabe schön dem Betriebssystem überlassen. Nur in Ausnahmesituationen kann es hilfreich sein, die Sache selbst in die Hand zu nehmen.

5. Energiespar-Einstellungen nutzen

In den Systemeinstellungen von OS X finden sich nützliche Energiespar-Einstellungen, die viele leider übersehen. Apple bietet sie nicht ohne Grund an. Einfach mal einen Blick reinwerfen und die Einstellungen überprüfen.

Power Nap im Batteriebetrieb sollt nicht aktiviert sein, zumindest nicht auf Reisen.

Außerdem kann man hier ganz oben den automatischen Wechsel der Grafikmodi deaktivieren. Unterschreitet der Akku-Stand eine gewisse Grenze, wird automatisch auf die stromsparendere aber leistungsschwächere integrierte Grafik gewechselt. Wenn man auf seinem MacBook (Pro) mit Retina-Display im Batteriebetrieb mit zahlreichen geöffneten Programmen plötzlich kleinere Ruckler in der Darstellung bemerkt, wurde wohl automatisch auf die integrierte Grafik gewechselt. In diesem Fall sollte man nicht mehr benötigte Programme komplett schließen und wenn möglich auch die Retina-Auflösung auf Standard stellen. Letzteres entlastet den Grafikchip.

6. Helligkeit von Display und Tastatur runterdrehen

Das Display ist einer, wenn nicht der größte Stromverbraucher eines MacBook, MacBook Air und MacBook Pro. Die Helligkeit des Displays und der Tastatur schon um ein paar Punkte runterzudrehen, kann kostbare Minuten, ja sogar Stunden, Akkulaufzeit einsparen.

7. Ortungsdienste, WiFi und Bluetooth deaktivieren

Die neueren Macs mit aktuellem OS X verfügen auch über Ortungsdienste, die ähnlich aufgebaut sind wie jene von iPhone und iPad. Geortet wird mittels Internetverbindung und WiFi-Netzwerken in der Umgebung. Also am besten deaktivieren.

WiFi und Bluetooth: Wenn man beispielsweise im Zug sitzt und sich die Zeit mit einem netten Film vertreiben will, braucht man der Mac kein WiFi und auch kein Bluetooth. Besonders das WiFi prüft stetig nach verfügbaren Netzwerken (unter anderem für die Ortungsdienste). In einem fahrenden Zug, von Bahnhof zu Bahnhof, und besonders bei Fahrten durch Städte, kann dieses durchgehende aktualisieren auf den Akku schlagen. Also ausschalten.

8. Arbeitsspeicher

Seit OS X Mavericks, somit auch Yosemite, verfügt das Mac-Betriebssystem über eine neue Verwaltung des Arbeitsspeichers. Diese ist ähnlich aufgebaut wie jene von iOS. Daten von geöffneten Programme, die aber gerade nicht benötigt werden, komprimiert OS X im Arbeitsspeicher. Das kann man sich vorstellen wie bei einem ZIP-Archiv. Dadurch wird freier Platz im Arbeitsspeicher geschaffen, ohne die Daten aus demselbigen entfernen zu müssen.

Leert man nun manuell mit einer der vielen Arbeitsspeicher-Aufräum-Apps den Arbeitsspeicher, muss OS X die Daten der Programme erneut in den Arbeitsspeicher laden, einsortieren und die Verwaltung von neuem starten. Das ist rechenintensiv, unnötig und kostet Akkulaufzeit. Man sollte da nicht reinpfuschen.

Bonus: Retina-Grafik runterschrauben

Apples Retina-Displays sind ein Augenschmaus, setzen aber auch viel Grafik-Leistung voraus. Ich beispielsweise arbeite auf meinem MacBook Pro mit der höchsten Auflösung, die die Systemeinstellungen hergeben. Dementsprechend ist auch der Stromverbrauch der Grafikchips.

