Verbannt aus dem App Store: Apples Rausschmisse

Sven Kaulfuss 14

Über 1 Million Apps finden sich gegenwärtig in Apples App Store für iPhone und iPad. Es könnten noch mehr sein, wenn Apple nicht die eine oder andere Anwendung in den letzten Jahren verbannt hätte. Wir präsentieren euch eine kleine Auswahl der „Aussätzigen“.

Verbannt aus dem App Store: Apples Rausschmisse

Die Aufnahmepolitik des App Stores steht des Öfteren in der Kritik. Apple kontrolliert jede App, stellt eigene Richtlinien auf und lässt längst nicht jede Anwendung in den Shop. Die Hüter des Apple Stores agieren dabei sehr streng und nicht selten wird ihnen auch eine intransparente Handhabe vorgeworfen.

Und doch fanden einige fragwürdige Apps ein Schlupfloch, standen für wenige Tage oder auch nur Stunden zum Verkauf beziehungsweise Download bereit. Doch das Glück war von kurzer Dauer. Apple schritt ein und verbannte die folgenden Kandidaten. Die Gründe? Nachvollziehbar mögen noch politisch fragwürdige Apps, Gewaltorgien und Pornobildchen sein. Kritikwürdig hingegen sind Rausschmisse dann, wenn es Apps betrifft, die entweder keinen oder zu viel Mehrwert bieten. Empfindlich reagiert Apple auch auf Satire, Kritik und Konkurrenz.

Aufruf: Vervollständigt die Liste

Die folgende Auflistung von fünf Apps hat keinen Anspruch auf Vollständigkeit, ebenso stellt die Reihen- keine Rangfolge dar. Haben wir noch wichtige Apps aus den letzten Jahren vergessen? Sicherlich! Kommentiert und ergänzt somit den „Katalog der Aussätzigen“ – vielen Dank.

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Grooveshark: Nicht mehr auf Sendung

App von Grooveshark
Grooveshark ist ein Musikstreaming-Dienst a la Spotify und Co. Im Unterschied zu „offiziellen Dienstleistern“ ist die Herkunft und die damit verbundene Nutzung der Songs jedoch umstritten. Mittlerweile hat sich Grooveshark mittels IP-Sperre aus Deutschland gar zurückgezogen. Der Rest der Welt – Österreich und Schweiz inklusive – hat noch uneingeschränkten Zugang. Über ein Jahr bemühte sich Grooveshark um die Aufnahme in den App Store. Im August 2010 war es soweit. Doch nur 10 Tage später musste die Grooveshark-App den Store wieder verlassen. Der Grund? Eine Beschwerde der britischen Tochter von Universal Music.

Die Grooveshark-App gibt es dennoch. Allerdings setzt die App mittlerweile einen Jailbreak voraus – zu finden dann im Cydia Store. Wer sein iPhone hingegen nicht derart manipulieren möchte, der kann Grooveshark auch als HTML-5-Web-App benutzen. Nur die IP-Sperre muss man hierfür in Deutschland noch umgehen.

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