Ist man auf Reisen, beispielsweise im Zug, sollte man die Retina-Auflösung auf das Standard-Maß zurückstellen. Das entlastet die Grafikchips und verringert ihren Stromverbrauch. Somit hält der Akku länger.

Zum Inhaltsverzeichnis

Twelve South BaseLift: Faltbarer Ständer für MacBook Air und MacBook Pro vorgestellt und in Deutschland schon bestellbar

Bisherige Macbook-Ständer sind allein für den stationären Betrieb geeignet. Nicht so der neu vorgestellte BaseLift von Twelve South*. Dieser kann bedarfsweise aufgeklappt werden und dient sonst als Unterlage für MacBook Air und MacBook Pro (Retina).

Idee und Gestalt des Twelve South BaseLift* zeigen Parallelen zum Smart Cover von Apple. Allerdings ist BaseLift nicht für iPads, sondern vielmehr für alle MacBooks gedacht (kompatibel vom MacBook Air 11 Zoll bis hin zum MacBook Pro 15 Zoll). Das superdünne faltbare Cover wird zunächst kurzerhand am Boden des MacBooks angebracht – lässt sich auch wieder rückstandsfrei entfernen, da kein Kleber zum Einsatz kommt. Allein kleinste Nanopartikel halten das Cover durch pure Physik fest.

Bei Bedarf lässt sich BaseLift nun zu einem transportablen Ständer falten. Die leicht erhöhte Position der Tastatur soll demnach die Ergonomie verbessern. Wird der Ständer nicht mehr benötigt, dient BaseLift allein als isolierende Unterlage – Wärme gelangt so beispielsweise nicht mehr an den Oberschenkel des Nutzers.

Überzogen ist BaseLift jeweils mit einem Mikrofasergewebe. Kratzer oder andere Beeinträchtigungen können so nicht auftreten.

Twelve South BaseLift: Preis und Verfügbarkeit

BaseLift soll in Kürze verfügbar sein. Schon jetzt lässt sich der Ständer beim autorisierten Apple-Spezialisten Arktis bestellen. Der Händler gibt derzeit eine Lieferzeit von 10 Tagen an. Der Preis: 49,90 Euro*. Nicht wirklich günstig, dafür jedoch innovativ und sehr flexibel.

Passend zum Thema auf GIGA APPLE:

Zum Inhaltsverzeichnis

„MacBook-Batterie warten“ – das müsst ihr wissen

Euer sendet euch regelmäßig den Hinweis „MacBook-Batterie warten“? Damit ihr weiterhin euer Apple-Modell nutzen könnt, solltet ihr nun aktiv werden. Hier erfahrt ihr, was ihr wissen müsst und wie ihr die MacBook-Batterie warten oder austauschen lassen könnt.

„MacBook-Batterie warten“ – Akkustatus prüfen

Die Meldung erscheint, wenn euer MacBook das Gefühl beschleicht, dass der Akku bald nicht mehr funktionsfähig sein wird. Zunächst solltet ihr versuchen, zu ermitteln, ob dies tatsächlich der Fall ist. Geht folgendermaßen vor:

  • Navigiert auf der rechten Seite der Menüleiste zum Menü Batteriestatus.
  • Nutzer von Mac OS X Snow Leopard 10.6 oder höher halten die Wahltaste und klicken auf das Menü für den Batteriestatus.
  • Seht ihr dort den Status „Jetzt austauschen“ oder „Batterie warten“, ist vermutlich eine Wartung nötig.

Eine Wartung empfiehlt sich zumindest, wenn ihr feststellt, dass der Akku tatsächlich sehr viel schneller seine Ladung verliert als früher.

Akku warten oder ersetzen

Bevor die Batterie gewartet oder ausgetauscht wird, solltet ihr – beispielsweise mit iCloud – ein Backup erstellen. Womöglich kommt ihr sonst nicht mehr eure Daten heran, wenn der Akku nicht mehr will und sich euer MacBook nicht mehr starten lässt. Neueren MacBooks können die Akkus nicht ohne Weiteres entnommen werden. Bei folgenden Modellen solltet ihr daher lediglich Apple-Service-Provider eine Wartung oder einen Austausch vornehmen lassen:

  • alle -Modelle
  • alle -Computer mit Retina-Display
  • MacBook (13″, Ende 2009 und neuer)
  • MacBook Pro (Anfang 2009 und neuer)

Bei der Mehrzahl der älteren Geräte könnt ihr die Akkus selbst entnehmen. Ihr könnt sie mithilfe eines Apple-Service-Providers oder Apple Stores warten oder durch neue ersetzen.



Weitere Beiträge zum Thema

 

Zum Inhaltsverzeichnis

KGI: Neue Gehäuse-Materialien für die Apple Watch noch Ende des Jahres

Geht es nach dem KGI-Analysten Ming-Chi Kuo, könnte Apple noch im Laufe dieses Jahres neue Gehäuse für die Apple Watch einführen. Bezüglich der Verkaufszahlen der Smartwatch ist Kuo jedoch eher vorsichtig.

Laut Kuo (via MacRumors) könnten die neuen Gehäuse-Materialien bereits im kommenden Herbst vorgestellt werden. Denkbar seien bis zu drei neue Varianten, die zu den aktuellen Modellen aus Aluminium, Edelstahl und Gold hinzukommen könnten.

Welche Materialien dies konkret sein sollen, sagte der Analyst von KGI Securities jedoch nicht. Kurz vor der zweiten Vorstellung der Apple Watch am vergangenen Montag, machte allerdings bereits ein Bericht des WSJ um ein Platin-Modell die Runde.

Während einige Marktbeobachter von 20 bis 30 Millionen verkauften Uhren ausgehen, sagt Kuo der Apple Watch 15-20 Millionen verkaufte Einheiten im aktuellen Jahr voraus. Im ersten Halbjahr 2015 sollen es 5 bis 6 Millionen werden.

Zeigt sich Kuo vorsichtig im Vergleich zu anderen Analysten, sagte er zeitgleich, dass sich die kommenden Generationen deutlich besser verkaufen werden. Die erste Generation sieht er vielmehr als Test, wie die Anwender die Smartwatch nutzen werden. Darauf aufbauend sollen die folgenden Varianten der kommenden Jahre weitere, neue Funktionen erhalten während existierende Features verbessert werden.

Auch zu den Verkaufszahlen des neuen MacBook machte er eine Prognose: 450.000 Einheiten sollen bis Mitte des Jahres den Besitzer wechseln.

Zum Inhaltsverzeichnis

Höhere Preise bei Apple: Wir nennen die Gründe

Für hiesige Käufer einer Apple Watch, eines neuen MacBooks und weiterer Hardware beinhalteten die gestrigen Vorstellungen einen Wermutstropfen – der exorbitante Preisanstieg. Die vermeintliche „Gier“ Apples ist hierfür jedoch nicht verantwortlich.

Der deutsche Apple-Kunde ist aufgebracht. Vergleicht er die Preise im amerikanischen Apple Online Store mit kommt es zum bösen Erwachen. MacBooks wurden teils mehrere hundert Euro teurer und auch die neue Apple Watch ist mit einem Startpreis von 399 Euro gegenüber 349 US-Dollar alles andere als ein Schnäppchen. Bereichert sich Apple hier ungerechtfertigt an den europäischen Kunden?

Erklärung: Nettopreise und Euro-Verfall

Nein. Zwei Faktoren gilt es beim interkontinentalen Preisvergleich zu beachten. Zunächst – man kann es nicht oft genug wiederholen – preist Apple seine Gerätschaften in den USA stets ohne Steuer aus, es sind also reine Nettopreise. Hinzu kommt die desolate Lage des Euros. Seit einem Jahr befindet sich dieser auf den internationalen Währungsmärkten im Sturzflug, verlor nahezu fast ein Drittel an Wert gegenüber dem Dollar. Die Exportwirtschaft freut sich, kann sie doch so ihre Waren günstiger auf dem Weltmarkt anbieten. Der europäische Verbraucher muss indes bei Importwaren mehr zahlen.

Beachtet man diese Umstände, so erscheinen die europäischen Preise Apples gerechtfertigt. Hierzu zwei Rechenbeispiele.

Apple Watch Sport (38 mm Gehäuse):

  • US-Preis: 349 Dollar
  • Deutscher Preis: 399 Euro
  • Umrechnung: 349 Dollar = circa 325 Euro + 19 Prozent Mehrwertsteuer = 386,75 Euro

Die restlichen 12,25 Euro (circa 3 Prozent vom deutschen Preis) benötigt Apple für europäische Sonderausgaben (längere Gewährleistung, Abgaben, Transport-, Vertriebs und Lokalisierungskosten und nicht zuletzt auch zur Rückversicherung von Währungsschwankungen).

apple_watch_preis

Selbiges gilt für unser zweites Rechenbeispiel:

MacBook 12 Zoll, Einstiegsmodell:

  • US-Preis: 1.299 Dollar
  • Deutscher Preis: 1.449 Euro
  • Umrechnung: 1.299 Dollar = circa 1.208 Euro + 19 Prozent Mehrwertsteuer = 1.437,52 Euro

Hier verbleibt eine „Sicherheitsmarge“ von 11,48 Euro.

Resümee: Lieber Goldbarren, statt goldene Apple Watch

Zusammengefasst: Bedanken können wir uns für den Preisanstieg in erster Linie bei unserer eigenen Währung und damit verbunden bei der Politik der EZB (europäischen Zentralbank). Da diese neuerdings wieder kräftig frisches „Geld druckt“, dürfte der aktuelle Trend sich wahrscheinlich noch weiter fortsetzen. Ergo: Apple-Produkte und IT-Geräte allgemein könnten auf absehbare Zeit noch teurer werden. Also, vielleicht lieber Goldbarren statt einer golden Apple Watch kaufen.

Zum Inhaltsverzeichnis

Neue Ständer fürs MacBook in Deutschland erhältlich: Aluminium trifft auf Beton

Dieser Tage gelangen zwei neue Ständer-Lösungen für MacBook Air, MacBook Pro und MacBook Pro mit Retina Display in den deutschen Handel. Der Ansatz ist vergleichbar, die Materialien nicht – Aluminium vs. Beton.

Der Zweck eines MacBook-Ständers ist schnell erklärt. Wer seinen mobilen Rechner daheim mittels externer Tastatur und einer Maus (Trackpad) bedient, zusätzlich vielleicht noch einen externen Bildschirm betreibt, der wird den Komfort eines solchen Utensils verstehen. Die leicht erhöhte Position dient dabei nicht zuletzt eines „fließenden Übergangs“ der Displayinhalte bei der Nutzung des „Erweiterten-Bildschirm-Modus“.

massive_lifestyle

Zwei Zubehörhersteller stellen aktuell neue Modelle vor – Twelve South aus den USA und Hardwrk aus Deutschland. Beide setzen auf widerstandsfähige Materialien, schnödes Plastik ist verpönt und findet daher keine Verwendung.

Twelve South ParcSlope: MacBook-Ständer aus Alu für Vielschreiber

parcslope_lifestyle

Der ParcSlope von Twelve South* besteht aus Aluminium – wie passend, auch Apples MacBooks bestehen aus diesem Metall. Die Besonderheit: Die Tastatur des Rechners wird in einem – glaubt man den „Ergonomen“ – komfortablen Winkel von 18 Grad versetzt. Meint: Keyboard und Trackpad des MacBooks können (sollen) auch mit dem Ständer Verwendung finden. Nützlich ist ferner das integrierte Kabelmanagement. Verkratzen kann hier übrigens nichts, denn der mobile Rechnerschatz ruht auf einer rutschfesten und widerstandsfähigen Gummierung. Geeignet für die Montage sind alle MacBook-Modelle bis 15-Zoll.

parcslope_detail

Apple-Händler Arktis hat den Twelve South ParcSlope frisch ins Programm aufgenommen und rechnet gegenwärtig mit einer Verfügbarkeit in den nächsten 10 Tagen. Investieren muss man hierfür 49,90 Euro* – Versandkosten innerhalb Deutschlands sind inklusive.

Hardwrk Massive Stand: Deutsche Wertarbeit aus Beton

massive_big

Noch massiver im wahrsten Sinne des Wortes offenbart sich der Hardwrk Massive Stand fürs MacBook* aus deutschen Landen – 5,34 Kilogramm reiner Beton aus teutonischer Handarbeit. Ergo: Auch der Schreibtisch daheim sollte lieber demzufolge kein Leichtgewicht sein. Übrigens, mit dem jüngst von Sebastian getesteten Hardwrk Massive Dock für das iPhone 6 sammelten die Macher ja schon ihre Erfahrungen in der fortgeschrittenen Betonverarbeitung (59,90 Euro bei Arktis*).

massive_detail

Der Massive Stand trumpft mit vergleichbaren Features wie der „Aluminium-Gegner“ von Twelve South auf: Eine weiche Ober- und Unterseite vermeidet Kratzer und sorgt für rutschfesten Halt. Gleichfalls mit an Bord ein nützliches Kabelmanagement. Wie auch der ParcSlope verfügt das Betonmodell über eine vordere Ausbuchtung zum leichten und einhändigen Öffnen des MacBooks. Geeignet ist der Hardwrk Massive Stand für alle mobilen Rechner von Apple.

Nur beim Preis zeigen sich dann doch größere Unterschiede – 89,90 Euro* ruft der freundliche Apple-Händler auf. Lieferbar in circa 12 bis 14 Tagen.

Zum Inhaltsverzeichnis

Mountie: iPhone- und iPad-Halterung für den Mac in Deutschland bestellbar (Update: jetzt lieferbar)

Der erst kürzlich vorgestellte Mountie* von Ten One Design ermöglicht die einfache Anbringung eines iPhones oder iPads an ein MacBook Air, MacBook Pro Retina oder iMac. Ab sofort kann die kostengünstige Halterung auch in Deutschland bestellt werden.

Update vom 24. Februar 2015: Jetzt verfügbar
Bildschirmfoto 2015-02-24 um 09.56.45
Mit etwas Verspätung – ursprünglich schon für Anfang Februar erwartet – ist jetzt der Mountie von Ten One Design beim Apple-Spezialisten lieferbar. Allerdings trifft diese Aussage derzeit nur für die Version mit grünen Akzentpunkten zu. Die Variante in Blau wird derzeit im Shop noch mit einer Lieferzeit von 10 Tagen angegeben. Versandkosten fallen übrigens innerhalb Deutschland nicht an. Apropos: Unser Testmuster sollte schon auf den Weg zu uns sein.
Ursprünglicher Artikel vom 22. Januar 2015:

Warum sollte man eigentlich sein iPhone oder iPad ans MacBook oder den iMac befestigen? Ganz einfach: So integriert man das sonst nur „nutzlos“ herumliegende Apple-Gerät direkt in den täglichen Arbeitsprozess am Mac – quasi „Hardware-Multitasking“. Beispielsweise behält man seine E-Mails, WhatsApp-Benachrichtigungen separat auf dem iPhone oder iPad im Blick, schaut ein Fußballspiel, führt FaceTime-Gespräche oder nutzt den zusätzlichen Bildschirm als Desktoperweiterung mittels passender Apps. Hier zu nennen Air Display (über WLAN) oder Duet Display (schneller dank Kabelverbindung).

Duet Display
Download @
App Store
Entwickler:
Preis: 15,99 €
Ten One Design Mountie: iPhone- und iPad-Halterung für den Mac

mountie_iphone

Ten One Design Mountie* ist eine für eben diese Zwecke gedachte Halterung. Diese wird kurzerhand an das MacBook oder den iMac dank eines gummierten Haltearmes angebracht. Der zweite Halterungsarm (ebenfalls gummiert) nimmt dann das iPhone oder iPad auf – je nach Wunsch horizontal oder vertikal. Dank austauschbarer „Grips“ wird die Passgenauigkeit für die jeweiligen Geräte erhöht. Aufgrund der geringen Größe lässt sich der Mountie auch leicht transportieren, ist also mobil einsetzbar.

Kompatibel zeigt sich der Mountie zum iPhone 4, iPhone 4s, iPhone 5, iPhone 5c, iPhone 5s, iPhone 6 und iPhone 6 Plus. Ebenso zu allen iPad Airs und iPad minis . Teilweise jeweils auch mit einem Case. Ältere iPads sind leider schon zu dick. Aber auch alternative Smartphones und Tablets sollten funktionieren, vorausgesetzt sie sind zwischen 5 und 9 Millimeter schmal.

mountie-komp

Mac-seitig sind vorderhand kompatibel das MacBook Air, MacBook Pro Retina und der iMac ab Ende 2012 (aktuelle, schmale Bauweise). Dem Hersteller zufolge sollten aber auch ältere MacBooks funktionieren, nimmt man den passenden „Grip“ zur Hand. Eine konkrete Aussage zu PC-Notebooks macht Ten One Design nicht. Sind sie jedoch ähnlich schmal wie ein MacBook, dürfte ein Einsatz möglich sein.

Ten One Design Mountie: Ab sofort in Deutschland bestellbar

mountie_factime

Ten One Design Mountie gibt's in zwei Farbversionen, jeweils mit grünen* oder blauen* Akzenten. In Deutschland ist der Mountie schon beim Apple-Spezialist Arktis für 24,90 Euro bestellbar* – Versandkosten inklusive. Günstig, vergleicht man dies beispielsweise mit HoverBar von Twelve South (knapp 100 Euro). Derzeit wird eine Lieferzeit von 10 Tagen angegeben. Dies deckt sich mit den Herstellerangaben, denn Ten One Design möchte den Mountie Anfang Februar ausliefern.

Zum Inhaltsverzeichnis

Festplatte klonen am Mac – so geht’s

Wer eine größere und/oder schnellere Festplatte in seinen Mac oder sein MacBook einbauen möchte, scheut sich meist vor einer Neueinrichtung des kompletten Systems. Die Lösung heißt: Festplatte klonen. Wir erklären, wie es funktioniert.

Klassisches Beispiel: Du willst die HDD in deinem Mac gegen eine schnelle, unempfindlichere und ruhigere SSD austauschen. Die Preise sind mittlerweile nicht mehr abschreckend: zu bekommen. Siehe auch unseren aktuellen SSD-Festplatten-Überblick.

Für Backups ist TimeMachine in OS X die erste Wahl. Hiermit können wir auch auf einen neuen Rechner (beziehungsweise neue Festplatte) umziehen. Das Festplattendienstprogramm ist in der Lage, 1:1-Kopien zu erstellen. Allerdings muss der Mac hierbei von der Installations-DVD oder einem bootfähigen USB-Stick gestartet werden.

Unkomplizierter und schneller ist der Umzug mit einem (kostenlosen) Klonprogramm. Der Kopiervorgang läuft direkt über das gebootete System. Letztere Möglichkeit zeigen wir hier im Folgenden.

Festplatte bootfähig klonen: Die Vorbereitungen

Nutzen wir die Gelegenheit und räumen auf der alten Platte auf: Datenmüll gehört in den Papierkorb, der Papierkorb geleert. Soll die alte Festplatte in Zukunft nicht als Backup-Festplatte dienen, solltest du TimeMachine für eine Sicherheitskopie starten.

Ebenfalls kein Muss, aber eine Empfehlung: Starte deinen Mac neu und lasse die Programme geschlossen.

Anschlussmöglichkeiten zum Klonen der Festplatte an den Mac

SATA-USB-Dockstation
Die neue SSD müssen wir irgendwie an unseren Rechner anschließen, um klonen zu können. Ich nutze eine , mit der ich auch meine alten internen Festplatten (sowohl 2,5 Zoll als auch 3,5 Zoll) über USB an mein MacBook anschließen kann. Alternative: Schraube deine Festplatte in ein externes ein.

Einfachste Lösung: Zum Beispiel Samsung bietet manche  an. Hier liegt ein USB-3.0-zu-SATA-Adapter im Lieferumfang bei – wunderbar.

Neue SSD formatieren

Bevor wir die SSD nutzen können, müssen wir sie formatieren.

festplatte-klonen-ssd-formatieren

  1. Öffne das Festplattendienstprogramm (z.B. über die Mac-Suche) bzw. klicke bei der Fehlermeldung nach dem Anschließen auf Initialisieren.
  2. Wähle den Reiter Löschen sowie die neue SSD aus.
  3. Wähle das Format Mac OS Extended (Journaled) und gib einen Namen ein.
  4. Klicke auf Löschen und bestätige.

Anschließend können wir die Festplatte klonen:

Für das Klonen der Festplatte verwenden wir nun Carbon Copy Cloner. Die kostenlose 30-Tage-Testversion reicht völlig aus. Lediglich wer regelmäßige Kopiervorgänge vornehmen möchte, muss auf eine Kauflizenz zurückgreifen.

Installiere nun Carbon Copy Cloner, indem du auf die Datei im Download-Ordner klickst und dem Dialog folgst.

Kopiervorgang starten

Jetzt geht es los:

Festplatte kopieren mit Carbon Copy Cloner (Mac)

  1. Starte nun Carbon Copy Cloner.
  2. Wähle als Quelle die aktuelle Festplatte deines Macs und als Ziel die neue SSD.
  3. Die weiteren Einstellungen sind laut Entwickler schon optimiert. In unserem Fall – mit einer neuen SSD – können wir die Einstellung Objekte löschen, die sich nicht auf der Quelle befinden wählen. Genauere Erklärungen nennt Carbon Copy Cloner verständlich im Programmfenster.
  4. Klicke auf Klonen und warte.

In meinem Falle hat das Klonen der Festplatte knapp zwei Stunden gedauert. Es waren rund 200 GB über USB 2.0.

Carbon-Copy-Cloner-Mac

Klonvorgang überprüfen

Carbon Copy Cloner empfiehlt, den Kopiervorgang zu prüfen. Am besten startest du noch vor dem Umbau der SSD OS X von der neuen Festplatte.

  1. Starte den Mac neu.
  2. Drücke sofort nach dem Neustart die alt-Taste.
  3. Wähle nun die neue, über USB angeschlossene Festplatte als Startlaufwerk.

Nicht wundern: Der Startvorgang dauert anfangs – und erst recht über USB statt über SATA – wesentlich länger.

Festplatte kopieren – Fazit

OS X Mavericks, Mailprogramm, Pages, Photoshop Lightroom – alles startet bei mir problemlos von der neuen SSD. Bei den Foto-Plugins von Niksoftware muss ich allerdings erneut den Lizenzcode eingeben. Weitere Behinderungen im Arbeitsbetrieb sind mir nicht aufgefallen.

Fazit: Wer unkompliziert auf eine neue Festplatte wechseln möchte, der kann zum Kopieren problemlos auf Carbon Copy Cloner zurückgreifen.

Ursprünglicher Artikel von 2013, auf aktuellen Stand gebracht im Februar 2015

Zum Inhaltsverzeichnis
GIGA Marktplatz